In den letzen 10 Jahren gab es am DSL-Markt diverse und begrüßende Fortschritte und Entwicklungen neuer Technologien, so dass es jetzt so gut wie Standard ist, eine mindestens 6 Mb/s-DSL-Leitung zu besitzen.

Dabei möchte ich sagen, dass man im wachsenden Internet, vor allem der hohe Informationsfluss und Multimedia-Inhalte, mit 6 Mb/s nicht mehr so gut bedient ist und sobald man Videoinhalte diverse Anbieter oder Videoportale anschauen möchte, gibt es bei den 6000 Kb/s des Öfteren mal Probleme, aber auch digitales Fernsehen läuft mit 6 Mb/s nicht allzu gut vonstatten.

Alice DSL, ein Hamburger DSL-Anbieter der Firma Hansenet, bietet derzeit standardmäßig 16 Mb/s an, was auch schon fast normal geworden ist und man anstrebt, noch etwas mehr von der Innovation DSL zu erleben. Mit einem der hauseigenen DSL-Tarife namens Alice Complete ist so gut wie alles gewährleistet, darunter befinden sich satte 16 Mb/s an DSL-Bandbreite inklusive eines Telefonanschlusses und einer gleichzeitigen Festnetz-Flatrate.

Solche Bandbreiten basieren auf der ADSL2+ Technik und erlauben maximal 25 Mb/s, was auch in den Großstädten wie Hamburg möglich ist. Dieselben 16 Mb/s werden auch von einem weiteren bekannten DSL-Anbieter und zwar 1und1 angeboten.

Ich bin dort auch seit ca. 1 Jahr ein Kunde und bisher gab es keinerlei schwerwiegender Probleme mit der DSL-Leitung, auch wenn man in diversen DSL-Foren lesen kann, dass bei Vielnutzern und Filesharern das DSL-Tempo zum Monatsende gedrosselt wird.

Um das zu vermeiden, sollte man doch einfach mal auf dieses Ausarten des Filesharing-Verhaltens, womit sich ca. 80 Prozent der deutschen Internetnutzer beschäftigen, verzichten. Nebenbei gemerkt, geht es den Filesharern immer wieder mehr an den Kragen, da auch schon spezielle Software dafür gibt, um IP-Adressen und somit das Download-Verhalten analysieren zu können.

Ich meine, Filesharing hin, Filesharing her, aber eine schnelle Internetverbindung muss trotzdem sein. Einen extremen Vorteil einer raschen DSL-Geschwindigkeit kann man nutzen, indem man kostenlose Fernseh-Inhalte in digitaler Qualität via Internet empfangen möchte.

Welche DSL-Bandbreiten kann man in den nächsten 10-20 Jahren erwarten? Die Rede war dabei von den 2 Gb/s oder gar 10 Gb/s, was auch schon ziemlich heftig prognostiziert war. Sicherlich können bis dahin noch etliche Jahre vergehen, bis man mit einer großen Gewissheit sagen kann, dass solche DSL-Geschwindigkeiten einen Internetuser beglücken können.

Wenn die Uploads demnach nicht angepasst werden, was eine zusätzliche Rechenleistung von den Internetservern abverlangt, dann haben wir davon alle nichts davon. Was aber jetzt schon in vielen deutschen Städten verfügbar ist, wäre VDSL mit einer maximalen Bandbreite von 54 Mb/s, was auch schon ziemlich ansprechend ist.




In einem DSL-Forum kann man rund um das DSL und DSL-Technik eine Fülle von Informationen zusammenfinden und bei den DSL-bezogenen Diskussionen mitreden. Laut der Deutschen Telekom sollen im Laufe 2008 50 neue Städte in Deutschland mit dem VDSL-Netz versorgt werden und einen sagenhaften Upload von 13 Mb/s erhalten, wobei das Download-Tempo sich erstmals bei 50 Mb/s einpendeln wird.

Solche Städte wie Berlin, Hamburg, Stuttgart und München gehören in den Topf mit den Orten und dem VDSL-Netzausbau. Nähere Infos kann man auf einem Internetauftritt zum Thema VDSL finden.

T-Com bietet seinen Kunden VDSL an und zwar mit oder ohne HDTV, was ja auch unter diesen Umständen problemlos laufen würde. VDSL-Netze haben einen hohen Kostenpunkt und können derzeit nur begrenzt ausgebaut werden, da dabei auch die Glasfaser-Leitungen einen nicht zu unterschätzenden finanziellen Faktor darstellen.

by Alexander Liebrecht

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