Zurzeit interessieren sich immer mehr Hundehalter dafür, was ihr Hund genau isst. So kommt vielen das Hundefutter, das industriell verarbeitet wurde und aus einer Plastiktüte stammt, nicht mehr ganz richtig vor. Stattdessen setzen viele auf das Barfen, um die Gesundheit ihrer Hunde zu unterstützen und damit die Lebensqualität dieser zu erhöhen.

Für was steht BARF?

BARF ist die Abkürzung für biologisch artgerechte Rohfütterung oder aus dem Englischen: „Bones and raw food” oder “biologically appropriate raw food”  oder ganz zu Anfang “born again raw feeder”. Folglich handelt es sich hierbei um komplett naturbelassenes Futter, welches nicht industriell verarbeitet wird. Zu einer typischen Ernährung in diesem Rahmen gehört viel rohes Fleisch, roher Fisch sowie frische Innereien und Knochen.

Die gesundheitlichen Vorteile

Die Vorteile bestehen ganz einfach darin, dass das Tier hierdurch gesunde Nahrung der ersten Klasse bekommt. Eine industrielle Ernährung fördert auch bei Menschen die Entstehung von Krebs und weiteren Krankheiten massiv, weshalb man der eigenen Gesundheit und der des Hundes zuspielt, wenn man Barfing betreibt. Kritiken hierzu werden am Ende des Artikels geäußert.

Nüsse, Früchte, Öle und dergleichen

Beim Barfen findet lediglich Rohfütterung statt, so bspw. die Verfütterung von rohen Knochen. Im Internet findet man nun zahlreiche Barf-Futterpläne, damit man sichergehen kann, dass jegliche Nährstoffe auch gegeben sind. Ganz interessant ist ansonsten, dass man Barf in Stücken kaufen kann, es gibt also vorgefertigte Pakete in Läden und online zu finden. Dadurch kann man es sich sparen, zahlreiche unterschiedliche Zutaten miteinander vermischen zu müssen. Interessanterweise kann man dabei auf sehr exotische Organe und Gewebe von Tieren setzen, um diese an dem eigenen Hund zu verfüttern. So wird der Blättermagen oder Pansen ansonsten gerne als Abfall behandelt, der Hund freut sich jedoch darüber.

Bisherige Erfahrungen

Das Ganze wird auch kritisch gesehen. So sagen verschiedene Tiermediziner, dass es durch das Barfen zur Überversorgung mit Eiweiß kommen kann, was in Problemen mit Leber und Nieren des Hundes resultiert.

Die Risiken sollen sich aber durch Zugaben von rohem Gemüse, Obst, Nüssen und kaltgepressten Ölen verringern lassen. Man kann also Barf in Stücken kaufen und mit der Zugabe von Obst- und Gemüseanteilen erhält der Hund dennoch alle wichtigen Nährstoffe.

Als Herrchen muss man darauf achten, eine ausgeglichene Ernährung zu schaffen, die keinesfalls einseitig verlaufen darf. Man muss also dafür sorgen, die unterschiedlichsten rohen Zutaten zu finden und sich nicht bloß auf das Fleisch zu fokussieren.

Die Erfahrungen sehr viele Hundehalter gehen auf jeden Fall dahin, dass ihr Hund in die beste Form seines Lebens kommt. So ist es bei extrem vielen Hunden in Deutschland der Fall, dass diese schlichtweg übergewichtig sind. Man sieht keinerlei Rippen mehr, der Muskeltonus fehlt vollständig und es schwabbelt ziemlich viel beim Laufen. Stattdessen sieht der Hund durch das Barfen durchtrainiert aus, was er auch ist und was im Umkehrschluss zu mehr Lebensfreude für den Hund führt.

Pläne zur Umsetzung

Wer nun an dieser Ernährung für den eigenen Hund Interesse gefunden hat, muss sich an die Umsetzung dessen machen. Hierfür ist es von höchster Bedeutung, dass man sich zu aller Anfang darüber informiert, wie man die Speisen des Hundes zusammenzusetzen hat. So darf es nicht vorkommen, dass bestimmte Vitamine oder dergleichen nicht ausreichend an den Hund weitergegeben werden. Grundsätzlich besteht das Fundament eines jeden Gerichts aus dem Fleisch, die folgende Mischung eignet sich so für das Barfen:

  • Gegrillte Hähnchenbrüste
  • Rindernieren
  • Schweineohren
  • Karotten
  • Weizengraspulver
  • Weiteres rohes Gemüse

BARF: So geht richtig barfen!

Wenn ihr noch mehr über das Barfen in Erfahrung bringen möchtet dann habe ich hier ein Video eingebunden.
Der Betreiber der Barfbar in Berlin Lichtenberg, Falco Hartwig, erklärt euch mehr zum Barfen und wie man richtig Barfen sollte.

Fazit

Das Barfen ist für nahezu jeden Hund extrem gesund und darum auch empfehlenswert. Zugegebenermaßen muss man ein wenig mehr Zeit und Liebe in die Zubereitung der Mahlzeiten des Hundes investieren, dafür rentiert es sich dahingehend, als dass es dem Hund besser geht und sich dieser auch glücklicher fühlt.

 

Eure Erfahrungen mit Barf

Wenn ihr bereits Erfahrungen mit Barf gemacht habt dann fühlt euch herzlich eingeladen über eure Barf Erfahrungen zu berichten.
Was sagt ihr zu den Kritiken und Mythen des es über das Barfen zu lesen gibt? Z.B die Aussage das Barfen Hunde aggressiv macht. Wie sind da eure Erfahrungen. Hat Barf euren Hund aggresive gemacht?
Ist Barfen für jeden Hund geeignet?

kennt ihr einen geeigneten Barf Rechner mit dem ihr die genaue Menge an Barf für euren Hund berechnen könnt?

Ich freue mich auf eure Erfahrungsberichte.
Ich selber habe keine Erfahrungen mit Barfen. Der Beitrag ist das Ergebnis meiner Internetrecherche. Wenn da noch etwas hinzuzufügen ist oder etwas falsch wiedergegeben ist dann postet dies einfach als Kommentar.

Von internetblogger.de

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