Wo hoste ich den eigenen Webshop?

Als Webseitenbetreiber, Blogger, Onlineshopbesitzer oder anderweitiger Webmaster, überall kommt eines Tages der Begriff Webhosting in Frage. Als ich damals von einem kostenlosen Bloganbieter zur einer selbstgehosteten Blogdomain gewechselt habe, hatte ich es bisher nichts bereut. Die Vorteile des Webhostings heutzutage sind überschaubar und definierbar. Was kann man bezüglich des Webhostings tun und wie man es anstellt, wenn man von einer Woche auf die andere ein Onlineshop-Besitzer geworden ist und seitdem sich als Teilnehemer der E-Commerce schätzen darf. Dazu würde ich einige wichtige Aspekte, die bei einem Webspace einer beliebigen Art von Webhosting nicht fehlen dürfen.

Webspace

Es reichen vielleichtr für 50 Artikel und Produkte ohne viel Text nur 100 MB an Webspace, aber wenn man im grösseren Maßstab denkt, braucht man viel mehr und mindestens ab 300 MB aufwärts. So müssen potentielle Kunden nicht mühsam in den Bildergalerien im Shop nach dem richtigen Wunschprodukt suchen, wobei das Ladetempo der Bilder unter dem geringen Webspace leidet.

PHP

Als Scriptsprache braucht man für die zahlreiche Vielfalt an Shopsoftware PHP 4 oder 5.

Traffic

Der Traffic auf dem Webspace darf idealerweise unbegrenzt sein.

E-Mail-Adressen

Bei mehreren Domains braucht man auch bei Bedarf mehrere Email-Adressen und es dürfte bei einem Webspace auch nicht fehlen.

Mysql

Mehrere Mysql-Datenbanken wären vorteilhaft, falls man weitere Domains oder eben Subdomains auf demselben Webspace verwalten möchte.

Domain-Registrierung

Die Registrierung einer Neudomain muss bequem und schnell vonstatten gehen sowie zahlreiche Domainendungen erlauben. Exotische oder internationale Domain-Endungen dürfen in diesem Repertoir keineswegs fehlen.

Einrichtungsgebühr

Falls es gar keine Gebühr gibt, kommt der Webhoster einem zukünftigen Domainbesitzer bereits ein grosses Stück näher. Unten links habe ich die Startseite von Web-Shop-Hosting.de mit einem Screenshot erfasst.

by Web-Shop-Hosting.com

Das waren mitunter einige wichtige Aspekte, welche bei der Wahl des Webhosters zu beachten sind. Diesen Serviceumfang entdeckte ich neulich beim Webhoster unter der Webadresse Web-Shop-Hosting. Es werden dabei Shophosting und Webhosting zugleich angeboten. Unter dem angegebenen Linkverweis findet ihr unzählige Details zum Shophosting.

Laut der Angabe auf der Startseite werden bekannte Content Management Systeme durch die hauseigene Server unterstützt. Es sind darunter Joomla, WordPress, Typo3, Contenido(kenne ich leider nicht) und andere. Bei WordPress fällt mir gleich das Thema WordPress und XT Commerce ein:). Der Umfang des Services und der Server-Leistung bei Web-Shop-Hosting ist so gut wie uneingeschränkt und eignet sich mit 1000 MB Webspace für einen beliebigen Onlineshop, welcher vielleicht auf WordPress für XT-Commerce aufgesetzt wird. Durch die Ebay-Anbindung im Shopsystem könnt ihr zugleich zwei Absatzmärkte für Produkte nutzen, einmal die Suchmaschinen und das zweite Mal die Verkaufsplattform Ebay selbst. Zum Beispiel habe ich bei dem oben genannten Anbieter auch das Webhosting von Joomla mit eigenen Tarifen entdeckt.

Zusätzlich befinden sich im Webhosting über 40 Domainendungen eines nationalen und internationalen Bezuges und es sind viele Länder der Welt darunter vertreten. Jede dieser Domains kann, falls sie noch nicht vegriffen ist, registriert werden. Hierzu beachtet bitte den links abgebildeten Screenshot. Die endlos lange Liste mit den Domains lässt sich sehen und es gibt keinen Wunsch offen, wobei die meisten Domains von Privatpersonen und von Unternehmen uneingeschränkt registriert werden dürfen. Und zuguterletzt gibt es auf der Internetpräsenz Web-Shop-Hosting.de auch ein Blog mit interessanten und wichtigen News und Details rund um die Domainregistrierung, Webhosting und Shophosting.

Dieses Blog wird zum Beispiel auf einem Webspace mit 25 Mysql-Datenbanken, 10 GB Speicherplatz und dem unbegrenzten Traffic gehostet. Gerne würde ihr euch anschließend diese 3 Fragen stellen.

  • Ist euer Blog selbstgehostet oder bei einem kostenlosen Bloganbieter?
  • Was haltet ihr vom Shophosting, falls ihr in der E-Commerce tätig seid?
  • Ist euch bekannt, dass man mit WordPress einen Onlineshop als XT Commerce betreiben kann?

by Alexander Liebrecht

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7 Comments
  1. Diese Frage kann man in meinen Augen kaum pauschal beantworten, da das Ganze von vielen Faktoren abhängt:

    – Viele Produkte hat mein Webshop?
    – Wieviel Traffic muss der Server verarbeiten?
    – Welche Technologie (Shopsoftware) kommt zum Einsatz?
    – usw.

    Wer sich für die Shopsoftware Magento interessiert und hier auf derSuche nach entsprechende Infos ist, findet in nachfolgendem Blog-Beitrag möglicherweise nützliche Infos:

    http://www.webshopnews.net/2008/11/magento-hosting-marktberblick.html

  2. Eigentlich moechte ich, dass wenn jemand mit einem Keyword als Kommentator auftritt, diese Schreibeweise befolgt: Name@Keyword, so dass es nicht nach SEO aussieht, was immer wieder ein Thema in den Blogs ist.

    Das Plugin funktioniert hier im Kommentarfeld doch oder? Ich habe es vor einer Weile getestet.

    Zu Webshophosting:
    Die Shoploesung Magento ist mehr als nur eine Shopsoftware, daher hatte es in meinen Augen ein Interesse geweckt. Bin aber nicht mehr in der E-Commerce taetig, sodass eruebrigt sich das Ganze meinerseits.

    Dass Webspace und die Shopsoftware miteinader gut auskommen sollten, diese Meinung teile ich mit dir natuerlich.

  3. Drum prüfe wer sich ewig bindet…
    Da ein Providerwechsel mit einem laufenden System richtig stressig und verlustreich sein kann, sollte über einen Webhoster für einen Onlineshop möglichst vorher mehr bekannt sein als das, was er auf seine Seiten angibt. Wie ist z. B. der Service erreichbar. Wie funktionieren Leistungs-Upgrades und ist der Hoster auch bereit und in der Lage mal ein Perlmodul o. ä. nachzuinstallieren?
    Die Shopsysteme entwickeln sich ja auch weiter! Ist der Hoster bereit und in der Lage steigenden technologischen Anforderungen rechnung zu tragen?
    Und ganz wichtig – checkt ob die Emailserver in den Blacklists stehen. Wenn Ihr Emailmarketing für euren Shop machen möchtet ist das wichtig.

  4. @Frank,
    danke fuer diese nuetzlichen HInweise und fuer einen Laien stellen sich womoeglich solche Fragen weniger als fuer den mehr oder weniger informierten Kenner der Branche.

    Ein leistungsbietendes Webhosting fuer einen Onlineshop stellt einen potentiellen Shopbetreiber vor die Frage, zu welchem Webhoster gehe ich denn nun? Sich vorher ueber deinerseits erwaehnte und andere Fragen Informationen einzuholen, hilft mit Garantie einem weiter und man vermeidet Fehler dadurch.

  5. Hallo Alex – Gern geschehen 😉 Ich habe schon soviel mit Webhostern erlebt, dass ich ein ganzes Gesangbuch davon singen könnte! Die Werbung verspricht da leider meist mehr, als hinterher eingehalten wird. Wenn man erstmal Kunde ist, entsteht ja ein Art Abhängigkeit vom Hoster und man hat lediglich den aufwändigen und teuren Providerwechsel als Druckmittel. Vor allem bei großen Hostern ist die Kulanz oft gleich Null. Zitat 2&2 (Providername geändert): Mieten Sie doch einen Rootserver… Na Danke für die Hilfe…
    Mittlelgroße und kleine Provider legen da oft mehr Wert auf Kundenbindung, Dienstleistung und Hilfsbereitschaft.

  6. Hi FRank,
    also ich bin derzeit bei All-inkl und zahle monatlich 24,95 Euronen und habe dafür einen unbegrenzten Traffic mit allem was mir als Webmaster nötig ist. Ausfälle gibt es dort sehr selten und die Kundenbetreuung reagiert sehr rasch auf Anfragen, auch spät nachts schreiben die zurück;).

    Die Werbung enthält oft diese werbespezifische Slogans, das was man hinterher im Service nirgendwo entdecken kann. Sicherlich kann man nicht alle Webhoster über einen Kamm scheren, da es solche und solche gibt.

    Ob man Glück hat, wenn man den richtigen Webhoster erwischt hat? Man muss sich eher im Vorfeld darüber ausführlich informieren. Ich habe mich bei All-inkl. angemeldet, weil ich auch von vielen anderen Webmastern nur Gutes gehört habe und trotzdem musste ich auf deren Startseite unendlich stöbern, bis ich selbst davon überzeugt war.

  7. Wer für seinen Onlineshop Webspace sucht, der sollte in erster Linie auf die Qualität achten. Hierzu gehören die Verfügbarkeit, die Ladezeiten sowie die Erfahrungen von anderen Kunden.

    Aus meiner Sicht sollte man nicht nach der Flatrate für Traffic gehen. Für den Hoster entstehen die eigentlichen Kosten durch den Traffic. Webspace und Mail-Adressen sind eher unerheblich.

    Daher sollte man eher darauf achten, dass nicht je 100 MB zusätzlichen Webspace 5 Euro pro Monat fällig werden.
    Onlineshops müssen den Nachteil gegenüber dem Ladengeschäft wett machen und müssen gute Produktpräsentationen vorweisen. Hierzu gehören größere Produktgrafiken und in Zukunft vermutlich auch Videos oder 360 Grad-Abbildungen.

    Mein Ratschlag: Sucht Euch einen Hoster der genügend Webspace zum fairen Preis anbietet. Für viele Shops reichen 50 bis 100 GB Traffic vollkommen aus.

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