Backdrop 1.3.0 CMS ist draussen - Updaten empfohlen

Backdrop 1.3.0 CMS ist draussen - Updaten empfohlen
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Hallo liebe Leser! Wie das bei den OpenSource CMS so ist, gab es vor kurzem ein weiteres Update des Backdrop CMS. Dieses CMS habe ich auf diesem Blog.

Und ich möchte mit euch, wie gehabt, das Upgraden durchgehen. Bei mir klappte es heute schon und ich denke natürlich, dass ihr es auch schaffen werdet, falls ihr damit arbeitet. Backdrop CMS ist bekanntlich ein Drupal 7 Fork und ich finde diesen Fork ganz gut. Überlegt habe ich es mir schon, von Drupal 7 zu Backdrop zu wechseln, aber im anderen Moment dachte ich daran  – doch zu bleiben. Mir sind dann lieber zwei Blogs, auf die ich so nicht verzichten möchte.

Wie gradet man Backdrop CMS nun up?

Es wird vonnöten sein, dass ihr euch die letzte Version hinter dem obigen Link herunterlädt. Danach nehmt aus dem Download-Paket das Verzeichnis “core” und packt es zum ZIP-Archiv core.zip. Das brauchen wir für später. Ihr müsst dann eine Datenbanksicherung anlegen und das Verzeichnis /files/config_xxxx backupen. Dort befinden sich auch die Konfigurationsdateien und um noch sicherer zu sein, kann man ein vollständiges FTP-Backup anfertigen. So kann uns gar nichts mehr passieren, falls mal was sein sollte.

backdrop-cms-cookie-bar-header-einbinden

Danach löscht man das Verzeichnis /core im FTP-Account und lädt in das neu erstellte Verzeichnis /core das ZIP-Archiv core.zip hoch. Man kann zwar auch nur die Dateien und Verzeichnisse aus dem Verzeichnis /core löschen und den Verzeichnisnamen bestehen lassen, aber es dauert zu lange. Nehmt diesen SSH-Befehl, wobei ihr euch per SSH und Putty im Rootverzeichnis befindet und löscht dieses Verzeichnis so.

rm -rf core/

Danach das ZIP-Paket in dieses Verzeichnis hochladen und so entpacken.

unzip core.zip

Als Nächstes muss man das Archiv wieder löschen und zwar mit diesem SSH-Befehl.

rm -rf core.zip

Anschliessend navigiert ihr im Browser zu /core/update.php und folgt dort den Anweisungen auf dem Display. Man wird die Datenbank updaten müssen und euch wird auch angezeigt, wie viele und welche Aktualisierungen vorhanden sind. Ich konnte heute alle Updates mitnehmen, was auch klappte. Hinter diesem Link sind nochmals englische Upgrade-Hinweise zu finden, falls ihr es euch antun möchtet. Im Prinzip habe ich das Upgrade heute so und nach meiner Anleitung durchgeführt und habe es nun im Backend im Statusbericht des Backdrop CMS alles in Grün. Das bedeutet, dass alles aktuell ist.

backdrop-cms-1-3-0-upgrade-erfolgrech

So, nun könnt ihr es auf dem obigen Screenshot sichten, was ich meinte. Alles ist aktuell. So wird es auch bei euch sein, wenn das Upgrade erfolgreich über die Bühne geht. Module und Themes kann man dann noch separat updaten, was ähnlich, wie bei Drupal 7 vonstatten geht. Ihr befindet euch im Backend des Backdrop CMS unter Modulen und müsst dann den Tab “Aktualisieren” anklicken und dahinter wird alles zum Vorschein kommen, was upgedatet werden kann, bis auf den Core/Kern. Diesen datet man so up, wie ich beschrieben habe.

Die neue Backdrop 1.3.0 Version beinhaltet zahlreiche Fehlerbehebungen und Verbesserungen und welche genau, kann man auf Englisch auf Github nachlesen. Den Link dazu habe ich schon etwas höher in den ersten Absätzen eingebunden. In jedem Fall ist es – denke ich mal – empfehlenswert, zu aktualisieren und das kostet auch nicht die Welt. Falls jemand von euch mit dem Backdrop CMS arbeitet, hat sicherlich auch Interesse an einer neuen Version. Bis zur nächsten Version wird wahrscheinlich einige Zeit vergehen und ich kann es euch nicht sagen, ob es dann Zwischenupdates geben wird.

Wenn es zu viele Issues/Fragen auf GitHub sein werden, dann wird es vermutlich weitere Zwischenupdates geben. Mir geht es dabei nämlich, darum, dass ich das hauseigene Cookie Bar Modul nicht zu 100 Prozent zum Laufen bringen konnte und habe die Cookie Bar im Template eingebunden. Falls ich aber das Verzeichnis /core wieder austauschen muss, muss eine neue Code-Einbindung her. So lasse ich es erstmals, denn ich habe G+ Button in den Blogposts, was ich so haben wollte. Ob es nun benutzt wird, hängt doch davon ab, wie bekannt das Blog mal sein wird. Bekannter als Internetblogger.de wahrscheinlich dann nicht mal.

Beachtet bei dem Upgrade, dass ihr in jedem Falle eine Datenbanksicherung anlegen müsst und ebenfalls das Verzeichnis /files/cofig_XXXX sichert. Im besten Falle sichert den gesamten FTP-Inhalt, um auf Nummer sicher zu gehen und damit man alles wiederherstellen kann.

Ab nun könnt ihr euch wieder in aller Ruhe dem Blogging im Backdrop Blog widmen und die Leserschaft mit neuen und interessanten Blogposts erfreuen und ich schaue mal weiter, was noch gemacht werden muss.

by Alexander Liebrecht

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4 Comments
  1. Danke für den Hinweis und die Anleitung, gehe ich morgen gleich an.

  2. Na, falls ihr Backdrop CMS wirklich testen wollt, dann euch viel Erfolg dabei. Ist ein passabler Drupal 7 Fork mit ähnlichen Funktionen und der Aufmachung.

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