Die verschiedenen Erklärfilm-Stile

Animierte Erklärfilme sind sehr vielseitig. Es gibt bunte, kitschige Videos oder auch einfach Videos in Schwarz-Weiß. Prinzipiell ist hier alles möglich. Allerdings sollte man beachten, dass der Stil der Erklärfilme auch zum Thema passt. Daher haben wir in diesem Beitrage einige Erklärfilm-Stile einmal genauer unter die Lupe genommen!

Diese Erklärfilm-Stile gibt es!

Erklärvideo Stile gibt es viele. Auch wenn sich einige teilweise kaum merkbar unterschieden. Zu den besten 7 Erklärfilm-Stilen gehören folgende:

  • Whiteboard
  • Flat-Design
  • Icon-Stil
  • 3-D Animation
  • Isometrisch
  • Collage
  • Realfilm

Wie diese im Einzelnen aussehen, ist nachstehend erklärt.

Whiteboard- und Legetrickstil – schlicht und einfach!

Einfach gehalten sind das Whiteboard oder die Legetechnik. So lassen sie sich vielseitig einsetzen. Durch den überschaubaren Produktionsaufwand können hier die Erklärfilme schnell und relativ kostengünstig erstellt werden. Am besten eignen sich Erklärfilme in diesen Stilen beispielsweise für längere Lerninhalte.

Gleiches gilt für das Flat-Design. Es ist ein sehr moderner Stil und erinnert häufig an Zeichentrickfilme. Dieser Stil besteht aus Grundfarben und abstrakten, flächigen Darstellungen. Durch eine große Farbpalette lassen sich sämtliche Details gut darstellen.

Außerdem können die Erklärvideos in diesem Stil sehr lebhaft erscheinen. Auch wenn die Produktion ein wenig anspruchsvoller ist, muss man keine riesige Investition vornehmen, um ein modernes und stilvolles Erklärvideo zu präsentieren.

Der Icon-Stil, – bestens geeignet für abstrakte Themen!

Die vorstehend genannten Stile führen zumeist Charaktere durch die Handlung. Anders ist es beim Icon-Stil. Hier werden animierte Icons, Symbole, Diagramme und Schriften eingesetzt. Um den Inhalt sinnvoll zu ergänzen, unterstreichen oder kommentieren, sollten sie flüssig ineinander übergehen. So lassen sich Inhalte übersichtlich und anschaulich darstellen.

Wo besteht der Unterschied zwischen 3-D Animationen und isometrischen Videos?

3-D Videos können sehr unterschiedlich sein. Aber Folgendes haben alle gemeinsam:

  • Sie lassen sich realistisch oder realitätsnah darstellen.
  • Bewegungen um Objekte sind auf einfache Weise möglich.
  • Anhand virtueller Kamerafahrten besteht eine größere Dynamik.

Allerdings ist dieser Erklärfilm-Stil sehr kostspielig. Will man seine Zuschauer allerdings richtig beeindrucken, lohnen sich die Kosten und Mühen in jedem Fall.

Mit dem isometrischen Stil erzeugt man Räumlichkeit, ohne 3-D Animationen zu verwenden. Um auf einfache Art herauszustechen, eignet sich dieser Stil hervorragend. Denn es besteht ein popkultureller Bezug zu älteren Computerspielen. Daher sind isometrische Videos besonders beliebt, wenn es um IT- oder Tech-Themen geht.

Collage – der Freigeist unter den Erklärfilm-Stilen!

Hier kommt es zu einer Mischung von:

  • Farben
  • Strukturen
  • Zeichnungen
  • Fotos
  • Filmausschnitten

Anschließend werden diese am Computer animiert. Die sogenannten Cut-Outs wirken haptisch und realistischer als andere Zeichen- und Animationsstile. Gleichzeitig sind sie aber auch individueller und künstlerischer als Whiteboard Animationen. Dieser Stil eignet sich optimal für Themen, welche zum Beispiel einen alternativen Zeitgeist ansprechen. Aber auch für Produkte, welche für Echtheit und Authentizität sprechen.

Der Realfilm – großartige Erklärfilme mit gedrehtem Material verwirklichen!

Wenn man an Erklärvideos denkt, hat man Trickfilme oder Animationen vor Augen. Dabei bietet sich der Realfilm sehr häufig an. Davon einmal abgesehen gilt dieser als die ursprünglichste Form der Erklärfilme.

Allerdings lassen sich besonders abstrakte Themen schwer als Realfilm darstellen. Zudem sind Animationen im Internet-Zeitalter deutlich präsenter. Dennoch gibt es ausreichend Themen, wo sich Realfilme gut anwenden lassen. Denn echte Bilder transportieren Emotionen viel besser als zum Beispiel Videos im Icon-Stil.

Ist eine Kamera vorhanden, ein Computer und ein wenig Zeit, lassen sich Realfilme sehr gut selbst machen. Fehlen nur noch eine gute Idee und das passende Thema!

Fazit

Eine wichtige Rolle bei der Wahl des Erklärfilm-Stils spielen Zielgruppe, Art der Veröffentlichung, Budget und Zeit. Allerdings sollte es nicht schwer sein, bei der Bandbreite den passenden Stil zu finden. Die Hauptsache besteht darin, dass die Zusammenhänge passen und bestimmte Handlungsabläufe anschaulich dargestellt werden. In welcher Form dies geschieht, bleibt einem selbst überlassen!

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