Google Maps StreetView mit neuen Daten

Die wohlbekannte und leider noch in den USA mögliche StreetView in Google Maps hat in letzter Zeit den Datenbank-Bestand erweitert und bietet jetzt die Straßen-Ansicht für über 20 US-Städte an. Auf der Kartenansicht unten sieht man das noch genau, wie schnell es mit dem Abfotografieren der Strassen vorangeht. Es wird natürlich Jahrzehnte dauern, bis auch große und bekannte Städte Europas mit solchen Bildern beschert werden. Ich glaube, das ist momentan überhaupt nicht realisierbar, solche Projekte wie dasselbe, in Europa auf die Beine zu stellen. Da für die Wagen, die unterwegs sind, um solche Panorama-Bilder zu machen, müssen extra Mitarbeiter her, und welche sonst, wenn nicht Google ihre eigene Leute. Darauf lässt sich bestimmt noch 10-15 Jahre warten, bis vll. auf dem Markt der Technik etwas Neues gibt, womit sich diese Art von Arbeit einfacher erledigen lässt.

Streetview in Google MapsSolche technische Ergebnisse wie unten folgend, lassen sich eben nur auf einem begrenzten Gebiet realisieren, aber die ganze Kampagne seitens Google geht mittlerweile voran. Der Arbeitsaufwand dabei ist einfach zu gross. Auf einem weiteren Bild unten links sieht man, wenn man eine StreetView aktiviert und um es leichter zu handhaben, gibt es auch in deutscher Sprache die Starthilfe. Man muss dabei nur den Button Strassen-Ansicht auf maps.google.com aktivieren, dann sieht man das gelbe Männchen, worauf man klicken und gedrückt halten soll.

Strassenansicht in Google MapsDabei kann man das Männchen auf jede Strasse, die blau-farben ist, draufsetzen und schon kann man in einem neuen kleinen Fenster gute bis sehr gute Bild-Ergebnisse sehen. Ein Vollbild und Panorama-Bilder sind ohne Probleme machbar. Bei einem Panorama-Bild oder um dem Strassenverlauf zu folgen, klickt man mit der Maus ins Bild und bewegt den Mauszeiger mit Gefühl nach oben, unten, links oder rechts. Die Effekte dessen kann jeder selbst erleben, indem man auf die Webseite geht und es ausprobiert.

Man kann derzeit auch auf der eigenen Webseite eine API-Schnittstelle einrichten, indem man nur auf google.maps.com gelangt und dort links auf den dementsprechenden Link klickt. Dann tippt man in eine Suchmaske den Namen der eigenen Domain ein und bekommt als Endergebnis den Script-Code, der in die Seite dann implementiert wird. Dort kann man diesbezüglich die Beta-Anwendung von Google Maps erleben und man unterscheidet zwischen dem Gebrauch von Maps-Script auf einer privaten oder einer öffentlichen Webseite. Für öffentliche dennoch private Webseiten, im Sinne, dass diese kein grosses Unternehmen darstellen, zum Beispiel ein Blog, ist die Codeerstellung und Benutzung kostenfrei. Für kommerzielle Webseiten zum geschäftlichen Zwecke sprich Seiten eines gewerblichen oder unternehmerischen Charakters, bietet man eine 30-Tage-Testversion an. Dadurch wird eine bessere Kundenverwaltung und vor allem genaueste Analyse, die man das aber schon von Google Analytics kennt, ermöglicht.

Falls jemand der Leser ein Blog oder andere Webseite mit WordPress-Script betreibt, kann derjenige innerhalb von 10 Minuten ein Plug-In namens Google Maps Quicktag installieren. Damit kann man aus der Benutzeroberfläche, wenn manein Artikel oder ein Blogpost schreibt, direkt den Button Google Maps anklicken, ohne die Webseite extra aufrufen zu müssen. Wenn man dann ein Objekt gefunden hat, bindet man lediglich den Code in den Artikel ein und fertig ist die ganze Sache. Ich habe es gerade ausprobiert, funktioniert bei WordPress 3.2 einwandfrei und die Installation ist superleicht.

Die einzelnen Details entnehmt bitte aus einem englischsprachigen und offiziellen WordPress Plugin-Blog unter Quicktag für WordPress. Ansonsten hier schon mal eine schnelle Erklärung habe ich parat. Das ZIP-Archiv herunterladen und dann nur die PHP-Datei auf den Webspace in den Ordner wp-content/plugin/ hochladen. Den Plug-In im WordPress aktivieren und den nächsten interessanten Artikel damit veröffentlichen. Beim Verfassen wird man den Button im Texteditor sehen. Dadurch ist Google Maps bald noch mehr universeller einsetzbar.

by Alexander Liebrecht

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4 Comments
  1. FInde ich Klasse das man das für 30 Tage erstmal testen kann. Werde mir dann überlegen ob das in meinen Bereich wirklich rein passt.

  2. @Gregor,
    ich weiss recht nicht inwiefern und wie intensiv man Google Maps gewerblich nutzt, aber ich bin mir sicher, dass der Dienst unter den deutschsprachigen Nutzern sehr bekannt ist.

    Eine Testphase für Gewerbliche ist natürlich sehr praktisch, bevor man da einsteigt.

  3. Ich bin ja wirklich mal gespannt ob der Datenschutz den release zulässt

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