Wie gelingt der perfekte Espresso?

Viele kennen es, man hat im Café einen sehr guten Espresso getrunken und möchte diesen zu Hause haben. Aber wie macht man den perfekten Espresso? In diesem Beitrag ist alles Wissenswerte zum Thema Espresso einmal zusammengefasst!

Was ist es Espresso genau?

Beim Espresso handelt es sich um eine bestimmte Zubereitungsart von Kaffee. Hierbei verwendet man wenig Brühwasser, welches mit hohem Druck durch das sehr feine Kaffeemehl gepresst wird.

Hierzu verwendet man vorzugsweise eine Siebträgermaschine. Zudem müssen die Kaffeebohnen deutlich dunkler geröstet werden als die für normalen Kaffee. Guter Espresso zeichnet sich durch Folgendes aus:

  • Charakteristischer Geschmack.
  • Aroma aus feiner Säure.
  • Sortentypische Noten.
  • Feines Röstprofil.
  • Feste Crema.

Bei der Crema handelt es sich um eine Schaumschicht. Diese sollte etwa 3 Millimeter hoch, dicht und goldbraun sein.

Diese Espressoarten gibt es!

Je nach Größe und Intensität gibt es verschiedene Espressoarten. Hierzu gehören Folgende:

  • Doppio
  • Lungo
  • Ristretto

Der typische Espresso lässt sich allerdings auch etwas abwandeln. Wenn man ihn beispielsweise mit Milch streckt oder mit einem Schuss Grappa veredelt. Zu diesen abgewandelten Sorten gehören diese:

  • Macchiato
  • Corretto
  • Maroccino

Mit diesen Maschinen lässt sich Espresso zubereiten!

Es gibt eine Vielzahl an Zubereitungsarten von Espresso. Wichtig ist allerdings, wenn man richtig guten Espresso haben will, dass man auf beste Espressomarken zurückgreift. Nachstehend sind die Kaffeebereiter, mit denen sich Espresso zubereiten lässt, einmal aufgelistet:

  • Siebträgermaschine
  • Manuelle Espressomaschine
  • Handpumpe
  • Kaffeevollautomat
  • Espressokocher

Welche Bohnen sind die richtigen für Espresso?

An erster Stelle steht bei der Wahl der Bohnen, dass sie besonders frisch sind. Hierbei geht es um das Datum der Röstung. Da heißt, dass die Bohnen noch ein wenig in der Verpackung ausgasen sollen und erst 14 Tage nach der Röstung verwendet werden sollten. Als Alt gelten die Bohnen, wenn die Röstung etwa 6 Monate her ist.

Zudem sollte man nicht Kaffeebohnen verwenden, sondern Espressobohnen wählen. Denn diese sind, wie vorstehend schon erwähnt, länger geröstet. Optisch sind sie an der dunkelbraunen Färbung zu erkennen. Außerdem haben sie eine glatte und glänzende Oberfläche.

5 weitere Tipps für den perfekten Espresso!

Einen guten Espresso bekommt man allerdings nicht allein durch die gute Maschine und die richtigen Bohnen. Daher sind nachstehend 5 weitere Tipps für den perfekten Espresso aufgezeigt:

  • Man sollte in gute Espressotassen investieren. Diese sollten nicht zu groß oder zu dick sein.
  • Zumeist sind die Espressotassen etwas dicker als Kaffeetassen. Dennoch kühlt der Espresso darin schnell ab. Daher empfiehlt es sich, die Tassen vorzuwärmen. Dies sorgt außerdem für einen besseren Stand der Crema.
  • Will der Espresso nicht gelingen, kann man das Leitungswasser testen lassen. Denn je geringer der Kalkgehalt ist, umso besser wird der Espresso. Sollte der Gehalt zu hoch sein, hilft ein Wasserfilter, in dem man das Wasser entkalkt.
  • Man darf das Tampen nicht unterschätzen. Denn das Festdrücken des Kaffeemehls gilt als eine eigene Kunst.
  • Geduld ist eine Tugend, heißt es. Und hiervon braucht man bei der Zubereitung von Espresso eine Menge. Um für sich den perfekten Espresso zu bereiten, muss man einige Versuche investieren.

Hierbei sollte man ein wenig herumprobieren. Und zwar mit den Kaffeesorten, dem Mahlgrad, dem Brühdruck, der Brühtemperatur und der Durchlaufzeit. Wichtig ist, dass man sich Zeit dabei nimmt.

Fazit

Klappt es am Ende immer noch nicht so richtig mit dem Espresso, gibt es einen lösbaren Grund. Anhand der vorstehend genannten Merkmale lässt sich aber herausfinden, was der Grund ist. Vielleicht stimmt etwas mit dem Leitungswasser nicht oder die Brühtemperatur passt nicht ganz.

Was in der Theorie sehr einfach klingt, braucht in der Praxis seine Zeit. Hilfreich kann bei dem Experimentieren sein, dass man Freunde einlädt, die den Espresso probieren. Denn häufig kommen hierbei einige Ideen oder Kniffe zutage, die man beim nächsten Mal ausprobieren kann.

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