Energiesparen im Haushalt – Wie können unnötige Kosten minimiert werden?

Diese Frage stellt sich eigentlich fast jeder, der seine Jahresabrechnung mal wieder aus dem Briefkasten fischt. Die Gesichtszüge verhärten sich, manchmal wird auch der Teint etwas blasser als üblich. “Was habe ich nur falsch gemacht?”

Die einfachste Ursache einer hohen Jahresabrechnung wäre idealerweise die Möglichkeit, dass falsch abgelesen wurde und der Verbraucher Einspruch einlegen könnte. Wie gesagt, ein Idealfall. Leider passiert so etwas nur allzu selten. Nun beginnt wieder der Denkprozess. Wo kann ich noch mehr sparen?

Die Kostenfallen beim Heizen

Diese sind recht einfach zu umgehen. Mamas und Omas Grundregeln kennt jeder: Im Winter Fenster zu, nicht für den Hof heizen. Es ist noch keiner erstunken, aber viele schon erfroren. Die hatten Recht. Jedoch sollte man vor allem beim Heizen mit Zentralheizung zusätzlich bedenken, dass trockene Luft sich gegenüber feuchtigkeitsgeschwängerter um ein Vielfaches schneller erwärmt und jede Menge Luftfeuchtigkeit kompensiert.

Daher sollte man im Winter das viel gepriesene Stoßlüften so oft wie möglich anwenden. Das Heizungsventil zudrehen und, auch bei -10°, 5 Minuten Durchzug zulassen. Somit ist die Feuchtigkeit aus der Wohnung entschwunden und die Einrichtungsgegenstände, die vorher schon Wärme gespeichert hatten, strahlen diese schnell wieder in den Raum ab. Auf verwöhnte Teenager, die im tiefsten Winter mit T-Shirt durch die Wohnung rennen und das normal finden, gehe ich hier jetzt nicht gesondert ein. Das sollte jeder für sich regeln. Aber bitte nachdrücklich…

Der liebe Strom

Hier wird es schon ein wenig komplizierter. Jeder spart bei den heutigen Preisen und eventuell geringem Einkommen bereits jetzt, wo er kann. Die erste Idee beim Stromkostensparen ist oft, den Anbieter zu wechseln z.B. mittels Vergleichsportalen

Dieses lohnt sich jedoch nur, wenn ein Neukundenbonus eingestrichen werden kann. Wer sich nämlich einmal die Mühe macht und 10 Stromanbieter vergleicht, wird feststellen, dass es ohne Bonus keine nennenswerten Unterschiede gibt. Jedoch sollte man trotzdem so oft wie möglich wechseln. So wie den Slip. Irgendwann einmal erhöht das die Konkurrenz und beeinflusst den Preiskampf. Das europäische Ausland hat dank der fehlenden und hierzulande viel gepriesenen Energiewende sehr moderate Preise. Jedoch besteht keine Möglichkeit, diese zu nutzen. Dafür wurde gesorgt.

 

Für den eigenen Haushalt bleiben somit die klassischen Stromsparmethoden Licht, mit Restwärme kochen oder gefrorenes erst einmal auf dem Kaminofen auftauen, sofern vorhanden. Oder 2 Stunden liegen lassen. Denn bei dem Vorgang vom Auftauen werden für das Auftauen schon 90% der Wärmeenergie gebraucht, bevor es im Topf mal etwas warm wird.

Weitere Punkte wären Licht und Heizungspumpe.. Eventuell LED beim Licht, aber keinesfalls Energiesparbirnen. Bis diese hell sind, wurde schon jede Menge Extraenergie verbraucht. Auch die Zentralheizung im Eigenheim spielt eine gewisse Rolle, denn die elektrisch betriebene Pumpe arbeitet immer. Auch wenn man den Thermostaten herunter gestellt hat.

 

 

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1 Antwort

  1. Katja sagt:

    Danke für den Artikel – ziehe demnächst um und brauche schonmal eine art energiesparplan 

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