Stärken und Schwächen im Vorstellungsgespräch nennen

Nachdem man sich akribisch auf diesen Tag vorbereitet hat, ist er endlich gekommen. Der Tag, an dem sich die berufliche Zukunft entscheidet und man ist fest entschlossen, in diesem Unternehmen Fuß zu fassen. Auf dem Weg werden noch einmal die Eckdaten der Firma durchgegangen und auch diese sitzen. Auf alle Fragen des Personalers sind die passenden Antworten vorhanden, aber eine Etappe bereitet immer noch Bauchweh: Die Frage nach den Stärken und Schwächen. Sie wird in jedem Vorstellungsgespräch gestellt und als sehr unangenehm empfunden, wenn es um die Schwächen geht. Wie soll man mit dieser Frage umgehen?

Schwächen offen und lösungsorientiert zugeben

Jeder Mensch hat Schwächen und auch der Personaler ist nicht vollkommen. Die Frage wird auch nicht gestellt, damit sich der Kandidat unbehaglich fühlt oder damit ihm ein Strick daraus gedreht werden kann. Die Frage gilt alleine dem Ziel zu erkennen, wie sehr sich der potenzielle Mitarbeiter mit seinen Schwächen beschäftigt. Es ist also sinnvoll, diese offen und ehrlich zuzugeben. Dabei kann aber auch noch ein wenig getrickst werden.

Mit kleinen unscheinbaren Adjektiven können die Schwächen abgeschwächt werden und mit einer passenden Ergänzung zeigt man direkt auch, dass man bereit ist, an diesen zu arbeiten oder es bereits tut.

Zum Beispiel:

  • „Meine Englischkenntnisse könnten besser sein. Ich habe mir jedoch schon eine App runtergeladen und trainiere jeden Tag im Bus, wodurch ich schon eine Verbesserung bemerkt habe.“
  • Manchmal kann ich mich nicht so gut konzentrieren. Die Anmeldung in einer Meditationsgruppe zeigt aber schon Fortschritte und die Atemübungen kann ich jederzeit durchführen.

Stärken zurückhaltend aussprechen

Das ist doch der Punkt, an dem die Lobesposaunen ausgepackt werden können, oder? Leider nicht, denn hier wird darauf geachtet, ob der Kandidat überheblich und arrogant wirkt. Gerade in einem Job, wo es auf Teamplay ankommt, will keiner einen egozentrischen Poser einstellen.

Hier ist es ratsam die Stärken zwar zu nennen, aber auch direkt belegen zu können. Obendrein sollte die Verwendung von überspitzten Begriffen vermieden werden.

Zum Beispiel:

  • Ich arbeite mich schnell in neue Themengebiete ein, dadurch konnte ich in meiner alten Firma mit meinem Team in kurzer Zeit das Ziel erreichen.
  • Ich stelle mich gerne neuen Herausforderungen, weswegen mir auch in der alten Firma die Möglichkeit für einen Abteilungswechsel angeboten wurde.

Zusammengefasst

Die Fragen, vor den viele Menschen Angst haben, sind in der Wirklichkeit keine bösen Fallen oder ähnliches. Sie sind für den Personaler nur eine Möglichkeit, indirekt herauszufinden, welcher Mensch da gerade vor ihm sitzt. Es bewährt sich also immer noch ehrlich zu bleiben. Dabei können die Schwächen etwas gemildert und die Stärken auch direkt belegt werden.

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