Du möchtest mehr Blogleser? Dann halte mehr Vorträge!

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Von Katharina Lewald, BloggenfuerschlaueFrauen.de

Möchtest du einen erfolgreichen Blog führen, sind die Leser dein wichtigstes Gut. Doch woher bekommst du begeisterte Leser? Du könntest dich beispielsweise in eine Fußgängerzone stellen und dort jedem von deinem tollen Blog erzählen. Doch wir sind uns wohl beide einig, dass das sehr lange dauern würde und somit nicht die bevorzugte Methode sein kann, oder? Das bedeutet, dass du dir etwas anderes überlegen musst. Eine Möglichkeit ist die Eigenvermarktung als Redner oder Neudeutsch „Speaker“. In meinem heutigen Gastartikel erzähle ich dir wie das geht.

Eins vorweg: Diese Methode der Bekanntheitssteigerung ist natürlich nicht für jeden Blogger geeignet. Manche mögen es nicht vor größeren Menschenmengen zu sprechen oder haben allgemein Schwierigkeiten damit, frei zu sprechen. Das ist völlig verständlich und wenn du so ein Mensch bist, wirst du sicherlich niemals der beste Redner werden. Hast du aber Lust auf das Ganze, kannst du damit sehr weit kommen und dir neben der Bekanntheitssteigerung vielleicht sogar ein bisschen Geld verdienen.

BlogtrafficIch gehe mal davon aus, dass dein Blog einem bestimmten Thema gewidmet ist, von dem du besonders viel Ahnung hast – beziehungsweise einem Thema, zu dem du über viel Fachwissen verfügst. Nun gilt es, dieses gesammelte Fachwissen nicht nur auf deinem Blog zu veröffentlichen, sondern auch auf Tagungen, Konferenzen, Barcamps usw. Dort kannst du Vorträge halten und dir so als Redner einen Namen machen.

Wie kannst du also vorgehen, wenn du auf Veranstaltungen sprechen und somit auf dich und deinen Blog aufmerksam machen möchtest?

 Schritt 1: Vortragsthemen ausarbeiten

Zuerst solltest du dir natürlich genau überlegen zu welchen Themen du auf Veranstaltungen sprechen kannst, d.h. wo genau dein Fachwissen liegt. Überlege dir zu Anfang vielleicht zwei bis drei konkrete Vortragsthemen, die du den Veranstaltern als Speaker anbieten kannst.

Hier noch ein kleiner Tipp: Plane zuerst die Themen und erstelle ein grobes Konzept für jedes Vortragsthema. Arbeite die Vorträge erst im Detail aus, sobald du Zusagen hast. So kannst du frühzeitig reagieren, wenn du merkst, dass deine Themen nicht so gut ankommen. Dieses Vorgehen verhindert unnötige Arbeit.

Schritt 2: Passende Veranstaltungen recherchieren

Im nächsten Schritt informierst du dich über Veranstaltungen in deiner Nähe, die für dein Vorhaben in Frage kommen. Anfangs ist es anzuraten, dass du nicht sofort die größten und wichtigsten Veranstaltungen ansteuerst, sondern dass du erst einmal Erfahrungen sammelst. Hierfür bieten sich beispielsweise Barcamps an. Auch Vorträge im gemeinnützigen Vereinen, kleineren Verbänden oder auf lokalen oder regionalen Veranstaltungen sind ein guter Start.

Schritt 3: Veranstalter kontaktieren, Vorträge halten

Nun gilt es, den jeweiligen Veranstalter herauszufinden und ihm deine Vortragsthemen anzubieten, die du zuvor ja bereits erarbeitet hast. Um möglichst viel Sprecherfahrung zu sammeln, solltest du am Anfang nur ein kleines oder auch gar kein Honorar verlangen. Hast du erste Erfahrungen auf diesen kleineren Veranstaltungen gesammelt, kannst du dich an die „dicken Fische“ wagen. Sobald du die ersten Vorträge gehalten hast, wird dir das Ganze immer leichter und schneller von der Hand gehen. Idealerweise kommen die Veranstalter bald auf dich zu und wollen dich buchen.

Ich hoffe mein Gastartikel war ein wenig hilfreich für dich und hat dir eine neue Möglichkeit offenbart, wie du mehr Leser für deinen Blog gewinnen kannst. Es ist ganz klar, dass es zu diesem Thema noch wesentlich mehr zu sagen gibt. In weiteren Artikeln auf meinem Blog Bloggen für schlaue Frauen werde ich auf Details eingehen, wie zum Beispiel auf die Ausarbeitung von Vortragsthemen. Ich würde mich sehr freuen, wenn du auch mal bei Bloggen für schlaue Frauen vorbeischaust.

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25 Comments
  1. Ich weiß nicht, aber die Gastbeiträge solltest du meiner Meinung nach sein lassen. Siehe auch hier. Oder haben die englischem Spammer nun den Blog gehackt.

  2. Das wäre doch mal was für Alex.
    Ein Vortrag über erfolgreiches Bloggen mit den wichtigsten Blogsystemen.

    oder über

    Feedbackgewinnung
    Blogparaden
    Soical Media
    etc.

    Man kann auch solche Vorträge in den Seminarräumen der örtlichen Volkshochschule halten.

    Fakt ist natürlich das im Anschluss des Vortrages nur regional begrenzt neue Blogleser zu gewinnen sind.

    Wenn man wie Mario Barth im Berliner Olympia Stadion vor 30 tausend zuhören seinen Vortrag hält bleiben sicherlich mehr Blogleser auh überregional übrig als wenn man beim Tag der offenen Tür des örtlichen Kaninchenzüchter Vereins für 30 Kaninchenzüchtern einen Vortrag über holländische Zwerge hält.

    Meine Vermutung ist, das Vorträge halten, doch nicht für die Masse der Blogger geeignet ist und meines Erachtens keine nennenswerte Steigerung der Blogleserschaft bringt.

    Ich hoffe das sich die Gastautorin Katharina Lewald da nochmal zu Wort meldet und vielleicht auch mal Zahlen nennen kann wie viel Blogleser man mit einem Vortrag vor X Zuhörern gewinnen kann.

    Grüße
    Lothar

  3. Glaube eher nicht, Lothar. Ich bin kein grosser Redner, zumindest konnte ich in der Schule gut Gedichte aufsagen, aber vorm Publikum sprechen, so richtig im grossen Stil – na, ich weiss nicht :).

  4. Er könnte doch auch auf SEO-Camps, -Messen oder wie die das nennen gehen. Da gibt es doch auch immer Vorträge. Aber selbst da redet man doch eher vor kleinem Publikum. Vermutlich auch eher “Inzucht”-Veranstaltungen, auf der immer die gleichen SEOs anzutreffen sind.

    Ob da Aufwand und Ertrag in einem gesunden Verhältnis stehen? Diesen neuen Bloglesern muss man doch schon etwas verkaufen. Für ein paar neue Leser, die kein Geld da lassen, so einen Aufwand zu betreiben … mhhh .. ich weiß nicht.

  5. zumindest konnte ich in der Schule gut Gedichte aufsagen,

    Der Alex lässt die Arbeit ruhn
    und freut sich auf sein WordPress nun

    Tättää , Tättää, Tättää

    Der erste bloggende Komödiant bei Mainz bleibt Mainz im ZDF Das wäre doch mal was.

    Grüße
    Lothar

  6. War noch nie auf einem Barcamp und glaube will da auch nicht hin. Es reicht mir schon im Internet, wenn ich hier von Blogger-Themen umgeben bin 🙂

    Schöne Gedichtzeilen, Lothar!

    Gedichte habe ich das letzte Mal in der Realschule so um das Jahr 1997 herum aufgesagt, aber welche es waren, weiss ich auch nicht mehr. Wir hatten damals das durchgenommen, was in den Lehrbüchern gestanden hat.

    Ein Komödiant bloggt also auch: Interessant!! Das könnte gut ankommen, wenn man der Sprache mächtig ist.

  7. Und ich habe jetzt gedacht, dass so eine Veranstaltung für dich der Heilige Gral wäre. :hammer: Ich war da auch noch nie. Was will ich auch dort? Ich bin weder SEO, noch Webmaster, noch Blogger. Wenn jemand fragt was ich mache, dann bin ich Versandhändler. 🙂

  8. Nee, ist es nicht wirklich, Rainer und ich würde es eher meiden. Ich habe ehrlich gesagt, keinen Draht dazu. Aber gut, jedem das Seine 🙂

  9. Ich vermeide schließlich auch Trader und Händler-Veranstaltungen. Ich mache da mein Ding und brauche kein Offline-Treffen mit anderen.

  10. Hallo, und vielen Dank für die bisherigen Kommentare.

    Wer meinen Artikel aufmerksam gelesen hat, wird folgenden Satz wahrgenommen haben: “Diese Methode der Bekanntheitssteigerung ist natürlich nicht für jeden Blogger geeignet.”
    Ergo habe ich keine “Wunder-Methode” vorgestellt, sondern eine Möglichkeit, die für gewisse Blogger interessant sein kann. Wer es nicht machen möchte oder für nicht nützlich hält, der macht es halt nicht 😉

    Zahlen kann ich hierzu natürlich nicht nennen, da diese ganz individuell sind und man sie auch erst mal erheben müsste, z.B. indem man Zuhörer einige Tage nach der Veranstaltung befragt, ob sie sich den Speaker im Netz angeschaut haben. Allerdings gibt es ja sehr viele bekannte Beispiele (Ibrahim Evsan, Nico Lumma, Björn Tantau etc. pp.), die nichts anderes tun als das, was ich beschrieben habe – freilich in größerem Maßstab. Aber auch diese Herren haben klein angefangen 😉

    Wie gesagt: Wer es machen möchte und sich zutraut, macht es. Wer es nicht machen möchte oder nicht kann, der macht es nicht.

    Viele Grüße
    Katharina

  11. @Rainer,
    ja, ich brauche auch keine Offline-Treffen und habe auch keine Zeit dafür. Offline noch mehr übers Blogging reden, muss nicht sein, aber im Internet geht das schon :).

    @Katharina,

    vielen vielen, Dank für deinen einleuchtenden Kommentar und nun weiss ich auch in etwa, dass es nicht jedermanns Sache ist, vor einem grösseren Publikum aufzutreten und frei zu sprechen. Es muss ganz ganz sicher gelernt werden und wenn man da kein Talent für hat, wird schon mal nichts draus.

  12. Hey Alex, ich denke es ist mit allem: Wenn man es WILL, kann man es auch lernen. Aber der Wille muss da sein. Mit Talent hat das Ganze weniger zu tun, nur mit Willen und dem Wunsch, das Ziel zu erreichen. LG, Katharina

    1. Hi Katharina,
      ja, OK, das ist ganz sicher so. Allein das Talent reicht beim Bloggen auch nicht aus, wenn ich das mal als Beispiel nehmen kann.

  13. viele bekannte Beispiele (Ibrahim Evsan, Nico Lumma, Björn Tantau etc. pp.),

    Von denen habe ich noch nie gehört. Aber grad mal nach Ibrahim Evsan gegoogelt.

    In der Tat es ist wohl eher für eine ganz kleine Gruppe von Bloggern ein Variante seinen Blog bekannt zu machen.

    Dieser Beitrag hat mich nun auch mal inspiriert eine Blogparade unter dem Titel “wie bekomme ich mehr Leser für meinen Blog?” zu starten, bei der meine Leser gerne in einem Blogbeitrag ihre Ideen bloggen können mit welchen Methoden man sonst noch mehr Leser für seinen Blog gewinnen kann.

    Wer da Ideen hat ist herzlich eingeladen.

    Mit drei Ideen bin ich schon mal in Vorkasse gegangen 🙂

    Grüße
    Lothar

  14. Hi Lothar,
    ich würde auch gerne mitmachen, kenne aber nur die üblichen Mittelchen wie man an Leser kommt oder was meistens praktiziert wird. So eine Wundertüte mit tollen Ideen habe ich für dich leider nicht.

    Ich schaue mal, mit welchem Blog ich mitmachen kann. Trage deine Parade auch in den Quellen ein, die du schon kennst und auch bei Webmasterwelten.de 🙂 Danke!

  15. Ich halte die Idee für gar nicht so abwegig. Allerdings macht es wenig Sinn, vor einem Kaninchenzüchterverein oder in der VHS über seinen Blog zu reden.

    Wenn ich aber z.B. als Reiseblogger die Möglichkeit hätte, vor Menschen aus der Tourismusbranche über meinen Blog zu reden und über die Möglichkeiten zu fantasieren, dann hätte das was. Vermutlich würde ich damit nur wenige neue Leser bekommen, dafür aber evtl. die Möglichkeit für die ein oder andere Kooperation und somit würde neuer Content entstehen… und dieser würde mir wieder mehr Leser bescheren. Also, indirekt denke ich, kann das was bringen, wenn es das richtige Publikum ist.

    LG Thomas

    PS: Und reden kann ich, egal wie viele Menschen da sitzen und mich anstarren!

  16. Nur um mehr Blogleser zu bekommen, würde ich keine Vorträge halten. Das ist doch auch eher kontraproduktiv, da die wenigstens danach auf einem Blog gehen.

  17. Hey Alexander!

    Danke für den coolen Artikel!
    Ich finds eine absolut sinnvolle Idee sich in seinem Gebiet auch offline einen Namen zu machen. Das bringt nicht nur Traffic sondern man bildet sich selbst und sein Projekt als Marke weiter.

    Toller Ansatz!

    Grüße Thomas

  18. Wohl wahr! Wenn man etwas aufbereitet hat, sollte man damit auch in die Öffentlichkeit … schliesslich werden Geschäfte und Kontakte zwischen Menschen gemacht. Ist nicht jedermanns Sache, aber ist enorm wichtig auf dem weg zum Erfolg … nur Bloggen dauert viel länger!

  19. Hi,

    das mit den Vorträgen ist eine gute Idee. Die Frage ist, sollen das freie oder bezahlte Vorträge sein, in welchem Umfeld, Mietkosten, wie finde ich genug Zuhörer?

    1. Hallo Daniel, ein Teil deiner Fragen wird in meinem Artikel beantwortet. Mietkosten bzw. genug Zuhörer finden, das ist ja nicht deine Aufgabe – sofern du dich bei Veranstaltern “bewirbst” und dort dann sprechen kannst. Wenn du selbst eigene Veranstaltungen organisieren willst – gute Idee übrigens! – ist das natürlich eine ganz andere Nummer, die auch eine andere Herangehensweise erfordert. Hier würde ich mal nach Event Management bzw. Veranstaltungsplanung und Veranstaltungsorganisation suchen oder so. Wie gesagt: Das ist nicht Thema dieses Artikels, aber eine gute Idee. Nur ist dann wirklich die Frage ob der Aufwand den Nutzen rechtfertigt. Ich denke das geht nur, wenn du Geld für die Vorträge nimmst und wenigstens bei +/- null rausgehst, denn Raummiete, Werbung für die Veranstaltung etc. kosten ja auch. LG, Katharina

  20. Danke für den tollen und interessanten Beitrag. Ich werde mir die angesprochenen Aspekte mal ans Herz legen 🙂

  21. Hallo,

    es ist auf jeden Fall eine sehr gute Idee, aber es ist auch extrem schwierig mal einen Vortragsplatz auf einem großen Event zu finden, da braucht man davor schon eine gute Reputation mit seinem Blog und viele Besucher.

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