Da mein TweetDeck letztendlich versagte, es will einfach nicht funktionieren und ich nach meiner internen Blogrecherche nichts passendes fand, musste ich mich nach Alternativen für ein praktisches Twitter-Tool umsehen. So empfahl mit einer meiner Facebook-Freunde das webbasierte Tool HootSuite und zweitens fand ich in einem englischsprachigen Blogartikel das andere mächtige Twitter-Tool namens Bottlenose. Über die beiden möchte ich jetzt mit euch diskutieren. Dann fangen wir mal mit HootSuite an.

Twitter-LogoDabei handelt es sich von einem sehr nützlichen und um so praktischen Twitter-Tool. Es ist schlicht und einfach zu bedienen sowie webbasiert. Sobald man sich in HootSuite angemeldet hat, kann es auch schon losgelegt werden. Dem User liegt eine gut strukturierte Benutzeroberfläche zugrunde und man kann gleich verschiedene Profile hinzufügen. Darunter sind solche Social Networks wie Facebook, Twitter, LinkedIn, MySpace, Google+, Foursquare, WordPress und Mixi. Danach verbindet man sich mit dem gewählten Netzwerk und dann steht einem Nutzer das Hinzufügen der Streams zur Verfügung. Mit dieser Option kannst du festlegen welche Updates aus einem Social Network übernommen werden sollen. Wie ich schon sagte, ist die Bedienung der Einstellungen einfach und geht intuitiv vonstatten.

In der unteren Galerie zeige ich euch diverse Screenshots der beiden Twitter-Boliden :-). Dem Nutzer von HootSuite stehen aber auch solche Funktionen wie Analytics oder das Hinzufügen eines RSS-Feeds zur Verfügung. Das letztere kann man fürs eigene Blog einrichten und der Feed wird dann den Einstellungen entsprechend in die gegebenen Streams gepostet. Das ist schon mal sehr praktisch wie ich finde. Ich mache seit Letzterem zwar alles manuell und trage meine Artikel so in die gängigen Social Networks ein, aber für denjenigen wer auf Automatismen abfährt, wäre diese Funktion mit dem RSS-Feed eine brauchbare Lösung. Ansonsten hat man beim Twittern mit HootSuite allen notwendigen Werkzeuge und Optionen parat und auf der Hand.

HootSuite gibt es auch als iPhone-App. Dazu begutachtet bitte die Screenshots in der unteren Galerie.

Dann schauen wir mal hinter die Kulissen von Bottlenose.

Bottlenose ist ein weiteres englischsprachiges und webbasiertes Twitter-Tool, welches bei mir auf Gefallen stösste. Bei dem Twitter-Tool lassen sich diverse Accounts wie Twitter, Facebook, Buffer(kenn ich nicht), LinkedIn und Bitly hinzufügen. Nachdem dies geschehen ist, werden News und Community-Streams eingeblendet. Hierbei ist deren Nutzung ein bisschen gewöhnungsbedürftig und schlussendlich fand ich mich zurecht. Es lässt sich auch ein eigener RSS-Feed hinzufügen, aber ob dieser dann noch aktualisiert wird, kann ich vorerst nicht sagen. Man müsste es beobachten und soviel Zeit hatte ich mit Bottlenose bis jetzt nicht verbringen können.

So verhält es sich auch mit jedem weiteren hinzugefügten Social Network. Man bekommt links im Tool Optionen eingeblendet und kann nach denen innerhalb des Tools verfahren. Eine interessante Funktion in Bottlenose stellt der Sonar dar. Es stellt Verbindungen zwischen den Usern her und lässt das Ganze visuell darstellen. Für diesen Test habe ich sowohl Twitter als auch Facebook in das Tool integriert und bei Facebook auch noch Facebook Fanpage, die von Internetblogger.de. Einzelne Tweets lassen sich mit dem Klick darauf separat darstellen und man kann entweder den Links folgen und weiterlesen oder einen Reply schreiben.

Die Links in den Tweets lassen sich nach eingefügte Social Networks sharen. Das ist schon mal nützlich. Was ich allerdings nicht finden kann, ist es das ReTweeten oder Favorisieren eines Tweets. Hier hat Bottlenose eindeutig am falschen Ende gespart. Beim Schreiben eines Tweets werden die Links mit Bit.ly geshortet. Alles in allem ist Bottlenose eine ganz gute Alternative zu TweetDeck oder Seesmic Desktop. Aber bei mir persönlich gewinnt mit Abstand das Tool HootSuite. TweetDeck war natürlich noch besser, aber da es nicht mehr nutzbar ist, bleibe ich bei HootSuite.

  • Wie sieht es bei euch aus?
  • Twittert ihr bei Twitter.com oder von einem Tool aus?

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by Alexander Liebrecht

Hinterlasse einen Kommentar, wenn du magst!

COMMENTS (7)

  • Rudolf Pinger

    Guten Morgen,
    habe auch ein Tool endeckt das besser ist als das Orginal .
    Es nennt Tweetcast und bin damit sehr zu frieden.
    Schaut es euch mal an und sagt eure Meinung dazu!
    Würde mich Freuen 🙂 Mfg Rudi

  • Alex

    Hi Rudi,
    von TweetCast habe ich bisher noch nichts gehört. Ist ein Desktop-Tool oder webbasiert?? Ich werde mir das mal bei Zeiten anschauen und darüber berichten.

  • Henning

    TweetDeck war eh schon immer ein unerträglicher Speicherfresser, so nett es sonst auch war. Webbasierte Tools wie Hootsuite finde ich aber auch nicht wirklich eine Alternative. Ich will da eher etwas, was mich auch aktiv benachrichtigt, wenn mich z.B. jemand erwähnt.

  • Alex

    Hallo Henning,
    ja, TweetDeck setzte dem Speicher zu und war aber meiner Ansicht nach, ein gutes Tool zum Power-Twittern. HootSuite bietet das leider nicht, was du suchst und ich kenne gerade kein anderes Tool. Ich hatte mal hier im Blog Twitter-Tools vorgestellt und konnte darunter aber nichts finden, was ähnlich wie TweetDeck ist. Das gabs noch eins, es heisst Seesmic DEsktop. Falls es noch gibt, könnte man es vll. erneut ausprobieren.

  • Gert

    Hallo Alex, bin auch mal wieder da, um deine Kommentare zu ergänzen. Möglicherweise kann ich auch mit einer eigenen Seite zum Thema beitragen. Bei http://www.twit-robot.de kannst du automatisch twittern. Du kannst täglich, je nach Paket 12-24 Tweets automatisch versenden. Ist auch alles komplett in deutsch. Alle Tweets werden einmal eingerichtet und dann täglich zu den eingestellten Uhrzeiten versendet.

  • Alex

    Hallo Gert,
    schön, dass du wieder hier bist :-). Das hört sich mit Twit-robot.de interessant an und ich werde es mir bei Zeiten auch anschauen. Kann man dort auch normal twittern, also live zwitschern??

  • Gert

    Hallo Alex, also live twittern kannst du ja direkt bei twitter.com. Da brauchst du ja in diesem Sinne kein anderes Tool, also dann, warum nicht gleich bei twitter.com. Aber wer Werbung für seine Seite machen will und wenig Zeit hat, der kann bei mir halt eben automatische Tweets versenden und ist immer mitten im Geschehen auf Twitter.com

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