Vorstellung von Concrete5 CMS

Guten Morgen liebe Leser und Freunde des Feedbacks! In diesem Artikel geht es um die Vorstellung des OpenSource CMS namens Concrete5.

Ich suchte alles nach einem CMS und erinnerte mich daran, dass ich es schon mal auf dem Schirm hatte. So wollte ich nochmals ausgiebig behandeln und inzwischen ist auch schon die Version 5.7 online. Ich nutze derzeit zwei Versionen, nämlich 5.6.3 und 5.7. Das sind einmal das russische Demo-Blog und das deutsche Demo-Blog.

Concrete5 ist in PHP geschrieben und es wird eine Datenbank gebraucht. Die Installation des CMS ist nicht so schwer und ihr seid nach 10 Minuten damit durch. Danach werdet ihr im Backend eingeloggt sein und zwar als admin. Das Passwort wird euer bei der Installation erstelltes Passwort sein.

Danach sollte man sich ganz genau im Backend umsehen, denn es gibt zahlreiche Optionen und auch so manche Funktionen. Das wird ein paar Stunden in Anspruch nehmen. Bei diesem CMS kann man die Inhalte im Frontend editieren und hinzufügen.

Schon bei der Installation habt ihr die Möglichkeit, auch Beispieldaten zu installieren und das solltet ihr tun. Dadurch wird das Blog erstellt und ihr bekommt auf das Blog Beispielinhalte, welche euch helfen werden, das System zu verstehen und besser zu erkunden. Ihr könnt dann alles löschen, von mir aus, aber zumindest seht ihr dann wie so eine Concrete5 Webseite aussehen kann.

Ich habe auf meinem deutschen Demo-Blog die Version 5.7 im Einsatz und damit ist es etwas heikel. Es gibt für diese erst neulich erschienene Version kaum neue Addons. Das sieht bei der Version 5.6.3 schon mal anders aus und dort kann man sich austoben und das System nach Belieben erweitern.

Bei 5.7 muss man sich mit dem zufriedengeben was man bereits hat und das ist das Blog, in welchem Artikel mit Artikeanleser und Thumbnail präsentiert werden.

Bloggen mit Concrete5

Das geht leicht von der Hand. Ich zeige euch erstmals darunter wie so ein Blog im Frontend aussehen kann.

concrete5-blogDas sieht meiner Ansicht an nichts so schlecht aus und macht etwas her. Sicherlich wäre es noch besser, wenn ich echte Bilder genutzt hätte, aber diese habe ich nun mal zum Thema Blogging nicht und musste da etwas mit Snagit machen. Mehr gibt mir dieses Tool nicht her und ist mehr für die Screenshots ausgelegt.

Also das Bloggen praktiziert ihr bei Concrete5 im Backend. Um ein Blog Entry erstellen zu können, drückt ihr auf eines der kleinen Icons im Frontend oben rechts in Ecke. Dort erscheint dann ein Menü, wobei ihr die Wahl zwischen dem Erstellen einer Seite oder eines Blogbeitrages habt.

Wie die Ansichtsseite beim Erstellen eines Artikels aussieht, zeige ich euch im unteren Screenshot.

concrete5-artikel-erstellenIhr seht den Composer– Blog Entry. Dabei lassen sich die Felder für die eigentliche Artikelüberschrift und die Kurzbeschreibung ausfüllen. Dann wird die URL erzeugt. Zu den SEO-URls sage ich auch noch etwas. Dann kann man ein Thema auswählen und das war bei mir so, dass ich es nicht herausgefunden habe wie man die Themen löschen und erstellen kann. Sie waren von Haus aus einfach da und ich konnte nicht dahinter kommen – leider, aber wahr!!

Noch kann man natürlich den Text mithilfe eines kleinen visuellen Editors schreiben. Und wenn man fertig ist, dann heisst es, veröffentlichen und nichts lieber als das :).

Eure Artikel werden dann im Blog mit Thumbnail und Artikelanleser angezeigt. Die Artikel lassen sich zwar kommentieren, jedoch gibt es kein Feld für die URL, die man beim Kommentieren doch schon unterbringen möchte. So vernetzt man sich auch. Ich finde, dass es auch Schwachpunkt bei den CMS, die ich schon gesehen habe, ist und mir persönlich gefällt so ein Kommentarfeld nicht.

SEO bei Concrete5

Es gibt schöne, suchmaschinenfreundliche URLs, die man im Backend aktivieren kann. Ihr müsst dann nur im Rootverzeichnis der Installation die Datei .htaccess erstellen und diese dann mit euch im Backend angezeigten Content befüllen. Das wärs eigentlich.

Was SEO für die Artikelerstellung anbetrifft, so kann man mit den Meta-Tags arbeiten und kann die dementsprechenden Felder ausfüllen. Also wie ihr seht, an SEO wurde hier ein wenig gedacht.

Addons bei Concrete5

Es gibt eine Reihe von Addons für die Version 5.6.3, aber nicht für 5.7, was recht schade ist. Die Addons werden hier downgeloadet und werden dann ins Verzeichnis packages auf den Server hochgeladen. Die Installation eines Addons ist sehr einfach und man geht im Backend zu den Addons und installiert sie. Die Systemeinstellungen erreicht man durch das eine kleine Icon oben rechts in der Ecke, wenn ihr im Frontend und eingeloggt seid.

Themes bei Concrete5

Auch Themes gibt es und auch hier muss ich sagen, dass es Free-und-Premium-Themes gibt und sie sind für die Version 5.6.3 gedacht. Bei der aktuellen Concrete5 Version sieht es damit noch mau aus. Es hier wie mit myBB 1.8, wo man auch noch kaum Plugins hat. Da muss man sich noch gedulden bis die Entwickler ihre Arbeit gemacht haben.

Die Arbeit mit Concrete5

Sie ist angenehm. Es gibt zwar etwas Neues zu erkunden und zu entdecken und auch hier muss man einiges lernen bzw. verstehen. Aber das dauert nicht allzu lange, bis es soweit sein wird. Im Backend gilt es, alle Funktionen und Optionen kennenzulernen und im Frontend editiert man die Inhalte. Das Bloggen findet dann im Backend statt.

Statische Seiten können ebenfalls erzeugt werden. Falls einem Concrete5 Nutzer nach einem Forum ist, so kann ich euch die kostenlose Erweiterung nicht empfehlen. Es gibt noch eine kostenpflichtige und die kann ich leider bei meinem Demo-Blog nicht testen. In den Addons habe ich mich noch nicht allzu sehr umgesehen und da gibt es ja einige.

Mein Fazit:

Eine WordPress Alternative ist Concrete5 leider nicht, aber es reicht vll. für einen von euch, um damit ein Blog zu betreiben. Falls ihr nach einem CMS sucht, was man anstelle WordPress nutzen kann, so kann man sich solche wie phpFusion, ocPortal und Dotclear ansehen. Joomla und Drupal natürlich auch!!

Kennt ihr dieses CMS namens Concrete5?

Welches CMS ist euch lieber, dieses, WordPress, Joomla oder Drupal?

Über euer Feedback freue ich mich und auch die Social Media Signale wären nett.

by Alexander Liebrecht

Bildquelle by Alexander Liebrecht

Meine Projekte: Internet-blogger.netInternetblogger.chphpFusion-Blog und You-big-blog.net/blog

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31 Comments
  1. Also eine schöne Beschreibung, welche Du hier wieder zusammen gestellt hast. War bestimmt auch wieder viel Arbeit, aber ich muss mal ganz ehrlich sein – vom Hocker hat mich dieses CMS aber nun wirklich nicht, da hattest Du aber schon andere Burner hier in der Vorstellung. Ich habe auch immer das Problem, das ich alles immer gleich mit WordPress vergleiche, also ist nicht böse gemeint Alex, Dein Bericht hier ist Top – Note 1+

  2. Danke Sabine,
    ja, es war ein bisschen Arbeit damit, die ich gerne hatte. Ja, Concrete5 ist ein Fall für sich und wer es möchte, kann es einsetzen und sonst gibt es wirklich ganz andere wie phpFusion oder oCportal, die besser sind.

    Ja klar doch, man vergleicht immer mit WordPress und das ist die Ausgangslage, wenn man sich entscheiden möchte.

    Gerne wegen diesem Bericht!!

    1. Ja, Lothar,
      ich liess mir mal wieder etwas einfallen und habe dieses CMS entdeckt gehabt. Irgendwo in der BRD gibt es vll. Nutzer von Concrete5.

  3. Hallo Alexander,
    ich habe mir Concrete5 testweise mal installiert, bin aber schnell wieder davon abgekommen. Ich bleibe doch lieber bei den großen Playern wie WordPress, Joomla, Drupal usw. Guter Support, viele Plugins und eine große Community, wenn man mal Fragen hat. Gerade bei Systemen, die neu am Markt sind, kommen viele Bugs erst später ans Tageslicht, oder wegen fehlenden Plugins kann man gewünschte Funktionalitäten nicht bereitstellen. Da sollte man immer vorsichtig sein.
    Viele Grüße, Michael

    1. Hallo Michael,
      deine Entscheidung kann ich sehr gut nachvollziehen. An den grossen Playern kommt man fast nicht mehr vorbei und dank der grossen Communitys, die diese CMS haben, bekommt man auch Unterstützung mit Tat und Rat.

      Concrete5 ist wahrscheinlich schon ein paar Jährchen auf der Welt und irgendjemand nutzt es aber ganz sicher.

  4. Ich selber arbeite seit mehreren Jahren eigentlich ausschließlich mit WordPress, bin allerdings immer offen nur neue CMS auf dem Markt (Hauptsache kein Joomla, das geht absolut gar nicht :-))

    Ich werde es einmal lokal installieren und damit herumspielen, nachdem die Demodaten drin sind!

    Danke für den toll geschrieben Artikel und dem Tipp .-)

  5. Hallo Hagen,
    mir geht es auch so mit WordPress und ich nutze dieses CMS auch schon seit vielen Jahren.

    Wünsche dir viel Spass, wenn du Concrete5 testest. Du kannst dir auch solche ansehen wie DotClear und phpFusion, welche auch interessant sind und die ich auch selbst nutze.

    Sehr gerne wegen dem Artikel und dem Tipp :-).

  6. Da bleibe ich persönlich lieber bei WordPress. Aber ich find’s gut, dass sich jemand die Mühe macht und mal einen Blick auf die ganzen CMS wirft. Vielleicht ist ja doch mal ein wirklich brauchbares dabei. Ich werde deinen Blog jedenfalls weiterhin verfolgen.

  7. Hallo Steffen,
    ja, auch deine Entscheidung kann ich nachvollziehen und wenn du etwas Brauchbares suchst, so kann man sich solche OpenSource CMS ansehen wie DotClear, ocPortal und phpFusion. Vll. ist es was für dich, falls du natürlich vorhast, ein neues Projekt aus dem Boden zu stampfen.

    Danke, dass du meinem Blog folgen möchtest. Da schätze ich :-).

  8. Toller Beitrag. Gute Erklärung. Wobei ich denke, dass WordPress doch die Nase vorne hat.

  9. Hallo!

    Also, die Frage, welches CMS einem das liebste ist, lässt sich ja dann pauschal nicht gut beantworten, wenn man Content-Management-Systeme für Kunden einrichtet, wenn es also nicht nur um die eigenen Präferenzen geht.

    Zum Bloggen ist sicherlich WordPress das A und O, obwohl es inzwischen Blogging-Systeme gibt, die wesentlich schlanker und auch noch einfacher zu bedienen sind. Manche kommen gar ohne Datenbank aus. WordPress läuft allerdings absolut stabil, ist extrem etabliert und Anwender kommen sehr schnell damit zurecht.

    Als klassisches CMS finde ich aus der Sicht des Webentwicklers WordPress ein wenig umständlich. Flexibilität ist nur durch viel Fummelei zu erreichen. Und da kommt dann gerade concrete5 ins Spiel.

    Concrete5 ist eben entgegen den Äußerungen eines Kommentators gerade kein neues (und vielleicht wackeliges) System, sondern seit Jahren erfolgreich am Markt – nur in Deutschland noch nicht so bekannt. Es gibt ein sehr gutes und großes englischsprachiges Forum.

    Themes für concrete5 zu erstellen ist für jeden einigermaßen fitten Webdesigner easy-peasy, Und Anwender finden ein intuitiv bedienbares Backend vor und sind sehr flexibel in der Präsentation ihrer Inhalte, jedenfalls dann, wenn der Webdesigner entsprechende Seitenvorlagen erstellt hat. Und gerade das geht bei concrete5 wesentlich leichter, wie ich finde, als bei WordPress, falls man letzteres als klassisches CMS einsetzen möchte.

    Gruß,
    Torsten

  10. Hallo Torsten,
    vielen Dank für dein hilfreiches Feedback! Sage ich doch, dass diese CMS, die ich vorstelle nur in Deutschland nicht so bekannt sind, aber es nicht heissen muss, dass sie schlecht sind oder es nicht bringen :).

    Aus der Webentwickler Sicht kann ich ein CMS nicht sehen, da ich lediglich ein Nutzer bin und ich habe ja gesehen, dass Concrete5 zum Bloggen geeignet ist und das reicht für mich. Eigene Themes zu erstellen, hatte ich nicht vor, aber wenn du sagst, dass es easy ist, dann weisst man das.

    1. Hallo, Alexander,

      an deinem Artikel ist ja nichts auszusetzen, so meinte ich das nicht, ich wollte nur ein paar Gedanken beitragen. Einige meiner Bemerkungen bezogen sich auch nicht auf den Artikel, sondern auf Kommentare („Gerade bei Systemen, die neu am Markt sind, kommen viele Bugs erst später ans Tageslicht“).

      Es stimmt, concrete5 hat ein Blogmodul integriert, und ich habe concrete5 auch schon eingesetzt, um ein CMS zu haben, mit dem man zusätzlich eben auch ganz gut Bloggen kann.

      Allerdings würde ich es für Leute, denen es wirklich rein ums Bloggen geht, nicht empfehlen, da sind spezieller ausgerichtete Systeme wie eben zum Beispiel WordPress einfach besser geeignet und leistungsfähiger. Weitere gute Blogsysteme sind meiner Meinung nach Serendipity, b2evolution und – wenn man etwas Schlankes bevorzugt, das keine Datenbank benötigt – auf jeden Fall Nibbleblog.

      Das mit dem einfachen Erstellen von Themes in concrete5, das muss ich vielleicht noch mal relativieren. Ich finde, es ist im Vergleich zu manchen anderen CM-Systemen ziemlich einfach – aber auch nur dann, wenn man sich regelmäßig mit solchen Dingen auseinander setzt. Man muss auch ein gewisses Verständnis von PHP haben. Wenn man das alles scheut: Es gibt ganz hübsche Themes für lau oder für recht wenig Geld.

      Doch Vorsicht: concrete5 5.7 ist eine völlige Neuentwicklung, und wie ich gelesen habe, sind die alten Add-ons und vielleicht auch Themes nicht kompatibel.

      Wie auch immer – es ist schön, dass es so viele verschiedene Inhalts-Verwaltungs-Systeme gibt, sodass jeder für den eigenen Geschmack und die eigenen Belange etwas findet.

      Und es ist toll, dass du dir die Mühe machst zu testen und die Systeme hier vorzustellen.

  11. Hallo Torsten,
    danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ja, mit WordPress lässt sich viel einfacher und bequemer bloggen. Da gebe ich dir schon Recht.

    B2evolution setze ich auch auf einem der Blogs ein und weiss, dass das System auch nicht schlecht ist. Nibble-Blog hatte ich mal getestet und fand es auch gut.

    Das ist mir bei Concrete 5, der neuen Version, auch aufgefallen, dass die meisten AddOns nicht mehr kompatibel sind, aber was solls. Dann muss man es so akzeptieren oder darauf warten, bis etwas Kompatibles um die Ecke kommt.

    Ja, PHP sollte man können, dann stehen ja einem viele CMS offen. Das ist schon so und ansonsten ist man nur ein durchschnittlicher Nutzer dieser Systeme. Das ist auch OK :-).

  12. Ja, mit WordPress lässt sich viel einfacher und bequemer bloggen.

    Kommt diese Erkenntnis nicht eigentlich in jedem der Kommentare auf Deine CMS Vorstellungen mindestens einmal.
    Da wiederholt man sich sogar laufend in den Kommentaren und dreht sich da auch nur im Kreis.
    Es gibt halt nichts besseres als WordPress. Alles vertane Zeit sich mit anderen Blogsystemen zu beschäftigen.
    Oder wie seht ihr das?
    .
    Grüße
    Lothar

  13. Die Frage ist doch was fehlt einem an der Blogsoftware WordPress. Für ein wirkliches Informations-Portal würde ich aber WordPress nicht nehmen, sondern etwas anderes oder sogar von Hand in SHTML/PHP das Portal erstellen.

    Aber da Alex wohl offensichtlich ganz viel Spaß beim CMS-Testing hatte, ist es doch okay und gut so. Hauptsache man hat im Internet seinen Spaß und Mehrwert produziert. 🙂

  14. Für ein wirkliches Informations-Portal würde ich aber WordPress nicht nehmen

    Warum würdest Du es nicht nehmen?

    Von einem CMS-Testing kann meines Erachtens nicht die Rede sein. Dazu ist alles viel zu Oberflächlich.CMS Vorstellung ist ok. Da sind ja viele dabei von denen man nie zuvor gehört hat.

    Grüße
    Lothar

  15. Ich nenne es trotzdem Testing, denn ich teste doch. Was verstehst du Lothar unter einem ausführlichen Testing? Aus der Webentwickler-Sicht kann ich eh nicht testen, weil erstens kein Webentwickler bin und zweitens interessiert die Leser das, wie man mit einem CMS was machen kann und ob man es für ein Blog einsetzen kann.

    Da gibt es im Internet ganz andere Seiten und erfahrene Webentwickler, wo man über ein CMS nachlesen kann. Ich teste nur so lange, bis ich mit einem CMS gut bloggen kann. Also das ist aber auch Testing, denn es getestet wird. Ob nun oberflächlich oder nicht, mich kostet schon das Antesten unendlich Stunden an Freizeit.

    Man kann ruhig über den Tellerrand schauen und sollte sich nicht verschliessen. WordPress alles schön und gut, aber es gibt andere nützliche CMS, die man als Alternative einsetzen kann und die habe ich schon gebracht gehabt.

  16. Na gut dann bleiben wir halt beim Begriff testen. 🙂
    Ausführlich testen?? Ich weiß auch gar nicht was man da testen kann.
    Testen wie schnell man bloggen kann?
    Testen wie viele kompatible stets auf dem aktuellen Stand gehaltene Plugins es gibt?
    Testen ob Kommentarspam durchkommt?

    Man muss doch irgendwie für einen Test auch Rahmenbedingungen festlegen, oder?

    Welche Rahmenbedingungen legen dem Test zugrunde?
    Vielleicht definiere ich Test auch falsch. Man kann ja nicht alles wissen 🙂

    Weiterhin viel Freude beim testen
    Grüße
    Lothar

  17. Warum würdest Du es nicht nehmen?

    Weil ich finde, daß es dafür bessere CMS gibt. Aber vermutlich verstehe ich auch unter einem richtigen Informationsportal etwas anderes als du und würde es auch anders gestalten.

    Ich nenne es trotzdem Testing

    Ich lach mich gleich weg. Ich habe mich mit dem Wort testing eigentlich etwas lustig machen wollen, weil der gute Alex das Bloggen auch immer englisch mit Blogging bezeichnet. 🙂

    Man muss doch irgendwie für einen Test auch Rahmenbedingungen festlegen, oder?

    Denke ich doch auch. Gewisse Punkte abarbeiten oder schauen, ob wichtige Eigenschaften vorhanden sind. Welche Punkte und Eigenschaften und was weiß ich noch alles, daß muß natürlich jeder Blogscript-Tester für sich entscheiden.

    So ähnlich wie bei Alex’ Blog-Test. Da geht er doch auch immer die wichtigen Punkte wie Alter, PR, Alexarank, Geschwindigkeit, … durch.

  18. Da macht sich hier jemand die Mühe, Content-Management-Systeme auszuprobieren und stellt sie hier vor, und dann heißt es in Kommentaren: Das ist ja gar kein richtiges Testing, das ist nicht ausführlich genug, blah blah blah. Das finde ich schon ein Stück weit unverschämt.

    Ein System zu installieren und sich anschließend damit zu befassen, oder es auch nur auf einer irgendwo bereitgestellten Testplattform durchzuspielen, das kostet echt Zeit, ganz zu schweigen von dem Aufwand, seine Erfahrungen dann zu notieren und in einer Form zu präsentieren, dass Leser sich ein erstes Urteil über das System bilden können.

    Also haltet mal den Ball flach, Leute. Oder macht es besser. Installiert das System, auf das ihr neugierig geworden seid, selbst in einer Testplattform und dann schreibt nach dem Testen und auf-Herz-und-Nieren-Prüfen einen zehn DIN-A4-Seiten langen Artikel. Oder ein Fachbuch. Viel Vergnügen.

  19. Mit “haltet mal den Ball flach” und der Unterstellung unverschämt zu sein kann man auch nicht unbedingt eine nette Atmosphäre für eine Diskussion schaffen 🙂

    Ja so ein Fachbuch das wäre sicherlich für den Anwender von Interesse.
    Setze Du Dich doch mit Alex zusammen und macht zusammen so ein Fachbuch. Zu zweit kann man mehr reißen als alleine.

    Das was Alex aktuell macht ist in meinen Augen halt kein Test sondern eine Vorstellung der Systeme.

    Das ist so als wenn Stiftung Warentest nur die Gebrauchsanweisung eines Staubsaugers veröffentlicht und dem Leser sagt das es den Staubsauger gibt.

    Was im Falle der CMS Vorstellung ja auch ok ist. Sind viele Systeme dabei von denen ich noch nie gehört habe.
    Und immer nett zu lesen.

    Nun möchte ich mich auch nicht über die Definition streiten. Wenn es dann ein Test sein sollen das ist es halt ein Test 🙂

    Ein Lob an Alex für die Arbeit dem Leser die Möglichkeit zu geben sich ein erstes Urteil über das System bilden können.

    Grüße
    Lothar

    1. Hallo, Lothar,

      na gut, dann herrscht wohl lediglich über den Begriff „Test(ing)“ Uneinigkeit. „Vorstellung“ mag zutreffender sein, klar. Unter Testing verstehe auch ich eher, dass eine Software/ein Anwendungsprogramm auf Benutzerfreundlichkeit, Schwachstellen, Programmierfehler usw. getestet wird.

      Für meinen Ausdruck „ein Stück weit unverschämt“ möchte ich mich entschuldigen, das war unangemessen.

      Dennoch beharre ich auf meinem Standpunkt, dass man eine in die Tiefe gehende Rundum-Beurteilung eines CMS von jemandem, der nach eigenen Aussagen Freizeitblogger und nicht Webdesigner (oder gar Programmierer) ist, nicht erwarten kann, egal wie er sein Ausprobieren oder Antesten der CM-Systeme nennt.

      Aber Schwamm drüber – ich will keine schlechte Stimmung hier schüren, darum ging und geht es mir nicht. Also, noch mal sorry, dass mir die Pferde ein bisschen durchgegangen sind.

      Viele Grüße
      Torsten

  20. Hallo Leute,
    ja ich lege bei meinen Tests folgende Kriterien zugrunde. Es müssen Plugins vorhanden sein, ein visueller Editor, zahlreiche Templates, es muss leicht zu bedienen sein, auf Deutsch oder Englisch sein.

    Die Plugins sowie Themes sollten sich leicht installieren lassen und ich muss mit einem CMS schnell zum Blogging übergehen. Das wäre so im Groben und darüber schreibe ich auch in meinen Vorstellungen. Ich kann natürlich nicht wissen, ob ein CMS-Plugin oder ein Themen Fehler hat, wenn ich welche nicht sehe oder ob es Sicherheitslecks gibt. Wenn es welche gibt und ich es mitbekomme, erwähne ich das auch.

    Ja, im Grossen und Ganzen sind es schon Hobby-CMS-Vorstellungen und ich kann auch weitere Infos nachrecherchieren, aber wenn ich sie von woanders übernehmen würde, dann würde der Artikel ja nicht meins sein und ich schreibe es so wie ich es gerade ausprobiert habe.

    Ausführliches Fachwissen sollte man bei den CMS auf deren eigenen Webseiten nachschlagen. Und man muss auch immer selbst ran, denn man kann sich so viele Infos einholen, wie man möchte, aber wenn man es selbst testet, ist es anders. Den ersten Eindruck kann man sich durch CMS-Vorstellungen ja ganz gut verschaffen und wie dann weiter verfahren wird, muss jeder selbst entscheiden.

    @Rainer,
    ach so, ja Blogging ist mir lieber als Bloggen, aber ich benutze beide Begriffe. Du wolltest nur ein Scherzchen machen und wir regten uns hier auf :-).

  21. Faszinierend wie viele Kommentare immer auf so eine CMS Vorstellung bei Dir abgegeben werden.
    Wie Du die Leute immer wieder so motivieren kannst Feedback zu posten.
    Meinen Glückwunsch.

    Grüße
    Lothar

  22. Huhu, jepp – das klappt ganz gut, insbesondere hier auf Internetblogger.de. Ich sollte diese Blog bloss nicht allzu sehr vernachlässigen, wenn ich wieder woanders am Experimentieren bin.

    Wenn alles klappt, dann gibt es dieses Blog auch noch in weiteren 8 Jahren. Das könnte so klappen.

  23. Und im Monat Juli 2015, ein halbes Jahr später,
    können die Bloginfos als veraltet erklärt werden.
    Na ja, aber diese Infos liest dann eh keiner mehr.
    Einfach selbst ein Bild machen und eigenständig
    recherchieren. Blogs und Webstuff ist kurz nach
    dem Posten wieder alt. Oder eben Infos updaten.

  24. Wenn du so denkst, dann kann man alle meine Erfahrungsberichte als veraltet erklären. An den vorgestellten CMS hat sich doch nichts geändert und der eine Nutzer macht die und die Erfahrungen und es kann besser oder schlechter laufen wie bei mir. Daher kann man nicht sagen, die Infos wären veraltet.

    Sich ein eigenes Bild machen, wird man ohnehin müssen, weil jeder CMS-Nutzer mit eigenen Bedürfnissen an die Sache herangeht. Ich kann nur von dem sprechen, was und wie ich das selbst erlebt habe.

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