Google Knol auch fuer deutsche Internetnutzer

Google Knol wurde meinerseits bereits vor einigen Monaten und zwar im Juli erwähnt, aber nun kommen auch deutsche Webuser in deren Genuss und mein erster Knol inklusive eines Adsensebanners wurde bereits veröffentlicht und in der Knolsuche mit dem Keyword Bloggen auf der ersten  Ergebnisseite auffindbar. Gut, ich muss zugeben, dass der Knolindex für deutsche Knols noch relativ klein ist, aber es bleibt abzuwarten, wie es sich in den nächsten Monaten entwickeln wird. Die Benutzeroberfläche ist nun komplett ins Deutsche übersetzt worden und das Einstellen eines eigenen Knols ist relativ einfach. Die Knols lassen sich jederzeit überarbeiten und man kann Regeln zum Moderieren und google_knol_blogpromotionKommentieren eines Knols festlegen. Wenn man öfters als Blogger am Knolen ist, dann bietet sich auch die Möglichkeit, etwas Geld damit zu verdienen. In welchem Ausmasse sowas ausfallen könnte, muss man eben selbst ausprobieren. Dazu lässt sich ein Adsense-Banner rechts im Knol schalten.

Unter jedem Knol kann man das Geschriebene auch kommentieren. Ich würde es so einstellen, dass jeder abgegebene Kommentar erst moderiert werden muss. Rechts im Vorschaubild habe ich für euch einen Ausschnitt aus Google Knol eingefügt. Ob man das Knolen hin und wieder parallel zum Blogging nutzen sollte, kann ich derzeit noch nicht endgültig sagen, aber jeder Blogger kann sich dabei entscheiden. Wenn man gerne bloggt, wäre auch so ein Knol keine Schwierigkeit oder!? Letztendlich wäre es einer der weiteren positiven Massnahmen, um das eigene Blog bekannter zu machen.

Google Knols lassen sich mitunter ausdrucken, als Favorit abspeichern oder man kann im Sinne der google_knol_zusammenarbeitWeiterempfehlung auf das Button für Zusammenarbeit klicken und es kommt folgendes Fenster dabei zum Vorschein. Somit kann man den Knol per Email weiterversenden, an Freunde empfehlen, mit den Tags und einem Kommentar versehen. Mit einem Knol ist es wie mit dem Bloggen und wenn man es regelmässig ausüben würde, kann man dann das eigene Google-Profil mit den beispielsweise eigenen Links und Internetprojekten verlinken und so für weitere neue Besucher sorgen. Man sieht, dass es Google auch nicht weniger am Herzen liegt, eigene Dienste in soviel wie möglich europäische und internationale Sprachen zu übersetzen, auch wenn es dabei teilweise um die Vermarktung und die Promotion eigener Dienste und Services geht. Weitere Infos zu Google Knol habe ich zum Beispiel im GoogleWatchBlog entdeckt.

  • Was sagt ihr zum neuen eingedeutschten Gesicht von Google Knol?
  • Habt ihr euch schon damit befasst oder gar einen eigenen Knol verfasst?

by Alexander Liebrecht

37j, Blogger, Webmaster, Betreiber von Foren, Wikis, Projektverwaltungsprojekten mit JIRA, Bitbucket, Confluence, OpenProject, Phabricator und Gitlab Server. Ich finde einen grossen Gefallen an der gegenseitigen Vernetzung und dem Netzwerken mit den zahlreichen BloggerInnen. Ich mache bei Blogparaden mit, promote diese und halte meine Stammleserschaft auf dem Laufenden. Dieses Internetblogger.de-Blog stellt eine Kombination aus Blog und CMS-Shop dar. Im Shop findest du einige CMS-Produkte, die du bestellen kannst.

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Comments (6)

  • Knol ist eine interessante Sache und kann nicht nur für einen Blog sondern für die Person bzw. das Unternehmen sehr gut sein. Auch für die Reputation. Etwas Zeit braucht es schon.
    Knol ist ja von Google als Gegenpart zur Wikipedia geschaffen worden.
    Ich werde wohl auch mal was schreiben, tu mich jedoch derzeit noch etwas schwer, denn ich gebe meinen Content in fremde Hände.

    Antworten
    • Knol kann man vielleicht mal ausprobieren, wie ich es getan habe, aber es müsste jeder selbst wissen. In den englischen Knols habe ich gesehen, dass auch viele Nicht-Privatpersonen dort schreiben, um das eigene Wissen weiterzugeben. Das mit dem hauseigenen Wikipedia-Konkurrenten, darüber haben viele Blogs und Nicht-Blogs berichtet. Wer weiss, wie sich der Dienst weiter entwickelt.

      Ich nutzte das Knol, um wohl meine Seiten zu verlinken.

      Antworten
  • Ich hatte zu Anfang viel auf Knol gesetzt, aber mittlerweile glaube ich kaum noch an einen wahnsinnigen Erfolg. Natürlich hat die Wikipedia auch einige Jahre gebraucht bis sie richtig bekannt wurde, aber trotzdem sollte Google es eigentlich schneller hinbekommen einen solchen Service zu aktivieren.

    Antworten
  • @Christian,
    ich muesste mir Knol mal wieder genauer unter die Lupe nehmen, um einen aktuelleren Urteil darueber zu faellen. Wikipedia hingegen hat ihr eigenes Image im Internet schon lange weg, das laesst sich nicht bestreiten und was aus Google Knol in Zukunft wird, bestimmen die dortigen User, meiner Meinung nach, etwas mit.

    Wenn niemand eigene Knols erstellen wird, dann wird der Dienst auch logischerweise nicht weiter wachsen.

    Alex
    Antworten
  • Was unterscheidet eigentlich Knol von den herkömmlichen Artikelverzeichnissen wie z.B. http://www.Online-Artikel.de?

    Meiner Meinung nach nichts. Ich denke Google wollte Wiki Parole bieten und hat aus irgend einem Grund den Schwanz eingezogen.

    Echt Traurig! Eine Alternative zu Wiki hätte mir sehr gefallen, da Wiki sich immer mehr zur einer geschlossenen Community mausert.

    Mike
    Antworten
  • @Mike,
    Naja, Google Knol ist eben ein hauseigenes Produkt, wobei Google auch da eine Fuss fassen wollte/will, wie auch immer. Ich denke, dass Google Knol eine Geschmackssache und Gewöhnungssache ist.
    Viele der Artikelverzeichnisse beinhalten doch zu Dutzenden an DC und ähnlichem. Das wäre zum Beispiel ein negatives Argument.

    Ob man bei Goole Knol bereits DC hat, das weiss ich noch nicht und ich müsste mal wieder entweder dort vorbeischauen oder einen weiteren Knol verfassen;).

    Antworten

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