Der Klimaschutz ist aktuell ein Thema, das nahezu jeden von uns beschäftigt und das ist auch gut so, denn der Klimawandel stellt eine immer größere Bedrohung dar. Infolgedessen erfreuen sich alternative beziehungsweise regenerative Energien einer zunehmenden Bedeutung. Doch welche Optionen stehen uns diesbezüglich eigentlich zur Verfügung? Eine berechtigte Frage, die wir am besten klären, indem wir einen Blick auf die entscheidenden 5 erneuerbaren Energieträger werfen.

Solarenergie: Energiereiche Strahlung der Sonne als Energieträger

Bei Solarenergie wird die energiereiche Strahlung beziehungsweise die Wärme der Sonne in Energie umgewandelt. Dazu wird das Sonnenlicht absorbiert – beispielweise durch Solarzellen auf Dächern. Die Absorption kann dabei durch unterschiedliche Trägermedien erfolgen, darunter Salz, Öl und Wasser. Wenn von Solarenergie die Rede ist, gilt es zwischen Photovoltaik und Solarthermie zu unterscheiden.

Was ist der Unterschied zwischen Photovoltaik und Solarthermie?

Sowohl Photovoltaik als auch Solarthermie sind bewährte Methoden, um Sonneneinstrahlung in Energie umzuwandeln. Bei Photovoltaik beziehungsweise Photovoltaikanlagen werden Sonnenstrahlen zum Erzeugen von Strom genutzt. Diesbezüglich gibt es eine Vielzahl von Konzepten und man kann beispielsweise Anbieter wie Solar Direktinvest nutzen, um seine Dachflächen für Photovoltaikanlagen zu vermieten. Auf diese Weise ist es möglich, regelmäßige Mieteinnahmen zu generieren und gleichzeitig der Umwelt etwas Gutes zu tun. Letzteres ist in jedem Fall wichtig, da die Gefahren des Klimawandels nicht unterschätzt werden dürfen. Im Gegensatz zu Photovoltaik werden die Sonnenstrahlen bei Solarthermie genutzt, um Flüssigkeiten zu erhitzen – beispielsweise für Baden und Kochen – oder zu heizen.

Windkraft: In Bewegung versetzte Luft als Energieträger

Windenergie wird bereits seit langer Zeit genutzt und Tausende Jahre zuvor wurde sie durch Windmühlen generiert. Das ist heutzutage zwar nur noch selten der Fall, aber das Grundkonzept hat sich nicht großartig verändert. Moderne Windräder sind zwar technisch ausgereifter, aber auch ihr Ursprung liegt bei den Windmühlen.

Biomasse: Älteste regenerative Energie als Energieträger

Die älteste regenerative Energie ist Biomasse, denn sie wird bereits seit der Entdeckung des Feuers genutzt. Um durch Biomasse Energie zu erzeugen, kann beispielsweise Holz verbrannt werden, aber auch Bioabfälle, Energiepflanzen und Gräser gehören dazu. Im Folgenden einige als Biomasse geeignete Energieträger:

  • Fette und Gülle aus der Tierhaltung
  • Unterschiedliche Arten von Hölzern
  • Ackerpflanzen wie zum Beispiel Energiemais
  • Organische Abfälle aus der Industrie
  • Makro- und Mikroalgen

Bei besagten Energieträgern erfolgt entweder eine direkte Verbrennung oder eine Verarbeitung zu Biokraftstoffen. Aktuell ist Biomasse in Deutschland nur zu einem geringen Anteil für die Stromerzeugung verantwortlich, aber in einigen anderen Ländern stellt der Energieträger die einzige zur Verfügung stehende Option dar.

Wasserkraft: Natürlicher Kreislauf des Wassers als Energieträger

Wasserkraft basiert auf dem natürlichen Wasserkreislauf und die Energie wird gewonnen, indem man die entstehende Bewegungsenergie des Wassers nutzt. Eine bewährte Methode, um Wasserkraft als Energieträger zu nutzen, sind Wasserkraftwerke im Rahmen eines Staudamms. Es gibt jedoch einige Alternativen dazu und unter anderem Laufwasserkraftwerke – die in Flüssen mit starker Strömung installiert werden – können ein verlässlicher Energielieferant sein.

Geothermie: Erdwärme des Erdinneren als Energieträger

Nicht zuletzt gilt es noch die Geothermie zu nennen. Ins Deutsche übersetzt bedeutet der Begriff nichts anderes als Erdwärme. Diese Erdwärme basiert sowohl auf Restwärme aus der Entstehungszeit der Erde als auch Zerfallsprozesse im Erdkern. Um durch Geothermie Energie zu gewinnen, wird eine Trägerflüssigkeit mittels Erdwärme auf hohe Temperaturen erhitzt. Das kann beispielsweise Wasser sein, das zum Sieden gebracht wird und direkt in Form von Fernwärme genutzt wird. Während man Geothermie beispielsweise in Island für mehr als ein Viertel der Stromversorgung nutzt, spielt sie in Deutschland praktisch keine Rolle. Geothermie hat also auch langfristig – zumindest in Deutschland – nur einen geringen Stellenwert als Energieträger.

Fazit

Bisweilen sind erneuerbare/regenerative Energien in Deutschland noch nicht die einzigen Energieträger, aber es ist davon auszugehen, dass dieser Fall in den nächsten Jahrzehnten eintreffen wird. Unter anderem die Windenergie nimmt bereits eine wichtige Rolle bei der Stromerzeugung ein – 2020 wurden etwa 131 Mrd. kWh Strom durch Windenergie erzeugt. Welche Energieträger sich weltweit etablieren werden, hängt jedoch von einer Vielzahl an Faktoren wie dem Klima ab. So stellen beispielsweise Photovoltaikanlagen in Ländern mit wenig Sonneneinstrahlung keine Option dar.
Sollte dieser Artikel hilfreich gewesen sein und es besteht Interesse an weiteren Themen rund um Energie, bietet sich unser Ratgeber an. Dort gibt es beispielsweise Tipps zum Energiesparen und vergleichbare Infos.

Von internetblogger.de

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