Mabya - Marktplatz für Projekte

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Als Webmaster hat man mit allerhand Domains und Webseiten zu tun. Diese Tatsache zieht hin und wieder den Kauf bzw. Verkauf von Projekten nach sich. Dabei eignet sich das Internet ideal für den Projekthandel. Es geht sogar noch besser, indem man speziell dafür ausgelegte Marktplätze, Foren und andere Webpräsenzen in Anspruch nehmen kann. Auf meiner ToDo-Liste steht schon seit einigen Wochen ein Link zu solch einem Projekt-Marktplatz. Es heisst Mabya.de und ist deutschsprachig. Dazu würde ich euch gerne ein paar eigene Erfahrungen übermitteln.

Bei der Registrierung auf Mabya.de bedarf es der Feststellung der Identität des Users, indem die Angaben aus dem WHOIS-Eintrag verwendet werden. Dafür muss man lediglich eine eigene Domain besitzen und der Rest wird vom Mabya-Team erledigt. Der Marktplatz Mabya ist ein in diesem Jahr frisch entstandenes Projekt, welches stets einer Optimierung unterzogen wird. Als Erstes Mabya - Plattform fuer Projektverkaufwarf ich einen Blick auf die Startseite. Projektdetails und weitere Einzelheiten lassen sich im Nu entnehmen. Auf dem Marktplatz können solche Projekte wie Blogs, Foren, Communities, Shops und einfache Domains zum Verkauf angeboten sowie andererseits auch käuflich erworben werden.

Ganz oben sind die Hauptkategorien zum Einsehen der eingestellten Projekte, wodurch man je nach Interesse fündig werden kann. Durch die Filter wie “neu eingestellt”, “bald endend” und “kürzlich verkauft” oberhalb der Aufstellung von Inseraten kommt man dem Suchergebnis ein Stückchen näher. Es sind insgesamt laut meinen Beobachtungen um die ca. 70 Projekte gelistet. In jeder Annonce bekommt der Interessent wichtige Details zu sehen. Das sind zum Beispiel der Pagerank, die Anzahl der Seitenaufrufe, die Anzahl der bereits abgegebenen Gebote und es befindet sich ebenfalls eine kurze Projektbeschreibung darunter.

Bei eventuellen Fragen des potentiellen Käufers gibt es ein Textfeld für Klärung der Details bzw. anderer wichtiger Punkte. Das Verkaufen mit Mabya ist kinderleicht, wobei man erst nach dem Verkauf eines eigenen Projektes für die Summe höher als 300 Euro eine 5%ige Gebühr des Gesamterlöses entrichten müsste. Im Verkaufsinserat gibt der Verkäufer ein paar Details über das Projekt preis und legt das Mindestgebot fest. So eine Annonce lässt sich auch etwas geschmackhafter gestalten, indem sowohl ein Logo eingefügt als auch diverse Formatierungsoptionen verwendet werden kann/können.

Da ich ein Blogger bin, surfte ich gleich mal zu der Kategorie “Blogs” und momentan sind 11 Blogs zum Verkauf vertreten. Blogs werden verkauft und gekauft, was ein ganz natürlicher Ablauf in der Bloggerszene ist. Ich tippe auch darauf, dass jemand von euch schon ein mal eine Blogdomain – wohl eher – verkauft hat, zumindest zum Verkauf angeboten. Meine Fragen an euch:

Habt ihr schon mal eine Blogdomain zum Verkauf angeboten bzw. selbst eine gekauft?

by Alexander Liebrecht

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6 Comments
  1. Ich denke, gerade für Blogger ist dieser Schritt ein schwerer. Man baut sich mit viel Schweiß und Tränen ein Projekt auf und wenns gut läuft will mans ja eigentlich nicht verkaufen (aber im Regelfall findet man nur dann einen Käufer)…
    Aber zur Frage: Nein ich habs noch nicht getan und für mich wäre das auch wirklich ein schwerer Schritt

  2. @Jan,
    wohl überlegt, wäre so eine Entscheidung so oder so und ich denke, dass man kaum von heute auf morgen ein eigenes Blog verkaufen will.

  3. Ich sollte vor kurzem (beruflich) ein Blog kaufen, der sich mit Datenauswertung und Analyse beschäftigt. Der Blogger hatte ihn über 4 Jahre aufgebaut, die Themen waren für uns interessant und wir hätten auch gerne dafür einen höheren 4-stelligen Betrag bezahlt.

    Letztendlich ist der Deal aber gescheitert. Warum? Es ist gar nicht so einfach, einen Vertrag auszuarbeiten, der nicht nur die URL, sondern auch die ganzen Inhalte überträgt.

    Ein weiteres Problem: Was machen mit den ganzen eher privaten Einträgen? Einfach löschen? Käme auch irgendwie komisch.

    Für Problem No1 (rechtlich gesicherte Übertragung der Inhalte) finde ich eine Plattform wie mayba sinnvoll. Habe mich dort gerade mal umgeschaut und muss aber ganz ehrlich sagen, dass da hauptsächlich irgendwelche Affiliate-Projekte und MFA-Seiten angeboten werden…

  4. Hallo Tim,
    das leuchtet mir ein, dass beim Verkauf bzw. Kauf eines bereits seit Längerem bestehenden Blogbetriebes gewisse Schwierigkeiten entstehen. Vor allem sei es gesagt, dass eine hohe Anzahl von Blogs zum Teil reine Alltagsthemen behandelt. Die Themen zu löschen, würde es bedeuten, dass diese Artikel auch aus dem Google-Index verschwinden und wenn es eine Menge an Blogbeiträgen waren, ist es doch vll. mal nicht so sinnvoll.

    Ich denke mal, dass das Repertoire an der Blogauswahl auf Mabya wachsen wird.

  5. Hi Alex,

    Ja, ich hoffe auch, dass die Anzahl an Blogs und Foren auf Mabya noch wächst. Es wäre eine deutliche Erleichterung, wenn man interessante Webangebote über die Plattform kaufen kann. Nicht zuletzt, weil gewisse Abläufe standardisiert sind und man rechtlich auch eher auf der sicheren Seite sein wird.

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