Was genau versteht man unter einem CMS (Content Management System) und welche Arten gibt es?

Was genau versteht man unter einem CMS (Content Management System) und welche Arten gibt es?

Immer mehr Menschen bauen sich Ihre Webseite selber und pflegen Texte und Fotos regelmäßig ein. Damit diese Seiten professionell und ansprechend aussehen, werden sogenannte Content Management Systeme benutzt. Ein CMS hilft dem Nutzer dabei, den Inhalt (englisch content) zu verwalten und zu veröffentlichen.

Da die Nachfrage überaus groß ist, gibt es eine Unmenge an CMS Systemen(2000 CMS weltweit) zu ganz unterschiedlichen Preisen. Allerdings sind nicht alle davon für Laien zu empfehlen, andere wiederum können relativ kostspielig sein. Hier finden Sie einen schnellen Überblick über die besten CMS und Applikationen, die Ihnen beim Aufbau Ihrer Webseite helfen können. Auch aktuelle Microsoft Technologie kann Ihnen beim Gestalten von Webseiten hilfreich sein.

Welche CMS gibt es?

Wer sich heute im Internet auf die Suche nach einem Content Management System macht, hat anschließend die Qual der Wahl. Es gibt CMS für ganz unterschiedliche Zwecke und Inhalte sowie Anbieter, bei denen man fertige Webseitenbaukästen nach den eigenen Vorstellungen füllen kann. Je nachdem welches System oder welches Design man nutzt, hat das CMS einen unterschiedlichen Preis.

Sicher haben auch Sie schon von führenden CMS Systemen wie WordPress, Joomla oder Typo3 gehört. Zusätzlich gibt es Anbieter wie webnode, oder auch den Domain und E-Mailprovider 1und1, bei denen Sie nach dem Baukastensystem von der einfachen Präsentations-Webseite bis zum ausführlichen Onlineshop alles finden, was Sie zum Aufbau einer guten Webseite benötigen.

Tipps zur Auswahl des CMS

Um ein CMS zu finden, das Ihren Ansprüchen gerecht wird, sollten Sie sich im Vorfeld so präzise wie möglich überlegen, wie Ihre Webseite aussehen und welche Funktionen diese erfüllen soll. Eine private Webseite ist zum Beispiel wesentlich weniger aufwändig als ein Onlineshop mit Hunderten von Produkten und integriertem Bezahlsystem. Selbst für eine einfache Firmenpräsentation kann man oft ein einfaches CMS verwenden und sich so die Kosten für einen Webdesigner sparen. Mit ein wenig Einarbeitungszeit ist es auch Laien möglich, in relativ kurzer Zeit, eine ansprechende Webseite zu erstellen.

Hier eine kleine Übersichtsliste über typische Webseiteninhalte und -funktionen:

  • Text, Bild, Video und Grafiken verwalten
  • Datenbanken integrieren
  • Chat-Funktionen
  • Onlineshop
  • Bezahlmethoden verwalten
  • Blog-Funktion
  • Soziale Netzwerke integriert
  • Anzahl an Nutzern / Redakteuren
  • Suchfunktionen
  • Mehre Sprachen integriert

Schreiben Sie auf, welche Funktionen Ihre Webseite erfüllen soll und beachten Sie diese bei der Auswahl eines CMS. Anschließend sollten Sie nach einem Namen suchen, der am besten zu Ihrer Webseite passt.

Domain bestellen

Bei verschiedenen Anbietern können Sie eine Webseiten Domain, oder auch URL, bestellen. Prüfen Sie welche Domains verfügbar sind und achten Sie auf Angebotspreise. Oft gibt es hier sehr interessante Einsteigerangebote. Wenn Sie Ihre Webseite nur für den deutschen Markt erstellen möchten, sollten Sie eine .de Domain wählen. Wenn Sie international tätig sein möchten, sind andere Endungen passender, wie zum Beispiel .com oder .net.

Kostenlose Content Management Systeme

Die gute Nachricht direkt vorweg: Es gibt sehr gute CMS die für den Nutzer kostenlos sind. Absoluter Spitzenreiter ist hier WordPress mit knapp 18 Millionen Webseiten. Sie finden bei WordPress einfache Webseitenvorlagen, die Sie kostenlos benutzen können. Aber auch aufwändigere Designs mit tollen Zusatzfunktionen sind hier absolut bezahlbar.

Auch Joomla und Typo 3 bieten kostenlose Vorlagen, liegen aber im Vergleich deutlich hinter den WordPress Nutzerzahlen. Am besten schauen Sie sich alle drei Modelle einmal an, um entscheiden zu können, welches am besten zu Ihrem Webseitenkonzept passt.

Kostenpflichtige CMS

Viele Anbieter von Domainregistrierung oder Serverplatz bieten fertige Webseitenlösungen, die Sie gegen eine feste Gebühr benutzen können. Praktisch ist dabei, dass die Vorlagen sehr einfach zu bedienen sind. Wer sich längere Einarbeitungszeiten ersparen möchte, sollte sich entsprechende Angebote von z.B. webnode oder 1und1 einmal anschauen. Mit den kostenpflichtigen Systemen können Sie Ihre Webseite oft schon nach wenigen Tagen online stellen.

Artikel by Tom

Bildquelle via https://pixabay.com/de/vorlage-layout-webseite-blog-1599665/

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4 Comments
  1. Schau dir mal GRAV für kleine CMS Projekte an, ein Flatfile cms. Das schnellste cms das ich kenne

    1. Hi Manuel, sorry, aber GRAV überzeugt mich nicht. Da hast du beim Bloggen einen Markdown-Editor ohne Browserrechtschreibprüfung. Wie soll man dann produktiv arbeiten. Das funktioniert nicht, daher habe ich mich von diesem Flat File CMS schnell trennen müssen. Man kann lieber Mecha oder Yellow nutzen. Beide klasse Flat File CMS.

  2. Hi, ganz schön geschrieben. Jedoch fehlt mir ein bischen die direkte Empfehlung von einem CMS. ICh muss sagen, dass die Vorteile von WordPress – einfache Bedienbarkeit, sowie viele kostenlose Addons überzeugen.

    1. Frage mich, wenn du eine solche Empfehlung suchst. WP CMS ist bei Weitem nicht das einzige CMS zum Erstellen genialer und professioneller Webseiten. Bolt, Mecha, Joomla, Drupal 8, sie taugen alle etwas, aber dennoch hängt die CMS-Wahl direkt mit dem eigentlichen Einsatzzweck eines Admins sehr eng zusammen. Da hilft bei dir das CMS xyz und beim anderen Admin ein anderes CMS, vielleicht mit Shop-Funktion. WooCommerce lässt zwecks Design zu wünschen übrig und du kannst es nicht mit Prestashop oder einer anderen vollwertigen Shop-Software vergleichen. Daher sage ich immer und das nach mehr als 6 Jahren CMS-Erfahrungen, dass die CMS-Wahl vom Einsatzzweck abhängig ist.

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