Static Page Generator Automad CMS: Erfahrungen und Installation

Static Page Generator Automad CMS: Erfahrungen und Installation

Hallo liebe Leser! In diesem Blogpost geht es um den Static Page Generator namens Automad, welcher auch ein Flat File OpenSource CMS ist.

Automad CMS findet man hinter diesem Link. Ich habe inzwischen drei Generatoren für statische Seiten installiert und damit kann man eben statische Seiten mit vielen Unterseiten erstellen. Dieses CMS ist php-basiert und braucht keine Datenbank. So ein Projekt wäre für ein kleines Hobby-Projekt, ein Verein oder für die Projektvorstellung gut. Zudem kann man auch eigene Dienstleistungen auf so einer statischen Webseite anbieten und sie auch für den Beruf, den Job, nutzen.

Meine Automad-Webseite befindet sich auf Wpzweinull.ch im Unterverzeichnis. Ich habe diese statische Webseite erst heute in der Google Search Console angemeldet, damit die Inhalte in den Google Index kommen.

Wie installiert man das Automad CMS

Auf dieser Seite habe ich bereits gebracht wie die eigentliche Installation vonstatten geht und ihr könnt euch auch gerne dort informieren. Hier nochmals für die Stammleser von Internetblogger.de.

Ihr müsst die letzte Automad Version von der offiziellen Webseite downloaden, es lokal entpacken und dann ins Rootverzeichnis oder euer Wunschverzeichnis hochladen. Eine Composer-Installation wird hierbei nicht notwendig sein. Ich weiss aber mittlerweile, dass die meisten Flat File CMS eine Composer-Installation brauchen. Beim Automad CMS ist es zum Glück nicht der Fall und auch gut so.

Dann vergebt ihr diesen Verzeichnissen Schreibrechte, sprich CHMOD von 777 und das macht ihr bequemerweise per FTP mit dem kostenlosen Tool namens Filezilla. Dort also die Rechte dieser Verzeichnisse ändern:

/cache, /config, /pages, /shared

Dann surft ihr eure neue Webseite im Browser gleich per /gui an. Sprich im Browser diese Endung hineintippen und hinter /gui erstellt ihr das Admin-Login, mit welchem ihr euch ebenfalls hinter /gui später einloggen könnt.

Das Backend ist einfach gestaltet und ich zeige es euch hier gerne auf diesem Screenshot.

 

automad-cms-backend

Im Backend des Automad CMS kann man Systemeinstellungen vornehmen, Seiten erstellen und Variables hinzufügen. Leider finde ich noch nicht heraus wie die Variablen, was auch die Meta-Tags sein können, gelten. Es ist wahrscheinlich theme-abhängig und wenn ich welche Variablen hinzufüge, steht dort, dass sie “unused” sind, sprich nicht benutzt. Im Backend steht auch, dass zum Beispiel das eine oder das andere Theme solche Variablen hat.

Ich setze bei mir das Standard Theme ein und noch gibt es das Theme Foundation, welches auch passabel ist. Man sollte sich vor dem Erstellen der Inhalte auf der Webseite für ein Theme entscheiden. So muss man nichts doppelt oder dreifach machen.

Seiten erstellen in Automad CMS

Das Erstellen der Seiten geht leicht vonstatten und ihr klickt im Backend links auf die Seite “Home”, bearbeitet sie, damit keine Demo-Inhalte mehr zu sichten sind. Dann klickt ihr auf “Subpage” und erstellt eine weitere Unterseite. Unterseiten bei diesem CMS dürfen weitere Seiten haben und das ist das Gute am Automad CMS. Man kann so eine statische Webseite etwas grösser aufziehen, was zum Beispiel beim zweiten Static Page Generator namens Parvula CMS noch nicht funktionieren wird.

Achtet nur darauf, dass eure Header-Navigation im Frontend einigermassen übersichtlich bleibt und dass ihr lieber die wichtigsten Seiten wie Impressum, Datenschutz, AboutMe erstellt und alles andere auf einer andere Seite wie zum Beispiel “Informationen” oder “Dienstleistungen” und so weiter und so fort.

Ich bin darauf sehr gespannt wie Google solche statischen Webseiten sieht und denke, das dürfte auch kein Problem sein. Bietet man nützliche Infos und macht man die Seite stets populär sowie promotet sie, bekommt man eines Tages auch Suchmaschinenbesucher auf die Webseite. Das liegt dann in eurer und Googles Macht 😉

Disqus-Kommentare beim Automad CMS

Disqus-Kommentare habe ich bei dem Basic Template ermöglicht und dazu bloggte ich hinter diesem Linkverweis. Ihr werdet in der Datei basic.php des Standard-Themes den Disqus-Code einbinden müssen. Den Disqus-Code erstellt ihr euch auf https://disqus.com, wenn ihr euch dort anmeldet, sprich einen Account erstellt und den Disqus-Shortnamen samt dem universellen Code generieren lasst. Das wird so funktionieren und aber hey, wenn man Dienstleistungen anbietet, will man auch Kundenfeedback auf der Webseite haben.

Das ist dann möglich. Als Blog kann das Automad CMS nicht dienen, da es lediglich statische Seiten erzeugen kann. Für Blog-Vorhaben nutzt WordPress, Joomla, Drupal, PHP Fusion, Subrion CMS oder auch andere.

Themes und Extensions beim Automad CMS

Automad Extensions/Erweiterungen gibt es etwas auf GitHub und sie lädt man per FTP ins Verzeichnis /extensions hoch. Es dürften von Haus aus welche Erweiterungen in diesem Verzeichnis schon sein und ich habe ausser GitHub keine weiteren Erweiterungen mehr finden können. Extensions bieten auch neue Variablen, aber ich kann bei meinem Automad Standard Theme auf diese Variablen nicht zugreifen.

Sie kann ich hinzufügen, doch dann steht dort “unused”-ungenutzt. Hm…die SEO-Extension wollte ich haben und so kann man Variablen für die Meta-Tags hinzufügen, doch das scheint auch nicht zu gehen.

Automad Themes scheint es derzeit nur zwei zu geben und sie findet man auf GitHub hinter diesem Link. Themes lädt man lokal entpackt ins Verzeichnis /themes per FTP hoch und kann dann beim Erstellen der Seiten im Backend des CMS mit den verschiedenen Templates arbeiten. Zudem sollte eine Galerie möglich sein, die ich noch nicht ausprobieren konnte. Sobald ich das schaffe, melde ich mich hier im Blog mit einem solchen Artikel.

Die Handhabung des Automad CMS

Sie ist wahrlich leicht und auch Webseiten-Beginner schaffen das. Man muss eben nur wissen, was ich vorhabe. Darf es bei einer statischen Webseite bleiben oder brauche ich eher ein dynamisches Blog und will richtig darin bloggen? Dieses müsst ihr dann selbst wissen und die Entscheidung kann euch keiner abnehmen. Als statische Webseite ist Automad ganz gut und so lassen sich einige Dinge präsentieren sowie zeigen.

Auf GitHub in den Repositories gibt es ebenfalls das Automad Repo und ihr könnt im Issues/Ticket-Tracker eure Fragen loswerden und euch wird dann bestimmt auch zeitnah geholfen. Also viel mehr habe ich zu Automad nicht zu sagen und hoffe nur, dass die Entwickler vielleicht eines Tages damit ein kleines Blog möglich machen werden. Das würde eine statische Webseite um ein Vielfaches abrunden und aufwerten und Blogs sind mir weiterhin viel lieber, weil sie auch dynamisch sind und extrem viele Inhalte aufnehmen können.

So gesehen, kann man ein Leben lang bloggen und solche Projekte betreiben. Wenn privat alles OK ist, dann steht dem Blogging auch nichts im Wege und nur etwas Freizeit braucht man dafür. Alles andere ergibt sich.

Mein Fazit zu Automad CMS

Das CMS ist passabel, leicht einzusetzen, mehr oder weniger verständlich und man wird schnell Seiten und Unterseiten anlegen können. Wie man es updatet, weiss ich jetzt gerade noch nicht, solange nicht, bis es dazu kommen muss. Dann poste ich hier bei Internetblogger.de einen dementsprechenden Beitrag, damit ihr es auch wisst.

Falls ihr mit eure Automad-Erfahrungen mitteilen wollt, nutzt einfach die Kommentarfunktion darunter.

Freue mich auf euer Feedback und ggf. Social Media Signale.

by Alexander Liebrecht

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One Comment
  1. Sehr detaillierte Anleitung, danke dafür! Mal sehen, ob ich das Schritt für Schritt so nachbauen kann…

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