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Internetauftritt für Unternehmen aus der Baubranche: notwendig oder überflüssig?

Es ist nicht nötig, um den heißen Brei herumzureden. Eine Webseite ist essentiell für jedes Unternehmen. Da macht die Baubranche keinen Unterschied. Die zwei wichtigsten Gründe dafür sind:

I. Die nachfolgenden Kunden, ob im B2B oder B2C Bereich sind mit der Digitalisierung absolut vertraut und nutzen sie selbstverständlich.

II. Niemand schaut mehr in den Gelben Seiten nach, wenn ein Umzug in eine andere Stadt stattfindet, hilft keine Mund-zu-Mund-Propaganda. Menschen suchen Branche und Stadt über die Google-Suchleiste.

Wer mit seinem Unternehmen nicht unter diesen zwei einfachen Suchbegriffen auf Seite eins bei Google erscheint, verliert sehr viele potentielle Kunden. Doch was für eine Webseite ist für Bauunternehmen angemessen? Wie sollte sie gestaltet sein? Dazu gibt es einen kleinen Überblick aus der Best Practise. Hier ist schon einmal ein gelungenes Beispiel: NAPA Construction & Service GmbH.

Bausektor interessant im Internet gestalten

Die Kunden erwarten eine schnelle Übersicht über die Leistungen der Firma. Dazu sind Erklärungen hilfreich, was unter den Fachbegriffen verstanden wird. Beispielsweise weiß nicht jeder, wie die Metallabdeckung auf dem Dach für den Kaminabzug heißt und dass das kein Dachdecker macht. Hier ist unbedingt Suchmaschinenoptimierung (SEO) gefragt.

Tipp: Setzten Sie sich mit Ihren Mitarbeitern zusammen und sammeln Sie alle Fragen und Begriffsschwierigkeiten, die Ihren Leuten mit Kunden aufgefallen sind. Weiter helfen Keyword Search Programme im Internet.

Kunden wünschen sich Preise, doch die sind selten zu nennen, deshalb erlauben Sie eine einfache Kontaktanfrage über ein Formular. Je weniger Daten sie fordern, desto niedriger ist die Schwelle, eine Anfrage zu starten.

Inhalt

Neben den Fakten zu Leistung und Preisen gehören unbedingt Beispiele für erstellte Arbeiten auf die Internetseite. Zeigen Sie aber nicht nur Prestigeaufträge, sondern auch alltägliche Arbieten. Hier müssen die Beispiele die Anforderungen der durchschnittlichen Klientel widerspiegeln.

Ein Glossar auf Ihrem Baufachgebiet macht Sie (auch für Google) zu einem sinnvollen Nachschlagewerk und positioniert Sie als Experte. Neuigkeiten aus Ihrem Sektor tragen ebenfalls dazu bei, dass Sie stets als Aktuell und modern sowie sattelfest auf Ihrem Gebiet erscheinen. Ein traditionelles Handwerksunternehmen könnte eventuell auch eine historische Sparte aufmachen und unterhaltend-informativ über die Zunft in der Geschichte berichten.

Kurz: Mit dem Mehrwert unterstreichen Sie die Werte, für die Sie stehen und sprechen damit Ihre Zielkundschaft an.

Eine Anfahrts-Map sowie Impressum, Datenschutzerklärung und AGB´s sollten selbstverständlich sein. Genauso wie eine zeitlose (dennoch aktualisieren) Über-Uns Seite.

Tipp: Bilder von Ihren Mitarbeitern und eine kurze Vorstellung machen sich gerade bei kleineren Betrieben sehr gut.

Aussehen und technische Anforderungen

Optisch sollte das Design sehr simple gehalten sein. Immer weniger Menschen sind auf dem Desktop im Internet unterwegs – vielmehr wird von mobilen Geräten aus gesurft. Eine kurze Ladezeit ist wahnsinnig wichtig, ab einer längeren Ladezeit von über 2 Sekunden springen mehr als 50 % der potentiellen Besucher ab.

Die Farben Ihrer Firma sollten klar zu erkennen sein. Arbeiten Sie mit Farben, die zu Ihren werten passen. Rot steht für Tatenkraft und Energie und passt damit besonders gut in die Baubranche. Genauso wie blau, welches in erster Linie für Verlässlichkeit steht. Orange wirkt sympathisch und anregend.

Wählen Sie nur relevante Bilder aus. Lassen Sie zwischen den Zeilen einen etwas größeren Abstand und nehmen Sie eine einfache Schrift.

Ganz wichtig: Erlauben Sie dem Kunden jederzeit oben auf der Seite in das Menü zu kommen – auch beim Smartphone. Responsive Design heißt das Zauberwort.

Schauen Sie sich noch einmal mit Ihrem neuen Wissen die oben genannte Seite an, dann haben Sie ein praktisches Beispiel an der Hand, von dem aus Sie Ihren eigenen Internetauftritt planen können. Keine Ahnung, wie Sie das alles umsetzten wollen? Malen Sie ruhig erst einmal auf Papier. Später kann eine Agentur daraus mit Ihnen ein Lastenheft erarbeiten und Ihre Ideen Wirklichkeit werden lassen.

Artikel by Markus

Bildquelle Pixabay.com >> https://pixabay.com/de/photos/web-design-laptop-html-design-2038872/

37j, Blogger, Webmaster, Betreiber von Foren, Wikis, Projektverwaltungsprojekten mit JIRA, Bitbucket, Confluence, OpenProject, Phabricator und Gitlab Server. Ich finde einen grossen Gefallen an der gegenseitigen Vernetzung und dem Netzwerken mit den zahlreichen BloggerInnen. Ich mache bei Blogparaden mit, promote diese und halte meine Stammleserschaft auf dem Laufenden. Dieses Internetblogger.de-Blog stellt eine Kombination aus Blog und CMS-Shop dar. Im Shop findest du einige CMS-Produkte, die du bestellen kannst.

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Kontakt:
Alexander Liebrecht Internet Services
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Comments (3)

  • Es sehe es genauso wie du. Eine Webseite ist essentiell für jedes Unternehmen. Leider muss ich gerade in der Baubranche jedoch feststellen, das ein Großteil der Unternehmen noch immer keine eigene Webpräsenz hat. Dies ist mir bei Recherchen zu einem eigenen Bauvorhaben im letzten Jahr besonders stark aufgefallen. Ich habe dabei viele Freunde und Bekannte die ebenfalls ein Eigenheim besitzen nach Bauträgern, Trockenbauer etc. gefragt. Bei Internet-Recherchen hat sich dann gezeigt das die meisten der Unternehmen keine eigene Webseite haben. Über die Google-Suche war oftmals so gut wie gar nichts über die Firmen herauszufinden ausser Einträge im Handelsregister. Das hat mich doch sehr verwundert. Zumal der Großteil dieser Firmen einen sehr guten Ruf genießt. Offenbar hat man genug Aufträge und hält es daher nicht für notwendig, sich auf die Digitalisierung einzulassen. Dabei bieten sich insbesondere im Internet viele neue Möglichkeiten. Ich glaube das viele Unternehmen der Baubranche die mögliche skalierung durch eine Digitalisierung überhaupt nicht auf dem Schirm haben. 

    Die meisten Unternehmen der Baubranche halten eine eigene Webseite anscheinend nicht für notwendig und aufgrund einer guten Auftragslage (welche auch it dem aktuellen Bauboom zusammenhängt) für überflüssig. Gemäß dem Motto: Das Geschäft läuft doch, warum also tausende Euros für eine Webseite ausgeben? 

    Das enorme Potenzial was hinter der ganzen Sache steckt, sehen die Herren der Branche einfach deswegen nicht, weil sie mit der Thematik schlichtweg nicht vertraut sind.

    Antworten
  • Guten Morgen,

    ich halte es wichtig, dass auch  Unternehmen der Baubranche im www vertreten sind. Die Kundenneugewinnung scheint im Zeitalter des Fachkräftemangels vielleicht nicht mehr so wichtig zu sein. Aber Referenzen und Vertrauen sind auch heute sehr wichtig in Branchen, wo es einige schwarze Schafe gibt. Somit sollte heute vielleicht der Schwerpunkt dieser Seiten sein: Referenzen, Geschichte, Ausbildung/ Weiterbildung etc.

    Weiterhin sind die Seiten auch geeignet neues Personal zu finden.

     

    viele Grüsse

    Antworten
  • Du hast mir so aus der Seele gesprochen

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