Mit dem Bloggen Geld verdienen

In den letzten Jahren schwappte das Blog-Fieber aus den USA auch endlich nach Deutschland über. Immer mehr Blogs starten ihren Erfolgskurs und geben Informationen von vielen Hobby- und sogar Berufsbloggern an die Verbraucher weiter. Letztere, also diejenigen, die mit dem Schreiben von Blogs Geld verdienen, haben durch den neuen Trend einen ganz eigenen Berufszweig gebildet.

Die Möglichkeiten, als Freiberufler mit dem Schreiben eines Blogs Geld zu verdienen ist durchaus gegeben, denn im Zeitalter der Informationsgesellschaft kann jeder sein Wissen, welches vorher sprichwörtlich im Keller gehortet wurde, ans Tageslicht bringen. Dadurch können sich Interessierte über vielfältige Themen informieren und austauschen. Mit Werbung und Anzeigen werden Produkte verkauft und somit auch Einnahmen generiert.

Sind Vorkenntnisse notwendig?

Ob und welche Vorkenntnisse für einen Blogger notwendig sind, richtet man seinen Blick doch besser einmal genauer auf die Tätigkeit und was sie bedeutet. Ein Blog besteht aus regelmäßigen Informationen auf einer Webseite. Nun ist klar, dass Kenntnisse mit dem Aufbau und der Pflege von Webseiten von Vorteil sind. Durch die Existenz von Blogs haben sich Content Management Systeme, bekannt gemacht. Mit diesen Systemen und deren kinderleichter Bedienung ist das Betreiben einer Webseite für jedermann möglich geworden.

Die Themen, über die in einem Blog geschrieben werden, fordern natürlich das nötige Fachwissen. Doch Informationsportale machen die Recherche einfach. Wo das Internet nicht weiter hilft, werden Informationen aus Büchern herangezogen und zu ganz neuen Schriftstücken verarbeitet.

Wie verdient ein Blogger Geld?

Geld mit Blogs kann auf zweierlei Arten verdient werden. Zum einen gibt es das so genannte Paid-Blogging, bei dem Blogger für Beiträge bezahlt werden. Diese Beiträge werden dann in fremde Blogs eingestellt. Zum anderen kann ein eigener Blog über ein Thema erstellt und aufgebaut werden und auf diesem dann Werbung geschaltet werden. Durch diese Werbung werden Einnahmen generiert.

Themenauswahl

Blog ist nicht gleich Blog. Um erfolgreich zu sein, sollte vor allem das Thema auch ein persönliches Interesse darstellen. Sehr gute Kenntnisse und Spaß an der Materie haben dabei einen wichtigen Stellenwert. Die Leser werden es definitiv merken, ob der Blogger schreibt, weil er muss, oder weil er mit Herzblut bei der Sache ist.

Auch sollte das Thema nicht zu viel Konkurrenz haben, um dann auch gelesen zu werden. Dabei sollte man schon etablierte Webseiten beachten. Den so genannten Nischencontent zu finden, also etwas, über das noch nicht allzu viel geschrieben wird, verspricht auch einen gewissen Bekanntheitsgrad für die Zukunft.

by Torsten via Gruenderlexikon.de


Der Text wurde von Gruenderlexikon.de – dem Portal zur Existenzgründung zur Verfügung gestellt.

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18 Comments
  1. Geld verdienen mit Blogs oder anderen Webseiten ist eine harte Arbeit. Viele machen den Fehler, dass man sich zu hohe Erwartunge und Ziele setzt und anschließend keine Ausdauer mit sich bringt. Man gibt auf und die ganze Mühe war umsonst.

  2. @RSS-News,
    will das Thema nicht all zu sehr ausdiskutieren, aber es gibt schon ein paar deutsche Blogger, welche wohl mit dem einen oder mehreren eigenen Blogs deren Lebensunterhalt bestreiten. Aber es ist noch mühseliger als wenn man 10 Std. auf einer Baustelle abrackt:-)

    Wie lange dürfte es dauern, bis das Blog solche Dimensionen erreicht, dass man daraus richtige Einnahmen generieren kann!? Jahre, 2,3,4 keine Ahnung! Auf jeden Fall ziemlich lange und die Schreibe muss stimmen und vielen Lesern/Blogbesuchern auf Anhieb gefallen.

    Und mit 1000 Euro/mtl. kann man wohl in BRD nicht leben, da müssen schon 1500-2000 Netto monatlich sein. Wenn man dann noch eine Kleinfamaly sein eigen nennen darf, dann wird man ja auch wenig Zeit haben, zum Bloggen+Geld verdienen und Geschäftskontakte knüpfen.

    All das muss man berücksichtigen und ich kenne noch keinen Single-Studenten, welcher zumindest 1000 Euro mit seinem Blog verdient:-)

    Aber was noch am Wichtigsten ist, das ist der Spass am Bloggen, dem Texten, Recherchieren und letztendlich dem Internet insgesamt.

    Deine Meinung teile ich aber auch…
    Grüsse..

    1. Wie sieht es denn bei dir eigentlich mittlerweile aus? Kannst du davon leben oder hat sich nicht viel verändert auf deiner Einnahmenseite ?

      1. Hi S.h.,
        nee hat sich nicht viel geändert und ich verdiene mal zwischen 100-200 Euro im Monat und früher war es mehr, jetzt wieder weniger und mein Blog hatte auch massive Besuchereinbrüche. Wahrscheinlich hatte Google etwas gefunden und war gegen etwas, was weiss ich. Aber jetzt scheint sich das Blog, etwas zu erholen und hat konstante Besucherstats.

        Ich suche nach wie vor nach guten Anbietern für die Blogmonetarisierung!

  3. Hey Alex,

    in der Tat gibt es in Deutschland einige Blogger, die mit Bloggen Geld verdienen. Nach meinem Wissensstand sind es aber sehr wenige, die genug verdienen um die eigene Familie zu versorgen. In den USA, Russland oder China ist es hingegen einfacher. Dort sind die Blogs auch Meinungsbildend und werden von den Medien nicht als Konkurrenz angesehen, sondern als Bereicherung. Auch die Beziehungen zwischen den Bloggern ist in anderen Ländern um einiges besser als in Deutschland. Dort wird verlinkt, kommentiert, über andere geschrieben und mit einander diskutiert. In Deutschland wird hingegen versucht die eigene Meinung den anderen aufzudrücken, es wird ein 3 Wörter Kommentar, teilweise ohne Themenbezug, hingekotzt und von der Reziprozitätsregel haben die meisten Blogger in Germany nie was gehört.

    ps:deine Nummer funktioniert nicht. Wollte dich anrufen und etwas fragen 😉 oder bist du noch in der Schweiz?

  4. Hi,
    ja in Deutschland läuft so einiges anders als in den genannten Ländern. z.B. Russland stellt einen extrem grossen Markt für Internet und die Platzierung moderner Internetdienste dar. Medwedew holt schon bald die moderne Infrastruktur ins ganze Land und auch in den Fernen Osten.

    Daher geht die Entwicklung der dortigen Blogs sehr schnell voran. Aber SEO auf russisch, naja, das hat wohl mit dem Schulrussisch, was viele Deutsche ja auch hatten, kaum was zu tun:-)

    Du sagst es! Ganz ganz wenige deutsche Blogger haben einen guten Erlös aus dem Blogging. Gut bedeutet in meinen Augen keine 300 Euro, denn das steht meistens nicht in dem Verhältnis zur aufgebrachten Zeit eines Bloggers. Wahrscheinlich haben 90% deutscher Blogger nur deren Taschengeld zusammen. Bei mir kommen auch einige Einnahmen zusammen, aber die hätte ich mit der richtigen
    Arbeit im Realleben viel schneller zusammen:-)

    Also blogge ich nur, weil ich Spass daran habe und habe dadurch schon sehr viele Webmaster/Blogger kennenlernen dürfen:-)

    Hast du auch schon gemerkt, dass wir immer wieder versuchen, andere Länder bezüglich des Bloggens mit BRD zu vergleichen. Das geht aber nicht. Andere Länder, andere Sitten, anderes Internet. Von wegen global!? Die Inhalte schon, aber das Handhaben ist sehr unterschiedlich.

    Bin noch in der Schweiz und derzeit funktionert mein Email-Support ganz gut. Bin ja fast jeden Tag online:-) Also was meinst du dazu?
    Die deutsche Bevölkerung schrumpft und ohne Ausländer wären wir jetzt nicht bei leicht über 80 Mio. DAs ist einfach Fakt!

    Im Jahr 2050 sind wir ein kleines Land mit noch viel weniger Einw. da eben die Geburtenrate zurückgeht und sich nicht erholen kann, weil auch die Familienpolitik kaum akzeptabel ist. Diese Kinder, welche noch nicht zur Welt gekommen sind, sind aber auch Menschen, welche sich für das Internet begeistern werden und darunter werden auch einige sowas wie ein Blog kennenlernen und auch selbst eins betreiben.

    Es wird vom Wachstum der deutschen Blogosphere berichtet, ja das stimmt wohl, aber die Hälfte der Blogs sackt nach 2 Jahren ab, oft wegen dem Einzug ins familäre Leben. Heisst das? Familie+Blog=geht nicht. Ja, wahrscheinlich stimmt das auch. Die Hälfte der deutschen Haushalte haben Internetanschlüsse, aber an wievielen davon sitzt ein Blogger?

    Die meisten Nutzer sind Filesharer, Videogucker, Gamer, Mitglieder von Sosial Networks und deren internen Blogs. Das alles hat nichts mit einem Blog, wie wir es kennen, zu tun. Damit möchte ich sagen/hinterfragen, warum ist ein Blog etwas schlechtes? Aber darum geht es gar nicht.

    Langfristiges Bloggen hat an manchen Tagen nix mit Spass zu tun, denn an solchen Tagen hat man keine Zait dazu. Aber wenn man auch schon die 2 Wochen davor nicht gebloggt hat, wird es die nächsten 7 Tage auch nicht besser. Meistens muss man sich wieder einlesen und recherchieren etc. Es sind so kleine Sachen, welchen früher oder später einen Blogger dazu bewegen, aufzugeben. Er will es gar nicht, aber er muss, weil das Leben in der deutschen Gesellschaft wichtiger als ein Blog ist. Das ist meine Meinung dazu.

    Kannst du mir folgen?
    Grüsse..

  5. “Sind Vorkenntnisse notwendig?”

    In meinen Augen sind einige Kenntnisse extrem wichtig … wo Paid Blogging, wie Ads einbauen, etc … aber da kann man eh drüber philosophieren, bis man alt und grau ist!

  6. @Blokster,
    ja das ist auch wieder wahr. Jeder Blogger versucht da selbst seine eigenen Erfahrungen und Kenntnisse ins Szene zu setzen oder lässt es eben sein. Es gibt keine Regel oder Gesetz und ich gönne das jedem, wenn dieser es drauf hat:-)

    Letztendlich weisst man, dass etwas Geld im Internet zu verdienen um Einiges komplizierter ist, als wenn man im Reallife schaffen geht. Das ist auch schon lange meine Feststellung! Hauptsache steht der Spass im Vordergrund und alles andere kann, muss aber nicht.

  7. Hallo, ich verfolge diesen Blog schon länger und ich muss sagen, nicht überall findet man solche Informationen KOSTENLOS. Für meine Seite Verdienst-methode com konnte ich schon so einiges mitnehmen. Auf jeden Fall werde ich auch in Zukunft hier regelmäßig mal vorbeischauen. LG Dimi

  8. […] Davon hängen auch schliesslich eure Einnahmen ab. Man liest immer wieder in anderen Blogs, dass man als Blogger die eigene Seele verkauft, wenn man hin und wieder eine bezahlte Rezension verfasst. Dem kann ich bei meinem besten Willen nicht zu stimmen. Man bloggt in erster Linie für sich selbst, weil es Spass macht, danach kommen Leser, Besucher und Suchmaschinen und demnach hinten dran bezahlte Beiträge, aber das ist eben Realität, die man nicht herunterspielen kann. Nebenbei gemerkt, bloggen immer mehr Studenten, um das eigene Studium zu finanzieren und die Studiumgebühren sind je nach Bundesland nicht gerade niedrig. Was wäre daran so schlimm, durch etwas mehr Fleiss, etwas mehr Geld zu verdienen!? […]

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