Schnelle Bloggrafiken - auch für Nicht-Grafiker

Schnelle Bloggrafiken - auch für Nicht-Grafiker

Sind wir mal ehrlich: Beständigkeit und Kontinuität zählen zu den größten Schwierigkeiten im Alltag eines Bloggers.

Zunächst braucht man ständig gute Postideen. Schließlich will man ja Artikel schreiben die zur eigenen Leserschaft passen und zugleich unterhaltsam und informativ sind.

Je nach Komplexität des Themas braucht man etwas Zeit für Recherche und zu guter Letzt will der Artikel natürlich auch noch geschrieben und veröffentlicht werden.

Und ist es damit dann getan?

In Zeiten von Instagram und Co ist der Vormarsch von Bild-, und Videoinhalten unaufhaltsam. Täglich kämpfen mehr und mehr Inhalte um die Aufmerksamkeit der User.

Griffige Thumbnails und attraktive Blogbilder sind eine gute Möglichkeit genau das zu erreichen: Aufmerksamkeit. Da das Gehirn Bildinformationen um ein Vielfaches schneller verarbeitet als Textinformationen ist es also nicht verwunderlich, dass wir Zeitungen, unseren YouTube Feed und auch Blogs nach Bildern oder großen Überschriften abscannen.

Die Vorteile und Auswirkungen von individuellen Artikelbildern in Bezug auf SEO sind ebenfalls bekannt und nicht zu unterschätzen.

Okay, Bilder sind also super, soviel ist klar. Du bist aber zeitlich sowieso schon am Limit und deine Photoshop Fähigkeiten lassen zu wünschen übrig? Alles klein Problem. Wir zeigen dir 3 verschiedene Wege wie du mit wenig Zeit, Aufwand und Budget zu aussagekräftigen Bildern kommst.

Canva -Typografie nach Vorlage

Canva ist ein webbasiertes Tool welches dich im Handumdrehen Bilder für Artikel und Social Media erstellen lässt.

Die passenden Bildformate von sämtlichen Social Media Portalen sind bereits hinterlegt. Man wählt einfach aus wofür man eine Grafik erstellen möchte und kann anschließend aus einer großen Palette von Vorlagen wählen. Hier ist wirklich für jeden etwas dabei: Vom seriösem Business Template über Vorlagen für Foodblogger bis hin zur Infografik für den SEO-Blog.

mtliche Texte, Icons und Hintergrundbilder können getauscht und angepasst werden. So entstehen ohne großen Aufwand professionelle Bilder.

Man muss sich zwar mit seiner Mailadresse anmelden aber dafür ist die Nutzung kostenfrei. Lediglich einige Premium-Vorlagenkosten etwas. Ich selbst bin aber mit der Gratis-Auswahl mehr als zufrieden.

Einfach selbst fotografieren

Fotografieren ist ja schön und gut aber einfach? Ja, das geht.

Selbst wenn man keine professionelle Kamera zur Hand hat lassen sich heutzutage mit einem Smartphone grandiose Bilder machen. Immerhin ist das iPhone mittlerweile die meistverkaufte Kamera der Welt.

bessere-blog-grafiken-internetblogger-de
Wege zur besseren Blog-Grafiken

Schwierig wird es jedoch wenn es um den Bildinhalt geht, oder?

Keine Sorge, denn auch hier muss man nicht für jeden einzelnen Artikel das Rad immer wieder neu erfinden. Viele Blogger haben eine kleine Fotoeckewelche sie sich für diesen Zweck eingerichtet haben. Sozusagen ein kleines Artikelbild-Studioauf dem Schreibtisch.

In das fertige Szenario legt man dann einfach einen Gegenstand der zum aktuellen Thema passt und schon kann man ohne großen Aufwand ein Blogbild knipsen. Eine weitere Möglichkeit ist zum Beispiel das in Szene setzen des Laptops, auf welchem man eine Artikelvorschau sieht. Oder wie in diesem Artikel eben ein erwähntes Tool sozusagen ein künstlerischer Screenshot.

Mehr Inspiration für kreative Bildideen sowie Tipps und Tricks zum Thema einfach fotografieren lernenhttp://parkerarrow.com/richtig-fotografieren-lernen/ gibt es bei Parker Arrow. Hier findest du auch einen Artikel zu dem Social Media Hype der Flatlay Fotografie – eine Fotografieart welche auch von arrangierten Gegenständen lebt.

Kostenlose Stock Bilder

Stock Bilder. Der Klassiker unter Blogs. Sie haben Vor- und Nachteile. Zum einen muss bei vielen Stockbildern ein Verweis auf den Urheber gesetzt werden und zum anderen dürfen kostenlose Stockgrafiken oftmals nicht bearbeitet werden. Der Mehrwert für Suchmaschinen sinkt aufgrund von Dublicate Content“ natürlich auch wenn das Bild bei dir und auf 58 weiteren Blogs zu finden ist.

Die Lösung heißt in diesem Fall Creative Commons 0.

Die Person, die ein Werk mit dieser Deed verknüpft hat, hat dieses Werk in die Gemeinfreiheit – auch genannt Public Domain – entlassen, indem sie weltweit auf alle urheberrechtlichen und verwandten Schutzrechte verzichtet hat, soweit das gesetzlich möglich ist.(Zitat CreativeCommonsOrg)

Stock Bilder mit dieser Lizenz dürfen also nach Belieben verwendet werden. Hierzu zählt auch das Zuschneiden, Anpassen, Beschriften oder sonstiges Bearbeiten. Eine Plattform welche ausschließlich Bilder unter dieser Lizenz anbietet ist Pixabay (https://pixabay.com/).

Wie erstellt ihr eure Artikelbilder? Könnt ihr weitere Tools empfehlen? Freue mich auf eure Rückmeldung.

Artikel by Philipp von Parker Arrow

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24 Comments
  1. Schöner Beitrag,

    heute kommentiere ich mit meinem neu ins Leben gerufenen 100 Wörter Blog Projekt.

    Das ich nichts von kostenlosen Fotos der Stockfoto Anbieter halte habe ich ja schon öfters geschrieben. 

    Ich mache meine Bilder selber. Und Grafiken worunter ich die Infografiken verstehe mache ich mit Word.

    Grüße

    Lothar 

    1. Ja, den Beitrag von Philipp fand ich auch sehr cool und interessant. Nun ja, ich hielte mal von Shutterstock etwas, aber da ist nun Schnee von gestern und ich nutze lieber meine CMS-Screenshots und Snagit-Grafiken, so genannte Sprechblasen. Ich werde nur vielleicht eines Tages meine Snagit-Software kostenpflichtig upgraden, um neue Funktionen zu bekommen. Schauen wir mal oder…

      Ach so, dein neues Projekt also. So, so 😉 Worum geht es dort? Soll sich an die 100-Wörter-Grenze gehalten werden?

  2. Ja, es wird sich an die 100 Wörter  +/- Grenze gehalten.  Es geht eigentlich um alles und auch gar nichts 🙂

    100 Wörter kann man schnell mal schreiben und auch oft mehr damit zum Ausdruck bringen als 500 Wörter. 

    Das ist dann wie so ne Art Forum. jemand schreibt was , (werde wohl nur ich sein) andere können dann im Kommentar ihren Senf dazu geben. (werden wohl wie hier meist die Kaufen Test und sonst was Spammer sein).

    Geld wird es nicht bringen. Einfach just zum Spaß.

    Grüße

    Lothar 

    1. Ach so, na, Spass muss ein Projekt bereits im Vorfeld machen. Ansonsten wird man sich damit nur sehr schwer tun. Das ist schon so.

      Ja, leider kommentieren hier die meisten Blogger-Freunde nicht mehr. Sind auch fast nur noch CMS-Themen und du weisst es auch selbst, dass fast alle mit WP herumwerkeln. Solange ich den organischen Traffic ein bisschen habe, ist ja alles bestens 😉

      Test-Seiten-Besitzer wollen teilweise nur den Backlink haben. Das wird auch so bleiben. Aber wenn die Comments sinnvoll sind, warum nicht freischalten.

  3. Hallo Alexander,

    Fotos für Webseiten oder Bilder sind immer eine leidiges Thema bei mir, man kann für einzelne Lizenzen auch schonmal ein halbes Vermögen ausgeben. Ich habe mir daher überlegt wie man das auch günstiger haben kann. Selber fotografieren ist natürlich immer eine feine Sache, das Ganze wir aber noch besser wenn man sich auch ein wenig mit der Bearbeitung der Bilder auseinandersetzt. Ist man fit in Programmen wie Photoshop und Co. kann man sich auch die ein oder andere Grafik einfach selbst erstellen. Ich denke der Zeit-Invest lohnt sich da schon, wenn ich mir Preise von Bildern auf Fotolia etc. anschaue. 🙂

    Grüße Enrico

    1. Hi Enrico,

      ich tendiere nur noch dazu, eigene Screenshots und Bilder anzubieten. Da hätte ich nirgends mehr Ärger mit dem Urheberrecht und dergleichen.

      Stockfotos können sehr teuer werden und ich kann es unmöglich für das ganze Blog-Portfolio einkaufen. Meine Snagit-Sprechblasen dürften jedem Stammleser nun auch schon bekannt sein. Snagit-Tool kostete aber etwas. Wenn ich mal eines Tages eine neue Version kaufte, dann wird es hoffentlich noch mehr Snagit-Funktionen geben. Bis dahin bleibe ich bei den üblichen CMS-Screenshots.

      Zum Foto-Bearbeiten nehme ich noch IrfanView, um die Pics für das Web zu speichern. Sehr gut diese Funktion.

  4. Hej Alex,

    super Tipps hast Du gegeben. Fast jeder Blogger bebildert gerne seine Beiträge und manchmal verzögert sich bei mir die Veröffentlichung deswegen, weil ich noch für ein halbwegs ansprechendes Beitragsbild fotografieren muss.

    Sowohl die Anwendung Canva werde ich mir genauer anschauen, als auch die Seite von Parker Arrow.

    Grüßele Sylvi
     

    1. Hey Sylvi,
      freut mich, dass du mal wieder hier als Feedbacker bist. Ja, was wären unsere Blogs ohne die Bebilderung. Das gehört einfach zu der Struktur eines jeden Blogposts dazu.

  5. Sehr schöner informativer Beitrag.

    Als Hörspiele verkaufender Mann mache ich gerne meine Fotos selber. Das kostet nicht viel Zeit. Da ich oft mehrere Fotos auf einen Schlag mache komprimiere ich sie mit kraken.io online. Das reicht. Größe ändern vom Original-Format macht dann die Shop Software Gambio. Man kann sich wirklich glücklich schätzen, das es so ein tolles CMS gibt.

    Gruß

    Rainer

    1. Glücklich schätzen kann man sich im Grossen und Ganzen, weil es OpenSource CMS als Solches gibt. Als Basis für ein Projekt einfach ideal geeignet und du fummelst nicht am PHP-Code, den du erst noch einmal beherrschen musst. Die Sicherheit eine Software hat die höchste Priorität und da sollte man nichts eigenes basteln, wenn keine Kenntnisse vorliegen.

  6. Da hätte ich nirgends mehr Ärger mit dem Urheberrecht und dergleichen.

    Ach hattest Du ärger mit dem Urheberrecht Deines Shutterstock Anbieters?

    Das war doch immer dein Liebling den Du so hochgelobt hast. 

    Ich habe ja schon vor Jahren gepredigt das man die Finger von den Stockfoto Anbietern lassen soll wenn man nicht die AGB und Nutzungsbedingungen lesen und verstehen kann.

    Ich mache nur eigene Fotos. Fotos in Blogbeiträgen interessieren so und so nur die Suchmaschinen. 

    Fotos in Shops müssen dagegen eh selber gemacht werden und den original Artikel zeigen. 

     

    Grüße

    Lothar 

    1. Nee, im Gegenteil, ich hatte keinerlei Ärger mit Shutterstock, nirgends. Der Anbieter ist nach wie vor eine der besten Stockbilder-Adressen im Internet. Es ist nur so, dass die Zusammenarbeit nicht mehr fortgeführt werden konnte. Soll mir nun aber egal sein, denn in den meisten Fällen sind es lediglich CMS-Screenshots, Sprechblasen aus Snagit und ansonsten Screenshots anderer Blogs. Da muss ich mir keine Sorgen machen, da ich alle Blogs zuunterst verlinke.

  7. Die kostenlosen Stockbilder sind auf jeden Fall eine gute Alternative zu selbstgemachten Fotos. Manchmal findet man einfach nicht die Zeit um die Fotos selbst zu machen und dann wäre es schade, wenn der Beitrag deswegen ewig nicht veröffentlicht werden kann.

    Ich nutze gerne Pixabay. Dort finde ich immer gute Fotos 😉

    1. Vielen Dank für den Tipp Dennis. Mein erstes Pixabay-Bildchen habe ich hier im Blog bereits eingebunden und das Foto war für die kommerzielle Nutzung zugelassen. Unter Umständen greife ich bei Zeiten wieder auf die Pixabay-Fotos zurück, auch wenn ich immer strikt dagegen war.

  8. Mit den Grafiken ist das bei mir auch immer etwas verzwickt. Die meisten Bilder für meine Projekte hole ich mir bei Anbietern wie fotolia. Ich habe kein Problem damit, für Bilder zu zahlen. Jeder will seine Brötchen verdienen, auch die Fotografen. Größeres Problem als den Kaufpreis finde ich viel mehr den Lizenz-Dschungel. Jeder Anbieter hat da seine eigenen Bestimmungen und man kann schnell – unabsichtlich – dagegen verstoßen.

    Canva kannte ich noch nicht (schon mal gehört, aber nie näher betrachtet). Jetzt habe ich es mir mal näher angeschaut. Sieht auf den ersten Blick richtig cool aus. Aber, Zitat “… dafür ist die Nutzung kostenfrei. Lediglich einige „Premium-Vorlagen“ kosten etwas.”, dennoch muss man die Lizenzbedingungen beachten, und da stecken dann so Sachen drinne wie “limited to a maximum of 480,000 total pixels (for example: 600px x 800px) per Stock Media” oder Beschränkung auf 2000 Druckexemplare (beides One-time Use License). Da merkt man wieder, man sollte schon auf die Details achten und es ist wie meistens – dann doch nicht ganz so einfach wie oft behauptet wird.

    1. Im Lizenz-Dschungel musst du erst durchblicken können, das ist schon so. Für mehr als 95 Prozent meines Portfolios nutze ich dann doch lieber eigene Screenshots und Grafiken. Da bin ich dann genug abgesichert. Wenn meine Autoren hier im Blog mit eigenen Bildern um die Ecke kommen, muss im Vorfeld erfragt werden, an wen die Urheberrechte so gehen. Da kann man sich ganz schnell verscherzen, stammen die Bilder von den Stockanbietern oder sind es eigene.

  9. Ich nutze Canva sehr gerne für Bilder auf Instagram. Diese kann man mit netten Sprüchen versehenund ähnliches. Ich habe aber auch gesehen, dass man dort Buchcover, Facebooktitelbilder,YouTube-Thumbnails und vieles mehr erstellen kann. Dafür, dass das Programm kostenlos ist, wirdecht sehr viel angeboten und mitgeliefert! Canva kann ich nur empfehlen.

    1. Wie soll ich dich hier handhaben?! Keywords darfst du nirgends auf den Blogs verlinken, was du aber hier machtest. Normalerweise lösche ich solche Kommentare, aber erst einmal lese ich sie mir durch. Mit Canva habe ich bisher nie arbeiten wollen oder müssen, aber das kann man sich mal auch ansehen. In der Regel setze ich Snagit ein. Es kostet Geld und ist ein Premium-Windows-Tool.

  10. Hi Alex,
    danke für den Artikel und den Link zum besseren Fotografieren. Das habe ich noch nicht so drauf, habe aber Lust das zu lernen und auf meinen Seiten zu nutzen. Mit Canva und pixabay habe ich schon sehr gute Erfahrungen machen können, tolle Seiten, sehr empfehlenswert!
    Viele Grüße!

    1. Ich werde die Version 13 von Snagit kaufen, ein Tool, was ich schon seit Jahren einsetze. Das sind meine Sprechblasen-Grafiken im Portfolio, was du oft zu sichten bekommst. Das Tool gefällt mir und ich nutze es oft stündlich. Pixabay-Bilder, wenn es die von meinen Autoren sind, nehme ich auch, aber ich selbst bediene mich dieser nicht. Warum auch immer!

  11. Hey,

    ich verwende in letzter Zeit gerne https://www.pexels.com/. Die Qualität an hochwertigen “free stock photos” ist top und die Bibliothek wächst stetig.

    Liebe Grüße

    1. Danke für den Foto-Tipp, Kai. Habe mich eben dort umgeschaut und muss sagen, schaut lizenz-technisch alles transparent genug aus, um es hier einzusetzen. Ich denke, dass einige der Fotos hier im Blog in Zukunft auch von Pexels.com sein werden. Ich habe auch in der Datenbank dort gestöbert, meine Themen wie Software, Blogger, CMS, Server sind mit von der Partie. Sehr schön 😉

      Was auch wichtig ist, dass du die dortigen Fotos nachträglich editieren kannst. Das kannst du zwar auch bei Shutterstock, aber mir ist dabei immer mulmig zumute.

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