Die besten Buchverfilmungen

Viele Leseratten stehen Buchverfilmungen äußerst kritisch gegenüber. Und das gutem Grund: Um die Handlung in 90 bis 120 Minuten zusammenzufassen, müssen oft viele Details ausgelassen werden. Dies kann unter Umständen den Gesamteindruck des Werks oder die Botschaft des Schriftstellers verändern. Es gibt jedoch Regisseure, die es schaffen, die Magie eines Buches auf die Leinwand zu übertragen – und dass ohne, die feinen Nuancen zu übergehen. Welchen Verfilmungen Bücherwürmer unbedingt eine Chance geben sollten, steht hier.

Jane Austen: Stolz und Vorurteil

Der Roman „Stolz und Vorurteil“ ist das bekannteste Werk der britischen Schriftstellerin Jane Austen. Das Buch handelt von jungen, wohlhabenden Menschen, die sich am Ende des 18. Jahrhunderts im heiratsfähigen Alter befinden und persönliche Krisen überwinden müssen. Wie in ihren anderen Romanen auch, besticht Austen ihre Leser mit ihrem Wortwitz und phantasievollen Metaphern beim Beschreiben ihrer Charaktere: Manchmal vergleicht sie diese sogar mit Kartenspielen. Regisseur Joe Wright gelang es mit seiner Verfilmung den subtilen Humor der Schriftstellerin einzufangen. Der Film wurde im Jahr 2005 veröffentlicht und für mehrere Oscars nominiert.

David Fincher: Gone Girl

Weder das Buch noch der Film sind etwas für schwache Nerven. Im Mittelpunkt von „Gone Girl“ steht ein Ehepaar, das sich in ein Netz von Lügen und Intrigen verstrickt. Von Eifersucht getrieben, führt eine Verkettung von unglücklichen Umständen sogar zum Mord. Kurz nachdem Autor David Fincher seinen Thriller im Jahr 2012 veröffentlichte, landete dieser auf etlichen Bestseller-Listen. Obwohl er die Handlung für den Film leicht änderte, verwandelte der Autor selbst sein Buch in einen packenden Kino-Krimi, der allein schon aufgrund seiner Top-Besetzung sehenswert ist. Der Schriftsteller und Regisseur schafft es auf gekonnte Art, die Zuschauer 150 Minuten lang an den Bildschirm zu fesseln.

 

Yann Martel: Life of Pi

Im Jahr 2001 veröffentlichte der kanadische Schriftsteller Yann Martel seinen phantasievollen Roman „Life of Pi“ (deutscher Titel: Schiffbruch mit Tiger) und erhielt kurzerhand den Booker Prize. Der Roman handelt von einem erwachsenen Mann namens Pi, der auf seine Jugend zurückblickt. Diese ist geprägt von einem entscheidenden Erlebnis: Pi musste nach einem Schiffbruch auf einem Rettungsboot um sein Überleben kämpfen. Mit an Bord: Ein Tiger. Mit seiner Hauptfigur erforscht Martel auf sanfte Art den Sinn des Lebens und die Bedeutung von Religion. Dies geschieht auch in der Romanverfilmung von Ang Lee. Der Film wurde 2012 veröffentlicht und erhielt gleich mehrere Oscars: beste Kamera, beste Regie, beste visuelle Effekte und beste Filmmusik.

R. R. Tolkien: Der Hobbit

Den meisten ist die Trilogie „Herr der Ringe“ sofort ein Begriff. Kommerziell gehört das Gesamtwerk tatsächlich zu den erfolgreichsten Romanen des 20. Jahrhunderts. Bevor sich Tolkien jedoch an die Abenteuer von Frodo Beutlin machte, schrieb er den Roman „Der kleine Hobbit“, der vom Hobbit Bilbo Beutlin handelt. Dieser geht nach einem Besuch von Zauberer Gandalf auf eine lange Reise, um einen gestohlenen Schatz wiederzufinden. Wer sich das Werk auf der Leinwand ansehen möchte, kann sich gleich auf drei Filme freuen: Eine unerwartete Reise, Smaugs Einöde und die Schlacht der fünf Heere. Peter Jackson führte wie auch schon bei „Herr der Ringe“ Regie und übertraf mit seiner Umsetzung alle Erwartungen.

Maurice Sendak: Wo die wilden Kerle wohnen

Bei Buchverfilmungen stehen Regisseure oftmals vor dem Problem, zu viele Informationen und Details vor sich zu haben, die unmöglich alle in einen Film passen. So jedoch nicht bei Sendaks „Wo die wilden Kerle wohnen“ (Originaltitel: „Where the wild things are“). Der Hauptfokus des Buchs liegt nämlich auf den einzigartigen Illustrationen, die der amerikanische Autor und Künstler zu Papier brachte. Die eigentliche Herausforderung für Regisseur Spike Jonze war also, das visuelle Erlebnis auf die Leinwand zu übertragen. Und dies ist ihm durchaus gelungen: Der sensibel-melancholische Film, der vom Erwachsenwerden handelt, überzeugt mit ausdrucksstarken Charakteren, stimmungsgeladenen Farben und Fantasielandschaften.

Da Film und Buch zwei komplett unterschiedliche Medien sind, ist es oft schwer oder sogar unfair, Vergleiche zu ziehen. Deshalb sollte man sie am besten in ihrer eigenen Form wertschätzen und genießen. Eine gute Alternative für diejenigen, die nicht gerne lesen, sind Audiobücher, die in den letzten Jahren auch immer beliebter geworden sind.

 

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