Wie in nahezu allen industriellen Bereichen, so hat sich im Schrotthandel ein gewaltiger Wandel vollzogen. Die Zeiten, in denen die Betreiber eines kleinen Schrottplatzes vor 30 Jahren mit einem Transporter durch die Straßen fuhren, um Alteisen einzusammeln, gehören beinahe vollständig der Vergangenheit an. Im Zeitalter der Digitalisierung und Modernisierung hat sich dieser Zweig zu einer riesigen Industrie aufgeschwungen, die vielschichtige Aufgaben übernimmt. Der Beruf des Schrotthändlers ist durchaus attraktiv und lukrativ, erfordert jedoch herausragende Kenntnisse rund um die enorme Metallvielfalt. Vom Ausschlachten von Fahrzeugen über das Recyceln bis hin zum Abbruch alter Industrieanlagen – der Ankauf von Schrott und dessen Bearbeitung decken ein äußerst umfangreiches Spektrum ab.

Was genau versteht man eigentlich unter Schrott?

Schrott ist längst zu einem globalen Faktor geworden und fällt bei unzähligen Gelegenheiten an. Prinzipiell spricht man vor allem im Zusammenhang mit metallenen Wertstoffen von Schrott. Jeder kennt diesen Begriff, wenn das geliebte, alte Auto ausgedient hat und seine letzte Ruhe auf dem Schrottplatz findet. Doch auch bei Flugzeugen, Schiffen, metallischen Bauteilen bei Computern oder Haushaltsgeräten finden sich gewaltige Mengen davon. Des Weiteren ist Schrott auch ein Produkt, das bei zahlreichen Industriearbeiten anfällt und ordnungsgemäß entsorgt werden muss.

Wie können Schrotthändler die jeweiligen Metalle erkennen und unterscheiden?

Eisen ist nicht gleich Eisen – Metall nicht gleich Metall. Was für Laien wie ein großes Einerlei aussieht, stellt sich in der Praxis deutlich komplizierter dar. Für die Arbeit mit den scheinbar unendlich vielen und unterschiedlichen Metallen ist eine enorme Materialkenntnis erforderlich. Nur so gelingt es einem erfahrenen Schrotthändler, seine Metalle auseinanderzuhalten. Lediglich an der Farbe lassen sich diese nämlich nicht erkennen. So lässt sich zum Beispiel Aluminium aufgrund seines geringen Gewichts schnell zuordnen und Eisen durch einen Test mit dem Magneten verifizieren. Doch bei einigen Stoffen sind weitere profane Kenntnisse und Maßnahmen erforderlich. Versierte Schrotthändler erkennen ein bestimmtes Metall bereits anhand der Funkenfarbe.

Welche Aufgaben werden von einem Schrotthändler übernommen?

Doch nicht nur essenzielle Materialkenntnisse zeichnen einen Schrotthändler aus. Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Wertermittlung bei Metallen. Dazu muss den Metallhändlern natürlich bekannt sein, um was für einen Stoff es sich handelt und wie hoch dieser aktuell gehandelt wird. Die Preise orientieren sich an der Metallbörse in London und wechseln nahezu täglich. Dieses bedeutet für den Kunden, dass er an einem Tag einen Spitzenpreis erzielen kann und sich am folgenden mit einem geringeren Betrag zufriedengeben muss. Darüber hinaus zählt das Recyceln der Metalle zu den elementaren Aufgaben. Auch hier stehen innovative Verfahren zur Verfügung, die sich im Vergleich zur Herstellung der jeweiligen Produkte als weitaus günstiger erwiesen haben. Dieses zielt vor allem auf die Energieeffizienz ab. So wird beispielhaft beim Recyceln von Aluminiumschrott lediglich 5 Prozent der Energie benötigt, die bei der Herstellung durch Bauxit anfallen würde.

Kann man Altmetalle persönlich beim Schrotthandel abgeben?

 

Bei der Sanierung des Hauses oder der Wohnung, beim Durchforsten und Aufräumen des Kellers oder bei anderen handwerklichen Tätigkeiten – auch im privaten Bereich oder im beruflichen Alltag von kleineren Handwerksunternehmen ist Schrott irgendwie allgegenwärtig. Oft reichen die Mengen an Altmetall jedoch nicht aus, um dafür einen Container des ortsansässigen Schrotthandels zu ordern. Der Einfachheit halber sammelt man das Eisen und fährt es persönlich zum nahegelegenen Schrottplatz. Bei gut organisierten Unternehmen, wie zum Beispiel dem Schrottankauf Wiesbaden, benötigt man, ähnlich wie bei vielen größeren Schrotthändlern, keine festen Termine für die Abgabe. Kunden werden durch kompetentes Personal beraten und erhalten tagesaktuelle Höchstpreise für ihr Altmetall. Darüber hinaus besteht aber auch die Möglichkeit, dass der Metallschrott auch vor Ort abgeholt und vom Schrotthändler angekauft wird.

Welche Arten von Metallen und Eisen kaufen Schrotthändler an?

Schrotthändler kaufen eine Vielzahl unterschiedlicher Metalle an, die, je nach Material, nach dem Recyceln unterschiedlichen Verwendungszwecken dienen. Bei vielen der Stoffe bleiben die Eigenschaften erhalten, sodass sie nahezu unendlich wiederverwendet werden können. Dieses ist ressourcenschonend und somit das Herzstück in puncto Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein. Nachfolgend eine kurze Auflistung von Metallen, die vom Schrotthandel angekauft werden:

  • Messing
  • Kupfer
  • Edelstahl
  • Aluminium
  • Kabel
  • Eisenschrott
  • Stahlschrott

Fazit

Der Beruf des Schrotthändlers ist abwechslungsreich und attraktiv. Zu den wesentlichen Kernkompetenzen zählen Materialkenntnisse und aktuelle Marktpreise. Durch den Ankauf des metallenen Schrotts leisten sie einen enormen Beitrag zur Ressourcenschonung und Nachhaltigkeit im Sinne der Umwelt und zahlen den Kunden faire, tagesaktuelle Schrottpreise.

 

Von internetblogger.de

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