RSS-Feed zu Twitter übertragen lassen

Mit diesem Beitrag möchte ich beschreiben wie ihr den Blog-Feed zu Twitter automatisch übertragen lassen könnt. Also ich twittere selbst unter blogsash und mein Webmaster-Kollege Thomas von RSSmax.de und er twitter übrigens unter Pali24. Als er mich darauf hingewiesen hat, dass seine RSS-Feed-Updates nicht in Twitter erscheinen, schaute ich zu meiner Timeline und fand auch meine nicht, obwohl es neue Feed-Updates im Blog hier gegeben hat.

Das Problem war mit dem Twitter-Dienst Twitterfeed.com verbunden, wobei wir beide unsere RSS-Feeds dort eingestellt hatten, um den Transport dieser nach Twitter.com direkt in die eigene Timeline zu ermöglichen. Hilft nichts und ich musste es sofort wieder in Ordnung bringen:-) Thomas wünschte sich ebenso eine schnelle Lösung und im Twitter mit 140 Zeichen kann man es ganz schlecht erklären.

Ausserdem hat er mir einen weiteren Impuls für einen neuen Blogbeitrag gegeben. Danke Thomas an dieser Stelle!

Also ich nutze diesen Twitter-Dienst bei Twitterfeed.com schon eine Weile und derzeit gibt es ein Problem mit der TinyURL, welche dazu genutzt wird, um den RSS-Feed-Transport zu Twitter.com inform einer Kurz-URL zu ermöglichen. Wiederum kam dieser Lösungsansatz , indem ich die Twitter Suche unter dem Hashtag #twitterfeed genutzt habe. Nebenbei erwähnt: Seht ihr wie alles zusammenhängt, so liebe ich das Internet:-) Nun die Erklärung wie man das Ganze Realität werden lässt.

1. Anmeldung in Twitterfeed.com

Denkt euch einen Nicknamen und das Passwort aus oder nutzt eine OpenID. Das Letztere ist insofern praktisch, da ich mich nur einmal anmelden muss und dann brauche ich nur noch einen klick und bin im Dashboard von Twitterfeed.com.

Im Dashboard habt ihr eine Übersicht eurer bereits eingestellten RSS-Feeds und meine Übersicht zeige ich euch twitterfeed_dashboard rechts auf dem Screenshot.  Dann geht ihr zum Button “Create newFeed” und drückt darauf. Ihr seht dort Step 1 und Step 2(Schritt 1 und 2).  Dann könnt ihr zwischen Twitter, Laconica, pingFM und Hello txt wählen.

Wir haben hier mit Twitter zu tun, daher ganz rechts auf “Connect to feed to your Twitter Account” drücken und es kommt ein weiteres neues Fenster im neuen Tab mit dieser Darstellung links. Ihr klickt auf “Allow” und fügt somit diesen Dienst eurem Twitter zu.

Übringens man kann im Twitter unter Settings –>Connections den Dienst wieder deaktivieren/entfernen. Nach dem Klick werdet ihr zu Twitterfeed.com zurückgebracht und es erscheint eine grünfarbige englischsprachige  Meldung unter STEP 1, dass es erfolgreich war. Das Ganze ist sehr schön und einfach intuitiv zu nutzen, ohne dass man grossartig Englisch können muss:-)

Schritt 2: Feed einrichten und Anmeldung bei Bit.ly

Im STEP 2 richtet ihr euren Feed ein, indem ihr den Namen und die RSS-Feed-URL eures Blogs einträgt. REchts  neben der zweiten Zeile kann man auch den Feed-Abruf testet, was ihr auch machen solltet.

twitterfeed_newsfeed_schritt_2Dann gibt es noch erweiterte Optionen unter dem Reiter ” Advanced Settings ” , welcher bis dahin noch zu ist. Also macht es auf, indem ihr darauf klickt. Im Screenshot links habe ich für euch hineingeschrieben, was ihr zu tun habt und da momentan die TinyURL nicht funktioniert, nutzen wir hier den Dienst Bit.ly, wo ihr euch anmelden müsstet um die API-Erzeugung zu ermöglichen.

Dabei muss man im Account bei Bit.ly die Twitter-Daten für die API-Erzeugung eingeben. Diese API findet ihr dann im angemeldeten Modus des eigenen bit.ly-Accounts.

Im Screenshot sollte alles verständlch zu sehen sein und falls irgendwas ist, dann bitte im Kommentar loswerden. Wenn ihr diese Einstellungen getroffen habt, ganz unten auf ” Create Feed” klicken und das wars.

Ich gehe davon aus, dass jeder Blogger und meine Blogleser bzw. zukünftige Twitterer solche Sachen wie Anmeldung und Co. schon oft gemacht haben, daher werde ich somit zum Schluss kommen. Eure Tweets erscheinen dann in der Regel nach 30 min, sobald es Blog-Updates oder Kommentar-Updates(Blog-Kommentare lassen sich genauso für Twitter einrichten) gegeben hat. Man kann die Updates-Frenquenz auf maximal 24 Stunden einstellen. Bei der Auswahl des Dienstes zum Linkshorten habt ihr eine massenhafte Auflistung. Dabei kann man auch den bereits genutzten Dienst nehmen.

So einen Tweet werde ich euch hiermit verlinken. Ich hoffe sehr, dass ich euch mit meiner Erklärung geholfen habe und man erspart sich als Blogger massenhaft Zeit, indem man nicht jeden Blogartikel manuell im Twitter posten muss.

by Alexander Liebrecht

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26 Comments
  1. Firma dankt. Nun endlich habe ich es auch gerafft und gepackt. Für diesen Blogpost vergebe ich (Trommelwirbel) den Blogger Oscar an Herrn Oberblogmeister Alex Liebrecht. Mein Tipp liebe Leser wenns mit Twitter klemmt followt Alex (unter http://twitter.com/blogsash). Wenn Ihr Ihn richtig nervt entsteht dann auch der Blogpost der gelesen werden will 🙂

  2. Ja, keine Ursache und du übertreibst jetzt, Thomas! Ich habe noch so viele Sachen als WordPressler nicht drauf und als Blogger muss ich sicher noch eine Menge Hausaufgaben machen:-)

    Aber etwas kann ich schon, das ist wohl wahr. Der Blogpost ist nun online wie gewünscht und ich kann es von der kurzfristigen ToDo-Liste im Kopf streichen:-)

    Aber du bist sicher auch zufrieden, dass deine Inhalte endlich Twitter unsicher machen dürfen und dann eine Horde an Besuchern an Land ziehen. Davon gehe ich aus.

    Gerade sehe ich unter CyStats, dass es bereits zu dieser Minute 19 Klicks von ZDNET zum Blog getätigt worden sind. Cool und so gefällt mir das! Also bewegt sich da wieder was..

  3. Jup … schöner Artikel – aber die Frage, die sich mir stellt, inwieweit, oder anders: Wieviele kommen über Twitter, als dass es sich lohnt, die Feeds zu twittern? Haste da Erfahrungsbeispiele?

  4. Hallo Sebi,
    ich kann dir nur meine Stats der letzten 30 Tage bezüglich Twitter-Zugriffe von Google-Analytics zeigen.

    Es sind aber nur verweisende Websites, über welche die Zugriffe stattgefunden haben und nicht der Blogtraffic. Also somit haben in den letzten 30 Tagen 240 Webuser über Twitter hergefunden. Immerhin und ich twittere ja gerade mal seit 70 Tagen, aber der Traffic kann durch regelmässiges Bloggen+Twittern und wenn du viele Kommentare hast, auch grenzenlos gesteigert werden.

    Hype.yeebase ist aber auch eine gute Traffic-Quelle, vorausgesetzt man wählt einen auffälligen News-Titel und hat was Interessantes zu berichten.
    Du kannst es aber anfangs nur mit Blog-Feed ausprobieren, bevor es zum Kommentar-Feed kommt. Aber bitte erwarte nicht zu viel. Es gibt viele anderen Faktoren, warum die Twitterer dem Feed folgen oder nicht folgen:-)
    Grüsse..

  5. “Immerhin und ich twittere ja gerade mal seit 70 Tagen, aber der Traffic kann durch regelmässiges Bloggen+Twittern und wenn du viele Kommentare hast, auch grenzenlos gesteigert werden. ”

    Stimmt auch wieder! Denn wir schwanken schon seit Monaten … mal zu denen rüberzuspringen … haben uns bis heute aber noch nicht durchgerungen … mal schauen .. .vielleicht fangen wir mal mit nem “Tweet Plugin” an … gucken!

  6. @Sebi,
    also könnt ihr es nur selbst austesten und ausprobieren. Dabei zählen eigene Erfahrungen nach wie vor am meisten und Tweets über das eigene Blog oder auch andere Projekte können keinem schaden und wer weiss, vielleicht sucht jemand bereits nach solch einem Blog wie Serien-load.de und da kommt ihr mit dem eigenen Twitter-Account genau richtig:-)
    Dann schon mal viel Erfolg beim Twittern, wenn dann!
    Grüsse..

  7. Danke dir für den hilfreichen Beitrag. Ich bin über blogger-world auf ihn gestoßen 😉 .

    Ich habe erstmal einen Artikel- und einen Kommentarfeed für mein Blog erstellt.
    Ich bin einmal gespannt, wie es sich sowohl auf das Blog wie auf meine Twitter-Follower auswirkt.

  8. Gerne Andreas;-)
    Ja, Thomas hatte mich dort erwähnt, als er dasselbe einrichtete. Dabei ist es eine hervorragende Möglichkeit, neue Blogbesucher und neue Kommentare zu bekommen, auch wenn nur teilweise.

    Das kannst du dann natürlich in deiner Timeline beobachten. In welcher Zeitfrequenz werden deine Feeds bei Twitter eingehen, alle 30 min oder!?
    Ich habe den Kommentarfeed wieder auf alle 3 Stunden umgestellt, damit die Twitter-Timeline sozusagen deren Ruhe hat:-)
    .-= Alex´s last blog ..Die Aussagefähigkeit preiswerter Werbemittel =-.

  9. Ich habe für den ersten Versuch auf 1 Stunde eingestellt, werde aber wahrscheinlich damit auch höher gehen.

  10. Ich denke, dass man den blogfeed auch auf 30 min stellen kann. Bei Kommentaren, wenn diese zuviele werden und man oft Offtopic darunter hat und dazu noch eine themenrelevante Twitter-Timeline hat, dabei könnte man den Kommentarfeed auch viel höher stellen.

    So manche Follower könnten die vielen OffTopic-Kommentare einfach stören, vorausgesetzt haben diese dich aus einem bestimmten Thema heraus gefollowed.

  11. Hey Alex,

    vielen Dank für Deine Antwort auf meine Frage bezüglich der Übertragung der Feeds zu Twitter. Das ging einfacher als ich dachte.

  12. Gerne geschehen:-) Jedenfalls ist es eine sehr hilfreiche und praktische Sache mit dem RSS-Feed-Transport nach Twitter. Mittlerweile steigen da immer mehr Blogger ein.

  13. Hallo Alex,

    Ich habe seit dem ersten Tag bei Twitter den Twitterfeeddienst. Also meine Artikel kommen automatisch zu Twitter und facebook.
    Finde ich eine tolle Sache 🙂

    Ich verwende im Moment TinyURL

  14. Hi Michaela,
    der Dienst Twitterfeed bringt schon ein paar Vorteile mit sich und vor allem lassen die Optionen von Twitterfeed individuelle Einstellungen zu. Das ist extrem wichtig, denn z.B. nervt es die Twitter-Freunde, wenn zu viele Blogcomments zu oft in der Twitter-Timeline erscheinen.

    Dem ist mithilfe von Twitterfeed-Optionen schnell geholfen. Bei Blogs mit hohem Kommentar-Aufkommen könnte man darauf etwas mehr achten, hatte ich die Erfahrung gemacht.

    Das neue Twitterfeed-Feature die Schnittstelle zu Facebook schätze ich ebenfalls und dadurch bündelt man eigene Inhalte durch eine Schnittstelle(Twitterfeed), publiziert diese an verschiedenen Orten im Internet und gewinnt dadurch womöglich mehr Blogbesucher:-)

    Ich bin auf bit.ly als Linkshortener umgestiegen, da es mit TinyURL in der Vergangenheit ein paar Problemchen gab.

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