Social-Bookmarking mit TicknTalk

This entry is part of 2 in the series Bookmarking mit TicknTalk
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In diesem Beitrag möchte ich eine Kurz-Serie von Blogposts zu einem neuartigen Social-Bookmarking-Dienst namens TicknTalk tickntalk_logostarten. Dieser Dienst ist erst seit kurzem auf dem Markt der Dienste zum Abspeichern von eigenen Lesezeichen, Kommentieren auf den Lieblingsseiten und für beliebige Diskussionen innerhalb der Mitglieder-Gemeinde von TicknTalk.

Auch wenn ihr oben das Trigami-Button seht, ist es hiermit kein Werbetext und ich möchte euch trotzdem meine eigene Erfahrungswerte und Erkenntnisse über TicknTalk mitteilen. Dabei beinhaltet TicknTalk ein Firefox-Plugin sozusagen ein Browser-Add-on, welches bei mir derzeit unter WinXP 32bit und Firefox 3.5 läuft. Die Inbetriebnahme des Addons ging sehr rasch vonstatten, nachdem ich das heruntergeladen und meine Mozilla neugestartet habe.

Beschreibung und Sinn bzw. Zweck

tickntalk_homeMit diesem Dienst für Bookmarking lassen sich Webseiten bookmarken und kommentieren, indem man sie tickt bwz. talkt oder beides. Daher kommt auch der Name des Dienstes TicknTalk. Man besucht einfach Lieblingsseiten bei der zugleich rechts im Browser eingeblendeten vertikalen Sidebar. Mit TicknTalk kann man auch dort kommentieren, wo es eigentlich gar nicht gehen würde und man kann das Ganze innerhalb der Nutzerschaft austalken, sich gegenseitig kommentieren, Freundschaften schliessen oder Fan von anderen “TicknTalkern” werden.

Links im Screenshot seht iht schon mal, wie es im Home-Bereich des TicknTalk-Accounts aussieht. Dort befinden sich zahlreiche Optionen, Einstellungen, Twitter-Schnittstelle und alles was diesen Social Dienst geschmackhafter und benutzerfreundlicher  macht.

Handhabung

Ich empfehle euch TacknTalk nicht auszumachen bzw. sich dort nicht auszuloggen, wenn ihr schon dabei seid und fleissig ticken und talken wollt. Man hat sonst keinen Twitter-Zugriff und eure Ticks und Talks erscheinen nicht mehr in der Timeline. Twitter kann sich mit eurem TicknTalk-Account nicht selbst verbinden. Ich werde zu TicknTalk in Kombination mit Twitter weiter unten im Text etwas Wichtiges sagen.

tnt_neuerTickIhr surft also durch das Internet und beim Aufruf einer jeden Webseite habt ihr die Möglichkeit in der TicknTalk-Sidebar Weblinks und URLs zu ticken und dazu zu talken, sprich einen Kommetar abzugeben. Das geschieht über die zwei Buttuns, welche im Account zur Verfügung stehen. Man kann die ganze Domain oder nur die gerade dargestellte Webseite/Unterseite ticken. Links auf der Abbildung sehr ihr aufgemachte Textfelder zum Ticken und Talken.

Bein den Ticks gibt es eine Auswahl zwischen Infos, Videos, Musik, Games oder Bilder, je nachdem was die jeweilige zu tickende Webseite hergibt. Dabei nutzte ich das sehr intuitiv und hatte es nach ein paar Stunden drauf. Das ist wie bei Twitter:-)

Besonderheiten

– bookmarken interessanter Links und Webseiten

– Entdecken ebensolcher Webseiten in der TicknTalk-Community

– beim Besuch einer bekannten Webseite werden weitere interessante Links angezeigt

– beim Besuch bekannter Webseiten werden Links von TicknTalk-Nutzern eingeblendet

– eine Kontaktmöglichkeit unter allen Nutzern des Dienstes und das jederzeit

– Abgabe von Kommentaren zu jeder beliebigen Webseite

– zum Kommentieren keine Anmeldung auf den Internetseiten erforderlich(es erscheint alles in eurem TicknTalk-Account)

– eigene Meinung wird nicht zensiert

– unzensierte Meinungen anderer Nutzer lesen

Das und viele andere Möglichkeiten eröffnen sich dem Nutzer von TicknTalk. Ich habe es stundenlang ausprobiert und ins Grübeln kam ich lediglich bei den Ticks, welche nach Twitter gehen. Also wenn ihr das vorhabt, deaktiviert bitte die Talks. Wenn die Talks auch noch nach Twitter gehen, ist die eigene Timeline halb ruiniert. Das ist aber auch schon zu der Feststellung anderer Blogs geworden.

Eigene Timeline in Twitter ist sehr empfindlich und reagiert schnell und man verliert wertvolle Follower. Wenn ihr nach Twitter wandernde Ticks erzeugt, entfernt bitte aus dem kleinen Textschnippsel alles, was dort nicht zu suchen hat. Diese Zeilen werden durch TicknTalk automatisch aus den Metas der Webseiten ausgelesen. Stellt euch vor, es wären Tweets und man muss Platz sparen! So geht ihr auch mit den Ticks um.

Des Weiteren empfehle ich jedem bei gleichzeitiger Twitter-Nutzung nur themenpassende Ticks zu erzeugen. Eure Follower werden es euch danken. Die Ticks für Twitter werden mit einem effektiven Linkshortener Bit.ly erzeugt, wobei ich es auch schon bei Twitterfeed.com nutze und damit keine Schwierigkeiten habe.

Fazit: Ticks-Transport nach Twitter kann ohne Weiteres praktiziert werden, aber dann gekonnt, damit einfach kein Spam entsteht.

Gewinnspiel von TicknTalk

Derzeit läuft auch ein Gewinnspiel bei TicknTalk und man kann bis zum 30. August daran sowohl als Blogger als auch als Twitterer teilnehmen. Bei diesem Gewinnspiel gelten lediglich 3 Regeln.

  • TicknTalk herunterladen und testen(der Dienst ist kostenlos)
  • einen kurzen Blogbeitrag verfassen und einen Link setzen(Infos auch unter dem oberen Link)
  • Email mit der Angabe der Beitrags-URL und deiner Anschrift an blogger[at]tickntalk[dot]com senden
  • Teilnahme-Enddatum ist 30.08.2009

Gewinne und Preise

  • MacBook Pro im Wert von 1149 Euro
  • iPhone 3G S mit 32 GB im Wert von über 699 Euro
  • Dell Inspiration Mini 10 im Wert von 349 Euro

Deine Meinung zu diesem Bookmarking-Dienst?

Was gefällt dir und was nicht?

by Alexander Liebrecht

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10 Comments
  1. @Sebi,
    naja, der Bookmarking-Dienst ist noch neu auf dem Markt und um da endgültig etwas zu sagen, müsste man es dann etwas mehr testen:-)

    So manche Internetnutzer arbeiten wohl oft mit solchen Bookmarking-Services.

  2. Ich nutze TicknTalk schon ein paar Wochen, jetzt sind dort mehr Nutzer und langsam kommt Leben in die Bude 😉
    Der Hinweis mit der Nutzung für Twitter ist wichtig, man sollte jedoch auch sonst schauen, was man “von sich gibt” 😉

  3. @Trends,
    da kann ich dir sofort Recht geben und ich selbst bin schon ganz gut beim Ticken and Talken dabei:-)
    Allerdings muss man wissen, was man den Tweeps der eigenen Timeline alles zumuten kann.

    Als ich so einen Kommentar in TicknTalk erwähnt hatte, hat mich jemand mit einem Minuspunkt bestraft:-) Aber Fakt ist letzendlich, dass man das Twittergeschehen nicht zuspammen soll und vor allem bei einer themenrelevanten Timeline sinnig ticken and talken muss. Das musste ich in dem oberen Beitrag einfach erwähnen.

    Den Rest findet jeder Nutzer bestimmt für sich selbst heraus:-) In diesem Sinne auf gut TicknTalk!
    GRüsse..

  4. Ich steh ja nicht so auf Plugins, benutze deswegen seit neustem für meine Kommentare Fytch ( http://fytch.com ) – das funzt ganz ohne Download oder Plugin ist einfach nur ein Bookmark (dh ich kann es auch in der Uni aufm rechner verwenden). Ist noch ganz neu, aber ich find’s echt cooler.

  5. @Daniel K.,
    ich war gerade auf Fytch.com und sehe, dass es ein ähnliches System ist, aber wohl nur zum Kommentieren auf den Webseiten. Fytch scheint daher, ein reines Kommentarsystem zu sein:-)

    Die Toolbar habe ich gerade installiert und schauen wir mal, was man damit anfangen kann.

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