Nachhaltig und fair produzierte Produkte im Haushalt – im Sinne der Umwelt

Die Polarkappen schmelzen, Starkregen und Überflutungen sind längst nicht mehr die Ausnahme, schier unendliche Dürreperioden gefährden die Existenz der Landwirte – der Klimawandel ist kaum noch aufzuhalten. Die Ursachen sind vielfältig, die Verantwortlichen sitzen meist in Regierungen und den Chefetagen Unternehmen. Allerdings kann jeder Einzelne durch ein wenig Rücksichtnahme und neue Denkweisen dazu beitragen, die Umwelt ein wenig besser zu machen. Neben Mülltrennung und ähnlichen Maßnahmen, die die meisten Menschen tatsächlich beherzigen, lassen sich auch durch die Verwendung von nachhaltigen Produkten im Haushalt durchaus positive Akzente setzen.

Raus aus der Wegwerfgesellschaft – Stoff statt Plastik

„Jute statt Plastik“ – dieses war bereits die Kernaussage der Umweltbewegung aus den 1980-iger Jahren. Mehr als 30 Jahre hat es gedauert, bis die Politik endlich reagierte. Dennoch gibt es zum Beispiel in Lebensmittel- oder Kaufhäusern immer noch Plastiktüten für den Transport der erworbenen Waren. Deutlich umweltbewusster sind jedoch Gemüsenetze oder Stofftaschen, die vielfach für den Einkauf genutzt werden können. Auch wenn es lediglich ein kleiner Beitrag im Sinne der Umwelt zu sein scheint – in der Summe ist dieses jedoch eine absolut notwendige und probate Maßnahme, um den Anteil an Mikroplastik zu verringern. Und wer noch einen Schritt weitergehen möchte, verzichtet idealerweise darauf, Lebensmittel wegzuwerfen, nur, weil sie dem optischen und haptischen Ideal nicht mehr entsprechen. Besser von Beginn an geringere Menge einkaufen.

Ökologische und nachhaltige Wasch- und Reinigungsmittel

Mehrere Hunderttausend Tonnen Putz- Geschirr- und andere Reinigungsmittel finden jährlich in deutschen Haushalten ihre Abnehmer. Leider ist der Anteil an ökologisch wertvollen und nachhaltigen Produkten immer noch deutlich zu gering. Einerseits verständlich, denn die umweltfreundlichen Mittel auf natürlicher Basis sind meist teurer als die chemischen Keulen. Der Nutzen für Mensch und Umwelt überwiegt dabei jedoch eindeutig, denn früher oder später gelangen alle Stoffe immer in den Abfluss – und belasten das Wasser. Doch auch bei natürlichen Produkten hier gilt es auf Qualität zu achten und einen seriösen und fairen Anbieter auszuwählen. Wer zum Beispiel auf konventionelle Tabs oder Reiniger verzichtet und stattdessen auf das biologisch abbaubare Sonett Geschirrspülmittel oder vergleichbare Wasch- und Reinigungsmittel setzt, profitiert von umfangreichen Vorteilen:

  • Sorgfältige Auswahl erlesener Rohstoffe
  • Schonende und umweltverträgliche Herstellungsverfahren
  • Biologische Abbaubarkeit aller Produkte
  • Recycling der Verpackung gewährleistet
  • Mittel durch anerkannte Prüfinstitute nach ökologischen Kriterien zertifiziert
  • Verzicht auf umweltschädliche Füllmaterialien beim Versand

Natürliche Pflegeprodukte – Gutes für die Haut, Zähne, Füße und Co.

Zwar gibt es keine rechtlich geregelte Definition von Naturkosmetik. Dennoch müssen die Produkte bestimmte Anforderungen erfüllen, um die Bezeichnung überhaupt führen zu dürfen. So müssen die Inhaltsstoffe zu mindestens 50 Prozent auf pflanzlicher Basis bestehen, wobei zusätzlich 5 Prozent aller Ingredienzien aus einem biologisch zertifiziertem Anbau stammen. Wer sich für ein Mittel mit der Bezeichnung Bio-Kosmetik entscheidet, sollte wissen, dass die Inhaltsstoffe zu 95 Prozent pflanzlich sind sowie 10 Prozent aus biologisch zertifiziertem Anbau. Darüber hinaus sind auch mit Siegeln und Labeln wie Natrue, BDIH oder EcoCert zertifizierte und somit reine Naturkosmetika erhältlich.

Alle Präparate sind in der Regel vegan und frei von chemischen oder toxischen Zusatzstoffen.

Fazit

Es ist durchaus lohnenswert, im Sinne der Umwelt auch im Haushalt auf natürliche Produkte und Mittel zurückzugreifen. Ob Pflege- oder Reinigungsmittel, Kleidung oder anderweitige Dinge – jeder sollte sein Naturbewusstsein hinterfragen und aus ökologischer Sicht sich mit der Nachhaltigkeit in seinen eigenen vier Wänden auseinandersetzen. Möglichkeiten, hier den Hebel an der richtigen Stelle anzusetzen, gibt es genug.

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