Bitcoin – das Zahlungsmittel der Zukunft

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Bitcoin steht förmlich hoch im Kurs: Auch in Deutschland benutzen immer mehr Menschen die Kryptowährung. Eine Zeit lang galt die “Internet-Währung” als das perfekte Medium, um unbehelligt illegalen Aktivitäten nachgehen zu können – dementsprechend groß war auch das Aufsehen in den Medien, das Bitcoin & Co. regelmäßig erregten.

Ende 2017 stieg der Wert von Bitcoin rasant, und somit auch das Interesse an der Kryptowährung. Laut einer von smava veröffentlichten Umfrage zahlen heute 1,7% aller Deutschen bereits mit Kryptowährungen. Auch die Anzahl der Kryptoautomaten, an denen man Bitcoins kaufen oder gegen Geld eintauschen kann, steigt stetig. Vor allem in Österreich konnte man 2017 einen rapiden Anstieg in der Zahl von Kryptoautomaten zu verzeichnen: Gab es bis dahin lediglich 15 Automaten, liegt deren Zahl jetzt bei 96.

Das Blockchain-Prinzip liegt nicht nur Bitcoin zugrunde, sondern bildet auch die Basis für andere Kryptowährungen wie Ethereum oder Monero.

Wie funktioniert Bitcoin eigentlich?

Wenn ein User eine Transaktion mit Bitcoin tätigen möchte, muss er sich dafür zuerst ein Wallet, eine virtuelle Geldbörse, zulegen. Das Wallet generiert eine Bitcoin-Adresse, die – ähnlich wie die Daten eines Bankkontos – zum Verschicken und Erhalten von Bitcoins benutzt werden kann.

Das gesamte Bitcoin-Netzwerk beruht auf der sogenannten Blockchain, einem öffentlichen Buchungssystem, wo sämtliche Bitcoin-Transaktionen festgehalten werden. Die Blockchain besteht aus erweiterbaren Datenblöcken, die kryptographisch miteinander verkettet sind. Kryptographische Berechnungen sorgen dafür, dass Transaktionen sicher und schnell abgewickelt werden und kein Zugriff auf fremde Wallets besteht.

In der Blockchain werden regelmäßig neue Blöcke generiert. Dieser energieintensive Prozess nennt sich Mining. Wenn neue Blöcke erschaffen werden, kann es dazu kommen, dass gleichzeitig mehrere Nodes gültige Blöcke erschaffen. Nodes sind Systemknotenpunkte, die für die Transaktionsverteilung verantwortlich sind. In der Regel wird von den Teilnehmern des Bitcoin-Netzwerkes der erste der empfangenen neuen Blöcke angenommen. Werden mehrere Blöcke gleichzeitig angenommen, spricht man von einem Fork – einer Verzweigung. Die einzelnen Zweige werden mit eigenen Blöcken weitergeführt, bis sich schlussendlich der längere Fork durchsetzt.

Das Blockchain-System liegt nicht nur Bitcoin zugrunde, sondern bildet auch die Basis für andere Kryptowährungen wie Ethereum und Monero.

Kryptowährungen – ja oder nein?

In Deutschland kaufen laut Umfrage mehr als die Hälfte aller Bitcoin-User die Kryptowährung in erster Linie aus Neugier. Dabei können sich immer mehr Deutsche vorstellen, in Zukunft vom Internet-Geld Gebrauch zu machen. Viele Befragte sehen in Kryptowährungen auch eine gute Möglichkeit zum Investieren.

Bildquelle via https://www.pexels.com/de/foto/austausch-bank-bitcoin-business-730567/

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9 Antworten

  1. Lothar sagt:

    Ich habe zurzeit 0,04 Bitcoin bei Coinbase.

    Wie viel Bitcoins habt ihr? 

     

    Grüße Lothar 

  2. Julian sagt:

    Hab glaube auch 0,02 Bitcoins aber ist halt wirklich einfach nur als anlage gedacht. In zukunft sind einige altcoins interessant denke ich. IOTA ist zum Beispiel ein sehr interessanter coin. Hatte sogar schon was mit Bosch und BMW am laufen soweit ich weiß.

  3. Andreas sagt:

    Hi Alexander,

    gut verständlich erklärt! Es soll Kryptowährungen geben, die eigentlich viel besser sind als Bitcon, wurde mir von einem Experten erklärt.  Seltsamerweise hört man von denen nie etwas. Hast du Ahnung davon, Infos dazu?

    • Alexander Liebrecht sagt:

      Hi Andreas,
      Danke fürs Feedback. Dann gehe ich schon davon aus, dass dir dein Experte alles erklärt hat oder 🙂 Ich muss bei Kryptowährungen passen und befasse mich damit nicht. Der Artikel stammt nicht von mir, sondern meinem Autor. Für mich zählt weiterhin nur Bares und das was ich in der Brieftasche habe oder auf der Bank. Nur das zählt für mich.

  4. Timo sagt:

    Ich bin ja stark für bargeldloses bezahlen, aber definitiv nicht mit Bitcoins. Wie soll das denn mit den schwankenden Kursen funktionieren? 

  5. Peter sagt:

    Vielen Dank für den umfangreichen Artikel. Ich selber beschäftige mich zurzeit auch sehr intensiv mit dem Thema Bitcoints und Kryptowährungen. Bislang habe ich noch nicht investiert aber voraussichtlich werde ich das tun. Ich versuche mir erstmal eine gute Wissensgrundlage zu schaffen 😉

    Gruß 

    Peter

  6. Pilar sagt:

    Danke vielmals für den gründlich angefertigten Text. Ich werde wohl nicht investieren, aber einen anderen Aspekt finde ich viel interessanter: wie das wohl das Finanzwesen und die Zahlungen verändern wird. Das alles hat bestimmt eine Auswirkung auf Interaktion, Vertrauen und Business an sich…

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