Die Innovationen des Web 3.0 – was die Vision alles umfasst

Die meisten Menschen dürften mit dem Begriff Web 3.0 nicht allzu viel anfangen können. Entgegen der weitläufigen Meinung handelt es sich nicht um eine spezifische Technologie, sondern eine Vision, die verschiedene Technologien umfasst und eine Weiterentwicklung des Web 2.0 darstellt. Web 2.0 ist das Internet, das wir aktuell nutzen, aber in den kommenden Jahren wird es voraussichtlich durch eine dezentralisierte und zeitgemäßere Alternative ersetzt werden. Wie sich diese Alternative äußern wird, ist Gegenstand dieses Artikels.

Künstliche Intelligenz (KI)

Künstliche Intelligenz (KI) kann dank implementierter Algorithmen die menschliche Denkweise nachahmen. Der entscheidende Unterschied ist, dass sie große Datenmengen weit schneller als jeder Mensch analysieren kann. Genau genommen gibt es KI bereits seit Jahrzehnten, aber erst mit dem Aufkommen von Chatbots, Sprachassistenten und maschinellem Lernen konnte sie ihr volles Potenzial zeigen. Inzwischen wird KI von vielen Unternehmen genutzt. LeoVegas und andere Unternehmen suchen nach Möglichkeiten, künstliche Intelligenz in ihre Websites zu integrieren, um ihre Qualitäten zu steigern und dem Benutzer ein besseres Navigationserlebnis zu bieten. Auf kurz oder lang wird KI einer der wichtigsten Bestandteile des Web 3.0 sein, da es Big Data analysieren und in dezentralisierte Anwendungen (DApps) integriert werden kann.

Dezentralisierte autonome Organisationen (DAOs)

Dezentralisierte autonome Organisationen (DAOs) werden nicht von einer Gruppe oder zentraler Person verwaltet. Stattdessen basieren sie auf einem quelloffenen Programmcode. Dieser Programmcode wurde in die Blockchain eingebettet, sodass er neutral und unveränderlich ist. Alle Menschen, die in die Organisation investieren, haben ein Mitspracherecht. Dadurch fallen Mittelsmänner wie eine zentrale Regierung weg. DAOs sollen Machtmissbrauch entgegenwirken. Voraussichtlich werden DAOs im Web 3.0 einen Gegenpol zu den Monopolen von Alphabet, Meta und anderen Tech-Giganten darstellen.

Smart Contracts

Smart Contracts sind digitale Verträge, die auf der Blockchain-Technologie und Computerprotokollen basieren. Die Bedingungen zwischen Käufern und Verkäufern werden im Code festgehalten. Damit erfüllen sich die Verträge von selbst, sobald die festgelegten Auslöser eintreffen. Die Implementierung von Smart Contracts kann maßgeblich zur Transparenz des Web 3.0 beitragen. Vorausgesetzt, dass die Nutzer das dahinterstehende Prinzip verstehen.

Metaverse

Das Metaverse beschreibt eine virtuelle Umgebung, in der wir im Rahmen von Web 3.0 mit anderen Menschen interagieren können. Um das zu ermöglichen, müssen wir Extended Reality nutzen. Darunter fallen Technologien wie Augmented Reality, Mixed Reality und Virtual Reality. Sie alle ermöglichen ein immersives Erlebnis, das unsere echte Welt durch Elemente einer virtuellen ergänzt oder sie sogar gänzlich durch eine virtuelle Welt ersetzt. Damit ermöglicht das Metaverse im Grunde nichts anderes als das Eintauchen in eine andere Welt. Aktuell stößt das Metaverse noch auf Grenzen, da die erforderliche Infrastruktur fehlt, aber in Zukunft dürften die damit zusammenhängenden Technologien weiter ausgebaut werden.

Dezentralisierte Anwendungen (DApps)

Dezentralisierte Anwendungen (DApps) nutzen ein ausfallsicheres Peer-to-Peer-Netzwerk und gehören im Gegensatz zu proprietären Apps nicht einem Unternehmen an. Es handelt sich also um autonome und dezentrale Anwendungen. Da sie auf der Blockchain basieren, kryptografische Tokens nutzen und Open-Source-Code verwenden, punkten sie sowohl im Hinblick auf Sicherheit als auch auf Transparenz. Durch die Implementierung von DApps können Internetnutzer das Web 3.0 auf die unterschiedlichsten Dienste zugreifen, ohne sich an einen zentralen Akteur halten zu müssen.

 

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