[Trigami-Review] In meinem ersten Artikel über das Echtzeit-Browsergame War2 Glory ging es um die Einführung in das Spielvergnügen und mit diesem Bericht möchte ich bisher gesammelten Erfahrungen weitergeben. Insbesondere gehe ich auf den Einsatz der Diamanten ein. Mithilfe der Diamanten verschafft man sich einen Vorteil, wodurch man das eigene Kriegsimperium schneller wachsen lassen kann. Ich kann nun auf ein paar Monate Spielerfahrungen zurückblicken und muss schon sagen, dass ich für das Game einige Ambitionen entwickelt habe. Es ist ja ein Browsergame und aus dem Grunde, indem man eigene Städte sowie den Armeeaufbau auch in Abwesenheit vorantreiben kann, lasse ich die Onlineverbindung dauerhaft bestehen. Es ist sehr praktisch und man muss lediglich für genügend Nahrung und inaktive Arbeiter sorgen, damit alles rund läuft. Momentan besitze ich ein Ansehen von 1,286 Mio., bei 3 Städten inkl. einer Küstenstadt mit U-Booten, Zerstörern und ähnlicher Flotte. Die Bevölkerung wuchs seit Anbeginn meiner Aktivitäten bei War2 Glory auf insgesamt 140 Tsd. Einwohner, was längst kein Ende ist.

Weltkarte im Browsergame War2 Glory

Auf der oberen Abbildung zeige ich euch einen Teilausschnitt aus der Weltkarte in diesem Echtzeit-Strategie-Kriegsspiel. Der Hauptaugenmerk dieses Artikels wie bereits erwähnt soll auf dem Einsatz von Diamanten liegen, aber ich teile euch auch ein paar andere Erfahrungswerte mit und mit steigendem Ansehen sowie stets ausbauenden Aktivitäten im Spiel wächst die Gefahr, vom Feind – meist eines höheren Ansehens – überfallen zu werden. Bisher wurde eine meiner Städte geplündert und zu meinem Pech nicht allzu wenig ausgebeutet. Bei dem zweiten möglichen Angriff half mir mein Bündnis und ich liess starke Truppenunterstützung in meiner Stadt stationieren. Solche Aktionen z.B. benötigen gewisse Koordination und Nahrungsreserven. Das ist schon mal der erste Grund, warum ich derzeit so gut wie kaum ohne den Diamantenzukauf agiere. Strategisch gesehen, kommt man auch ohne einen Diamantenkauf zurecht, aber ich finde, es ist doch schon etwas langwierig und die Gefahr vor allem in der Küstenregion überfallen zu werden, ist viel höher. Der Feind kennt oft kein “Pardon”.

Banner fuer War2Glory

Um das zu verhindern, hilft schon allein das Vorhandensein der Mauer der Stufe 10 mit Haubitzen, Bunkern, Panzerabwehrkanonen und Flugabwehrkanonen im hohen 4-stelligen Bereich. Vor kurzem biss sich einer meiner Feinde bei der ersten Stadt im Landesinnere schon mal die Zähnchen aus. Meine Empfehlung an dieser Stelle, dass ihr unbedingt die Schutzmauer hochziehen müsst und zweitens sorgt für genügend Lagerhäuser am besten mit maximaler Speicherkapazität der Stufe 12. So kann man bei einer Plünderung der grössten Gefahr entkommen. Apropos Plünderung: Man wird im Game-Interface von möglichen Ausspähmanövern oder feindlichen Attacken informiert, sodass man dem Feind eine klitzekleine Falle legen kann(es wird eine der Kriegslisten angewendet) und das Eintreffen feindlicher Truppen um wertvolle Minuten verlängern. In der Zeit kümmert man sich um eigene Stellung, möglicherweise auch um das Entsenden der Hilfearmee entweder aus dem Bündnis oder der eigenen zweiten Stadt oder sogar beidem. Das Bündnis hält zusammen und hilft in vielen Fällen, weil wenn ich mir die Rangliste mal so ansehe, haben einige Feindkommandanten Ansehen im hohen Millionenbereich. Dabei kann man ohne es genau zu wissen von starker Luftwaffe ausgehen. Als nächstes zeige ich euch ein YouTube-Kurzvideo über War2 Glory.

Einmal täglich immer nach Mitternacht bekommt man einen Spielbonus, bestehend aus einigen Armeeeinheiten, den Diamanten, zusätzlichen Nahrungsreserven und Ähnlichem. Sobald man eigene Armee in einem erwähnenswerten Umfang ausgebildet hat, bekommt man Lust, andere Städte anzugreifen und meistens befindet man sich zu diesem Zeitpunkt in einem der Bündnisse. An dieser Stelle kommuniziert man im Bündnis-Chat und liest eMails, um uptodate zu bleiben. Mit manchen Bündnissen hat man immer wieder Krach und sollte aufpassen, wenn man nicht online ist. Aus diesem Grunde läuft der Aufbau der Städte, der Industrie und Armee vorteilhafterweise rund um die Uhr. Hin und wieder beschwichtige ich die Stadtbürger mit einer Nahrungsspritze, dem Vitamin B sozusagen, um die Moral zu steigern.

Hauptquartier in War2 Glory

Eines Tages wurden meine Nahrungsreserven dermassen knapp, dass es Hunderte von Deserteuren nach sich zog und diese sind dann mithilfe des Hauptquartiers entweder mit Nahrung oder den Diamanten wieder zurückzuholen. Oben im Textfluss ein Screenshot aus dem Hauptquartier. Weisse Stellen sind mit Absicht und zu meinem Schutz gelöschte Angaben bzw. Daten.

In einer der Städte meinerseits hat so gut wie jede Produktionsstätte und jedes Gebäude die höchste Stufe erreicht und was man im Überfluss hat, kann zu anderen Städten als Hilfegüter transportiert werden. Dabei werden der Bürgermeister und andere Offiziere immer wieder ausgezeichnet und mit weiteren Dankesgesten überhäuft. Mit Offizieren sollte ich mich wahrscheinlich etwas mehr befassen, indem ich mehr ausbilde und weiter qualifiziere. Die Armee betreffend, so empfehle ich euch irgendwann mal auf Kleinkram wie Panzerwagen(PW), motorisierte Einheiten, Leichtpanzer(LP) und Infaterie nicht mehr so grossartig zu achten und lieber einen Wert auf die Ausbildung von schwerer Artillerie wie Schwerpanzer, Selbstfahrlafette zu legen. Die Luftflotte mit Aufklärern, den Bombern und den Jagdflugzeugen darf ebenfalls nicht zu kurz kommen. Somit kann man auch anfangs mächtig erscheinende NPC-Städte mit einem Ansehen ab 500.000 nach 3-4 Runden plündern.

Schlacht zwischen NPC und einem einfachen Kommandanten

Als Beispiel füge ich hier einen weiteren Screenshot von einer Schlacht zwischen mir und dem NPC-Feind ein. Dabei hatte die NPC-Stadt ein Ansehen ab 500k und wie man es sehen kann, hatte sie gegen meinerseits entsandten Truppen nicht den Hauch einer Chance zu siegen. Solche Kriegsmanöver erfordern Nahrung und Öl für unterwegs. Sobald ihr ein feindliches Ziel ausgemacht habt und dabei seid, einen Teil der Truppen in den Kampf zu schicken, wird euch das Game sagen, ob die Ölreserven es vertragen können. Bei meinem Ansehen von fast 1,3 Mio. spähe ich NPC-Städte nicht mehr aus. Da werden die feindlichen Truppen gleich überrollt. Wenn man sich nicht sicher ist, sollte man sich vll. mit genügend Aufklärern + Jägern + Bombern auf eine Ausspähmission begeben.

Ich kann euch sagen, dass War2 Glory eine Menge Spass macht und mit steigendem Ansehen will man einfach weitermachen. Zu den Küstenstädten kann ich noch nicht viel berichten, da ich bisher nur eine davon im Aufbau habe. In diesem Sinne würde ich mich auf den dritten Teil der Erfahrungsberichte seitens der War2 Glory-Macher freuen. Die Küstenregion als Schlachtfeld ist ein eigenes Kapitel, weil man dort nochmal mindestens so viel wie bei den Landkämpfen erleben kann. Zum Schluss möchte ich unterstreichen, dass ich durch den Kauf von Diamanten aus dem Nachschubdepot schneller vorankomme. Vor allem wenn der Feind kommt und man nicht genug Reserven hat, kann man sich schnell Rohstoffpacks beschaffen und dies sowie jenes in Gang setzen. Davor nutzt man als Falle natürlich eine Kriegslist, um den Angreifer auszubremsen, wenn es nötig ist, auch mehrmals. Vielen feindlichen Übermächten vergeht dabei schnell die Angriffslust ;-). Zwischenziel erreicht, würde ich dann sagen. Noch mehr Infos zum Strategie-Game War2 Glory findet ihr auf der besagten Internetpräsenz des Anbieters.

So und jetzt seid ihr dran. Kennt ihr dieses Browsergame? Wenn ja, lass doch von euch hören.

by Alexander Liebrecht

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COMMENTS (6)

  • Jannes

    Sehr ausführlicher Bericht! Habe War2 Glory selbst eine Zeit lang gespielt und bin irgendwie nicht wirklich weit gekommen. An vielen Stellen hatte ich das Gefühl, dass man ohne Barinvestitionen nicht weit kommt und allzu wenig Fortschritt macht. Aber vielleicht liegt es auch an meinem Unvermögen :D.
    Cooler Bericht jedenfalls!

  • Alex

    Hallo Jannes,
    danke für die netten Worte und jain, mit dem Kauf von Diamanten geht es eben schneller(sollte auch ohne gehen). Ansonsten braucht man sehr viel Geduld beim Aufbau, ob Truppen oder Städte. Heikel ist es momentan ohnehin, da man es zum Beispiel in der Küstenregion sehr schwer hat, indem man mit zahlreichen sehr starken Gegnern zu tun hat.

    Neulich wollte eine meiner Städte der Feind mit 120000 Jägern und 32000 Spezialeinheiten einnehmen. Da dachte ich schon “Gute Nacht dann mal”, aber nix ist, hat es sich schon mal die Zähnchen ausgebissen ;-). Jedenfalls wird man bei diesem Strategie-Game viele Monate dran bleiben können.

  • rick

    egal ob Trigami Review oder nicht. Das Spiel sieht gar nicht so schlecht aus. Sieht zumindest auf den ersten Blick etwas nach Civilization (nur halt für den Browser) aus

  • Andre

    Habe War2Glory auch eine ganze Zeit lang selbst gespielt und muss sagen, das dieser Bericht eigentlich fast alles abdeckt, was man über dieses Kriegsspiel wissen muss. Den Trailer zu War 2 Glory gibt es glaube ich aber noch nicht so lange? Den haben die auf jedenfall mal richtig gut hinbekommen (da bekommt man glatt wieder Lust zu spielen) 🙂

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