Podcasts: Die perfekte Nische finden

Den eigenen Podcast zu starten, ist für viele ein großer Traum. Hier kann man sich ausdrücken, spannende Gespräche führen und ein bisschen freier sprechen, als auf einem Blog oder einem Vlog. Podcasts haben ein großes Potential, weil sie gerne unterwegs mit Kopfhörern oder beim Autofahren gehört werden, wo keine anderen Medien verwendet werden können. Der eigene Podcast darf jedoch nicht nur aus wirrem Gebrabbel bestehen und muss gut vorbereitet sein. Das fängt bereits bei der Themenwahl an, denn die eigene Nische zu finden, ist nicht immer einfach. Trotzdem ist es unerlässlich, sich auf ein konkretes Thema zu fokussieren, um neben der harten Konkurrenz durchzustarten.

Großes Thema vs. Kleine Nische

Egal ob man einen Blog erstellt oder seinen eigenen Podcast startet, am Anfang steht immer die Frage: Worüber soll ich erzählen? Viele haben bereits ein starkes Interesse an einem Thema und müssen ihre Pläne nur konkretisieren, andere stehen erst einmal vor einem großen Fragezeichen. Berühmte Podcaster wie Joe Rogan haben bspw. gar keine vorgegebenen Themen. Der Amerikaner lädt sich in jede seiner Sendungen eine interessante oder berühmte Person ein und führt dann ein ungeskriptetes Gespräch über mehrere Stunden. Sicherlich würden es ihm viele gerne gleichtun, allerdings benötigt man dazu bereits einen Namen in Business. Zuhörer vertrauen mittlerweile darauf, dass sie bei der Joe Rogan-Show immer gut unterhalten werden, auch wenn sie nicht wissen, worum es im nächsten Gespräch gehen wird. Bei einem neuen Podcast wird das aber wohl kaum der Fall sein. Daher benötigt man gerade zu Beginn eine möglichst spezifische Nische. Natürlich nicht so spezifisch, dass es nur noch fünf Interessenten zum Thema gibt, aber eng genug, um bei konkretem Interesse gefunden zu werden.

Das Thema definieren

Wer z. B. über seine Reisen berichten möchte, sollte nicht einfach ein Reise-Podcast mit kunterbunten Beiträgen generieren. Stattdessen könnte man sich auf Reisen mit einem Campervan begrenzen oder über Reisen mit einem Hund berichten und dazu praktische Tipps geben. Natürlich kann man seine Reisen auch örtlich begrenzen, sollte sich dabei aber möglichst ungewöhnliche Ziele suchen. Wer über Backpacking in Südostasien schreibt, hat eine riesige Konkurrenz und wird kaum Informationen bieten können, die es nicht schon im Internet zu Hauf gibt. Wer jedoch spannende Reiserouten durch die wilde Natur Rumäniens oder Bulgariens zur Verfügung stellt, sticht stärker heraus. Idealerweise berichtet man im eigenen Podcast von Erlebnissen oder Erkenntnissen, die man selbst gehabt hat und bringt seine eigene Meinung ins Spiel. Nur so bleibt man ein Unikat und bringt Inhalte, die sonst keiner haben kann. Ein gutes Beispiel dafür sind Podcasts zum Thema Poker-Strategie. Jeder Spieler hat im Laufe der Zeit seine eigene Strategie entwickelt und verschiedene Einsichten gehabt, weshalb es mittlerweile zahlreiche Podcasts gibt, die sich perfekt ergänzen, ohne dieselben Informationen zu wiederholen. Bringt man seine eigene Meinung hinein, kann man also aus bereits vorhandenen Sparten etwas Neues machen.

Der perfekte Titel

Hat man sein Thema einmal gefunden, muss es im Titel widergespiegelt werden, ohne langweilig zu klingen. Viele Zuhörer suchen nach neuen Podcats aus Spotify oder anderen Plattformen und lesen sich nur die Titel durch, um zu entscheiden. Besonders wenn man kein Budget für Werbung hat und der Titel daher keine Assoziationen erweckt, sollte man einen Mittelweg zwischen einem informativen und einem kreativen Namen wählen. Abgesehen davon sollte der Titel des Podcasts kurz und prägnant sein, damit ihn sich Zuhörer gut merken können. Dazu sollte er einfach auszusprechen sein, ansonsten wird er ebenfalls leichter vergessen. Auch Wortspiele eignen sich, denn sie erwecken sofort Assoziationen in Hörern. Nehmen wir also wieder das Beispiel des Reise-Podcasts, so wäre es zu einfach und unkreativ Wörter wie „Reise“ oder „Urlaub“ zu verwenden, stattdessen eignen sich Begriffe wie „Fernweh“ besser, denn auch sie sind selbsterklärend, klingen jedoch poetischer.

Den eigenen Podcasts zu gestalten, ist eine schwierige Herausforderung, die viel Planung erfordert. Das passende Thema zu finden und es weit genug einzugrenzen, ist dabei das A und O. Wer dann auch noch einen guten Titel findet, hat gute Chancen, sich am großen Markt durchzusetzen und Erfolge zu feiern!

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