Welche Social Media Aktivitäten bringen mein Unternehmen wirklich weiter?

Welche Social Media Aktivitäten bringen mein Unternehmen wirklich weiter?

Obwohl es die meisten Social Media Kanäle nun seit einigen Jahren gibt und die Nutzerzahlen der größten Kanäle mittlerweile in die Milliarden gehen, betreten Unternehmen trotzdem täglich das für sie völlige Neuland Social Media Marketing.

Das klassische Marketing hat sich in den letzten Jahren rasant entwickelt und die eigene Zielgruppe ist längst nicht mehr nur über Print, Radio und TV erreichbar. Unternehmen, die mit ihren Kunden weiterhin auf Augenhöhe kommunizieren möchten, müssen den Gang in die sozialen Medien also wohl oder übel antreten.

Doch wo soll man mit den eigenen Social Media Aktivitäten beginnen?!

Oftmals enden die eigenen Social Media Bemühungen schneller, als diese ursprünglich begonnen haben. Die Gründe dafür sind vielfältig:

  • Der zuständigen Abteilung gehen die Ideen aus
  • Keiner in der Abteilung fühlt sich wirklich zuständig
  • Die fehlenden Reaktionen der Zielgruppe lassen das Unternehmen zu der (fehlerhaften) Schlussfolgerung kommen, dass Social Media Marketing eigentlich gar nichts bringt

Die Liste könnte endlos fortgeführt werden!

Um Szenarien dieser Art zu vermeiden, möchten wir in diesem Beitrag einen genauen Blick darauf, welche Social Media Aktivitäten „wirklich“ relevant sind und die Langlebigkeit der eigenen Social Media Bemühungen nachhaltig erhöhen.

Der erste Schritt: die Auswahl der richtigen Social Media Plattformen

Wenn es um Social Media Marketing geht, sollte der erste Schritt bereits weit vor den eigentlichen Aktivitäten durchgeführt werden. Hierbei geht es nämlich zunächst darum, die für das eigene Unternehmen relevanten Social Media Plattformen zu definieren.

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Auf welchen Social Media Kanälen möchte/sollte/könnte unser Unternehmen (zunächst) vertreten sein? Bei diesen Überlegungen gilt die Devise: weniger ist mehr! Schließlich sollte man sich als „Neuling“ im Bereich Social Media Marketing nicht gleich übernehmen und die eigenen Social Media Aktivitäten auf die wichtigsten reduzieren. Erst nach und nach sollten die Präsenzen auf den jeweiligen sozialen Medien um neue, auf anderen Plattformen erweitert werden.

Wichtig ist zunächst nämlich die eigene Kontinuität und nicht, dass man als Unternehmen auf so vielen Kanälen wie möglich vertreten ist. Unternehmen, die hierbei konservativ vorgehen und realistisch planen, sind klar im Vorteil!

Ziele für die eigenen Social Media Aktivitäten definieren

Welche Ziele verfolgt unser Unternehmen fortan innerhalb der sozialen Medien? Möchten wir mit unseren Social Media Aktivitäten bspw. dazu beitragen, dass mehr Verkäufe generiert werden? Möchten wir unseren Kundenservice entlasten, indem wir das Beschwerdemanagement zukünftig innerhalb der sozialen Medien abwickeln? Möchten wir in unserer Branche zum absoluten „Thought Leader“ werden und DER Ansprechpartner werden, wenn es um das eigene Produkt bzw. die eigene Dienstleistung geht?

All diese Fragen sollten vor dem Start der eigentlichen Social Media Aktivitäten geklärt sein, denn der Content selbst hat großen Einfluss darauf, ob wir den Ansprüchen unserer eigenen Social Media Strategie überhaupt gerecht werden können.
Unternehmen, die innerhalb der sozialen Medien keine Strategie verfolgen und jeden Beitrag „einfach nur so“ machen, können auch entsprechend auch nie an ihrem Zielort ankommen – schließlich haben sie ja gar keins definiert.

Sobald die eigene Social Media Strategie klar ausformuliert wurde, ist die Marschrichtung innerhalb der sozialen Medien um einiges klarer. Außerdem bekommt jeder Social Media Kanal unter einer klar definierten Strategie eine völlig neue bzw. einzigartige Bedeutung. Schließlich unterscheiden sich alle Kanäle hinreichend voneinander und können deshalb auf ihre ganz eigene Art und Weise dazu beitragen, die jeweilige Zielsetzung zu erreichen.

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Die eigene Social Media Marketing Strategie

Nachdem die Ziele für den Bereich Social Media definiert, geht es im nächsten Schritt an die Planung der eigenen Strategie. Hierzu zählen Überlegungen hinsichtlich der Art von Content, der eigenen Posting-Frequenz und vor allem auch über so grundlegende Dinge wie zum Beispiel die Art, auf die man die eigene Zielgruppe innerhalb der sozialen Medien ansprechen möchte.

Im Kern geht es für ein Unternehmen darum bereits vorab zu definieren, welche Rolle man innerhalb der sozialen Medien, vor allem aber aus Sicht der eigenen Kunden einnehmen möchte. Einmal definiert, kann man dieser eigenen Vision über den eigenen Content und die eigenen Social Media Aktivitäten als Ganzes Stück für Stück näher kommen.

Zuständige Person definieren

Wenn es um die tatsächliche Umsetzung der geplanten Social Media Aktivitäten geht, macht es außerdem Sinn mindestens eine Person zu definieren, die für die Veröffentlichung der Inhalte zuständig ist. Oft wird dieser Schritt von Unternehmen ausgelassen. Als Ergebnis verlieren die zunächst involvierten Personen nach einigen Wochen oft den Faden und es herrscht in den seltensten Fällen Klarheit „wer“, „was“, „wann“ und „aus welchem Grund“ postet.

Sobald aber eine Person für die Erstellung des Contents zuständig ist, ändert sich dieses oft gesehene Problem. Außerdem führt der Umstand, dass eine einzige Person „den Hut aufhat“ dazu, dass die Kommunikation über die jeweiligen Social Media Kanäle nach außen hin einheitlich ist. Ein riesen Vorteil! Denn auch im Bereich Social Media Marketing gilt der Spruch: zu viele Köche verderben den Brei!

Eine werthaltige Content Strategie entwickeln

Nicht nur die zuständige Person sollte definiert sein, sondern auch die eigene Content Marketing Strategie.

  • Wieso wird unser Unternehmen in Zukunft regelmäßig Inhalte posten?
  • Was möchten wir mit diesen Inhalten erreichen?
  • Warum sollte jemand unsere Inhalte lesen oder mit anderen Menschen teilen?

So oder so ähnlich könnte die Fragen aussehen, die man sich als Team vor dem endgültigen Start, mit Blick auf die zukünftigen Social Media Aktivitäten stellen könnte.

Das Ziel sollte es immer sein, den Lesern über die eigenen Inhalte Mehrwerte in jeglicher Form zu liefern. Schlechten Content gibt es schließlich ohnehin schon zu viel in der großen, weiten Welt des Internets! Wie möchte man sich als Unternehmen also hiervon abheben und in den Köpfen seiner (potentiellen) Kunden bleiben?

Artikel by Thomas

Bildquellen by Thomas

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6 Comments
  1. Ich denke es kommt immer ganz auf das jeweilige Unternehmen an. Exakt so wie du es eigentlich schon formuliert geschrieben hast. Social Media ist auch etwas langfristiges und viele denken es wäre mit ein paar Postings schnell getan. Gerade aber das Storytelling sowie die langfristige "Connection" sind hier halt wichtig und führen dann auch nur zum Erfolg. Es ist halt auch ein permanentes optimieren, überprüfen, usw.

    1. Hallo Steve,
      nee, ganz und gar nicht ist die Sache via paar Postings getan. Jemand im Unternehmen muss sich tagein, tagaus um SocialMedia kümmern. Es ist ein guter und Spass machender Posten, aber er muss besetzt sein. So würde ich das mal behaupten. Derzeit mache ich selbst nicht sehr viel in Sachen SocialMedia. Ab und an bringe ich meine Internetblogger.de-Blogposts nach Twitter, das wäre dann erstmals das, was derzeit gemacht wird.

      Ja, du sagst es, es ist ein Full-Time-Job, dieses SocialMedia, aber wer dazu Zeit hat, wird auch eines Tages etwas vom Erfolg haben. Anders funktioniert das nicht.

  2. Ich habe selbst schon oftmals die Erfahrung gemacht, dass manche Themen absolut nicht Social Media geeignet sind oder nur teilweise bei unterschiedlichen Social Media Kanälen. 

    Bei den einen kann gezieltes Instagram Marketing einiges bringen, bei den anderen hingegen ist es nur hinausgeworfenes Geld. 

    Aus diesem Grund austesten und eine perfekte Strategie finden.

    Lesenswerter Blogbeitrag 🙂

    1. Hallo Levin. Danke für dein ehrliches Feedback. Ja, das ist mir auch so bekannt, dass nicht jeder Content gut geeignet ist für SocialMedia Dienste. Meine Zielgruppe zum Beispiel ist eher in Google Suche angesiedelt, sprich meine Bolt CMS Dienstleistungen. Es ist auch so, dass jeder soziale Dienst individuell zu behandeln ist. Das was zum Beispiel für G+ gilt, gilt noch lange nicht für Facebook und Pinterest. Da musst du etwas unterscheiden. Aber nach einer Weile lässt sich herausbekommen, wie die Follower auf eigene Inhalte reagieren. So richtet man sich dann danach.

  3. Oft wird die Handhabung der Social Media Kanäle von Unternehmen sehr plakativ betrieben und sieht nach einiger Zeit (in der Timeline) für die Follower immer langweilig aus. Daher danke für das Aufrütteln… 

    1. Ich denke dennoch, dass hierbei die Unternehmen das Beste daraus machen wollen. Sicherlich muss jemand für das Posten in SocialMedia in einem Unternehmen verantwortlich sein und diese Person soll sich mit SocialMedia sehr gut auskennen. Ich selbst bin derzeit nicht so aktiv auf Facebook, Google+ und Co.

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