Stirbt die gedruckte Presse eines Tages aus?

Eine Blogparade ist eine gute Möglichkeit, in dieser oft stressigen Zeit kurz vor Weihnachten, einen Artikel zu veröffentlichen. Das Thema ist vorgegeben, man braucht sich damit lediglich etwas zu befassen, ohne dass lange Recherchen anstehen. In diesem Artikel berichte ich euch über eine Blogparaden-Aktion aus dem Blog Strandgucker.de.  Thomas, der dortige Blogbetreiber, fragt in die Runde, ob und inwiefern man heutzutage auf die Offline-Presse zurückgreift. Dabei sollten sich im Grossen und Ganzen nur die Konsumenten von Fachzeitschriften angesprochen fühlen. Es geht nicht um das alltägliche Klatschblatt vom Kiosk des Vertrauens, sondern eher um den Konsum der gedruckten Presse seitens eines bloggenden Webmasters.

Ich habe mir mal ein paar Gedanken darüber gemacht und es stellt sich heraus, dass ich Fachzeitschriften in dem Umfang wie vor mehreren Jahren gar nicht mehr benötige. Falls es ein fachliches Defizit besteht, was nun mal keineswegs schlimm ist, informiere ich mich über ein bestimmtes Thema auf Blogs, in den gängigen Newsportalen oder auch in ein paar Foren. Vor einigen Jahren, wobei ich weniger bloggte, sondern das Medium Internet für andere Zwecke nutzte, kaufte ich mir am Kiosk solche Fachzeitschriften wie ComputerBild, c’t oder auch einige andere. Das hat mit steigenden Interneterfahrungen nachgelassen und derzeit verzichte ich so gut wie auf den Erwerb von Offline-Presse wie Fachzeitschriften. Natürlich gibt es nach wie vor eine Fülle von hilfreichen Zeitschriften auf dem Pressemarkt.

Jedoch stellte es sich heraus, dass ich schon oft genug solche Zeitschriften erworben habe und diese dann meistens nach ein paar Tagen unbeachtet in irgendeiner Schublade verschwanden. Der Effekt, welcher dann eintritt, nennt sich reine Verschwendung. Meiner Ansicht kann die Offline-Presse den Umfang der Online-Informationen mit einer stetig steigenden Tendenz nicht mehr toppen. Falls einem Webuser nach fachlichem Wissen sein sollte, kann man sich im Internet zu solchen Newsportalen wie ChipOnline, ComputerBild oder c’t/Heise.de, T3n, etc. pp. begeben. Der Konsum des fachlichen Wissens im Web ist viel praktischer. Ausserdem glaube ich nicht, dass wenn man zum Beispiel viel unterwegs ist, den Inhalt einer Fachzeitschrift effektiv aufnehmen kann. Man könnte diese Fachzeitschrift demnach auch käuflich erwerben, was wenig Sinn machen würde, weil man daheim eher vor dem PC/Notebook sitzt und über einen Internetzugang verfügt. Die Bloggergemeinde dürfte zweitgleisig fahren, denn man interessiert sich nicht nur für das Internet, sondern auch für die PC-Technik und das Webmastern an sich gleichermassen, da man sich ja in diesem Bereich befindet.

Mein Fazit: Die Offline-Presse wird nach wie vor existieren, sich  in Zeiten des Informationsbooms etwas anpassen, aber der eigentliche Konsum der Informationen wird immer mehr online vonstatten gehen.

  • Was sind eure Ansichten zum Thema?
  • Wird die Offline-Presse dem Druck des digitalen Mediums Internet zukünftig standhalten können?

by Alexander Liebrecht

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7 Comments
  1. Ich denke, das verhält sich wie Kino und DVD. Da dachte auch zunächst jeder, dass irgendwann keiner mehr ins Kino geht – aber Pustekuchen. Unsere Kinos sind jedes WE proppenvoll.

  2. Ich bin der Ansicht, dass die Kinos nie untergehen werden. Ein Kinobesuch ist i-wie allgegenwärtig und auch wenn man zu hause all die sehenswerten Filme mit guter Technik abspielen kann, gehen wahrscheinlich nach wie vor eine Menge Leute ins Kino. Ich tue es nicht mehr, vor allem macht mir das Ganze in Zeiten von OnlineTV etc. keinen Spass. Die Filmvielfalt ist so enorm geworden, dass man sich 90+ % der veröffentlichten Movies nur 1 Mal anschaut.

  3. Ich stimme Deinem Fazit zu – die gedruckte Presse wird niemals aussterben. Selbst ich als Webdesigner – also sehr mit dem Computer verbandelt – bin Bezieher einer Tageszeitung.

  4. Die Zahlen der gedruckten Presse gehen ja runter, also verliert sie an Leser. Es entwickelt sich alles in Richtung Smartphone und Tablet Pcs weiter. Wie die Presseanstalten daraus Kapital schlagen ist ihre Sache. Ruft man manche Seiten vom Smartphones auf werden nicht alle Neuigkeiten aufgezeigt. Dadurch wird der Leser ermuntert ein Online Abo abzuschließen. Welches ich für eine gute Zeitschrift auch bezahlen würde. Eine gute Zeitschrift sollte sich also auch um ihr Online-Marketing kümmern.

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