Joomla 2.5 zum Testen installiert

Hallo liebe Leser und Freunde des Feedbacks! Ihr meine Leser wisst bereits, dass ich mich mit OpenSource CMS beschäftige und regelmässig teste. Gestern habe ich Joomla 2.5 installiert. Ich war sehr sehr neugierig und wollte wissen, ob es irgendwo irgendwelche Unterschiede zu der bereits installierten Joomla 3.3 Version gibt.

Joomla 2.5 läuft bei mir aktuell auf diesem Blog. Ich war überrascht wie einfach Joomla 2.5 zu installieren war. Ich habe ca. 10 Minuten bei der gesamten Installation gebraucht und hatte keinerlei Probleme. Alles lief wie Butter und so konnte ich mich promt im Backend einloggen. Falls jemand von euch nicht weiss, muss man nach der Installation das Installationsverzeichnis löschen, damit keiner darauf zugreifen kann. Das tat ich dann und alles lief super.

Dieses neue Blog ist ein Testblog und dort werde ich kaum aktiv sein, da ich ganz andere Blogprojekte habe, die wichtiger sind. Nachdem ich mich im Backend eingeloggt habe und ein paar Einstellungen wie das ModRewrite und den Editor, den ich vorher installiert hatte, getroffen habe, sah ich im Frontend das Standard-Template. Das habe ich natürlich geändert und installierte ein mit Joomla 2.5 kompatibles Template.

Joomla 2.5Was mir aber nicht gefallen hat, dass die Platzierung der Module nicht funktioniert. Das hat nichts mit der Version des Joomlas zu tun, denn das habe ich auch auf meinem Joomla 3.3 Blog. Es ist sehr eigenartig und mit diesem Problem habe ich mich noch nie an das Support-Forum gewandt. Man hat bei einem Template mehrere Plätze auf der Startseite und kann dort Module platzieren, aber das klappt nur bei ein paar Plätzen und nicht bei allen.

Ich weiss nicht, woran es liegt. Ich habe diese Modulplatzierung schon x-fach gemacht und bei manchen Templates konnte ich mehr Module unterbringen als bei den anderen Templates. Das finde ich ein wenig störend. Ansonsten ist Joomla 2.5 interessant und an sich auch wie Joomla 3.3. Man hat dasselbe Backend, je nachdem welches Admin-Template man benutzt und die Einstellungen sind dieselben.

Übrigens bevor ihr im Backend unter Konfiguration ModRewrite aktivieren möchtet, müsst ihr die htaccess.txt auf dem Webspace in .htaccess umbenennen und erst dann aktiviert ihr den ModRewrite. Suchmaschinen-freundliche URls waren bei mir nach der Joomla-Installation bereits aktiviert. Diese gelten auch für das Kunena-Forum, welches ich auf Deutsch zum Laufen bekommen habe.

Ich habe mehrere Foren getestet und kam schliesslich zurück zu Kunena, welche mit allen Joomla-Versionen kompatibel ist.

Ausserdem habe ich Komento-Kommentare installiert, damit man auch im Testblog, welches dauerhaft bestehen wird, Kommentare abgeben kann. Dieses Testblog werde ich noch in der Sidebar von der Hauptdomain Wpzweinull.ch verlinken. Es ist dann ein vertikales Menu mit allen Seiten des Blogs. Ich habe nun klüger gehandelt und habe auf dem Webspace ein Verzeichnis namens cms erstellt und darein packe ich alle CMS, die noch kommen werden. So habe ich keine zusätzliche Punkte mehr in der Startseitennavigation des Blogs Wpzweinull.ch.

Joomla 2.5 wird nach wie vor weiter entwickelt und so hoffe ich doch, dass die Entwickler es auch noch in 5 Jahren weiter pflegen werden. Joomla 3.3 ist ja jetzt sehr aktuell und danach kommt wahrscheinlich Joomla 3.4 und später 3.5 heraus. Ich bleibe sehr gespannt darauf, welche Entwicklung dieses CMS machen wird.

Arbeitet jemand von euch mit Joomla?

Wie findet ihr dieses CMS?

by Alexander Liebrecht

Besucht doch auch meine anderen Projekte wie Wpzweinull.ch, You-big-blog.net/blog, Yabb-Forum und Oxwall Social Network.

10 Comments
  1. Hallo Alex, ich habe Erfahrungen mit Joomla, aber mein Lieblingsplattform ist doch WordPress. WP ist tausend Mal einfacher

    1. Hi Nataly,
      freut mich und ich weiss, keine Frage, dass WordPress sehr einfach zu bedienen und zu handhaben ist. Joomla wäre eine gute Alternative, wenn man gerne ein wenig mehr tun will. Es bedarf eine langen Einarbeitungszeit, aber wenn man diese durchgestanden hat, ist alles in Butter. So habe ich es persönlich erleben dürfen.

  2. Hallo, ich habe mich bis Heute noch garnicht an Joomla ran getraut. Aber es scheint ja nicht allzu schwer zu sein? Mir gefällt WordPress auf meinen Blogs aber auch besser, man ist es halt total gewöhnt, was nicht bedeutet, das man sich nicht auch umgewöhnen könnte. Wie ist denn die Templateauswahl bei Joomla so?

    1. Hi SAbine,
      Ja, schauen kann man gerne immer und bei den Templates haben wir bei Joomla Abertausende, sowohl für Joomla 2.5 als auch die Version 3.3. Es gibt auch sehr viele Free-und-Premium-Templates bei Joomla.

      Jepp, ich weiss das und wenn man einmal WordPress ausprobiert hat, will man davon gar nicht weg. Ich habe mir zum Ziel gesetzt, möglichst viele OpenSource CMS zu testen und meine Erfahrungen mit euch Lesern zu teilen.

      Diese Tests könnte noch ein paar Jährchen dauern, da der Markt der OpenSource CMS sehr vielfältig ist, aber man muss auch sagen, dass manche CMS nichts taugen. Leider merke ich das, wenn ich es bereits installiert und damit ein wenig gearbeitet habe. So ziehe ich meine eigenen Rückschlüsse daraus.

  3. Joomla wäre bestimmt toll, um eine gute Website zu gestalten, aber dennoch kann es WordPress nicht das Wasser reichen. Allein schon deswegen, dass Google WordPress quasi “liebt”, ist dies ein großer Grund weiterhin bei WordPress zu bleiben.

  4. Hallo Tim,
    ja, ich kann deine Gründe zu WordPress nachvollziehen. Ich bin selbst gerne ein WordPressler, der aber dennoch oft über den Tellerrand schaut und sich nach anderen Blogsystemen erkundigt.

  5. Ich musste mal eine Immobilienseite in Joomla erstellen. Zugegeben nicht die Kernkompetenz eines CMS aber ich bin trotzdem wieder ganz schnell bei WordPress gelandet. In Sachen Einfachheit kann kein anderes CMS da herankommen.

  6. Hi Timo,
    das kann ich mir schon denken, dass man im Falle des Joomlas wieder zurück zu WordPress will. Ich habe den Schritt gewagt und bei Joomla und WordPress geblieben und bereue es eigentlich kein bisschen.

    Mein Problem bei Joomla, dass es mit der Platzierung der Module nicht so gut klappt. Aber noch habe ich nicht herausgefunden, was ich da falsch mache. Ansonsten kann ich mit Joomla auch nicht schlecht bloggen.

  7. Ich arbeite seit Jahren mit Joomla und WordPress. Klar ist es nicht einfach Joomla zu verstehen, aber wenn man beide CMS durchschaut hat, erkennt man das es je nach Projekt mehr Sinn macht ein Joomla zu verwenden oder eben WordPress.
    Auch die vorhandenen Erweiterungen nehmen einem oft die Entscheidung ab. Nur weil das Backend schicker ist, sollte man nieeeeee ein CMS wählen.

  8. Hallo Martin,
    jau, manche Webnutzer mögen Joomla nicht sonderlich, weil es ja auch anders als WordPress ist. WP ist eben einem jeden Neubeginner im Blogging zu empfehlen und ich weiss nicht, inwiefern man als Blogbeginner mit Joomla beginnt, obwohl man WordPress kennt.

    Oder andersherum, was nimmt man als Blogbeginner eher, WordPress oder Joomla? Dafür gibt es wahrscheinlich keine Statistiken. Ansonsten ist mir Joomla auch recht und ich nutze sowohl WordPress als auch Joomla gleichermassen gerne. WP etwas mehr als Joomla.

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