Blogger-Tipps: So optimiert man das Linkprofil seines Blogs

Bloggen ist für viele weit mehr als nur ein Hobby, mit der richtigen Planung eignet sich ein Blog sogar zum Geldverdienen. Wichtige Kriterien sind zum einen die Suchmaschinenoptimierung und zum anderen  kann man auch Backlinks kaufen und so für den Erfolg und die regelmäßige Anzeige bei Google und Co sorgen. Wichtig ist allerdings auch inhaltsvoller Content. Denn Leser möchten unterhalten werden und keine auf Suchmaschinen ausgelegte Sprache zu lesen bekommen. Der erste wichtige Schritt besteht aber in der Optimierung des Linkprofils und das ist einfacher als gedacht.

SEO und Linkbuilding gehören untrennbar zusammen

Geld verdienen am Computer ist keine Seltenheit mehr, viele Menschen haben sich mit einer kreativen Idee online selbstständig gemacht. Eine davon ist die Erschaffung eines eigenen Blogs. Für viele Blogger ist es aber nicht nur ein Finanzprojekt, sondern Herzenssache, denn das Thema entspricht fast immer den eigenen Interessen. Um das Hobby zum Beruf zu machen, braucht es jedoch mehr als eine gute Idee und kreativen Content, die Reichweite muss erhöht werden. Und hier kommt Google ins Spiel. Eine gute Positionierung in der Suchmaschine ist das A und O dafür, dass Leser den Weg zum Blog finden.

Und hier entsteht gleich ein weiterer wichtiger Bereich, das Linkbuilding. Es ist einer der wichtigsten Teile bei der Offpage-Optimierung des Blogs. Verglichen mit früheren Jahren hat sich einiges verändert, denn heute wird nicht mehr auf Anzahl der Links gesetzt, sondern auf Qualität. Linkfarmen sind out, hier kommt der Blog nicht gut zur Geltung.

Google bewertet bei Backlinks vor allem den Mehrwert der verlinkten Seite und deren Seriosität. In der Praxis heißt das, dass eine unseriöse Verlinkung den eigenen Blog herabstufen kann, eine seriöse Verlinkung hingegen, die eigene Reputation stärkt.

Die richtigen Links für den eigenen Blog finden

Die beliebtesten Blogger der Welt müssen sich um ihre Fans keine Sorgen mehr machen. Sie haben Hunderttausende Leser und mehr und können sich auf die Kernkompetenz des Schreibens fokussieren. Anders sieht es bei Neueinsteigern aus, die von einer optimalen Suchmaschinenoptimierung profitieren.

Die erste wichtige Regel lautet: Der Link muss zum eigentlichen Thema passen. Wer einen Blog über medizinische Produkte verfasst, sollte nicht auf einen Baumarkt oder ein völlig irrelevantes Thema verlinken. Ziel ist es, mit der Verlinkung einen tatsächlichen Mehrwert für den Leser zu erzielen.

Der zweite wichtige Punkt ist die Vertrauenswürdigkeit der verlinkten Seite und hier wird es schon schwieriger. Auf den ersten Blick ist es nicht erkennbar, welchen Trust eine Website bei Google hat und oft können nur noch Profi-Tools weiterhelfen. Grundsätzlich gilt aber, je seriöser das Format, desto höher der Trustfaktor. Wissenschaftliche Studien, Websites von öffentlichen Medien und Zeitungen oder offizielle Statistiken gelten als sicher. Private Websites zu verlinken ist ein Risiko, wenn der eigene Trustfaktor nicht darunter leiden soll.

Den richtigen Linktext für eine optimale Verlinkung finden

Google mag keinen unnatürlichen Linkaufbau und reagiert schnell mit einer Abwertung des Suchmaschinenrankings. Ein langfristiger Linkmix muss sich daher immer aus verschiedenen Linkarten zusammensetzen. Folgende Unterscheidungen gibt es:

  • Brand-Links: Im Brand-Link ist der Name eines verlinkten Produkts oder einer Marke enthalten.
  • Naked-Links: Ein nackter Link besteht lediglich aus der Zielurl und hat keinen Linktext.
  • Exact-Match-Links: Dieser Link wird in Form eines Keywords erstellt, was direkt auf die Zielseite angepasst ist.
  • Partial-Match-Links: Dieser Link enthält das Keyword, ist aber in einer Wortphrase untergebracht.
  • Generic-Link: Generische Verlinkungen gehen oft mit einer Aufforderung einher, so zum Beispiel der Phrase: Jetzt lesen.

Um ein gutes Suchmaschinenranking zu erzielen, darf das Linkprofil nicht nur aus einzelnen Linkgruppen bestehen. Eine gute Mischung ist erforderlich, um Google ein gesundes Linkbuilding zu suggerieren.

Backlinks müssen den gesamten Blog miteinbeziehen

Weit über eine Million Websites wurden bislang von Bloggern erstellt, Tendenz steigend. Ein gut laufender Blog besteht aus mehr als nur einer Seite und beim Aufbau von Backlinks ist es wichtig, dass jede Unterseite mit verlinkt wird. Entgegen einer fehlerhaften Annahme bewertet Google die Wertigkeit einer Website nie im Gesamten, sondern erstellt für jede einzelne Unterseite ein gesondertes Ranking.

Es wirkt auf den Algorithmus der Suchmaschine unlogisch und unnatürlich, wenn Backlinks prinzipiell auf die Startseite führen. Zwar darf diese ebenfalls verlinkt werden, doch je nach Thematik ist es hilfreich, auch Unterseiten als Backlink zu nutzen. Das Ziel ist es, einen gleichmäßigen Linkjuice über den gesamten Blog zu erzielen und so für eine gesteigerte Reputation der Website im Allgemeinen zu sorgen.

Die Linkplatzierung spielt eine größere Rolle als gedacht

Es kommt nicht nur auf den Mehrwert der Links und die Abwechslung bei den Linktexten an, sondern auch auf die Positionierung. Zudem spielt es eine Rolle, wie viele Links auf der Website gesamt vorhanden sind. Den höchsten Trust generieren Links, die gut sichtbar auf der Website positioniert werden. In der Sidebar befindliche Links werden mittelmäßig bewertet, schlechter steht es um die Links im Footer.

Eine weitere Rolle spielt die Anzahl der Links, die pro Unterseite gesetzt werden. Beträgt die weiterzugebende Linkkraft 200, verteilt sich diese anteilmäßig auf alle gesetzten Links. Werden 20 Links gesetzt, bekommt jede andere Website 10 Einheiten. Werden nur 5 Links gesetzt, erhält jede Website 25 Einheiten. Grundsätzlich ist es für den platzierten Link daher günstiger, wenn er nicht in einem Pool aus verschiedenen Verlinkungen untergeht.

Natürlichkeit im Linkprofil durch nofollow Links unterstützen

Nicht alle Links werden der Suchmaschine zum Folgen dargeboten, einige werden als sogenannte „nofollow“ Links gekennzeichnet. Das bedeutet, dass sich Google an diesen Links nicht orientieren soll und dass diese nicht ins Ranking des ausgehenden Blogs mit einfließen.

Im ersten Moment erscheinen nofollow-Links uninteressant, da sie die Reputation des Blogs nicht direkt anheben können. Indirekt aber schon, denn Google wertet Blogunterseiten ohne nofollow-Links als weniger vertrauenswürdig. Es entsteht schnell der Verdacht des unnatürlichen Linkbuildings, was wiederum zur Abwertung des eigenen Trust Faktors führt.

In einigen Bereichen des Blogs lassen sich nofollow-Links gut unterbringen, um ein ausgeglichenes Verhältnis zu schaffen. Die Kommentarsektion, das Gästebuch, aber auch der Webkatalog sind gute Plätze für entsprechende Links. Manchmal kann es außerdem nötig sein, einen vorherigen follow-Link in einen nofollow-Link umzuwandeln, um die eigene Reputation zu retten. Das ist dann der Fall, wenn eine verlinkte Website durch Google abgestraft wurde und der Trust Faktor vorübergehend gesunken ist.

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