99ko 1.6.3 und 2.0 CMS - Erfahrungen und Installation

99ko 1.6.3 und 2.0 CMS - Erfahrungen und Installation
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Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks! Ich habe gerade hier blogintern gestöbert und fand keinen einzigen Artikel zum Thema 99ko CMS. Darüber postete ich mal etwas im Webmasterwelten.de-Forum, aber dennoch darf das Thema hier nicht fehlen, weil ich der Meinung bin, dass man dieses CMS vorstellen kann. Es gibt immer wieder deutsche Webuser und CMS-Fans, die ausserhalb der WordPress-Schiene fahren und auf der Suche nach etwas Kleinerem sind. Vielleicht kommt 99ko CMS in der Version 1.6.3 ja in Frage.

Dieses OpenSource CMS ist aktuell in den Versionen 1.6.3 und 2.0 auf dem Markt und es stammt aus Frankreich wie DotClear auch, welches ich hier einsetze. Man bekommt dieses CMS hier heruntergeladen. Dort einfach auf den Link Télécharger bei einer der Versionen klicken und das sehr kleine Paket wird heruntergeladen. Bevor ich hier weitermache, zeige ich euch zwei Screenshots, jeweils aus dem Backend und dem Frontend dieses CMS.

99ko-cms-frontend99ko-cms-backend

Das Frontend sieht schon mal sehr schlicht aus und wir haben dort das Standard-Design mit einem grossen Header-Bild im Vordergrund. Das Backend ist sehr übersichtlich, denn es gibt nur wenige Optionen sowie Einstellungen. Nun einige Worte zur Installation von 99ko 1.6.3.

Die Installation von 99ko 1.6.3

Die Installation ist wirklich sehr easy, denn man braucht dabei auch keine Datenbank oder Ähnliches. Aber dieses CMS ist in PHP geschrieben. Man lädt alle Files auf den Server und navigiert zu der Wunschdomain. Danach sollte der Installer schon vorhanden sein. Das ist nämlich die Datei install.php, die sich im Rootverzeichnis auf dem Webspace befindet. Wenn der Installer nicht da sein wird, hängt an die URL /install.php an und dann sollte es klappen. Ich weiss nicht, wie ihr, aber ich habe das Ganze in einem Unterverzeichnis meiner Domain Wpzweinull.ch. Ich nehme nie extra für ein Testblog eine neue Domain, denn die Kosten würden dann ins Unermessliche steigen und das muss man vermeiden.

Bei der Installation müsst ihr den Namen der neuen Webseite eintragen, dann die Mail, das Passwort und den Slogan. Das kann man ruckzuck erledigen und danach kann man sich mit den erstellten Daten einloggen. Das Backend habe ich auch oben schon gezeigt. Danach wird es gelten, alles etwas zu erkunden und zu entdecken.

Die Handhabung von 99ko 1.6.3 CMS

In der Handhabung ist dieses CMS auch sehr leicht. Man kann statische Seiten erstellen, Seiten und/oder Links zum Menü hinzufügen, ein Blog, eine News-Seite, ein Forum betreiben. Zu diesen Plugins sage ich noch darunter etwas. Also ich vermute mal, dass ihr nach ein paar Stunden, wenn nicht schon früher mit dem Bedienen des CMS fertig sein werdet. Natürlich kann ich nicht wissen, ob ihr CMS-Beginner seid oder schon etwaige Erfahrungen mitbringt. Daher versuche ich meine CMS-Artikel so einfach wie möglich zu schreiben, damit es jeder verstehen kann. 

Wenn ihr im Backend von 99ko seid, könnt ihr Blogkategorien erstellen, eine Impressum-Seite erzeugen und vielleicht weitere Seiten wie etwa eine Über-Mich-Seite, die auf den meisten Blogs zu sichten und zu finden ist. Das Blog, das Forum, die News werden erst möglich sein, wenn ihr diese Plugins installiert habt und da kommen wird auch schon zu diesem Thema.

Plugin-Installation bei 99ko 1.6.3 CMS

Plugins bekommt man hinter diesem Link und es gibt nicht viele, aber nur das nötigste. Vieles werdet ihr vermissen, wenn ihr gerne mit WordPress oder Joomla oder Drupal arbeitet, aber so ist eben, andere CMS reichen an WordPress nicht und trotzdem sehe ich es mir gerne an.

Bei den Plugins gibt es mehrere visuelle Editoren und ich setze bei mir problemlos den Ckeditor ein. Bei WordPress ist es ja der TinyMCE, soweit ich weiss. Das Captcha macht leider Probleme und das meldete ich schon im Support-Forum, welches auf Französisch und teilweise oder nur ein bisschen auf Englisch ist, zumindest man kann auf Englisch posten. Hoffentlich meldet sich da noch ein Supporter, der mir weiterhelfen kann.

Andere Plugins kann man sich ins Boot holen, muss aber nicht, eben nur das, was für euch sinnvoll erscheinen wird. Das Plugin Forum lohnt sich nicht, denn da hat man kein richtiges internes Forum, wo man einen einfachen visuellen Editor beim Erstellen der Forumbeiträge haben kann. Man kann die Posts auch nicht editieren oder löschen oder sonstiges. In diesem 99ko Forum kann man viel mehr Nachrichten posten. Vorher erstellt man im Backend unter Forum eine oder mehrere Forumkategorie/n und dann wird darin im Frontend auch schon gepostet, was mir keinen Spass machte. Ich habe es gleich mit SMF oder PHPBB verglichen, aber das wird so nicht möglich sein. Ein funktionelleres Forumplugin wäre hier interessanter.

Die Plugins Blog und News kann man installieren und sie setze ich auch ein. Ein Plugin wird heruntergeladen, lokal entpackt und dann auf den Webspace ins Verzeichnis plugin hochgeladen. Im Backend kann man dann das Ganze aktivieren und greift danach auf die Plugin-Optionen bzw. Funktionen zu.

Themes bei 99ko 1.6.3 CMS

Fast vergessen zu sagen, dass man dieses CMS auf Englisch installieren kann und das Backend wird dann ebenfalls auf Englisch sein. Eine deutsche Sprachdatei ist mir nicht bekannt und ich vermute mal, dass es wenige Nutzer hierzulande sind, die mit 99ko arbeiten bzw. es kennen. Aber das ist halb so schlimm und jedes CMS kommt auch eines Tages nach Deutschland, denn es ist OpenSource, von daher alles gut.

Nun zu den Themes! –> Es gibt im Verzeichnis auf der oben verlinkten Seite von 99ko nur zwei kostenpflichtige Themes, die jeweils 6 Euro kosten. Wenn jemand ein Theme braucht, kann es käuflich erwerben. Mit PayPal sollte man zahlen dürfen.

Das Theme wird dann auf den Webspace ins Verzeichnis Theme hochgeladen und dann sollte man es im Backend des CMS unter Configuration –> General Configuration aktivieren können. Ausprobieren konnte ich es noch nicht, aber so wäre es logisch, den die Themeoption ist im Backend ja vorhanden.

Suchmaschinen-freundliche URLs bei 99ko 1.6.3 CMS

Die SEO-URLs sind existent und wenn man sie im Backend aktiviert, muss man den dort angezeigten Inhalt der .htaccess-Datei in dieselbe Datei im Rootverzeichnis auf dem Webspace unterbringen. Standardmässig sollte jeder Webspace ModRewrite haben, zumindest bei solchen Webhostern wie Serverprofis, Strato und All-inkl, aber ich denke, jeder Hoster kann es anbieten. Wenn nicht, nachfragen!

Support für 99ko CMS

Es gibt den Support auf Englisch und Französisch, leider nicht auf Deutsch. Aber hey, allein schon die Tatsache, dass es den Support gibt, ist ermunternd und man kann eigene Anliegen einreichen und im Support-Forum von 99ko posten. Ich wandte mich auch schon mehrmals an das Support-Forum und mir wurde mehr oder weniger geholfen. Erstellt euer Posting mal auf Englisch und der eine Supporter dürfte die Sprache verstehen.

Mein Fazit

99ko CMS ist wahrlich kein WordPress und wenn man die beiden CMS vergleichen würde, würde es nichts bringen, den sie kann man nicht vergleichen. Welches kleine CMS kann sich 38 Tsd. Plugins leisten. Ausser WordPress gibt es da kein solches CMS, soweit ich weiss. Aber 99ko ist ein kleiner Freund unter den CMS und entweder nutzt man es oder auch nicht. Ich machte so meine Erfahrungen damit und werde soweit etwas Neues darüber erscheint, es in meinem Testblog eintragen und bekannt geben.

Jetzt ist es ja die Version 2.0 Beta auch schon im Umlauf, lässt sich aber bei mir nicht installieren. Ich meldete es schon dem Support-Forum und muss nun auf Rückmeldungen warten. Irgendwas ist da noch am Installer dran, was nicht geht. Ich fragte danach wie man Debugging aktivieren kann und wenn alles klappt, bekomme ich vielleicht die Fehler zu sichten, mit denen man dann arbeiten kann. Mal sehen, wie der Support mir helfen kann. Aber sonst bin ich gespannt, was die Version 2.0 zu bieten hat. Viel weniger Plugins gibt es ja dafür und nur News, der Ckeditor und ein paar andere sind dabei.

Wenn ich mehr über 99ko 2.0 weiss, kann ich hier nochmals ergänzend etwas bloggen und dazu schreiben.

Wahrscheinlich kennt ihr dieses CMS nicht, aber trotzdem muss ich abwarten, bis hier ein deutscher Nutzer aufkreuzt, der damit vielleicht arbeitet und mir über seine Erfahrungen erzählen kann. Ihr könnt auch gerne kommentieren und mir eure Meinung mitteilen.

by Alexander Liebrecht

 

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13 Comments
  1. Es war wieder einmal sehr interessant Deine Erfahrungen zu einem CMS zu lesen. Aber eigentlich……weg von WordPress möchte man ja garnicht.

  2. Freut mich, Heidi! Ja, von WordPress will man bestimmt nicht weg und auch ich habe darauf etliche Blogs, die mir so passen.

  3. Es gibt ein paar Dinge die mich an WordPress stören, z.B. Teile des Texteditors. Leider gibt es hinsichtlich der Anzahl an Themes, Plugins & Co. kaum eine andere Alternative als Joomla. Von daher bleibe ich dann doch bei WordPress und bin gar nicht so unglücklich damit 🙂

  4. Ja, vielen Webusern ist mit WordPress geholfen, was nun mal Fakt ist. Joomla mögen anderer Blogger wiederum nicht, weil es zu komplex ist und man braucht sehr lange bis man dort durchgeblickt hat. Aber es sind eben keine Ewigkeiten und nur vielleicht Wochen. Etwas Geduld gehört zum Erkunden eines CMS schon dazu.

    Wenn nicht WordPress und nicht Joomla und nicht Drupal, dann wird es schwierig. PHP Fusion geht noch, DotClear, Subrion CMS, Nucleus und B2evolution sind angenehm. Etwas wird man nehmen, das ist sicher.

    WordPress gehört nicht zu den schwierigsten CMS, daher kann ich es auch einem Blogbeginner, der bereit ist zu lernen, empfehlen. Fehler wird man machen, auch das gehört zum Entdecken eines CMS dazu und ein bisschen Erfahrungen sammelt man doch gerne 🙂

  5. Wenn 99KO im Vergleich zu WordPress vieles nicht kann, warum sollte ich es dann nutzen?

    Nur um etwas anderes zu nutzen?

  6. Ich habe mit WordPress auch gute Erfahrungen und kann mich nicht beschweren. Außerdem habe ich wunderschöne Themen für WordPress gefunden

  7. Hallo Linde,
    ja, mit WordPress wird man auch mehr als zufrieden sein, denn es bietet vieles, was andere OpenSource CMS nicht mal haben. Ich habe es gelernt, mit weniger zufrieden zu sein, da ich die vielen CMS im Einsatz habe, aber bei WordPress sage ich auch nicht NEIN 🙂 Das passt und gefällt mir soweit so gut.

    Hattest du schon mal anderweitige CMS-Erfahrungen machen können und welches CMS setztest du dabei ein?

  8. Hallo Tina,
    ja, dagegen dürfte nicht viel sprechen 🙂 Optimal ist es auch für mich seit Jahren und da sage ich nicht NEIN! TemplateMonster ist mir mit den Themes bekannt und von da habe ich aber nur ein einziges einfaches WordPress-Theme, welches ich aber nur noch auf einem WordPress-Blog im Einsatz haben dürfte.

    Designtechnisch bietet WordPress einfach am meisten, von allen OpenSource CMS und da kann man nach Herzenslust und Laune das eigene Wunschdesign aussuchen und zur Probe installieren und dann schauen, ob alles passt.

    Zur Not und wenn man einen längeren Weg mit WordPress bestreiten möchte, schaut man vielleicht nach einem guten und modernen Premium-Wordpress-Theme und da sind viele deutsche und englische Anbieter derzeit existent. Über Google findet man sie allesamt. Da ich auch ein Fan des gelegentlichen Designwechsels bin, nutze ich nie Premiumthemes, weil es sich für mich einfach nicht so sehr lohnen würde.

  9. Herzlichen Dank für die ausführliche Antwort!

  10. Vielen Dank für den Link, Lothar. Das kann vielleicht einer meiner Leser gut gebrauchen und es sich ansehen, bei Zeiten.

    Ich persönlich mag Free Themes und da es Tausende davon gibt, finde ich meistens immer etwas Sehenswertes und Passendes für meine jungen Blogs. Auch muss ich zugeben, dass ich oft launisch bin, wenn es um den Themewechsel geht und wenn ich wechseln will, dann muss ich wechseln.

    Erst neulich habe ich auf Internetblogger.ch das Free Theme JustWrite installiert, was ganz gut ist und alles schön gross und nicht zu übersehen. Es ist auch immer wieder eine Geschmackssache und darüber lässt sich nicht streiten. Der eine WordPressler mag das an einem Theme, der andere wiederum ganze andere Sachen und stellt vollkommen andere Ansprüche an das Design im eigenen Blog.

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