Champions League: Diese großen Favoriten sind überraschend ausgeschieden

Am 28. Mai um 21 Uhr ist es soweit, das Finale der UEFA Champions League wird im Stade de France in Paris ausgetragen und die Champions League Wetten laufen bereits. Als Finalisten werden sich Liverpool und Real Madrid gegenüberstehen. Dieses Finale ist alljährlich ein lang ersehnter Moment, um die entsprechenden Champions-League-Wetten abzugeben.

Der Weg bis zum Finale ist lang. Und auf diesem langen Weg durch Gruppenphase und K.O.-Spielen ist so manch ein Favorit ausgeschieden. Zu den Champions-League-Tipps gehörte sich auch, dass man die Bayern im Finale gesehen hat. Aber die sind bekanntlich einer der Favoriten, für den dann im Viertelfinale das verfrühte Aus kam.

Wer gehörte noch zu den Favoriten?

Bevor es in der Gruppenphase losging, konnten bei den Buchmachern durchaus einige konkrete Favoriten ausgemacht werden. Fünf Mannschaften standen hier ganz vorne.

  • Manchester City
  • FC Bayern München
  • Paris St. Germain
  • FC Liverpool
  • FC Chelsea

Von diesen fünf Mannschaften schaffte es also mit dem FC Liverpool auch wirklich eine in das Finale. Den zweiten Finalisten hatten im Favoritenkreis niemand auf dem Schirm.

Der Weg und das Ausscheiden von Manchester City

Pep Guardiola gilt als der wohl beste Trainer der Welt. Er konnte mit Manchester City in den letzten vier Jahren dreimal die Meisterschaft in der Premier League gewinnen. Aber es ist wie verhext, ein Erfolg in der Champions League ist dieser Mannschaft nicht vergönnt. Aber auch mit dem FC Bayern hatte Guardiola in der Champions League kein Glück. In Fachkreisen war man sich aber einig, dass Manchester in diesem Jahr wohl dran sein, den Titel in der Königsklasse zu holen.

Dieses Vorhaben lief auch lange Zeit recht gut. In der Gruppenphase spielte man mit RB Leipzig, Paris St. Germain und Brügge in einer Gruppe. Vier von sechs Spielen konnte Man City gewinnen. Die Siege gegen RB Leipzig (6:3) und Brügge (5:1 und 4:1) waren in dieser Höhe wohl nicht zu erwarten, taten dem Torverhältnis aber sicherlich gut. In der K.O.-Phase war der Gegner dann Sporting Lissabon.

Hier erzielte man einen 5:0 Sieg im Hinspiel und ein 0:0 Unentschieden im Rückspiel. Im dann folgenden Viertelfinale gegen Atlético Madrid konnte man sich nach einem 1:0 im Hinspiel und einem 0:0 im Rückspiel nur ganz knapp behaupten. Im Halbfinale traf man nun auf den späteren Finalisten Real Madrid. Nachdem das Hinspiel mit 4:3 sogar gewonnen werden konnte, kam dann das Aus nach einem 1:3 im Rückspiel.

Was hatte der FC Bayern München falsch gemacht?

Man kann es nicht anders sagen, die Vorrunde verlief einfach perfekt. Auch wenn Julian Nagelsmann wohl noch einige Titel gewinnen muss, bis er den Titel von Guardiola als bester Trainer der Welt übernehmen kann, so zählt er sicherlich zu den Besten seines Fachs. Die Gegner in der Vorrunde hießen Barcelona, Kiew und Benfica Lissabon. Alle sechs Spiele wurden gewonnen, teilweise mit hohen Siegen mit vier oder fünf Toren auf der Habenseite. Das eigene Tor blieb bis auf drei Gegentreffer sauber.

Im Viertelfinale war auch noch alles in Ordnung. Im Hinspiel gegen RB Salzburg zwar nur ein mageres 1:1, das Rückspiel wurde dann aber wieder „standesgemäß“ mit 7:1 gewonnen. Dieser Sieg berechtigte also zum Einzug in das Viertelfinale, wo als Gegner nun aber Villareal wartete, die die Bayern nach einem 1:1 im Hinspiel dann im Rückspiel mit einem 0:1 aus dem Turnier warfen. So schnell sind Träume dann ausgeträumt.

PSG – Tolle Solisten aber als Orchester fehlt die Harmonie

Egal, ob Bayern oder Manchester City, oder eben auch Paris St. Germain. Nationale Titel sind an der Tagesordnung und locken keinen mehr hinter dem Ofen vor. Gemessen wird der Erfolg am Vorankommen in der Königsklasse. Wenn man die Werte für die Kader der Vereine PSG, Bayern und ManCity einmal vergleicht, stellt man fest, dass Paris mit 903 Millionen zwischen den beiden anderen Vereinen liegt (Bayern 805 Millionen, ManCity 959 Millionen). Um auf so einen Preis zu kommen, müssen also schon einige Spitzenspieler her. Und die hat man bei PSG natürlich auch. Hier finden wir so klangvolle Namen wie Neymar, Mbappe, Messi, Donnarumma, Ramos, Wijnaldum und Hakimi. Aber eine Vielzahl von guten Solisten ergeben kein wohlklingendes Orchester.

Alles in allem konnte Paris St. Germain nicht überzeugen und bereits im Achtelfinale war gegen den jetzigen Finalisten Schluss mit lustig. Hin- und Rückspiel wurden verloren, einmal mit 0:1 und dann im Rückspiel mit 1:3.

FC Chelsea: Der Vorjahressieger galt natürlich auch als Favorit

So richtig berauschend lief die Gruppenphase nicht, da waren andere deutlich besser. Es reichte jedoch trotzdem für den zweiten Rang in der Gruppe hinter Juventus Turin. Und dann kam ein bisschen Glück hinzu. Für das Achtelfinale wurde den Blues der wohl schwächste Gruppensieger zugelost. Der OSC Lille konnte besiegt werden und somit traf man im Viertelfinale auf Real Madrid. Und hier war dann die Endstation für den Vorjahressieger.

Liverpool: Bei „Kloppo“ klappt’s

Bereits 2019 und 2020 waren für Liverpool sehr gute Jahre. 2019 gewann man die Champions League und im Jahr darauf konnte man die nationale Meisterschaft gewinnen. Im letzten Jahr allerdings kam es verletzungsbedingt zu einem Rückschritt. Jürgen Klopp hat es aber geschafft, seine Reds wieder so aufzustellen, dass die Mannschaft mit sechs Siegen durch die Gruppenphase gehen konnte. Somit war die Grundlage geschaffen, um guten Mutes in die K.O.-Phase zu starten.

Im Achtelfinale traf es dann Inter Mailand, die ausgeschaltet wurden, was das Viertelfinale sicherte. Hier hieß dann Benfica Lissabon der Gegner. Im Hinspiel das 3:1 war ausreichend, um trotz des Unentschiedens im Rückspiel (3:3) ins Halbfinale einzuziehen. Hier traf man dann auf den Bayern-Bezwinger Villarreal. Ein 2:0 im Hinspiel und ein 3:2 im Rückspiel machten für den Einzug in das Finale alles klar.

Real Madrid hatte man anfangs nicht auf dem Schirm

Real kann auf eine solide Gruppenphase zurückschauen. Man traf auf Inter Mailand, Sheriff und Donezk, – also machbar. In der K.O.-Runde schaltete man dann drei von fünf Favoriten aus. Im Achtelfinale traf es PSG, im Viertelfinale zog Chelsea den Kürzeren und im Halbfinale dann Manchester City.

Somit stehen nun die beiden Finalteilnehmer mit Liverpool und Real für das Finale am 28. Mai fest und wir können uns auf einen spannenden Abend voller Fußball freuen.

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