Beste Geschicklichkeitsspiele – Poker, Schach und Co.

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Bei Strategie- und Geschicklichkeitsspielen kann man prinzipiell in jeder Spielsituation das Ergebnis aller Spieler ausrechnen.

Strategie- und Geschicklichkeitsspiele erfordern von den Spielern, das ein möglichst den gesamten Spielverlauf umfassender Ablauf entwickelt wird. Anders als bei reinen Taktik-Spielen geht es nicht nur darum, den vorangegangenen Spielzug oder den nachfolgenden Spielzug gut zu überlegen, sondern sich von Anfang an mehrere Spielzüge auszurechnen.

Das in Europa bekannteste Strategiespiel ist das Brettspiel „Schach“. Andere traditionelle Spiele sind „Dame“, „Mancala“ und „Go“. Auch „Poker“ wird seit einiger Zeit nicht mehr nur als reines Glücksspiel betrachtet, denn diverse Studien belegen, dass strategisches Denken und psychologische Komponenten beim Poker ebenso eine wichtige Rolle spielen.

Poker: Mehr als nur ein reines Glücksspiel

Poker ist ein weltweit beliebtes Kartenspiel, welches normalerweise mit 52 Pokerkarten gespielt wird und bei dem mit Hilfe von 5 Karten eine „Hand“ gebildet wird.

Die Spieler setzen ohne Wissen um das „Blatt“ des Gegners einen unterschiedlich hohen und mehr oder weniger wertvollen Einsatz auf die Gewinnchancen der eigenen Hand. Die von den Spielern eingesetzten Spielmarken oder Chips eines Spieles fallen schließlich dem Spieler mit der stärksten Hand zu.

Auf diese Weise wird die Möglichkeit entwickelt, durch „Bluffen“ auch mit schwachen Karten zu gewinnen. Das Ziel beim Pokerspiel ist, möglichst viele Chips, Spielmarken oder auch Geld von anderen Spielern zu gewinnen.

In der heutigen Zeit wird Poker hauptsächlich online im Internet gespielt. Für die Spieler sind die Regeln zum Poker lernen sehr einfach verständlich, weil die Software der meisten Online Casinos die Spieler unterstützt und ihnen zum Beispiel angibt, welcher Spieler als nächstes setzen muss.

 Schach: Das bekannteste Strategiespiel

Schach ist ein strategisches Brettspiel, bei dem 2 Spieler abwechselnd Spielfiguren auf einem Spielbrett bewegen. Das Ziel beim Schachspiel ist, den Gegner „schachmatt“ zu setzen, was bedeutet seine Spielfigur „König“ unabwendbar anzugreifen.

Das Schachspiel wird auf einem quadratisch geformten Spielbrett gespielt. Das Brett ist in 8×8 abwechselnd schwarze und weiße quadratische Felder eingeteilt. So werden jeweils 16 schwarze und weiße Figuren gezogen, von denen normalerweise ein großer Teil nach und nach angegriffen und einbezogen wird.

Das Schachspiel ist eines der komplexesten Brettspiele überhaupt. Die Zahl der möglichen Stellungen wird auf über 10 hoch 43 geschätzt. Bereits nach zwei Zügen können über 72.084 verschiedene Spielstellungen entstehen.

 

 

Dame: Beliebtes strategisches Brettspiel

Dame ist, genau wie Schach, ein strategisches Brettspiel für 2 Spieler. Es zählt zu den Spielen bei denen Spielstrategien ermöglicht werden, deren Erfolg nicht vom Zufall abhängig ist.

Dame wird ebenfalls auf einem quadratisch geformten Spielbrett mit abwechselnd weißen und schwarzen Feldern gespielt.

Als Spielfiguren fungieren runde, flache Spielsteine, schwarze für einen Spieler und weiße für den anderen Spieler. Die Figuren sind normalerweise aus Holzmaterial oder Kunststoff hergestellt. Auf dem Spielbrett besitzt jeder Spieler insgesamt 12 Steine.

Dame wird nur auf den dunklen Feldern gespielt. Die Spielsteine ziehen ein Feld in diagonaler Richtung, aber nur vorwärts. Die anders farbigen Steine müssen übersprungen und dadurch geschlagen werden. Voraussetzung ist, dass das direkt angrenzende, dahinter liegende Spielfeld frei ist. Auf diese Feld muss nämlich dann gezogen werden.

Ein Sprung kann dann fortgesetzt werden, wenn das anvisierte Zielfeld eines Sprunges auf ein Spielfeld führt, von dem aus ein weiterer Spielstein übersprungen werden kann. Alle übersprungenen Spielsteine werden vom Spielbrett genommen. Man darf nicht über eigene Steine springen.

 Mikado: Das älteste Geschicklichkeitsspiel

Bei Mikado handelt es sich um ein äußerst beliebtes Geschicklichkeitsspiel, welches in Mitteleuropa entstand. Angeblich sollen schon die Römer Mikado gespielt haben. Der Name „Mikado“ kommt allerdings aus dem Japanischen, was darauf deuten lässt, dass das Spiel möglicherweise von ostasiatischen Orakel-Techniken Inspiration gefunden hat.

Mikado wird mit mehreren bunten Holzstäbchen gespielt. Das wichtigste, mit dem höchsten Spielwert versehene Stäbchen wird Mikado genannt. Das übliche Mikadospiel besteht aus insgesamt 41 Holzstäben, die eine Länge von circa 18 Zentimetern und eine Dicke von 3 Millimetern besitzen. Die Enden der Holzstäbe sind wie Schaschlikspieße zugespitzt.

Die Holzstäbe sollten, für einen reibungslosen Spielablauf, absolut gerade und gleich dick sein. Die Holzstäbe haben unterschiedlich farbige Kennzeichen, die verschiedenen Werten entsprechen.

Ziel beim Mikado ist es die auf einer ebenen Fläche willkürlich zerstreuten Stäbe, die meistens auf einem Haufen aufeinander liegen, mit feinmotorischer Geschicklichkeit herauszubewegen, wobei kein anderes Stäbchen auch nur im Ansatz berührt werden oder wackeln darf.

 

Bildquelle des Beitragsbildes via https://pixabay.com/de/schach-k%C3%B6nig-schachfiguren-2727443/

 

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7 Antworten

  1. Sunny sagt:

    Und am 9. November beginnt die Schach Weltmeisterschaft zwischen dem amtierenden Weltmeister Magnus Carlsen und Fabiano Caruana in London. Das wird wieder sehr spannend! 

  2. Andree sagt:

    Mikado ist das älteste Geschicklichkeitsspiel? War mir nicht bewusst. Aber wie kann man hier Strategie und Taktik miteinfließen lassen?

    Backgammon fehlt mir außerdem in der Auflistung. Natürlich viel Glück durch's Würfeln, aber trotzdem auch Glück, das man irgendwo taktieren oder beeinflussen kann.

    LG, Andree

  3. Niels sagt:

    Oh wow, welch ein Blick in die Vergangenheit.

    Ich habe damals mit meinem Vater und der Familie wirklich oft Dame gespielt, mittlerweile habe ich solch ein Brett schon bestimmt 10 Jahre nicht mehr gesehen. 

     

    Schöne Erinnerung, Danke!

    Gruß,

    Niels

  4. Andreas sagt:

    Interessanter Artikel. Das Thema ist Poker ein Glücksspiel, geistert ja schon seit Jahren im Internet herum, Langfristig ist es sicherlich kein Glücksspiel und meiner Meinung nach mit Schach zu vergleichen, den der bessere Spieler gewinnt langfristig und es entscheidet nicht nur Pech und Glück. Aber die Meinungen gehen da auseinander. Beim Schach kann man halt alles selbst beeinflussen und beim Poker nicht.

     

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