Serverüberwachung mit Serverstate

Man ist ein Webseitenbetreiber bzw. führt einen Blogbetrieb, ob klein oder gross, im idealen Falle mit einem überdurchschnittlichen Besuchertraffic. Heutzutage gibt es zwar selten langanhaltende Serverausfälle, weil die Webhoster ja bestrebt sind, dafür zu sorgen, dass es dazu nicht kommt – aber manchmal lässt es sich nicht vermeiden. Folgendes Szenario: Auf einer Webseite oder einem Blog hatten die Werbekunden Plätze für Reklame etc. pp. gebucht und erwarten natürlich, dass dies Tag ein Tag aus eingeblendet wird. Würde es zum Serverausfall kommen, ist das nicht mehr gewährleistet, auch wenn nur für gewisse Stunden und als Besitzer einer Webseite möchte man bei solchen Zwischenfällen auf dem aktuellsten Stand bleiben.

Startseite von ServerstateIst man unterwegs und hat keine Möglichkeit, mobil ins Internet zu gelangen, funktionieren ja immer noch herkömmliche Benachrichtigungsmethoden wie etwa SMS. Eine Reihe von Anbietern für Server-Monitoring haben sich inzwischen im WWW angesiedelt und eines davon nehme ich heute etwas genauer unter die Lupe. Es heisst Serverstate und bietet eine kostenlose 14-tägige Testnutzung mit vollem Funktionsumfang. Geschwind erstellte ich dort einen Account und richtete für Internetblogger.de eine Serverüberwachung via FTP mit einem 2-minütigen Zeitintervall ein. Alle 2 Minuten wird auf diese Domain zugegriffen und nach dem Rechten geschaut.

Links im Textfluss findet ihr einen Startseiten-Screenshot von Serverstate. Auf der Startseite sind auch allerlei wichtiger Informationen über diese anfangs kostenfreie Dienstleistung, im weiteren Zeitverlauf fallen jedoch geringe Gebühren an. Man würde als Kunde pro eine SMS-Benachrichtigung 15 Eurocent zahlen. Bezieht man das auf ein monatliches Servermonitoring mit einem 60-minütigen zeitlichen Intervall, so schlagen 7 Ct zu buche. Eine hohe Summe wäre es nicht und mit dem stündlichen Intervall dürfte man ganz gut fahren können. Ich würde für ein kleines Blog sogar ein Tagesintervall einstellen, wobei man es leider nicht in den Zeitoptionen zu stehen hat.

Welche Serverueberwachungsmethoden bietet Serverstate überhaupt?

– via FTP

– via HTTP

– via POP3

– via HTTPS

– via SMTP

Das ist doch schon eine ganze Palette an Monitoringmöglichkeiten, welche innerhalb der Gratis-14-Tage-Frist komplett in Anspruch genommen werden können. Unter dem Link Features befinden sich genaue Infos zu den einzelnen Servicebestandteilen. Das Agieren innerhalb des Accounts fällt einem Nutzer völlig intuitiv und man füllt lediglich die erforderlichen Felder aus, damit der Dienst mit dem Monitoring beginnen kann. Gerne würde ich euch so eine Benachrichtigungs-SMS oder eMail via Screenshot zeigen, aber dazu wird es leider kaum kommen, da Internetblogger.de zu meiner Zufriedenheit bei All-inkl. gehostet wird. Diverse Einzelheiten lassen sich dem eigentlichen Internetauftritt von Serverstate.de entnehmen und ich würde gerne von euch erfahren, ob ihr schon einmal solche Monitoring-Services beansprucht habt?

© Alexander Liebrecht

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3 Comments
  1. Servus Alex!

    Darüber hab ich auch schon mehrfach gelesen und wollte es schon hunderte Male antesten. Das muss ich jetzt endlich mal in Angriff nehmen, der Serverpark wird ja nicht kleiner. 😉

    Wobei ich ohnehin den ganzen Tag auf meinen Projekten umherziehe und wohl noch schneller als das Monitoring feststellen würde wenn eine Seite down ist.

  2. Hi Alex,
    vielen Dank für diesen Tipp. Das hilft uns auf jeden Fall weiter. Vor allem da wir bald umziehen wollen.

    1. Sehr alter Artikel ist das und du hast es noch gefunden 😉 Sehr gut! Also der Server-Umzug ist auch zu schaffen. Ich hatte mal einen Domainumzug von Strato zu All-inkl. hinter mir und auch geschafft. Es war nämlich dieses WordPress-Blog vor ca. 2-3 Jahren.

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