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SEO: DoFollow-Backlinks von Frageportalen

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Im Jahr 2016 wird kontrovers diskutiert, ob DoFollow-Backlinks von Foren oder Frageportalen überhaupt noch hilfreich fürs Ranking sind. Meine Erfahrung zeigt, dass in jedem natürlich aussehenden Link-Profil solche Backlinks nicht fehlen dürfen.

Hier muss man allerdings darauf achten, dass die Links möglichst natürlich aussehen. Es hilft eurer Seite nicht, wenn lauter Links von „toten Foren“ bzw. von sogenannten „0-Postern“ existieren.

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Oxwall 1.8.4 Social Networking Tool erschienen – SEO-Update

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Hallo lieber Leser! Bei Internetblogger.de bekommst du immer die Infos über meinerseits eingesetzte CMS, Foren, Wikis und Portale bzw. Projektmanagement-Tools wie JIRA, Confluence und Bitbucket von Atlassian.

Heute handelt es sich vom neuen Oxwall 1.8.4 SEO-Update und den Inhalt des neuen Updates entnehme bitte dem Blogpost im Oxwall-Entwickler-Blog hinter diesem Linkverweis.

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Optimierung von Online-Shops: Die wichtigsten SEO-Maßnahmen im Jahr 2016

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Hallo, liebe Leser! Ich möchte euch heute ein paar SEO-Maßnahmen für Onlineshops vorstellen, die auch dieses Jahr besonders wichtig sind und welche bisherigen Optimierungen immer wichtiger werden. Der Google Algorithmus ist inzwischen soweit ausgebaut, dass starre Suchmaschinenoptimierung keinen Platz mehr in den SERPS (Search Engine Result Pages) bekommt. Stattdessen ist die Zufriedenheit der Nutzer das wichtigste Signal geworden, an dem Suchmaschinenoptimierung gemessen werden sollte.

Crawlability – Gestalte den Onlineshop so einfach und korrekt wie möglich

Die Benutzerfreundlichkeit einer Website für Suchmaschinen wird als Crawlability ausgegeben. Einen Onlineshop zu erfassen, kann mehr oder weniger schwer ausfallen. Um es dem Crawler von Google und anderen Suchmaschinen verständlicher zu machen, worum es im Onlineshop geht und wie er aufgebaut ist, sollten unter anderem diese Punkte beachtet werden:

  • PageSpeed der Website möglichst hoch
  • Sprechende URLs benutzen
  • Eine saubere, logisch aufgebaute Seitenstruktur erstellen
  • Interne Verlinkungen sinnvoll setzen
  • Keine defekten Links auf der Seite
  • Sitemap in der Google Search Console (ehemals Webmaster Tools) hinterlegen

Sind diese Maßnahmen richtig umgesetzt, können Suchmaschinen den Onlineshop strukturell und inhaltlich verstehen und in ihren Index aufnehmen. Nun muss beachtet werden, dass nicht alle Seiten für den Crawler relevant sind. Gewisse Seiten halten keine große Relevanz inne, weshalb auf die Indexierung verzichtet werden kann und sollte. Dies spricht auch für nachfolgenden SEO-Aspekt.

Crawl-Budget – Hilf den Suchmaschinen, das Wichtige zu finden

Die Suchmaschinen durchforsten aber nicht alle Seiten aller Websites weltweit – das würde schlicht zu lange dauern und zu viele Ressourcen beanspruchen. Deshalb gibt es das sogenannte Crawl-Budget. Das beinhaltet die Anzahl der Seiten einer Website, die Google crawlt. Die Zeit zum crawlen ist beschränkt, weshalb allein aus diesem Grund schon Seiten von der Indexierung ausgeschlossen werden müssen.

In Kennerkreisen wird davon gesprochen, dass das Crawl-Budget vom PageRank einer Website abhängig ist. Je besser der PageRank, desto höher das Budget und umso mehr Seiten werden gecrawlt. Dies ist vor allem bei großen Websites, wie Onlineshops sie meist sind, sehr wichtig.

User Intent und User Experience – Erfülle Kundenwünsche

Mit Keywords wird schon lange gearbeitet. Sie dienen dazu, die Seite einer Website zu kategorisieren und diese für den User auffindbar zu machen. Was sucht der Nutzer wirklich? Es ist nicht mehr in allen Fällen erforderlich, dass die Suchanfrage des Nutzers als Phrase auch auf der Webseite enthalten ist. Vielmehr müssen vorhanden Inhalte die eigentliche Nutzerfrage bzw. sein aktuelles Bedürfnis erfüllen. Das Erkennen dieser Nutzerabsicht, des User Intents, hinter einzelnen Keywords ist für gutes SEO 2016 unerlässlich.

Zur User Experience (Nutzererfahrung) wiederum gehört die Zugänglichkeit über verschiedene Endgeräte, die Ästhetik der Website und die Usability. Die Usability bezeugt einen hohen Nutzen der Inhalte, die Einfachheit der Website und eine effiziente Bedienung. Vom User Intent aus ergeben sich Problematiken in den Suchanfragen. Dieser Faktor wird von RankBrain berücksichtigt.

RankBrain – Wisse, was der Kunde will

RankBrain ist für das Ranking ein sehr wichtiger und zu beachtender Faktor. Dank diesem können Suchanfragen besser gedeutet werden. Es handelt sich um eine künstliche Intelligenz, welche auch noch nie gestellte Suchanfragen dank maschinellem Lernen deutet. Ist ein Wort oder eine Wortgruppe einer Suchanfrage unbekannt, kann RankBrain mithilfe von Einbettung der Sprache in mathematische Entitäten die Bedeutung erkennen. Dazu werden Bedeutungsähnlichkeiten zu anderen Wörtern, welche bereits in der Datenbank von RankBrain enthalten sind, erfasst.

Haben die Nutzer Interesse an einem Produkt und dazu Fragen, die in dieser Form noch nicht gestellt wurden, ist es sinnvoll, wenn diese dank guter SEO-Maßnahmen im Webshop bereits beantwortet wurden. So kann RankBrain die Antworten der Suchanfrage zuordnen.

Des Weiteren wird angenommen, dass User-Signale, wie die Verweildauer und die Absprungrate zumindest anteilig bestimmen, ob eine Website die User Intent erfüllt hat. Diese Signale werden wahrscheinlich in RankBrain ausgewertet. Damit spielen User-Signale eine immer wichtigere Rolle.

Interne Verlinkung optimieren – Hilf dem Kunden und Google sich zurechtzufinden

Auch für 2016 bleibt die interne Verlinkung eine der wichtigsten SEO-Maßnahmen für Onlineshops, gerade auch im Hinblick auf die Crawlability. Sie unterstützen die Suchmaschinen, die Struktur des Onlineshops besser zu verstehen. Durch Verlinkungen kann Google und Co. die Relevanz der einzelnen Seiten eines Shops für bestimmte Keywords besser zuordnen. Auch für den Nutzer ist eine gut aufgebaute interne Verlinkung ein Vorteil und stützt die einfache Navigation innerhalb des Onlineshops.

Verlinkt werden Produkte und Kategorien untereinander, welche thematisch zueinander passen, sodass sich diese gegenseitig stärken. Auch innerhalb des Contents, wie Produktbeschreibungen oder Kategoriebeschreibungen, sind Links von besonderer Gewichtung und dürfen nicht vernachlässigt werden.

Optimierung für mobile Nutzung – Mach den Shop mobilfreundlich

Dank des kürzlich erschienenen, in Insiderkreisen genannten „Mobilegeddons“, ist die Optimierung einer Website für mobile Endgeräte noch wichtiger geworden und zählt zudem als Rankingfaktor für die mobilen Suchergebnisse. Googles Update für den bisherigen Algorithmus sieht es als noch wichtiger an, dass:

  • der PageSpeed für Mobilgeräte optimiert wird
  • kein Flash verwendet wird, da Flash von iPhones und iPads nicht unterstützt wird
  • Layout, Bilder und Texte responsive sind
  • JavaScript Dateien, Bilder oder CSS-Inhalte von Google gecrawlt werden können

Bei allen Anpassungen muss immer darauf geachtet werden, dass der Bildschirm wesentlich kleiner ist, als der eines Desktop-PCs. Auch dass mit Touchscreen nicht alle Funktionen möglich sind wie mit einer Maus, ist zu beachten. Der Test auf Optimierung für Mobilgeräte und das PageSpeed Insight-Tool von Google helfen dabei, Optimierungspotenziale offenzulegen.

Fazit: Hilf dem Nutzer zu finden, was er wirklich sucht

Onlineshops und auch andere Websites werden für Nutzer geschaffen und sollen deren Fragen und Bedürfnisse bedienen. Die Prognose für das weitere Jahr ist demnach, dass vor allem die Nutzerzufriedenheit erhöht werden sollte, um ein gutes Ranking zu erreichen: Exzellente Inhalte technisch perfekt darstellen.

Autor:

Herbert_Buchhorn_OnlinemarketingHerbert Buchhorn ist Geschäftsführer von Clicks Online Business (Büros in Berlin, Dresden und München) und Experte für Suchmaschinenoptimierung (SEO). Seit 2007 ist seine Online Marketing Agentur erfolgreich für Unternehmen aus unterschiedlichsten Branchen in ganz Deutschland und international tätig.

 

Er veröffentlicht regelmäßig Fachbeiträge zum Thema SEO & E-Commerce in verschiedenen Online- und Printmagazinen, ist anerkannter Speaker auf Konferenzen und hält regelmäßig Seminare rund um das Thema Online Marketing.

 

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Online Marketing mit der RTO GmbH

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Jeder, der eine Website, einen Online Shop oder einen Blog betreibt, möchte im Internet gefunden werden, denn das bloße Vorhandensein einer Website führt nicht automatisch zum Erfolg. Vielen Website-Betreibern stellt sich hierbei häufig die Frage: Soll ich mich selbst um die Auffindbarkeit meiner Seite kümmern oder Hilfe von Experten, wie zum Beispiel einer SEO Agentur in Anspruch nehmen? Kleineren Unternehmen fehlt oftmals die Zeit, sich in das Thema Suchmaschinenoptimierung & Co. einzuarbeiten.

Eine SEO Agentur ist für die meisten kleinen Firmen aber zu teuer. Auf der anderen Seite gibt es leider noch immer genügend schwarze Schafe unter den SEO-Dienstleistern, die große Erfolge für kleines Geld versprechen und ihre Kunden mit unseriösen oder veralteten Methoden hinters Licht führen. Für den Kunden ist es daher wichtig zu wissen, dass SEO nicht gleich SEO ist. Die Komplexität des Themas darf nicht ignoriert werden und der billigste Preis ist nicht automatisch die beste Lösung für den eigenen Online-Erfolg. Billige Preise bedeuten oftmals auch billige Leistung.

Details zum Online Marketing Team der RTO GmbH

Das Online Marketing Team der RTO GmbH hat für die Ausbildung ihrer Mitarbeiter einen eigenen Prozess entwickelt, um die Qualität der Leistung sicherzustellen. Die in Frankfurt am Main ansässige Agentur gründete sich um Teamleiterin Nora vor einigen Jahren neu. Ihre jahrelange Erfahrung im Webdesign und in der Website-Erstellung brachten bereits einige Grundkenntnisse in das neue Fachgebiet mit ein. Doch das SEO Business ist keine One-Man-Show, sondern erfordert ständigen Austausch mit anderen SEOs. Die Weiterentwicklung erfolgt durch daraus entstehende Synergien.

rto-online-marketing

Ein Team musste gegründet und ausgebildet werden. Ein Studium bei der Akademie für Suchmaschinenoptimierung in Berlin und so viele praktische Erfahrungen wie möglich zu sammeln waren die ersten wichtigen Schritte. Daraus abgeleitet entstand ein eigener 6-monatiger SEO-Ausbildungsplan aus Theorie und Praxis mit anschließender Prüfung, die sich jeder Neuzugang der SEO Agentur unterziehen muss, bevor er das erste Kundenprojekt übernimmt.

Die RTO GmbH setzt auf die Ausbildung junger Leute, um ein nachhaltiges Wachstum des Wissens zu etablieren und an die nächste Generation weiterzugeben. Für den Austausch nach außen, besuchen die Kollegen regelmäßig Konferenzen wie die SEOkomm in Salzburg oder die Campixx Week in Berlin. Sogar einen eigenen SEO Workshop hat es bereits gegeben, wie man im Blog nachlesen kann.

Das Konzept zeigt, dass komplexe Dienstleistungen eine intensive und ebenso komplexe Pflege erfordern. Seriöse Dienstleister im Online Marketing tun viel für Ihr Wissen und bieten daher keine Schleuderpreise an. Suchmaschinenoptimierung ist ein mittel- bis langfristiger Prozess und eine Investition in den eigenen Erfolg und sollte deshalb bei der Planung des Werbebudgets nicht zu kurz kommen.

Website: http://seo-rto.de

Artikel by Nora

Bildquellen by Nora via http://seo-rto.de und by Rawpixel.com via Shutterstock.com

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Erfolgreicher Webseiten-Relaunch mit den richtigen Weiterleitungen

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Auch digitale Produkte haben ein Verfallsdatum. Sie sind technisch überholt, inhaltlich oder von der Struktur her nicht mehr auf dem neuesten Stand, und auch das Design kommt in die Jahre. Mit einem Relaunch lässt sich die Seite neu beleben und viele Webseitenbetreiber nutzen diese Gelegenheit um umfassende Neuerungen umzusetzen:

  • Gestalterische Veränderungen/neues Design
  • Neukonzeption der Inhalte
  • Neugestaltung der Navigation
  • Wechsel zu einem CMS (Content-Management-System)
  • Neugestaltung auf Basis responsive Design
  • Einbindung neuer Elemente

Eine so umfassende Renovierung birgt aber auch die Gefahr einer Fehlerhäufung, weil gleichzeitig an verschiedenen Einstellungen geschraubt wird und Seiten oder Verzeichnisse verschwinden, zusammengefasst werden oder eine neue URL erhalten. Die Folge davon ist nicht selten, dass die Besucherzahlen aus der organischen Google-Suche nach dem Relaunch in den Keller gehen, weil Such-Bots die Inhalte schlichtweg nicht mehr finden.

SEO ist ein fester Bestandteil des Relaunch-Prozesses

Eine gute Suchmaschinenoptimierung lässt sich nachträglich schwerer realisieren, denn SEO ist keine einmalige Sache, sondern ein ständiger Prozess. Bei einem geplanten Relaunch sollte die Suchmaschinenoptimierung daher als Kernaufgabe gesehen werden.
(Mehr zum Thema Suchmaschinenoptimierung unter http://www.seologen.ch/seo)

Eine umfangreiche Keywordanalyse, die Optimierung von Inhalten, aber auch der technische SEO Teil sollte genügend Aufmerksamkeit erhalten. Das Ziel jedes Neustarts ist schliesslich immer auch eine gute Auffindbarkeit der Seiten. Nicht nur Nutzer sollen die Seiten und Inhalte schnell finden, sondern auch die Suchmaschinen sollen nach dem Neustart Content vorfinden, der sämtliche Ranking Faktoren erfüllt und so relevante Besucher auf deine Seite bringt.

Warum sind Weiterleitungen wichtig?

Im Zuge eines Webseiten-Relaunches, bei dem Verzeichnisse geändert werden und sich die Navigation und damit die dazugehörigen URLs verändern, sind Nutzer und Suchmaschinen nach dem Neustart der Seite irritiert. Sie kennen nur die alten URL-Strukturen und durch die Anpassung sind die dazugehörigen Inhalte nicht mehr auffindbar, was sich meist schnell negativ in der Ranking-Position niederschlägt. Vermeiden lässt sich diese Irritation durch das Einrichten von Weiterleitungen.

Beispiel: Ein Onlineshop hat bisher auf sprechende URLs verzichtet und folgende URL war in der Adresszeile zu sehen:

www.shop.de/produkte?p=1&sID-Tag=damenjacken

Im Rahmen des Relaunches sollen logische und suchmaschinenfreundliche URLs gesetzt werden:

www.shop.de/damen-jacken/

In einem Relaunch Prozess erhalten vermutlich mehrere Seiten und Verzeichnisse neue URLs und daher gilt es, alle sich verändernden URLs zu vermerken und auch die Verzeichnisse und Seiten zu identifizieren, die nach dem Neustart gelöscht oder verändert werden. Um sicherzugehen, dass alte URLs und Verzeichnisse weiterhin aufrufbar sind, müssen sogenannte 301 Weiterleitungen gesetzt werden. Ansonsten kommt es zu 404 Fehlermeldungen, der User kann die Seite dann nicht mehr direkt aufrufen.

Hilfsmittel zu Identifikation der URLs

1. HTML-Sitemap erstellen

Eine HTML-Sitemap von der alten Webseite zeigt den vollständigen Überblick über die vorhandenen Seiten-URLs. Erstellen lässt sich diese Übersicht beispielsweise über einen Online-Generator.

2. Mit Google Analytics die URLs mit den meisten Besuchern filtern

Über Google Analytics lassen sich die URLs und Landingpages finden, die über die organische Suche die meisten Besucher generieren. Die wichtigsten Seiten sollten unbedingt auf die jeweils neue URL weitergeleitet werden, ansonsten ist mit grösseren Traffic-Einbußen zu rechnen.

3. URLs mit den meisten Aufrufen finden

Über die Google Search Console lassen sich die Seiten mit den meisten Aufrufen finden. In der Suchanalyse kann gezielt nach URLs mit vielen Klicks gefiltert werden. Die Daten lassen sich per Download einfach exportieren.

4. Professionelle SEO Tools

Es gibt Programme, mit denen sich in wenigen Sekunden auflisten lässt, welche URLs auf den eigenen Seiten besonders gut bei Google ranken und damit über besonders viele Backlinks verfügen. Sistrix zeigt dir die am häufigsten verlinkten Seiten an, mit der entsprechenden Status Meldung. Nach einem Relaunch und damit verbundenen URL Änderungen, zeigt dir das System die URLs an, die aktuell eine 404 Fehlermeldung verursachen und somit dringend weitergeleitet werden sollten. Damit lässt sich die Suche nach den wichtigsten Seiten und Verzeichnissen deutlich verkürzen.

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Nur bei einer 301 Status Meldung weiss Google, dass es sich um eine permanente Anweisung handelt und die URL sich dauerhaft geändert hat. Der User wird beim Eingeben oder Klick auf eine alte URL automatisch auf die neue URL weitergeleitet.

Veränderte und gelöschte URLs möglichst sinnvoll weiterleiten

Alle URLs, die sich aufgrund von Neuerungen in der Navigation oder durch den Einsatz sprechender Links verändern oder wegfallen, müssen ein Pendant erhalten, unter dem Nutzer und Suchmaschinen die Inhalte wiederfinden können. Vor allem um den positiven Effekt von vorhandenen Backlinks beizubehalten, sollten Seiten auf möglichst inhaltlich passende neue Seite umgeleitet werden.

Das heisst, eine Seite (URL) mit Inhalten zum Thema „Windenergie“, sollte möglichst auf die neue Seite (URL) weitergeleitet werden, auf der das Thema „Windenergie“ nach dem Relaunch zu finden ist. Bei gelöschten Seiten sollte die Rückmeldung 410 (gone) erfolgen oder wenigstens der Statuscode 404 (not found) erscheinen. Verlinkte Seiten, die gelöscht wurden, könnte man zumindest auf die Startseite weiterleiten, um die jeweiligen Backlinks nicht ganz zu verlieren.

Domainnamen weiterleiten

Häufig sichern sich Webseitenbetreiber den eigenen Markennamen unter verschiedenen Schreibweisen (e.g. mit und ohne Bindestrich). Diese Domains sollten keinesfalls als Kopie der Originalseite aufrufbar sein (Stichwort: Doppelte Inhalte!). Jede dieser Domains sollte mit einer 301-Weiterleitung zur gewählten Hauptdomain verweisen.

Weiterleitungen und wichtige Parameter nach dem Relaunch kontrollieren

Um sicherzustellen, dass alle Weiterleitungen und andere wichtige Parameter wie gewünscht arbeiten, sollten diese Punkte nach dem erfolgreichen Relaunch kontrolliert werden.

1. Neue HTML-Sitemap erstellen

Die neue HTML-Sitemap lässt sich nicht nur in der Google Search Console hochladen, sondern es gibt zusätzlich die Funktion «Crawling – Abruf wie durch Google», mit der du die Indexierung deiner Seiten aktiv voranbringen kannst. So landet die neue Version der Webseite schneller im Index und wird von den Nutzern auch schneller gefunden.

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2. Den Statuscode von weitergeleiteten Seiten überprüfen

Mit dem Browser-Plugin «Redirect Path» von Ayima in Chrome lässt sich überprüfen, ob der Statuscode 301 (Weiterleitung) vom Webserver ausgegeben wird. Ein gutes gratis Tool ist auch Screaming Frog.

3. Mit Google Analytics sollte mehrere Wochen lang immer wieder überprüft werden, ob die Besucherzahlen über die organische Suche sich verändern oder es starke Einbrüche bei den Zugriffen gibt.

4. Die wichtigen Seiten auf Indexierbarkeit prüfen

Eventuell wurden im Relaunch-Prozess wichtige Seiten für Google und andere Suchmaschinen gesperrt. Mit dem Browser-Plugin «SeeRobots» lassen sich diese Seiten finden.

Autor: seologen

Bildquelle by Visual3Dfocus via Shutterstock.com

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