Blog-Studie der Uni Mainz

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Dieses Blog schreit förmlich nach neuen Artikeln, wenn man sich das Datum des letzten Blogposts anschaut. Dafür gibt es auch einen Grund und nach meiner Feststellung ist es nicht etwa der berufliche Stress, sondern die Tatsache meiner Aktivitäten in einem Browsergame namens War2 Glory. Es ist ein komplexes Strategie-Kriegsspiel, welches ich bereits seit Dezember 2010 täglich mehrere Stunden pflege und auch so lange wie es mir möglich ist dran bleiben möchte. Daher komme ich kaum noch zum Bloggen und an dieser Stelle mache ich eine Überleitung zu einem neuen Artikel über nicht weniger interessante Blog-Studie seitens der Universität Mainz. Die genannte Studie fiel mir durch ein Facebook-Update auf und richtet sich sowohl an Blogbetreiber als auch Blogleser.

Nachdem ich ein paar Fragen für Blogbesitzer durch hatte, stellte ich fest, dass diese ziemlich persönlich sind und auch oft einen psychologischen Hintergrund aufweisen. Ich denke, dass wenn man den Fragebogen wahrheitsgemäss beantwortet, lassen sich ein paar persönliche Analysen daraus generieren. Die Fragen beinhalten Aspekte zum eigenen Blogger-Verhalten und hinterfragen die Ansichten eines Bloggers in Bezug auf die On/Offline-Welten. Wir Blogger sind bekanntlich nicht nur Schreiber, sondern auch Internetkundige und Rechercheure. In meinem Sinne ist es eine Freizeitbeschäftigung, welche oft aus den Ufern gerät, indem ich nicht selten nach 24:00 Uhr immer noch am PC sitze, obwohl ich ins Bett müsste. Das sind die Folgen des Bloggens und damit eingeschlossenen Nebenaktivitäten rund um das Blogging und Webmasterdasein.

Nun komme ich zum Fragebogen-Part als Blogleser, weil ja auch ein jeder Blogger gleichzeitig ein Blogleser ist. Das ist eine Tatsache. Bei dem Umfrage-Teil für Blogleser findet man ähnliche Fragen in puncto Blogleser-Verhalten und daraus resultierenden Auswirkungen auf den eigenen Alltag. Das Blogger-Leben verändert einen Webmaster und hat oft einen unterschätzenden Einfluss auf den gesamten Tagesplan. Ich kenne es von mir, indem wichtige Dinge vernachlässigt werden und man befindet sich wo, immer wieder vor einem Display eines PCs/Notebooks. Hauptberufliche Blogger haben viel mehr Stress bei der Erstellung von Artikeln und allem was dazu gehört. Alles in allem habe ich beide Fragebogen-Teile beantwortet und lasse mir auch das psychologische Testergebnis per eMail zusenden. Man hat auch die Möglichkeit, 5×50 Euro zu gewinnen. Dafür muss man lediglich mitmachen und am Ende der Umfrage eine gültige eMail-Adresse angeben.

Falls ihr euch ebenfalls dem Fragebogen gewidmet habt, ob nun als Blogger oder Blogleser, erfahre ich gerne von euren Ansichten in den Kommentaren.

by Alexander Liebrecht

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7 Comments
  1. Hallo.
    Na da hast du ja was entdeckt. Ich habe auch mal mitgemacht und alle Fragen wahrheitsgemäß beantwortet. Jetzt warte ich ängstlich auf die psychologische Auswertung meines Fehlverhaltens. 🙂 Ständig zu lange vor dem Mac. Schön das du wenigstens noch Zeit für Onlinegames findest…
    Gruß,
    Max

  2. Hi Max,
    solche Umfragen, vor allem wenn diese sich an einen Blogger richten, finde ich oft interessant und man kann ja damit gleich mal einen neuen Artikel füllen ;-). Bin schon mal gespannt, was dabei herauskommt. Browsergames nehmen immens viel Zeit in Anspruch, wobei ich derzeit in War2 Glory 16 Städte zu verwalten habe. Da bin ich nur am Klicken. Hauptsache, dass dabei das Blog nicht vereinsamt..

  3. Hi.
    Das hoffe ich auch, ich habe mich hier gerade gut eingelesen. 🙂
    Gruß,
    Max

  4. Naja, wer kennt das nicht…und ich wage mal zu behaupten, dass es nicht nur Blogger (und Blogleser) sind, die nachts noch vor dem PC sitzen. Online Spiele, Social Networks, Chats mit Freunden…all das hält mit Sicherheit viele Internetnutzer länger wach, als gut für sie wäre. Mich eingeschlossen 🙂

  5. Zu den Fragebögen: Die haben tatsächlich immer einen psychologischen Hintergrund – aber nicht den, den man vermutet. Ich habe selber schon Fragebögen konzipiert und es ist verdammt schwer, auch als Interviewer, die Fragen so geschickt zu stellen das der Befragte es gar nicht merkt worum es eigentlich geht. Jaja, damit beschäftigt man sich in der Marktforschung….
    PS: Als Browsergame kann ich QuakeLive empfehlen 🙂

  6. Gerade die hauptberuflichen Blogger sind wahrscheinlich viel zu oft in Schreibstress. Man muss halt einfach irgendwas schreiben oder veröffentlichen, auch wenn gerade nichts anliegt, oder einem nix einfällt.

    Unsereins schreibt halt einfach nur dann, wenn gerade die Muße vorhanden ist. Ansonsten werden die Artikel auch nicht gut. Das merkt der Leser schnell. Also: Schreiben um des Schreibens Willen ist nicht gut!

    Greetz

  7. @Peter,
    das ist in der Tat so und wer heutzutage behauptet, dass die virtuelle Welt langweilig ist, der kennt sich im Web schlicht und einfach nicht aus. Eine x-beliebige Webseite anzusurfen, ist ja nicht viel dabei, aber fängt man sich mit dem Web zu befassen: Bloggen, Games, Videos, Musik, Movies, technischer Kram, Social, kommt erst dann der eigentliche Umfang der Freizeitmöglichkeiten am PC zum Vorschein.

    @Marc,
    ich kann es mir schon denken, dass es ein gewisses Maß an rhetorischem Können bedarf, um einen Gesprächspartner, kann man schon sagen, einzuwickeln bzw. Antworten auf gezielte Fragen zu bekommen.

    @Max,
    ein paar Tage oder eben 10 Tage nichts gebloggt, ist sicher nicht allzu tragisch, aber wenn es daraus ein Zeitraum von einem Monat oder länger wird und wenn man doch die Zeit für Artikel hätte, wird es schon etwas schwierig. Man muss sich erneut hineinfinden. Eine gute Abhilfe wäre, auf anderen Blogs zu kommentieren oder ein paar kurze Updates in den bekannten Social Networks zu erstellen. Sich Stück für Stück an ganze Artikel herantasten. Kürzere Textstücke beleben den eigenen Schreibstil, meiner Ansicht nach.

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