Google startet mit Google Health Beta durch

Wer hat gedacht, dass Google mehr vorhat, als das Suchmaschinen-Imperium im Internet offiziell preisgibt, hatte Recht, da derzeit gibt es einen englischsprachigen Zugang zu Google Health im Sinne der Gesundheit, Gesunderhaltung und einem Net-Doktor mithilfe von des umfassenden Datenbestandes an Krankheitsbildern und Optionen.

Man kann sich bei Google Health ganz normal mit den bereits vorhandenen Daten wie Email und Passwort einloggen und eine eigenes Krankheitsprofil erstellen. Hierzu stehen einem Nutzer diverse Möglichkeiten zur Verfügung. Auf dem Screenshot erkennt ihr anhand der vorhandenen Reiter, was dieser Dienst auf den ersten Blick bietet.

Krankenakte in Google Health

Unter den Reiter befinden sich von links nach rechts:

1. Voraussetzungen (hier man eigene Symptome direkt eingeben)
2. Medikamente
3. Allergien
4. Prozeduras
5. Testresultate
6. Impfungen

Unter dem ersten Reiter werden potentielle Symptome eingegeben und man bekommt auch genaue Vorschläge aus der Datenbank. Anschliessend erscheinen diese Symptome in der Krankenakte. Die Datenbank ist enorm gross und scheint mehr als vollständig zu sein.

Bei dem zweiten Reiter handelt es sich um die Wahl des Medikamentes, wobei ich gerade eine Test-Akte mit beliebigen Optionen erstelle.

Beim dritten Reiter findet man alle möglichen Allergien und hier bleibt nichts unentdeckt.

Beim vierten Reiter geht es um vollbrachte oder anstehende Prozeduren.

Beim fünften Reiter sind Test-Resultate vorhanden. (das bedeutet, dass man eine Testart wie zum Beispiel Alcohol Breath Test (Alkohol-Atemluft-Test wählen und dem Profil hinzufügen kann)

Unter dem sechsten und letzten Reiter sind zahlreiche Arten von Impfungen enthalten (Hepatitis B oder Measles (Masern) und so weiter. Eins von den Impfungen nehme ich ebenfalls in mein Test-Krankenprofil auf.

Details fuer das Krankenprofil vervollstaendigen

Als nächstes kann man einige Details zu der Person angeben und zwar seht ihr auf dem Screenshot links diese Begriffe auf Englisch. Angaben werden in amerikanischen Masseinhaiten und Gewichtseinheiten angegeben (bei Gewicht und Körpergrösse).

Daraus wird dann der Body-Mass-Index(BMI) berechnet.

  1. Geburtsdatum (mihilfe der Kalenderfunktion einstellbar)
  2. Geschlecht
  3. Rassenzugehörigkeit (Indianer oder Alaska-Bewohner, Asiat, Schwarz oder Afro-Amerikaner, Bewohner von Hawaii oder anderen pazifischen Inseln und letztendlich Weiss)
  4. Blutgruppe (alle gängigen Blutgruppen sind aufgezählt)
  5. Gewicht (Angabe in Pfund–>1 Pfund=0,453 kg)
  6. Körpergrösse (Angabe in Foot–>30,48 cm und Inch–>1 Inch=2,54 cm und bei einer Grösse von 1,70 m wären das demnach 5 Foot und 6,3 Inch) –>hoffentlich habe ich richtig gerechnet:)

Es gibt zu jedem dieser oben genannten Reiter auch Extrafelder, mithilfe derer man entweder bestimmte Fristen (von dann bis dann) festsetzt oder auch andere passende Angaben macht. Das Textfeld darunter ermöglich, kurze Notizen hinzuzufügen. Das wäre doch nützlich, wenn man sich Jahre später die Akte anschaut.

Finden einer Arxtpraxis mit Google HealthUnter der Option Find a doctor kann man zu dem eigens erstellten Krankheitsbild die Ergebnisse zu den Arztpraxen vor Ort finden, welche sich mit den Gesundheitsproblemen, die aus der Krankenakte ersichtlich sind, befassen. Links auf dem Bild sieht man Ergebnisse für Allergie-Ärzte in Hamburg und beim Klick auf eine Adresse, erscheint diese in Google Maps. An dieser Stelle hat man eine nützliche Schnittstelle erschaffen.

Vorteile und Nachteile des ganzen Konzeptes:

Zu den Vorteilen zählen eine einfache Handhabung. Sicherlich kann der Dienst einen richtigen Arzt nicht ersetzen, aber man kann sich durchaus ein eigenes Krankheitsprofil zum Ausdrucken zusammenstellen.

Die Sicherheit der Daten soll laut Google vorhanden sein.

Bei den Nachteilen sehe ich derzeit die englischsprachige Version von Google Health sowie dennoch den Datenschutz. Es dürfte wahrscheinlich derzeit keine so hohe Anzahl der Krankenakten existieren, aber wenn man es sich in 10 Jahren vorstellt, kann der Datenbestand um ein Vielfaches vergrössert werden, vorausgesetzt der Dienst kommt bei den Internetusern überhaupt an.

Eigenes Profil in Google Health erstellenDabei ist dann auch schon mit dem Aspekt des Datenschutzes mehr als ernsthaft. Links auf dem Bild nochmals präsentiere ich euch mein Testprofil, welches ich ganz obligatorisch erstellt habe.

Zu allerletzt frage ich euch, ob man diesen Dienst in jeglicher Weise braucht und was haltet ihr persönlich davon? Um einen besseren Eindruck davon zu bekommen, müsste man sich in eigenem Google-Account in Health umschauen.

by Alexander Liebrecht

Hinterlasse einen Kommentar, wenn du magst!

3 Comments
  1. Ich finde Google geht damit eindeutig zu weit! Und sowas braucht doch keiner meiner Meinung nach ..

  2. Hallo,

    ja Google möchte anscheinend das Unmöglich eines Tages möglich machen, nämlich die Weltherrschaft, zumindest was das Internet betrifft:).

    Aber im Ernst finde ich es auch erstaunlich, wie weit die Grenzen des Monopols hinausgeschoben werden und man kann durch solche Dienste noch mehr Daten sammeln, was uns den Internetnutzern nun gar nicht zu Gute kommt.

    Gruss…

  3. […] einen Artikel beim Alexander, bin ich irgendwie stutzig geworden. Wie ihr ja eventuell wisst hat Google einen neuen Dienst […]

Leave a reply

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

This Blog will give regular Commentators DoFollow Status. Implemented from IT Blögg