Google Map Maker neues Feature auf Google Maps

Ich habe gerade heute ein neue Funktion in Google Maps entdeckt. Dazu kam ich aber durch einen Linkverweis auf dem Google-Earthblog, wobei das Blog in englischer Sprache ist, aber stellt für mich keine allzu große Hürde dar. Die notwendigen Infos kann man dennoch entnehmen.

Dieses neue Feature heißt Google Map Maker und ermöglicht einem Nutzer, unter Eigenregie das Erstellen und Vervollständigen von Karten und demnach auch kostenlos. Dies ist leider noch für den weltweiten Einsatz begrenzt und darunter aufgelistete Länder werden derzeit erfasst und können bearbeitet werden. Diese Länder haben nun leider nichts mit Europa oder Deutschland zu tun, aber ich muss auch hinzufügen, dass Google Map Maker erst gestartet ist und in 1-2 Jahren kann man das Ganze wahrscheinlich dem breiten Internetpublikum anbieten.

  • Antigua und Barbuda
  • Bahamas
  • Barbados
  • Bermuda
  • Britische Jungferninseln(Kleine Antilleninsel)
  • Kaiman-Inseln
  • Zypern
  • Grenada
  • Island
  • Jamaika
  • Niederländische Antillen
  • Pakistan
  • St.Kitts und Nevis
  • St.Lucia
  • St.Vincent und Grenadinen
  • Trinidad und Tobago
  • Vietnam

Es können der Map Strassen, POIs(Points of Interest) und Regionen sowie Einrichtungen wie Kulturstätten, Restaurants, Hotels, Kliniken, Flughäfen, Bars, Sportstätten und so weiter, hinzugefügt werden. Bei den POIs geht es um bestimmte Standorte, die in einer umfassenden Datenbank gelistet sind und mit deren Hilfe lassen sich mittels GPS bestimmte Objekte oder Personen finden. Ihr habt wahrscheinlich schon irgendwo gehört, dass man durch solche GPS-Ortungssysteme nicht auf Meter genau orten kann, sondern geht man dabei von den POIs aus.

Hilfreiche Erklärungen und Funktionsweise wird hier erklärt. Am besten könnt ihr es selbst ausprobieren, indem ihr gleich die Webadresse von Google Map Maker besucht. Dabei ist das Bildmaterial der vorerst zur Verfügung stehender Länder ziemlich gut, aber nicht dermaßen gut, dass man dicht heranzoomen kann.

Islaendische Hauptstadt Reykjavik in Google Maps MakerZum Testen und Vergleichen habe ich mir die Isländische Hauptstadt Reykjavik aufgerufen. Das Bild seht ihr rechts. Der blau-markierte Bereich wird dargestellt, wenn man rechts in den Ergebnislisten mit der Maus über dem jeweiligen Ort darüberfährt.

Die Qualität der Bilder in Google Map Maker und den eigentlichen Google Maps bringt keine bemerkbaren Unterschiede mit sich. Der Dienst befindet sich noch im Ausbau-Stadium und kann nicht daher im einem grösseren Umfang, für Europa beziehungsweise Deutschland genutzt werden.

Fussball-Stadion in Reykjavik, IslandAuf diesem rechts abgebildeten Screenshot habe ich selbst einen POI hinzugefügt, wobei es ein Fußball-Stadion ist. Wie das aussieht, seht ihr vergrößert beim Anklicken des Bildes. Alles in allem, verstehe ich solche Dienste seitens Google als ein weiterer Schritt in die Zukunft, indem man alle Arten der Information digital erfasst und in einer immensen Datenbank katalogisiert.

Stellt euch vor, was in 10-20 Jahren passieren kann, wenn jeder Internetnutzer eigene Maps/Karten für den eigenen Wohnort mit allem Drum und Dran erstellen könnte!?

Da wo Google nicht weiter weiß, helfen die Nutzer nach und es bedürfe keinerlei teurer Satellitenaufnahmen. Daher werden all diese suchmaschinen-technische/basierte Dienste niemals mit einer Nutzungsgebühr versehen. Da sonst wird man die Datenbanken nicht mit derzeitigem Tempo ergänzen können, was nun nicht wirklich in den Google-Interessen ist.

Habt ihr eine Meinung zu Google Map Maker? Braucht man diesen Dienst oder kann man auch mit Google Maps und Google Earth auskommen?


Weitere Infoquellen:

by Alexander Liebrecht

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One Comment
  1. […] den erweiterten Google Dienst Map Maker habe ich in den letzten Tagen bereits berichtet, aber was ich heute gerade entdeckt habe, nennt […]

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