Vorteile von Bring Your Own Device

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Man hört in letzter Zeit immer öfter davon und viele werden es an ihrem Arbeitsplatz vielleicht schon am eigenen Leib erfahren dürfen: BYOD. Diese Abkürzung kommt natürlich aus den USA und steht für den englischen Begriff „Bring your own device“, also grob ins Deutsche übersetzt: Bring dein eigenes Gerät mit. Bring your own device vorteile lassen sich sehen. Mit dem Gerät sind Smartphones, Tablets oder Laptops gemeint und mitbringen soll man sie natürlich an den Arbeitsplatz, um dort mit ihnen zu arbeiten. Während in den Staaten schon eine Vielzahl der Unternehmen diesen Trend übernommen hat, ist man in Deutschland noch ein wenig zögerlich, dabei hat bring your own device Vorteile, die sich einem zum Teil auf den ersten, zum Teil auch erst auf den zweiten Blick erschließen dürften.

BYOD

Zum einen profitiert natürlich der Arbeitgeber selbst davon, wenn die Mitarbeiter ihre privaten Mobilgeräte mit ins Unternehmen bringen. Er spart sich dadurch die Kosten, die er sonst für die Anschaffung, Wartung und Reparatur von Firmengeräten bezahlt hätte. Die Angestellten sind für das Funktionieren der Geräte selbst verantwortlich, tragen am Ende in den meisten Fällen auch die Kosten. Das Unternehmen geht zwar durch diese Methode gerade in Bezug auf die Sicherheit von Daten so manches Risiko ein, doch entsprechende Richtlinien und vorbeugende Schutzmaßnahmen sollten einen Datenverlust durch BYOD sozusagen komplett aus dem Weg räumen.

Zudem wird die Flexibilität und Mobilität der Mitarbeiter gesteigert. Sie tragen Informationen, Daten, sozusagen ihren Arbeitsplatz mit sich herum, können also auch unterwegs in Bus und Bahn oder zuhause Aufgaben erledigen und müssen dafür nicht im Unternehmen sitzen bleiben. Spontane Aufgaben können so ohne Probleme bewältigt werden und der Begriff Home Office bekommt damit eine ganz neue Bedeutung. Dies wird zwar von manchen Arbeitnehmern auch als Fluch bezeichnet, doch es hat schon seine Vorteile, wenn man eben nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt am Schreibtisch im Unternehmen sitzen muss, weil es mit BYOD nämlich möglich ist, anfallende Aufgaben zuhause oder unterwegs zu erledigen. Die Zufriedenheit auf beiden Seiten ist bei der Arbeit mit BYOD laut Umfragen relativ hoch. Es ist deshalb davon auszugehen, dass sich der Trend auch in Deutschland immer mehr durchsetzen wird.

Gastartikel von Christine Grothe

Bildquelle by webanywhere.co.uk

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9 Comments
  1. Nun ich glaube nicht, dass sich das in Deutschland durchsetzen wird. Die deutschen Unternehmen haben solch ein Regulierungsbedarf, die würden das nie zulassen. Die Unternehmen wollen alles unter ihrer Kontrolle haben und werden es nie zulassen, dass Unternehmensdaten auf privater Hardware weiterverarbeitet wird.

  2. ich glaube nicht das sich das in Deutschland durchsetzt. Zumindest nicht in der Sozialversicherungspflichtigen Arbeitswelt.

    Auch ist das bestimmt nicht im Sinne des Arbeitgebers wenn sein Mitarbeiter vielleicht sogar geheime Dokumente mit nach Hause nimmt.

    Im Sinne eines guten Arbeitgebers kann es auch nicht sein das er seinen Mitarbeitern die Arbeit nach Hause mitgibt um sie dann dort nach Dienstschluss noch zu bearbeiten.

    Für Freelancer sieht das natürlich anders aus.

    Grüße
    Lothar

  3. Ich habe auch schon öfter gelesen, dass Mitarbeiter in gewisser Weise zufriedener sind, wenn sie ihre eigenen Smartphones, Laptops usw. nutzen dürfen.
    Jedoch sehe ich schon eher die Gefahren. Die installierte Software ist selten am neuesten Stand, Passwörter werden irgendwo als Textdateien abgelget usw. In Summe sehen glaube ich schon die meisten Unternehmen die Sicherheitsrisken die diese Vorgehensweise bringt.
    Dazu kommen noch rechtliche Unsicherheiten. Was passiert mit Softwarelizenzen die dem Unternehemen gehören? Dürfen die so ohne weiters auf fremden Rechnern installiert werden? …

  4. Wäre nicht mein Ding. Wer will, dass ich für ihn in seinen Räumen arbeite, der soll mir auch gefälligst korrekte Geräte zur Verfügung stellen. Arbeit soll ich dann auch noch mit nach Hause nehme und immer und ständig erreichbar sein. NEIN DANKE !!!

    Könnte man doch auch ausweiten. Schweißer bringen dann ihr eigenes Schweißgerät mit oder Maurer ihr eigenes Werkzeug und am Abend werden noch ein paar Mauersteine mitgenommen und schon mal etwas vorgearbeitet. 🙂

  5. Ja, ich sehe Leute, dass ihr es kritisch seht und das muss man ja erstmals alles hinterfragen. Ich glaube auch nicht, dass die grossen deutschen Unternehmen die Methode Bring your own Device zulassen werden. Vieles muss vorher geklärt werden, damit man überhaupt daran denken kann.

    Natürlich gibt man jeder Methode eine Chance, aber ich möchte auch nach Feierabend nichts von der Arbeit mehr wissen, denn ich bin ja noch wie ihr auch ein Blogger und da sollte die Freizeit nicht zu kurz kommen :). Arbeit ist schön und gut, aber Privates hat auch einen hohen Stellenwert, finde ich.

  6. Bring your own Device könnte ein paar Sklaventreiber auf die Idee bringen ihren gewerblichen Mitarbeitern abzuverlangen ihr eigenes Werkzeug mitzubringen.

    Also im Bereich Leiharbeit / Montage ist es ja üblich das der Leiharbeiter seine Werkzeugkiste die ihm von der Leihfirma gestellt wird mit zum Kunden zu bringen.
    Hier könnte es wahrscheinlich darauf hinauslaufen das der Leiharbeiter sein Werkzeug selber kaufen muss.
    Aber auch dies ist eher unwahrscheinlich in Deutschland.

    In USA und Kanada dagegen scheint dies normal zu sein. Ich habe mal eine Auswanderer Doku gesehen da musste der KFZ Mechaniker auch einen 1000 Dollar teuren Werkzeugwagen kaufen um in der Firma arbeiten zu können.

    Grüße
    Lothar

  7. Ja, auf die Idee könnte man kommen, aber ich bin es gewohnt, dass alles gestellt wird und das ist auch gut in Deutschland geregelt. Eigenes Werkzeug kann man mitbringen, wenn man ein Selbständiger ist, aber sonst läuft es ja anders ab.

  8. Ich nehme seit knapp drei Jahren mein Laptop/Ultrabook zu arbeit und nehme es wieder nach Hause. Ich finde dies aus vielerlei Gründen sehr praktisch, auch wenn es Tools wie Dropbox, Skype/Mumble, BaseCamp, Hackpad, Bitbucked, Google-Kalender usw. usf. die Arbeit erleichern und das Arbeiten an jedem beliebigen Arbeitsplatz ermöglicht, ist der Work-Flow auf dem eigenen Device immer noch viel besser als auf einem anderen. Zudem ist man um einiges flexibler und mobiler, da es einem selber gehört. Ich bin praktisch eins mit meinem Ultrabook und an einem anderen zu arbeiten kommt mir immer komisch vor.

    Benny

  9. Hi Benny,
    danke, dass du hier sehr positiv von deinen Erfahrungen berichtest. Es freut mich, dies zu hören. Also gibt es solche Arbeiter, die das praktizieren.

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