Twitter-Ranking mit FollowFriday

In meinem letzten Artikel zum Thema Twitter äusserte ich mich im Sinne des Redesigns im demselben Micro-Bloggingdienst. Vor ein paar Tagen als ich mit dem Empfehlungstool namens Tweetranking herumhantierte, wies mich einer der Twitter-Friends auf einen weiteren leider englischsprachigen Dienst FollowFriday. FollowFriday ist bekanntlich ein an jedem Freitag wiederholter Vorgang, indem man andere Twitterer empfiehlt und diese Empfehlungstweets mit dem Hashtag(#) versieht. So findet man all diese Twitter-Updates sowohl in der internen Search als auch eben in diesem FollowFriday-Netzwerk. Falls ihr es nicht wisst, haben sich den FollowFriday nicht die Twitter-Entwickler ausgedacht. Nein, diese Tradition geht an den 16. Januar 2009 zurück und zwar zum Account von Micah Baldwin, welcher sich für diese Vorgehensweise entschieden hatte. Im Blog Datenschmutz kann man dazu noch weitere Details nachlesen. Jetzt seid ihr höchstwahrscheinlich bzgl. dieser FF-Tradition etwas schlauer und lasst uns doch mal diesen eigentlichen Webdienst genauer ansehen. Ich anvisierte die Startseite von FollowFriday.com und stiess auf ein naja mehr oder weniger übersichtliches Ranking-System, indem man sich mittels Erlaubnis aus dem eigenen Twitter-Account Startseite von FollowFriday-comeinloggen konnte. Danach habe ich mich erstaunlicherweise rasch orientieren können.

Ohne den existierenden Hashtag, welcher alle Tweets solcher Art miteinander in Zusammenhang bringt, würde das ganze Projekt nicht so interessant werden, aber dem ist es ganz und gar nicht so. In diesem Twitter-Ranking sind zwei verschiedene Arten der Bewertungen gegeben, einmal nach Landessprache und einmal nach Land/Region, was wesentlich detaillierter als bei der Landessprache ist. Englisch sprechen nun mal viel mehr Länder als Deutsch oder Französisch etc.pp.. Sobald man eines der Länder anklickt, werden die meist empfohlenen Tweeps jeweils vom letzten FollowFriday angezeigt. Bei der Fertigstellung dieses Artikels war der letzte Freitag der 28. Oktober. Es werden die Twitter-Profile mit solchen User-Details wie Bio, Ranking, gesammelte Punkte, Möglichkeit des Folgens, Profil-Stats wie Follower, Followings und Anzahl der gezwitscherten Tweets.

Sobald man das Profil eines gerankten Users anklickt, erscheinen auch andere Stats wie das globale Ranking, die Blogsash bei FollowFridayRankingposition in dem jeweiligen Land, auch ein kleines Diagramm mit dem Verlauf der Empfehlungen. Man bekommt auch abzulesen von wem man an dem letzten Freitag empfohlen wurde. Falls ihr vergessen habt wie lange ihr schon am Twittern seid, so könnt ihr dort euren User-Nick ausfindig machen, um uptodate zu sein. Ich finde es sehr nützlich, obwohl man auch mit dem Dienst MyFirstTweet erfahren kann, wann man das erste Mal Twittern hinter sich gebracht hatte. Wie ich es bei FollowFriday erkenne, nützt es nur wenn man sich an solchen Aktionen beteiligt. Oft fehlt einem bloggenden Webmaster die Zeit, um am Freitag Abend im Web etwas zu erledigen. Bei Zeiten würde ich es jedoch gerne in Erfahrung bringen und daraus resultierende Änderungen im Ranking bei FollowFriday.com beobachten. So viel zu diesem Online-Dienst und ich picke mir nur noch ein paar themenrelevante Artikel zum Verlinken heraus und frage euch, ob ihr heute im Laufe des Tages auch dabei seid?

Onlinelupe-Blog schreibt über die statistische Entwicklung dieses Ereignisses am Freitag, an dem man mehr #FF-Tweets in der Timeline zu sehen bekommt als anderweitige Infos

Inzwischen liest man auch auf zahlreichen Blogs Artikel speziell in dem Sinne einer Freitagsempfehlung gestaltet wie z.B. auf dem Blog von ThinkJD

Im Basic Thinking Blog kann man nachlesen wie am als Blogger mit dem FollowFriday umgehen kann. Die einen Twitter-User beachten es nicht, die anderen hingegen freuen sich auf jeden Freitag, um empfohlen zu werden und auch selbst zu empfehlen.

  • Was sagt ihr zu diesen #FF-Tweets?
  • Macht ihr dabei regelmässig mit?

by Alexander Liebrecht

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