9 Tipps um den Datenverbrauch des Smartphones zu reduzieren

Unterwegs kurz Facebook gecheckt und schon ist das halbe Datenvolumen verbraucht. Einige Apps und Smartphone-Funktionen ziehen besonders viele Megabits, doch meistens lassen sich die Einstellungen ganz einfach ändern. Neun Tipps, um den Datenverbrauch des Smartphones zu reduzieren.

1. Verbrauch prüfen und reagieren

Wenn das Datenvolumen nach zwei Wochen schon verbraucht ist, deutet das auf einen unpassenden Tarif oder ein paar versteckte Datensauger im Hintergrund hin. Smartphone-Nutzer sollten regelmäßig überprüfen, welche Anwendungen wie viele Daten verbrauchen und die Apps entsprechend konfigurieren. Die wichtigsten Daten finden sich unter iOS in den „Einstellungen“ unter „Mobiles Netz“. Android listet die notwendigen Optionen in den „Einstellungen“ unter „Datenverbrauch“ bzw. Datennutzung“ auf. Dort kann auch die Grenze für eine Warnung und einen Stopp des Datenverbrauchs eingestellt werden.

2. System- und App-Fallen umgehen

Einige Smartphones haben Funktionen integriert, die automatisch Datenvolumen ziehen. Ein bekanntes Beispiel ist das iPhone, dass seit dem Update auf iOS 9 über das sogenannte „WLAN Assist verfügt“ – ein Feature, durch welches das Handy automatisch auf eine schnelle Mobilfunkverbindung wechselt und dabei einen hohen Datenverbrauch verursacht. Nutzer sollten prüfen, ob ihr Smartphone über ähnliche Datenfresser verfügt und diese deaktivieren.

Auch Apps wie WhatsApp, Twitter, Instagram und Facebook sind standardmäßig auf hohen Datenverbrauch eingestellt. In den Einstellungen der jeweiligen Anwendung finden sich meistens Optionen, die den Daten-Download und etwaige Hintergrundaktualisierungen begrenzen.

3. Hintergrundaktualisierungen verbieten

Das iPhone bietet in den „Einstellungen“ unter „Hintergrundaktualisierungen“ die Option, automatische Updates zu deaktivieren. Nutzer können entscheiden, welche Apps Aktualisierungen vornehmen dürfen und welche zunächst anfragen müssen. Das spart Datenvolumen und macht das Mobiltelefon meistens auch einen Tick schneller. Android bietet eine ähnliche Funktion, um Datendieben den Saft abzudrehen. Mit verschiedenen Apps können detaillierte Einstellungen bezüglich der regelmäßigen Updates vorgenommen werden.

4. Datenkompression aktivieren

Einige Browser bieten eine zusätzliche Datenkompression an. Dabei werden die geladenen Daten über einen Proxy geleitet und dadurch stark komprimiert. Das spart Datenvolumen und beschleunigt oft auch das mobile Internet. Browser wie Google Chrome und Opera Max haben die Funktion standardmäßig integriert, bei anderen Apps kann die Datenkompression als Erweiterung installiert werden. Das Komprimieren der Daten lohnt sich vor allem, wenn bild- und videolastige Webseiten besucht werden.

5. Hotspots und WLAN nutzen

Wer über eine entsprechende Flatrate verfügt, kann sich kostenlos in die Hotspots von Telekom, Vodafone und Co. einloggen und teilweise unbegrenzt surfen. Ohne passende Flat bieten sich Gratis-Hotspots an, die inzwischen in vielen Bahnhöfen und Schnellrestaurants zur Verfügung stehen. Die Nutzungszeit ist zwar begrenzt, doch das verfügbare Datenvolumen ist meist unlimitiert – ideal, um Apps und Updates zu installieren, ohne Daten zu verbrauchen.

Das heimische WLAN bietet weiteres Sparpotential. Datenvolumen ist in klassischen DSL-Verträgen inklusive, weshalb das Smartphone in den eigenen vier Wänden am besten übers WLAN ins Netz geht. Über einen Online-Vergleich kann der passende WLAN-Repeater für einen noch besseren Empfang ermittelt werden.

6. Apps richtig konfigurieren

Viele Anwendungen sind ständig online und verbrauchen Datenvolumen. Darum sollten sämtliche Apps konfiguriert und die automatische Synchronisation deaktiviert werden – unter Android geht dies unter „Einstellungen“ und „Konten und Synchronisation“. Die Werbung kann bei vielen Apps ebenfalls abgeschaltet werden. Für regelmäßig genutzte Anwendungen empfiehlt sich ein Premium-Zugang, der ohne Werbung und mit einem niedrigeren Datenverbrauch auskommt. Steht keine Option zur Verfügung, um die Werbung zu deaktivieren, bietet sich der Wechsel auf eine andere App an. .

7. Offline-Apps verwenden

Anwendungen wie Spotify, Deezer oder Netflix bieten mittlerweile eine Offline-Funktion. Damit können Inhalte zu Hause oder im Hotspot heruntergeladen und später angesehen werden, ohne das Volumen zu belasten. Für Google Maps empfiehlt sich ein alternativer Dienst wie zum Beispiel Here Maps, das komplett offline funktioniert. Alternativ dazu können die gewünschten Inhalte zu Hause auch ganz klassisch via USB oder Bluetooth auf das Smartphone geladen werden.

8. Den Zwischenspeicher optimieren

Seiten, die im Zwischenspeicher landen, müssen bei einem erneuten Aufruf nur noch abgerufen anstatt komplett neu geladen werden. Darum bietet es sich an, den Cache zu vergrößern, um Datentraffic zu sparen. Muss der Zwischenspeicher aufgrund eines technischen Problems gelöscht werden, sollte eine passende App dafür verwendet werden. Dann kann individuell gewählt werden, welche Daten zu löschen sind und welche Daten im Cache verbleiben.

9. Mobilen Browser nutzen

Opera mini ist speziell für den Einsatz im mobilen Bereich konzipiert. Andere Browser-Entwickler bieten ähnliche Mobile-Versionen ihrer Browser an, die weniger Megabits verbrauchen und über Features zur Datensteuerung verfügen. Zudem werden Bilder standardmäßig komprimiert und Seiten nicht automatisch vorgeladen. Wer sich unsicher ist, sollte verschiedene Browser ausprobieren und dabei das Datenvolumen messen.

 

 

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