Wie tief kann der Bitcoin noch fallen?

Auch wenn das Interesse an Kryptowährungen steigt, ist der Bitcoin auf einem tiefen Stand. Als weltweit bekannteste und älteste Cyber-Devise hat der Bitcoin immer wieder deutlich an Wert verloren. Da stellt sich die Frage, wie tief kann der Bitcoin noch fallen.

Warum stürzt Bitcoin ab?

Ein Grund, warum der Bitcoin fällt, ist die zunehmende Angst vor den starken Zinserhöhungen in den USA. Ein Analyst sagt hierzu, dass die Inflationssorgen und die Angst vor einer aggressiven Geldpolitik der Bank Fed hierbei eine wichtige Rolle spielen.

Aber auch weitere Zentralbanken arbeiten mit Zins Anhebungen gegen die starke Inflation. Hierunter leidet insbesondere der nicht-zinstragende Vermögenswert. Hierzu gehört auch der Bitcoin, welcher neben anderen digitalen Währungen den sogenannten Krypto-Winter erleben muss.

Was bedeutet Krypto-Winter?

Als Krypto-winter bezeichnet man eine Periode, in welcher die Kurse abstürzen und für eine längere Zeit auch nicht wieder steigen. Der letzte Krypto-Winter hat sich Ende 2017 ereignet. So kam es, dass Anfang 2018 viele Anleger ihr Interesse an digitalen Assets verloren haben. Kommt es zu so einem Einbruch, kann es sogar Jahre dauern, bis sich der Kurs wieder erholt.

Diese Folgen hat der Zinsdruck auf Bitcoin!

Der Zinsdruck wirkt sich stark auf den Bitcoin aus. Welche Folgen dies hat, ist nachstehend aufgeführt:

  • Die Attraktivität sinkt.
  • Investoren ziehen sich zurück.
  • Krypto-Firmen stoppen Abhebungen.
  • Kunden haben keinen Zugriff auf ihr Geld.

Wie geht es mit Bitcoin und Co. Weiter?

Zurzeit ist es so, dass der Bitcoin auf dem tiefsten Stand seit Dezember 2020 ist.

Der Aktuelle Bitcoin Dollar Chart zeigt am 18.06.2022 einen Bitcoin Kurs von 19073,10 US Dollar.

Quelle Screenshot Bitcoin Dollar Chart 18.06.2022

 

Zudem sind Prognosen zum Bitcoin-Kurs generell mit Vorsicht zu genießen. Denn die Erfahrungen zeigen, dass Kryptowährungen höchst spekulativ sind.

Allerdings kann man sagen, dass der Bitcoin auf einem guten Weg ist, sich zu erholen. Zumindest operativ. Das liegt daran, dass immer mehr Unternehmen den Bitcoin und andere Kryptowährungen als Zahlungsmittel akzeptieren.

Das heißt, Cyberwährungen zeigen sich immer deutlicher in der Realwirtschaft. So gelten sie nicht mehr ausschließlich als Spekulationsobjekte. Dies gilt als positives Zeichen für Bitcoin und Co.

Lohnt sich zurzeit ein Einstieg in den Handel?

Es stellt sich aber nach wie vor die Frage, ob man in den Handel einsteigen sollte oder besser abwartet. Sicher hat der Bitcoin einige Menschen reich gemacht. Aber wenn viel Profit zu erwarten ist, besteht auch ein entsprechend hohes Risiko.

Hilfreich kann hierbei die aktuelle Analyse sein. Denn eine klare Aussage zu treffen, ob der Einstieg jetzt lohnend ist, ist schwer möglich. Grundsätzlich ist zu sagen, dass der Einstieg derzeit riskant ist. Das liegt daran, dass der Kurs empfindlich auf die Nachrichteneinlage und die Folgen des Ukraine-Krieges reagiert.

Andererseits kann man die Volatilität des Bitcoins auch für sich nutzen, Gewinne mit dem Traden auf einer der vielen Handelsplattformen (Bitcoin Prime) zu machen.

Jedoch sollte man nicht mehr investieren als man bereit ist zu verlieren.
Denn wie bei vielen riskanten Anlagemöglichkeiten ist gerade beim Bitcoin Trading auch ein Totalverlust möglich.

Fazit

Einen Teil seines Vermögens in Bitcoin zu investieren kann sinnvoll sein. Allerdings liefert Bitcoin keinen regelmäßigen Ertrag oder Ausschüttungen. Zudem sollte man immer eine gewisse Liquiditätsreserve haben für kurzfristige Bedürfnisse.

Daher sollte man die Investition in Bitcoin eher als langfristige Investition ansehen und nur kleine Beiträge in regelmäßigen Abständen investieren. Grundsätzlich gilt allerdings zu sagen, dass die Entscheidung jedem selbst überlassen ist.

Fakt ist, dass hinter einer Investition in Bitcoin immer ein Risiko steckt. Ganz gleich ober der Kurs gerade steigt oder fällt. Denn die Schwankungen sind immer schwer vorherzusehen!

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