Seit gut einem Jahr steuert Corona nicht nur das soziale Leben rund um den Globus, sondern beherrscht auch die Wirtschaft – und damit den Arbeitsmarkt. Trotz zahlreicher Maßnahmen der Bundesregierung zur Aufrechterhaltung von Arbeitsplätzen, mussten auch in Deutschland viele Betriebe ihre Mitarbeiter in Kurzarbeit schicken oder entlassen. Gleichzeitig boomen Branchen, die aus der Pandemie als Gewinner hervorgehen; wer hoch spezialisierte Fachkräfte sucht, profitiert vom hohen Konkurrenzdruck. Und die Jobsuchenden? Denken ebenfalls um und fragen sich, ob sie ihr bisheriger Job wirklich so erfüllt wie bislang angenommen.

Hat Corona alles verändert?

Die wirtschaftlichen Auswirkungen der Covid-19-Krise sind spürbar – man muss nicht selbst von einer Reduzierung seiner Arbeitsstunden auf Teilzeit oder einem kompletten Jobverlust betroffen sein, um nicht an den vielen bedrohten Existenzen und Unternehmensaufgaben Anteil zu nehmen.

Dabei hat sich zunächst an der Quantität der Jobsuche auf dem Arbeitsmarkt wenig geändert: So lag ihr Höhepunkt 2020 wie auch in den Jahren zuvor im Januar und somit noch vor dem Beginn der Pandemie. Mit dem ersten Lockdown stellten viele ihre Suche nach einem Arbeitsplatz kurzfristig sogar komplett ein, erst im vergangenen Herbst begann sich die Suche nach neuen Tätigkeitsfeldern zu verstärken. Und damit kamen dann doch einige Änderungen ins Spiel, die bis heute ihr Gültigkeit nicht verloren haben:

  • Jobgesuche wie Stellenausschreibungen verlagern sich mehr und mehr ins Digitale
  • Der Konkurrenzdruck wächst branchenübergreifend
  • Das Interesse an einem beruflich bedingten Umzug ins Ausland schwindet
  • Die Nachfrage nach flexiblen Arbeitsbedingungen und Homeoffice steigt

Erfolg mit künstlicher Intelligenz

Hilfe und Unterstützung bei der Stellensuche bieten auch digitale Job Plattformen. Diese arbeiten zum Beispiel mit mehreren Agenturen in Deutschland, Österreich und der Schweiz zusammen und bieten somit hohe Reichweiten für Unternehmen aller Branchen. Dabei ist es wichtig, dass die Anbieter über mehrjährige Erfahrung in der Personalberatung und eine simple Nutzung verfügen. Besonders dadurch ist eine schnelle Kommunikation zwischen Firmen und möglichen künftigen Mitarbeitern möglich. Ohne Einschränkungen von Transparenz oder Sicherheit können Job Plattformen durch die Zusammenführung aufeinander abgestimmter Matchingpoints eine passende Vorauswahl gewährleisten.

Sicherheit schlägt Risiko

Was Unternehmen bieten

Während viele Branchen leiden, gehen einige Industriezweige als Sieger aus der Pandemie hervor: Im Gesundheitswesen werden ebenso dringend neue Mitarbeiter gesucht wie im Einzel- und Versandhandel die Nachfrage nach Produktionsarbeitern, Lageristen und Auslieferern überdurchschnittlich gestiegen ist.

Was Jobsuchende wollen

Doch gehen hier auch genug Bewerbungen ein? Die Krise zeigt auch einen Trend bei der Jobsuche: Berufsfelder mit der Aussicht auf eine sichere, langfristige Tätigkeit haben die Nase vorn. Daneben steigt die Nachfrage nach Teilzeit- und Minijobs sowie Arbeitsmöglichkeiten ohne spezifische Berufserfahrung. Auf der verzweifelten Suche nach einer geeigneten Stelle trauen sich immer mehr Quereinsteiger, ihre Dienste auch branchenfremden Unternehmen anzubieten und bewerben sich nicht über ihre Berufsbezeichnung, sondern auch über ihre Kenntnisse und Fähigkeiten.

Krise als Chance verstehen

Gibt es keine Angebot für den erhofften Traumjob in der erlernten Branche, bleiben zwei Möglichkeiten: den Kopf in den Sand zu stecken und abzuwarten – oder Flexibilität zu beweisen und sich beruflich neu zu orientieren.

Über den Tellerrand schauen schadet nie – und wird inzwischen von vielen Personalabteilungen sogar verlangt. Abhängig vom Jobprofil, treten statt dem klassischerweise gesuchten Ausbildungsweg vom Schulabschluss über Ausbildung und Studium direkt ins Angestelltenverhältnis vermehrt persönliche Merkmale wie Offenheit, Sprachgewandtheit, Anpassungsfähigkeit in den Vordergrund.

Dabei gilt auch: Niemand kann aus seiner Haut. Jeder sollte sich also ehrlich selbst betrachten und ebenso ehrliche Antworten auf die Fragen finden, ob er auf der Suche nach einem kurzfristigen Verdienst oder einer langfristigen Karriere und inwieweit er bereit dazu ist, für seine Ziele einen bislang unbeschrittenen Weg einzuschlagen.

Vorarbeit ist besser als Nacharbeit

Wer durch Corona weniger oder gar nicht arbeitet, hat entsprechend mehr Zeit, sich Gedanken über seine berufliche Zukunft zu machen und seine Bewerbungsunterlagen wie auch sich selbst perfekt vorzubereiten. Denn das nächste Vorstellungsgespräch kommt bestimmt!

Neben kompletten und komplett fehlerfreien Bewerbungsunterlagen schadet es nicht, den Inhalt ein wenig zum eigenen Vorteil anzupassen. Wie wäre es mit einer zusätzlichen Videobotschaft? Das gewisse Extra mehr kann im Rennen um einen Job den Ausschlag geben und die Konkurrenz in die Flucht schlagen. Auch hilft es, sich im Vorfeld die Beantwortung auf einige grundsätzliche Fragen zurechtzulegen.

  • Welche speziellen Fähigkeiten bietet kein anderer Bewerber?
  • Welchen Stellenwert erreichen Zukunftsthemen wie Digitalisierung und Klimaschutz?
  • Welche vergangenen Erfolge lassen sich ins Feld führen?
  • Inwiefern profitiert das gewünschte Unternehmen von einer Mitarbeit?
  • Welche positiven Aspekte können über das Unternehmen formuliert werden?

Mit der Beantwortung von Fragen wie diesen bereitet man sich nicht nur optimal auf ein anstehendes Bewerbungsgespräch vor, sondern lernt sich auch selbst gleich noch ein kleines Stück besser kennen.

Wo suchen und bieten?

Wer schließlich weiß, was er will, hat damit nicht automatisch den passenden Deckel zu seinem Topf gefunden. Wie also lassen sich die eigenen Fähigkeiten möglichst vielen potenziellen Arbeitgebern zugänglich machen?

Vitamin B

Nicht selten sind es Beziehungen, die den Weg zum neuen Job ebnen. Das persönliche Netzwerk kann so relevant sein wie das digitale: enge Freunde, weitläufige Bekannte, Nachbarn oder ehemalige Chefs, Kollegen oder Professoren informieren ihrerseits mögliche Interessenten: Mundpropaganda entwickelt sich nicht selten zu einem Schneeballsystem – mit erfreulichem Ausgang für den Jobsuchenden.

Online-Plattformen

Dabei gilt immer noch: Eine starke Online-Präsenz ist das A und O. Abgesehen von einer enormen Reichweite kann man hier suchen und bieten – ob in einem der zahlreichen Stellenportale im Internet, digitalen Lokalanzeigern oder auf themenspezifischen Webseiten. 

Fazit

Sollte Corona also als Auszeit vom Job oder Chance für einen Neueinstieg genutzt werden? Die Antwort liegt klar auf der Hand: Gerade in der Krise steckt Potenzial. Wer Flexibilität an den Tag legt, sich selbst darstellen kann, Möglichkeiten über innovative Online-Portale nutzt, in branchenfremden Gebieten sucht, wird noch während der anhaltenden Beschränkungen gute Aussichten auf Erfolg haben. Und so dazu beitragen, dass sich möglichst schnell auch die gesamte Wirtschaft wieder erholt.

Von internetblogger.de

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