Das Stichwort des heutigen Beitrages ist Jobsuche und vor allem wie nützlich das Internet auf der Schiene sein kann. Ich habe bereits nicht selten über Jobs als Blogger und Texter hier auf dem Blog berichtet und laut ein paar Zahlen von Alexa liegt das Alter meiner Blogbesucher überwiegend zwischen 25-44. Auch wenn es keine genauen Zahlen sind, nehme ich diese schätzungsweise als Beispiel. Es sind unter den Besuchern mehr Männer als Frauen und die Zeitspanne befindet sich im voll berufsfähigen Alter.

Wahrscheinlich sind es eher mehr Hauptberufliche als Studierende, welche meine Blogdomain besuchen. Das brennende Thema ist heutzutage nämlich Jobs und die Jobsuche. Ohne einen Job läuft bei vielen Menschen gar nichts mehr ab und um dies zu vermeiden, tun die meisten alles Mögliche dafür. Wenn man einen Job verliert, sucht man wieder nach einem neuen. Aber die Zeiten eines Jobberaters sind vorbei und wir haben ein viel mächtigeres Instrument für die Jobsuche, nämlich das Internet.

Das Internet ist schneller und man kann bundesweit, europaweit und gar global agieren, wenn man es sich selbst zutraut. Ich selbst kann einen Erfolg der Jobsuche über das Internet mit meinen eigenen Erfahrungen belegen. Sobald ich einen Job verliere, melde ich mich beim Jobcenter und die eigentliche Jobsuche erfolgt sogut wie über das Internet. Dafür stehen einem Webuser solche Info-und-Recherchequellen wie:

Bis zum letzten Punkt muss man gar nicht kommen, weil man bei einer Jobsuche mit Google und Co. meistens auf der ersten Suchtreffer-Seite bleibt. Es sind überwiegend Job-Suchmaschinen und Jobportale sowie Kleinanzeigenmärkte darunter. Die Annoncen sind dementsprechend frisch und in vielen Fällen brauchbar. Ohne die stundenlange Suche kommt man zugegebenermaßen nicht drum herum.

Die Jobsuche an sich ist einfach. Man wohnt an einem bestimmten Ort und hat bereits im Vorfeld bestimmte Kriterien, welche erfüllt werden müssen, damit es zur Jobannahme kommt. Danach richtet man die Jobsuche und der Rest ergibt sich meistens mit einem eigenen Anstoss. Dieser Anstoss ist die eigentliche Kontaktaufnahme mit dem Ansprechpartner, schriftlich oder telefonisch.

In vielen Fällen sind Online-Bewerbungen möglich, gar sogar erwünscht. Und als ein Sowieso-Webuser kann man sich ohne Weiteres dafür notwendige .pdf- bzw. .doc-Dateien anfertigen. Ein Paßfoto kann eingescannt werden, was ich auch schon selbst machen musste. Das hatte sogar Spass gemacht, da ich mir dadurch alle möglichen Gänge zum Jobcenter ersparen konnte.

Was den Erstkontakt zum möglichen Abeitgeber oder deren Ansprechperson betrifft, so können anfangs Hemmungen entstehen. Das ist normal und man kann diese bekämpfen, indem man vll. soweit angegeben mit einer Email-Kontaktaufnahme versucht und sich dann zum Telefongespräch vorarbeitet. Ich weiss, dass es manchmal nicht einfach ist, den ersten Schritt zu machen und anzurufen, aber nach dem ersten Telefonat ist die Sache entweder positiv oder auch im ungünstigsten Falle negativ gelaufen. Das Letztere hat aber oft andere Gründe, wie z.B. Job vergeben oder das Jobangebot war zu alt und nicht mehr aktuell.

Weitere Blogs, welche ebenfalls über die Jobsuche berichtet haben, habe ich mir folgende ausgesucht und zwar:

Prospective.ch schreibt über Jobsuche via Google
Karrierebibel.de mit einer Auswertung der Jobbörsen

T-online-business.de mit 10 Tipps für die Jobsuche

Silicon.de mit “Jobsuche via Web immer beliebter”

  • Gerne würde ich von euch wissen, wie ihr die Jobsuche anstellt?
  • Welche Suchquellen nutzt ihr, Suchmaschinen, Zeitungen, Kleinanzeigen im Web, den Jobcenter in der Stadt oder sonstiges?

by Alexander Liebrecht

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COMMENTS (22)

  • Ralph Meinhold

    Eine sehr gute Zusammenstellung über die Möglichkeiten der Jobsuche im Internet. Man sollte zusätzlich auch sein Profil in den Stellenbörsen eingeben. So kann man auch aktiv von Personalern gefunden werden. Eine sehr wichtige Plattform stellt für mich auch Xing dar. Ein gut gepflegtes Profil kann auch sehr viel bewirken.

  • Alex

    Hallo Ralph,
    ja also das war so im Groben die Übersicht mit ein paar Linkverweisen, wie man einen Job via Internet finden kann. Dass es auch funktioniert, kann ich mit meinen eigenen Erfahrungen belegen.

    Ich suche sogut wie immer im Web. Dieses freie und von keinerlei Berater abhängige Job-Recherchen sind einfach ideal für jedermann. Aber man muss auch sagen, dass solche Suchvorgänge einer kurzen Einarbeit bedürfen.

    Xing ist mir natürlich ein Begriff, aber i-wie sind es dort oft EDV-und-Marketer-User. Ich lese sehr oft was von Account Manager und Onlinemarketer. Ich kann mir nicht vorstellern, dass es eine durschnittliche Berufswahl in Deutschland ist. Normale Jobs, welche die meisten Menschen in diesem Land haben, können auch durch Google und Jobsuchmaschinen gefunden werden, bin ich der Meinung.
    Danke für dein Feedback:-)

  • Thomas

    Hallo zusammen,
    selbstverständlich nehmen die Jobbörsen im INternet einer immer größe Beliebtheit an. Vieleicht liegt es aber auch daran, das wie ich z.B. ein sehr breites Spektrum habe. Das örtliche AfA ist damit schon sehr überlastet. Ich habe auch schon Aussagen bekommen wie ” mit ihren Kenntnissen sie zu vermitteln wird schwer”. Wenn es denn einfach wäre, würde jeder sich sicher selbst etwas suchen oder? Sehr oft ist es aber alleine die Beschreibung des Berufes Business Analyticer hat nichts mit Popo Medizin zu tun und so schauen mich meist die Leute an. Was mich einerseits stört ist dieses ewig doppelt und mehrfach eingeben von Daten. Es ist wie als das man seinen Lebenslauf das 1000 mal schreibt. Sollte es dort mal eine Form des Standards zum hochladen geben würde es sicher noch mehr Nutzer geben, welche dieses dann auch nutzen.

    Ansonsten für mich gerade wie gemacht 🙂
    Vielen Dank
    Thomas

  • Alex

    Hi Thomas,
    schön, dein Feedback darüber zu lesen. Ich denke mal, dass dieses Thema immer aktuell ist und bleibt es auch.

    Dann ist doch Xing auch was für dich oder? Jobsuche ist aber auch oft langwierig, da man nie weiss, was sich hinter dem einen oder dem anderen Jobangebot wirklich verbirgt. Man muss wirklich auf Gutglück agieren.

    Auf den ganzen Schreibkram, zig auszufüllende Formulare im Reallife habe ich jedoch Null Bock. Im Web: Einmal abtippen, dann nur das Datum verändern und ein paar neue Absätze rein, fertig ist die Geschichte.

    Dann bleiben wir doch mal bei der Jobsuche im Web und ich denke aber auch, dass es damit zukünftig noch mehr wird.

  • Matthias

    Wirklich ein gelungener Artikel. Gerade wenn man von den aktuellen Unternehmenspleiten und den tausenden gefeuerten Mitarbeitern hört, so wird der Wettbewerb um die freien Arbeitsplätze nun wohl noch härter. Viele werden sich diese Tipps hoffentlich zu Herzen nehmen, um so gestärkt in den Kampf um die Arbeitsplätze gehen.
    .-= TV Sternchen Redaktion´s last blog ..Twilight New Moon: Robert Pattinson Kristen Stewart in München =-.

  • Alex

    @Matthias,
    Freut mich, auch wenn ich mich lediglich auf die Themenkategorien aus dem 2WiD-Webkatalog bezogen habe, gibt es dort eine Menge Infos.

    Du sagst es, ohne die Eigeninitiative ist sehr schwer, beinah unmöglich, wieder einen neuen Job zu bekommen. Der Druck hinter einem ist immer da, treibt aber etwas an.

    Letztendlich wollen die ganzen Arbeitgeber oft viel zu viel von einem Arbeitnehmer, aber manchmal passiert es schon mal, dass man einen einigermaßen guten Job gefunden hat.

    Deutschland baut Arbeitsplätze ab und das mit rasantem Tempo. Daher wird das Thema des obigen Artikels immer aktuell bleiben, bin ich der Ansicht.

  • Frank

    Also, ich habe gute Erfahrungen mit dem Stellenanzeigenteil unserer Wochenendzeitung gemacht. Zweimal war ich da erfolgreich. Mit der Jobbörse der Arbeitsagentur habe ich noch keine Erfolge erzielt. Oft hatte ich da zu viele Mitbewerber. Werde nächstes Mal aber auch in kleineren Jobbörsen im Internet oder auch versuchen über Suchmaschinen ein interessantes Stellenangebot zu finden. Vielen Dank für die Tipps!

  • sarina

    Ein Stellenmarkt im Internet ist eine feine Sache.Ich habe sehr gute Erfahrungen damit gemacht. Natürlich gibt es auch viele schwarze Schafe darunter. Man sollte genau alle Angebote prüfen. Wie schnell kann man auf die Nase fallen. Jedoch wer lange genug sucht und nicht aufgibt, findet bestimmt im Internet etwas passendes. Ich habe meinen Job gefunden. Allen die noch auf der Suche sind, wünsche ich viel Glück und Erfolg. Nur nicht den Mut verlieren. Kommt Zeit kommt Rat.

  • Alex

    @Frank,
    für diejenigen, welche diverse Zeitungen bekommen bzw. abonniert haben, bietet sich so eine Lokalzeitung ebenfalls als eine gute Suchquellen nach Stellenangeboten an. Ohne Frage!

    Die Jobbörsen im Internet sind einfach extrem gewachsen und verfügen über eine grosse Vielfalt wie ich es feststellen durfte. Aber alles in allem sind mehrere Suchquellen immer wieder effektiver.

    @Sarina,
    Oh ja, je nachdem in welchem Sektor man arbeiten möchte, sollte man schon schauen, wie diverse Stellenannoncen allein schon optisch aufgemacht sind;-) Alles hingeklatscht, kein Impressum und keine Email oder ohne Ansprechpartner wäre für mich weniger seriös, als wenn ich im Vorfeld einige Kontaktinfos vor der Nase hätte.

  • Anonymous

    Ich denke, es ist jedem überlassen, wie er seinen Job sucht. Manche können z.B. aus familiären Gründen gar nicht ausserhalb Ihrer Region eine Stelle antreten, da ist dann auch wohl die regionale Tageszeitung noch das beste Medium

  • Alex

    @Anonymus,
    nicht böse sein, weil ich den Suchbegriff entfernt habe, aber ein Name oder Nick als Kommentator wäre nicht schlecht.

    Natürlich ist es so, dass man erst nach den Umständen im Privatleben schaut und ob der Jobwechsel einem passt bzw. überregional agiert wird. Das ist ganz klar.

  • Dirk

    Ich finde wenn man sich die Zeichen anschaut ist es mit 1950 vergleichbar. Die perfekte Gründerzeit um sich selbstständig zu machen anstatt irgendwelchen Jobs hinterher zu laufen die es kaum noch gibt. Fast jeder kann etwas sehr gut und wenn das mal bisschen vermarktet wird anstatt sich vor den Fernseher zu setzen und seine Arbeitslosenzeit zu geniessen wird das auch etwas. In meinem ehemaligen Bekanntenkreis gibt es nun 7 neue Selbstständige die zwar meist unter den üblichen Sätzen arbeiten aber meist auch weit mehr in der Tasche haben als vorher.

  • Alex

    @Dirk,
    das freut mich für deine Bekannten, aber nicht jeder Mensch traut sich sowas wie die eigene Selbständigkeit zu. In dem Falle der dauerhaften Arbeitslosigkeit muss aber eines Tages etwas gemacht werden. Ich sehe es so, lieber hart arbeiten als Hartz IV. Es ist ein ganz klarer Fall für mich, wenn man nicht etwa anderweitige Sorgen hat, welche einen von der hauptberuflichen Vollzeit abhalten könnten.

    Aber recht hast du auch, von der Glotze zu sitzen und abzuwarten, bringt leider nicht viel. Das wissen mittlerweile alle. Nun gibt es immer wieder Dutzend Aspekte und Faktoren, welche auch hierbei einen Menschen von der eigenen Initiative abbringen können. So ist es nun mal ;-).

  • Klaus Schaumberger

    Stellenazeigen ob Offline oder Online hatten mal den Sinn offene Stellen zu besetzten. Ein weit verbreitetes Phänomen ist heute die Schaltung von Onlineanzeigen zur Imageverbesserung. Sprich die Jobs existieren gar nicht – schade nur das der Bewerber das nicht immer weiss und ggf. die Energie vergeudet.
    Ich lese viel im Internet aber auch viel auf Papier. Bei großen Projekten z.B. 5000×5000 bei VW (anno ductu) wurde recht erfolgreiche eine Serie von Bewerbunsgsstufen online absolviert ehe das Gespräch mit Personalern statt fand.
    Bewerbungen sollten immer persönlich sein und auf das Unternehmen zugeschnitten sein. Maasnbewerbungen bei denen nur der Ansprechpartner vermittelt wird sind dabei wenig hilfreich.

    Gruss Klaus Schaumberger

  • Alex

    @Klaus Schaumberger,
    deine Meinung wirft ein anderes Licht auf die Onlinebewerbungen, aber nicht alles ist für die Katz. Aus meiner eigenen Erfahrung, was die Jobsuche über das Internet betrifft, kann ich mehr Positives als Negatives berichten. Es mag ja sein, dass manche Inserierer nicht das halten, was sie eigentlich müssten. Eine Onlinebewerbung muss in meinen Augen fast zu 100% der Realität entsprechen. Natürlich gibt es dabei zig rhetorische Tricks, welche einen potentiellen Bewerber anlocken. Oft kann man es selbst auf das reale Leben beziehen und erkennen, was in der Tat der Wahrheit entsprechen könnte. Zu blauäugig sollte man auch bei einer Online-Bewerbung nicht vorgehen, sprich nicht alles glauben, was dort steht. Man kann ja auch jederzeit den Kontakt zum Inserierer via Mail oder Telefon aufnehmen. Diese Möglichkeiten sind zum eigenen Vorteil zu nutzen. Gezielte Fragen sollte man auch stellen und und und.

    Eine Onlinebewerbung bleibt für mich trotzdem die erste Anlaufstelle, wenn ich einen neuen Job suchen sollte.

  • Anna

    Die meisten Stellenangebote in den vielen Jobbörsen sind nicht vakant und existieren gar nicht und das Spiel spielen auch große unternehmen mit.

    ich weiss das aus sicheren Quellen weil ich Kontakt zu Personalern habe und auch so 500 Personen kenne, die seit 6 Jahren trotz Qualifikationen sich online bewerben und immer wieder feststellen,dass viele Stellen nicht existieren. Dieses perfide Spiel mit dem Marketing und Werbung zugunsten der firmen ist schlimm

    Und so zeigen unternehmen, dass es ihnen gut geht und dass sie wachsen.

    Auch die Agentur für Arbeit ist darin involviert wenn sie ständig unkritisch die selben Stellen der selben firmen immer wieder dort reinstellt und sich nicht wundert, dass zum Beispiel in einem Jahr gleich 67 Stellenangebote eines Sachbearbeiters permanent ausgeschrieben werden und warum da keiner eingestellt wird.
    Es ist tragisch und zeigt das ist EINE riesenshow und eine Blase und ich ärgere mich darüber und wenn ich mit leuten drüber rede, dann sagen sie dass sie das wüssten mit diesem System 

    man achte mal drauf, welche unternehmen teure zeitungsanonncen nutzen und das sind nie die selben die man dort online findet 

    • Alexander

      Hallo Anna,
      vielen Dank für dein ausführliches Feedback. Also in meiner Metaller-Branche sind noch zahlreiche Jobs unbesetzt und wenn du qualifiziert genug bist, kannst du jederzeit einsteigen. Wie es in anderen Branchen aussieht, kann ich dir nicht sagen.

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