Ob auf Messen, im Arbeitsalltag oder als Kundengeschenk: Ein einheitliches und attraktives Textilbranding sorgt für Wiedererkennung und stärkt das Unternehmensimage. Besonders bewährt hat sich dabei der Siebdruck als bevorzugte Technik der Wahl. Ein langlebiges und vielseitiges Druckverfahren, das seit Jahrhunderten erfolgreich in der Textilveredelung eingesetzt wird. Fachbetriebe wie die Siebdruckerei made for brands aus Berlin führen die handwerkliche Tradition mit moderner Technik fort, indem sie Unternehmen rund um ihre personalisierte Kleidung unterstützten. Vom Logo über Schriftzüge bis hin zu Illustrationen eröffnen sich zahlreiche Möglichkeiten, das eigene Corporate Design auf hochwertigen Textilien zu verewigen.
Inhaltsverzeichnis
Eine kurze Geschichte des Druckverfahrens
Der Ursprung des Siebdrucks lässt sich bis ins alte China zurückverfolgen, wo bereits erste Formen des Schablonendrucks mit Seidengaze eingesetzt wurden. Auch in Japan wurde diese Färbetechnik genutzt, insbesondere für künstlerische Anwendungen. Die sogenannten „Katagami-Schablonen“ erzeugten ein wiederholtes Muster, um traditionelle Textilien wie Kimonos ganzflächig zu bedrucken.
In Europa fand das Verfahren erst im 19. Jahrhundert Verbreitung und wurde kontinuierlich weiterentwickelt. Die moderne Form des Siebdrucks, wie wir sie heute kennen, etablierte sich im 20. Jahrhundert. Besonders die Einführung von Fotoemulsionen um 1930 ermöglichte es, komplexe Motive präzise zu übertragen. Ein technischer Meilenstein, der diese Form des Textildrucks für Werbung, Mode und Kunst öffnete.
Das Grundprinzip ist dabei erhalten geblieben: Nur dort, wo das Motiv sichtbar sein soll, ist das Sieb durchlässig. Die Farbe wird mit einer Rakel über das Sieb gestrichen und direkt auf das Textil gedrückt. Für jede Motivfarbe wird ein eigenes Sieb angefertigt, wodurch sich der Siebdruck besonders für mehrfarbige und detailreiche Designs eignet. Nach dem Auftragen wird die Farbe durch Hitze fixiert, damit sie dauerhaft haltbar und waschbeständig ist.
Besonderheiten gegenüber anderen Techniken im Textildruck
Im Vergleich zu anderen Drucktechniken bietet der Siebdruck besondere Vorteile bei Motiven mit kräftigen Farben und seiner Wirtschaftlichkeit bei größeren Auflagen. Die anfänglichen Rüstkosten, wie die Erstellung der Siebe, verteilen sich bei einer hohen Stückzahl und senken somit die Einzelstückkosten. Eine Besonderheit ist, dass auch Spezialfarben eingesetzt werden können, beispielsweise für Metallic- oder Neon-Effekte.
Der Digitaldruck hingegen eignet sich hervorragend für fotorealistische Motive mit feinen Farbverläufen. Dafür müssen keine speziellen Druckformen erstellt werden, was ihn besonders flexibel bei kleineren Auflagen macht. Geht es um eine besonders hohe Deckkraft und scharfe Konturen, bietet sich ein Flexdruck für Motive mit einer oder wenigen Farben an. Der Flockdruck hat ähnliche Eigenschaften, unterscheidet sich jedoch durch seine samtige Haptik. Je nach Motiv, Auflage, Material und Einsatzbereich hat jedes Textildruckverfahren seine eigenen Stärken. Um die richtige Wahl beim Bedrucken von Textilien zu treffen, beraten die Fachkräfte von made in Berlin ihre Kunden daher immer individuell.
Umsetzung direkt auf das Textil oder als Transferdruck
Ein weiterer Vorteil des Siebdrucks ist seine Vielseitigkeit in der Anwendung. Das Motiv kann direkt auf das Textil gedruckt werden; ideal für große Serienproduktionen, bei denen ein gleichbleibender Druck auf T-Shirts, Hoodies oder Arbeitskleidung gewünscht ist. Alternativ kann das Design zuerst als Transferdruck auf eine spezielle Transferfolie aufgebracht werden. Diese wird später mittels Hitze und Druck auf das Textil übertragen. Auf diese Weise können die Textildrucke auf Vorrat produziert und bei Bedarf auf unterschiedlichen Textilien angewandt werden. Der Siebtransferdruck kommt auch bei schwierigen Druckpositionen auf dem Textil zum Einsatz, die mit einem klassischen Direktdruck nicht erreichbar sind.
Umweltfreundlicher Siebdruck mit GOTS-zertifizierter Farbe
Nachhaltigkeit ist ein wichtiges Thema, das auch vor dem Textilbranding keinen Halt macht. So nutzen Unternehmen verschiedene Wege, um ein Zeichen für umweltbewusstes Handeln zu setzen. GOTS-zertifizierte Betriebe wie made for brands in Berlin bieten daher auch einen nachhaltigen Siebdruck für Textilien an (https://www.madeforbrands.de/siebdruck/).
Dabei kommen nur Farben zum Einsatz, die den Vorgaben des Global Organic Textile Standards entsprechen. Bedeutet: Sie sind frei von schädlichen Chemikalien und Schwermetallen, wodurch sie für Mensch und Umwelt unbedenklich sind. Gleichzeitig wird die Produktion der Farben hinsichtlich sozialer und arbeitsrechtlicher Kriterien überwacht.
Gut zu wissen: Möchte man GOTS-zertifizierte Textilien bedrucken lassen, muss die Drucktechnik die Anforderungen ebenso erfüllen, damit das Siegel seine Gültigkeit nach der Veredelung behält. Geht es um die Auswahl nachhaltiger Kleidungsstücke und Accessoires, hält die Berliner Textildruckerei made ein breit gefächertes Sortiment für alle Einsatzzwecke bereit.
Anwendungsbereiche gebrandeter Kleidung für Unternehmen
Erfolgreiches Marketing geht über Werbeanzeigen hinaus. Eines der wichtigsten Ziele ist, der Marke ein Profil zu geben, sie mit Werten zu untermauern und im Gedächtnis der Zielgruppe zu verankern. Dies geschieht aus einem Zusammenspiel mehrerer Kommunikationsmittel. So sind einheitlich bedruckte Textilien ein unterstützendes Instrument, um die positive Wahrnehmung einer Marke zu fördern.
- Professionalität: Veredelte Kleidung vermittelt Seriosität und Kompetenz
- Sichtbarkeit: Mitarbeiter werden schnell als Ansprechpartner erkannt
- Branding: Abgerundetes Markenerlebnis durch Kleidung im Corporate Design
- Reichweite: Zusätzliche Kommunikationsfläche für Markenbotschaften
- Erinnerung: Erhöhte Kontakte mit der Marke festigen die Wiedererkennung
- Teambildung: Einheitlicher Auftritt stärkt Zusammenhalt und Zugehörigkeit
Sei es im Handwerk, der Gastronomie oder im Einzelhandel: Der primäre Zweck von Arbeitskleidung ist, Mitarbeiter in ihrem Beruf zu unterstützten. Abseits praktischer Anforderungen an die Textilien trägt eine Veredelung mit einem Textildruck, einer Stickerei oder anderen Veredelungstechniken zu den oben genannten Vorteilen bei.
Auch als persönliche Kundengeschenke entfalten bedruckte Textilien ihre Wirkung: Praktisch, wiederverwendbar und mit hohem Erinnerungswert bleiben sie lange im Alltag präsent. Bei internen Anlässen wie Team-Events, Workshops oder Firmenjubiläen fördert einheitlich gestaltete Kleidung das Wir-Gefühl. Nicht zuletzt nutzen viele Unternehmen personalisierte Textilien dazu, um neue Einnahmequellen durch Merchandise zu erschließen – ob dauerhaft im eigenen Online-Shop, dem Ladengeschäft oder als Teil von limitierten Kollektionen.