Sichere deine Daten im Online Speicher

[Trigami-Review]

In Zeiten des Online-Bankings, was ich selbst auch fast ausschliesslich praktiziere, entstehen weitere Online-Dienste, welche im Alltag helfen und sich dem Bereich Online-Speicher widmen. Jeder Webuser besitzt wahrscheinlich irgendwo irgendwelche Daten, welche aus Codes, Passwörtern, Webseiten-Zugängen, Dokumenten, vetraulichen Dateien und ganzen Ordnern in von mir aus gemeinsamen Netzwerken. Ich verwalte meine Passwörter in einem Passwort-Management und es waren schon um die 800 Webseiten, deren Zugänge dort gespeichert sind. Dabei geht es zum Glück um ganz normale Webseiten, ohne das ich es streng geheim halten muss. Trotzdem sind das private Daten! Was ist aber, wenn die Daten sehr vertraulich sind wie Online-Banking, Konten-Zugänge, Telefon-Nummern und Adressen, etwaige Listen, Projekte oder andere wichtige Daten? Diese auf dem Zettel aufzuschreiben oder auf dem eigenen PC in einen Ordner zu packen, würde nicht ausreichen und sie können verloren gehen oder von anderen Personen eingesehen werden. Das muss nicht sein.

Auf diesem Gebiet agiert der neue Dienstleister aus dem Sektor Datenverschlüsselung, Passwortverschlüsselung, Ordnerverschlüsselung sowie Onlinespeicherung und Archivierung von Daten jeglicher Art mit höchsten Sicherheitsmechanismen. Sein Name lautet DataInherit.  Es ist eine Schweizer Dienstleistung und ist zugleich ein sicherer Daten Safe sowie ein Onlinespeicher. DataInherit startete am 23. Juni 2009 und “inherit” heisst aus dem Englischen “Vererbung, Nachlass“. Seitdem bietet dieses Service einen Online-Speicher mit einer kinderleichten und intuitiven Bedienung. Da muss man nicht allzusehr webaffin sein, um mit den Optionen von dem Daten Safe bei DataInherit klarzukommen.

datainherit_Datei_Safe_screenshotRechts auf dem Screenshot seht ihr das Innere von Daten-Safe und man kann bereits dort erkennen, womit man es hier zu tun hat, aber auch was man alles dort abspeichern und archivieren kann. Dort sind meinerseits einige wichtige Optionen gekennzeichnet und beschriftet worden.

Im Folgenden liste ich stichpunktartig, wie ein Konto bei diesem Daten Safe funktioniert, auf. Aber damit man sich einen Eindruck von DataInherit verschafft, kann man die Pressemitteilung durchlesen. Daraus erkennt man, dass diese Dienstleistung aus dem Hause von DSwiss AG einer Schweizer Bank mit dem Standort in Zürich ist.

Schweizer Bankgeheimnis geniesst weltweit einen besonderen Status und beim Dienst DataInherit wollte man eine ebensolche  Qualitätsdienstleistung ins Leben rufen, was auch gelungen ist.

Bestandteile und Funktionsweise von DataInherit

  • Möglichkeit eines kostenlosen Probe-Kontos
  • webbrowserbasierter Dienst
  • sicherer Zugang
  • kinderleichte und intuitive Bedienung
  • weltweiter Zugriff via Internet
  • Aufbewahren von vielfältigen Daten, Datei-Typen, Docs, Pics und Unterlagen sowie Passwörtern etc.
  • Datenvererbung an Verwandte und Friends, falls dem Besitzer etwas zustösst
  • Daten bleiben innerhalb der Schweiz
  • Mitarbeiter von DataInherit haben keinen Zugriff zu den Daten

Der Leistungsumfang des Dienstes ist sehr vielfältig und man kann eine x-beliebige Anzahl der Testaccounts einrichten. Dazu braucht man solche einen Name, gültige Email und zum Testen des Bereiches Datenvererbung die Angabe der eigenen Mobilfunknummer. Darunter beschreibe ich euch, wie schnell man einen Account einrichtet und diesen auch nutzt.

Kostenloser Account bei DataInherit

  • dem oberen Link folgen und sich anmelden
  • den Wiederherstellungscode ausdrucken und aufbewahren
  • sich im Daten Safe orientieren und Optionen testen
  • Daten/Dateien vom eigenen PC hochladen
  • Passwörter definieren
  • den Begünstigten festlegen(im Testfalle seid ihr es selbst)
  • Passwörter und Dokumente dem jeweiligen Begünstigten/Freund zuweisen
  • Aktivierungs-Code ausdrucken
  • Kontaktdaten der Vertrauensperson ausfüllen und Sperrfrist setzen
  • Konto aktvieren

Die Vorgehensweise der  Datenvererbung präsentiere ich euch mit einem weiteren Screenshot rechts. Dort ist in datenvererbung_datainheritStichpunkten beschrieben, wie das Ganze funktioniert. Mit Datenvererbung endet die Sicherheit des Kontos noch lange nicht und man kann unter der Option “Einstellungen” im Reiter “Sicherheit” zusätzlich zum Login und Passwort einen Sicherheits-Code festlegen. Dieser wird dann via SMS versandt. Beim nächsten Login muss man dann diesen SMS-Code eingeben.

Auch das habe ich getestet und auf dem linken Screenshot seht ihr wie so eine SMS aussieht. Es war in meinem Falle ein Code aus 4 gross geschriebenen Buchstaben. Erfahrungsbedingt möchte ich euch darauf hinweisen, dass eine Handy-Nummer ohne die erste Null nach der Landesvorwahl angegeben werden muss, da SMS-Authentisierung bei DataInheritdiese SMS aus der Schweiz nach BRD versandt wird.  Zum Beispiel +49/0172….  = Die Null dann bitte auslassen! Der Versand ist übrigens für jeden kostenlos.

Um euch vom Konto nicht komplett auszusperren, vergesst nicht, den Wiederherstellungscode auszudrucken. Die Nutzung des SMS-Codes erzeugt doppelte Sicherheit. Man kann die Kontoanmeldung aber auch wieder auf Login+Passwort beschränken. Letztendlich vergleicht man ähnliche Anbieter aus diesem Sektor, kommt man zum Rückschluss, dass es bei Weitem keine ähnliche Dienstleistung gibt. Dazu schaut euch mal die Vergleichstabelle an. Alles in allem, schätzt man hier das Prinzip des Bank-und-Datengeheimnisses der Schweiz. Das spiegelt sich in dieser qualitativen Dienstleistung hervorragend wieder.

Was haltet ihr von  diesem Daten Safe, insbesondere von der Datenvererbung?

by Alexander Liebrecht

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6 Comments
  1. Hört sich sehr interessant an ich glaub ich werde mal einen Probeaccount anlegen. Meine Passwörter speichere ich derzeit mit dem Programm PasswordDepot ab, doch auf meinem Rechner befinden sich zu genüge Daten, deren Menge sich nur sehr schlecht bzw. langwierig in gewissen Zeitabständen sichern lässt.

  2. Nie und nimmer würde ich meine Daten online sichern. Online Banking noch gerade so aber dann hört es schon auf die Gefahr das Hacker so eine Seite mal knacken ist nicht aus der Welt.

  3. @Alphablogger,
    mit der Zeit als Blogger/Webmaster sammeln sich soviele Daten, PWs, Zugänge: Mir geht es genauso. Für Passwörter nutze ich RoboForm Passwort-Management und für Lesezeichen Xmarks als FF-Addon.

    DataInherit, der Text oben, ist zwar ein Review, aber ich habe es natürlich auf dem Testaccount selbst getestet und mir auch die SMS zuschicken lassen. Es funzt und das Konzept inkl. Sicherheit hört sich zuverlässig an.Testen kann man es ja immer, um dann endgültige Rückschlüsse ziehen zu können.

    Man stellt sich ein Szenario vor: Man ist Webmaster/Blogger und macht ein paar grosse Rubels im Internet oder man generiert einfach erwähnenswerte Einnahmen, mit was weiss ich womit und davon weiss aber keine Menschenseele(keine Freunde, Verwandte, Famaly). Dann passiert einem i-was und niemand weiss, dass im Web noch was läuft. Das können auch Verpflichtungen bzw. Dauerabos, etwaige Zahlungen sein, welche dann nach einem Jahr zu Schulden werden können.

    Bei DataInherit setzt man ne Sperrfrist von, sagen wir mal so 15 Tagen. Wenn der Besitzer sich in der Zeit nicht meldet, dann wird die Person seines Vertrauens informiert, denn alle können ja nicht aufeinmal erkranken bwz. nicht mehr da sein.

    Für einen Businessman ist sowas sehr sehr hilfreich. Auch für einfache Privatpersonen, welche Ehefrau und Familie haben, kann es was nützen. Das ist nur so mal eine Überlegung von vielen zu diesem Thema.

    @Thomas,
    das kann ich nachvollziehen und wie! Hatte letztens alles gehabt auf dem Rechner(Backdoorer, Trojaner und wie die alle heissen. BitDefender konnte es nicht packen. Daher ich aus Angst, dass sehr viele Objekte infiziert waren, sicherte ich keinerlei Daten und habe alles formatiert. Nun ist alles sauber!

    Ob ein guter Hacker wirklich jeden Online-Auftritt knacken kann, das weiss ich selbst ohne Beweise nicht. Was ist dann mit der ganzen Industrie der Online-Banken? Ich bin bei so einer und stehe nie am Schalter. Alles online im Nu griffbereit und parat. Da läuft toi toi toi seitdem ich da bin ,alles gut.

    Da sind auch sozusagen Online-Speicher mit Online-Zugängen etc., welche extrem sicher sein sollen. Das was wir in Filmen über Hacker sehen,wenn das wahr ist, ist wahrscheinlich keine Webseite sicher genug.Cracker sind aber um ein Vielfaches gemeiner und zerstören alles, wo sich diese den Zugriff verschaffen.
    Grüsse..

  4. @alex ich bin da wahrscheinlich etwas altmodisch.. meine Passwörter schreibe ich in ein richtiges Buch aus Papier mit einen Stift (Manche werden nicht mehr wissen wie das geht ohne Tastatur zu schreiben aber es funktioniert)

  5. @Thomas,
    Hi, ganz und gar nicht:-) Ich nutze auch alles wie immer wieder neue Zettel, Notizen, Bücher und Schreibblocks. Aber im Firefox bei mir laufen Xmarks und RoboForm –>Schutz gegen Keylogger, weil man nicht mehr Tasten betätigen muss, sondern mit einem Klick Formulare und Logins ausfüllt.

    PWs auf den Zetteln auf dem Schreibtisch zu haben, ist also demnach ganz normal und ich mache es ja auch:-)
    Grüsse..

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