Webdesign, Usability und Onlinemarketing

Hallo liebe Leser und Besucher von Internetblogger.de. In diesem Artikel geht es um die Punkte, die bereits in der Artikelüberschrift zu sehen sind. Ich bin kein Guru und sehe es als ein bloggender Webmaster.

Wenn man eine Webseite oder ein Blog hat, hat man sich sicherlich vorher Gedanken gemacht, wie der eigene Onlineauftritt mal aussehen soll. Man hat vielleicht sich schon irgendwo Inspirationen geholt, indem man andere Blogs besucht oder darin gelesen hat. Es gibt auch Blogs, die sich mit dem Webdesign beschäftigen. Das Aussehen eines Blogs oder einer Webseite spielt eine sehr wichtige Rolle und das wird in Zukunft nicht anders sein. Man versucht sich Farben und das Aussehen des Blogs so auszusuchen, damit es den Lesern und Besuchern gefällt.

Webdesign Man will zum Beispiel so gut wie immer schwarze Schrift auf einem hellen oder weissen Hintergrund haben. Man möchte das Design nicht zu bunt haben. Die Schrift soll gross genug und leserlich sein. Ich mag auch noch, wenn Zitate im Text dementsprechend hervorgehoben werden. Dem ist es nicht bei jedem WordPress-Design so und ich habe schon mehrmals in der CSS-Datei etwas verändern müssen. Dann hiess es irgendwo, dass blaue Farben oft eingesetzt werden. Das kann ich nachvollziehen und mag es persönlich entweder schwarz auf weiss, blau oder rot, aber auch grün auf weiss. Also nicht die grüne Schrift, sondern das Blogdesign. Es ist angenehm für die Augen und benutzerfreundlich. Ich finde, dass Design und Technik müssen verschmelzen.

Mein nächster Punkt wäre die Usability, sprich die Benutzerfreundlichkeit einer Webseite und eines Blogs. Die Benutzerfreundlichkeit auf den Blogs sollte ein wenig vorhanden sein, ansonsten verlassen die Besucher ganz schnell die Blogs. Es ist auf meinen Blogs nicht immer so, dass die Absprungrate im grünen Bereich ist und bei manchen Blogs sowie auch hier liegt die Absprungrate bei 38%, laut GoogleAnalytics. Natürlich ist es nicht schlecht und würde bedeuten, dass ich hier etwas richtig gemacht habe. Das kann nämlich an vielem liegen, am Design, dem Text, den Schriften, den Links, dem Artikelaufbau, den Kommentaren und allem drum herum.

Ich kommuniziere ja stets mit euch und so lerne ich und versuche, einiges umzusetzen, damit die Benutzerfreundlichkeit gegeben ist. Ich kann mir schon vorstellen, dass man im Internet anders wahrnimmt als wenn man eine Fachzeitschrift lesen würde und so erfährt man nur von euch Lesern, wie es darum steht, ob das Blog nutzer-freundlich ist.

Nun ein wenig aus der Ecke des Onlinemarketings. Sobald man ein Blog oder eine Webseite aufgesetzt hat und mehrere Artikel, so um die 20-30, geschrieben hat, stellt sich die Frage, wie man jemanden dazu bringt, diese Inhalte zu lesen und ob es da jemanden überhaupt gibt. Es ist nicht einfach, aber man hat als Blogger entweder schon einiges mitbekommen oder googelt die Informationen nach. Das Stichwort ist das Onlinemarketing und auch wenn manche Blogger sich weniger darum kümmern, hat es einen hohen Stellenwert heutzutage. Wer will schon Inhalte publizieren, wenn diese niemand liest!?

Also muss man das Blog oder die Webseite optimieren und zwar so, dass es sich dann später auszahlt. Dazu passen solche Bereiche wie Suchmaschinenmarketing, SocialMedia Marketing, Videomarketing, eMail-Marketing, Bannerwerbung und einige andere. SEO ist fast jedem klar und da kann man sowohl an der Webseite oder dem Blog direkt optimieren und es offpage machen, sprich zum Beispiel beim Linkaufbau.

Ich benutze auch nicht jeden dieser Bereiche, wobei SEO nutze ich gerne und habe dieses Blog auch ein wenig für die Suchmaschinen optimiert. Man hat dafür auf anderen SEO-Blogs gelesen und im Laufe der Zeit etwas mitbekommen, wie man was machen muss, damit die Webseite oder das Blog auch von den Suchmaschinen gefunden werden.

Im Bereich Social Media mache ich recht viel und bin in den bekannten Social Networks aktiv, teile, like, plusse, kreise ein und kommentiere. Im Sektor Bannerwerbung setze ich Google Adsense ein, aber da dieses Blog nicht extrem viele Besucher hat, lohnt es sich fast nicht mehr.

Was Videos anbetrifft, so habe ich damit nie gearbeitet, habe kaum welche in den Artikeln eingebunden und eigene habe ich auch nicht erstellt, aber es wäre schon recht interessant. Mit dem eMail-Marketing kann ich eher wenig etwas anfangen und ich habe selbst schon Hunderte von Newslettern im Abo, aber einen eigenen Newsletter biete ich nur hier an und es gibt derzeit lediglich drei Abonnenten, weil die meisten Leser das Blog entweder direkt besuchen oder es im RSS-Reader lesen. Daher werde ich da weiter nichts ausbauen.

Schlussendlich möchte ich sagen, dass bei all den Anforderungen an eine Webseite oder ein Blog ist das CMS WordPress eine ideale Lösung. Bei WordPress ist sehr vieles gegeben, man kann es erweitern, optimieren, besser als ein anderes CMS gestalten. Es gibt unzählige Designs und Plugins und man kann sich so das Wunschpaket zusammenstellen. Ich bin seit über 6 Jahren ein WordPress-Blogger und favorisiere dieses CMS. Natürlich nutze ich auch Joomla und Drupal, um dort eigene Erfahrungen zu sammeln, aber der Weg eines interessierten Bloggers geht an WordPress meiner Ansicht nach nicht vorbei.

Welche Kriterien muss bei euch das Webdesign im Blog erfüllen?

Versucht ihr, euer Blog benutzerfreundlicher zu gestalten?

Habt ihr Erfahrungen mit anderen CMS als WordPress und sind diese gut oder eher schlecht?

by Alexander Liebrecht

Bildquelle by Roland IJdema  via Shutterstock.com

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6 Comments
  1. Hallo Alex,

    Welche Kriterien muss bei euch das Webdesign im Blog erfüllen?

    Ich versuche mich an die Kriterien und Regeln zu halten:
    Die 10 Regeln für Top Webdesign

    Habt ihr Erfahrungen mit anderen CMS als WordPress und sind diese gut oder eher schlecht?

    Seit ca. 2006 Arbeite ich auch gern mit andere CMS als WordPress, dass ist DLE,
    ein Beispiel kann man hier im Blog für Blogger sehen. WordPress kamm erst 2010.
    Darauf habe ich schon ca. 400 Projekte (für andere) fertig gemacht, CMS ist nicht kostenlos.

    Warum? Weil es ist viel schneller als WordPress und braucht keine zusatz Plugins, all On Board, und, und, und.

    Grüße,
    Viktor

  2. Hi Viktor,
    danke für deinen Kommentar und habe mir die Regeln auf deinem Blog angesehen und fand folgenden Punkt:

    Verwende im Text so wenig Links wie möglich.

    Man muss also so wenig wie möglich an Links im Text verwenden. Ich habe irgendwo gelesen, dass man ruhig 2-3 Links setzen kann. Bei den Blogger-Aktionen setze ich auch schon mal 5-10 thematisch passende Links und ich denke mal, dass es Google mir nicht übel nimmt.

    Wie siehst du das mit den Links im Text?

    1. Alex, jeder soll selbst wissen, aber 1 bis 2 verweise sind ok, Z.B Quelle, 5-10 sind zu viel.

  3. Blogs und Usability ist so eine Sache … als ich mit Blogs in Berührung kam, so anno 2008 (sehr spät, ich weiß 🙂 ) muss ich sagen, dass ich hoffnungslos verloren war. Diese ganzen Verlinkungen, Sidebar-Elemente, etc. verwirrten mich eher. Geübte Blogleser und Blogger wissen mit den Elementen selbstverständlich etwas anzufangen. Ich war aber eher ein Nutzer der alten Schule und brauchte eine sinnvolle Navigation, die mich durch die Seite führt. Später kamen dann auch noch die ganzen Social Sharing Tools dazu, die auch nicht gerade zur Übersicht beitragen. Allerdings ist Usability natürlich ein Prozess. Lange Zeit war “Web usability” von Nielsen (anno 2008) für mich noch das Nonplusultra, mittlerweile sind viele Elemente daraus aber längst überholt. Internetuser haben sich an MegaDropdowns gewöhnt und können damit auch gut umgehen. Ggf. ist das ein nötiger Prozess gewesen, um die Schrittanzahl auf einer Webseite zu minimieren (lieber etwas komplizierter hovern statt mehrere Klicks zum Ziel zu brauchen). Aber ich drifte ab. 38% Absprünge sind eigentlich ein sehr guter Wert. da muss ich neidisch mit unserem Firmenblog draufschielen. 🙂

    Thema SEO: Du schriebst in einem anderen Beitrag in den Kommentaren, dass Google Deine Seite nicht mehr so mag. Einer der gründe könnte Dein großes Themengebiet sein. Du streust ein wenig bei den Themen. Aber SEO beiseite: Ich finde so etwas gut, einerseits für Dich, andererseits für die Leser, da es Dir beim Schreiben einerseits Abwechslung bietet (z.B. NUR übers bloggen schreiben ohne Online-Marketing-Bezug wär auch sinnlos), andererseits den Lesern mehr Stoff bietet. Oberstes Google-ziel ist relevanz und deswegen bin ich der meinung, dass sich gut geschriebene unique Texte/Projekte früher oder später durchsetzen. Man braucht halt nur den langen Atem. Ich finde es sinnvoller, über längere zeit ein projekt am Laufen und Wachsen zu halten, statt alle 3-6 Monate nach einem Algorithmus-Update die Seite umzustrukturieren, Links abzubauen, etc.

  4. Hi Adrian,
    danke für dein ausführliches Feedback. Ich habe mit dem Blogging vor 7 Jahren begonnen und da war alles Neuland für mich und ich musste alle Informationen über Blogs zusammensuchen und las und entnahm vieles den Blogs, die ich im Abo hatte. So nach und nach lernte ich auch kennen, wie man ein Blog als Leser bedient und da ich auch Blogwebmaster geworden war, war es für mich schon ein wenig einfacher damit umzugehen.

    Heutzutage finde ich mich auf jedem Blog zurecht, aber es war auch ein Prozess des ständigen Lernens.

    Ja, die Absprungrate hier im Blog ist nicht schlecht, daher gehe ich davon aus, dass ich etwas richtig gemacht habe und mache.

    Ich hatte früher wesentlich mehr Besucher und schon damals schrieb ich über die Themen, die auch heute hier vorzufinden sind. Ein paar neue Themen kamen als Abwechslung dazu. Ich gebe dir schon Recht und man kann kein Blog 7 Jahre lang betreiben und nur über das Blogging tippen. So viele Aspekte gibt es beim Bloggen nicht.

    Einzigartige Texte sollen bei Google auch gut ankommen und ich habe diesen langen Atem und möchte da etwas langfristig bewegen. Hier etwas gravierend umstellen, werde ich mir Sicherheit nicht.

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